Die Warnung vor dem Deutschen Staat kann keine Drohung mit einem empfindlichen Übel sein.

Die Anklageschrift gegen Frank Engelen liegt bekanntlich vor. Das ist der Grund warum wir hier mal auf „Drohung mit einem empfindlichen Übel“ eingehen wollen.

  1. Beispiel: Wenn ich einem Kind sage: „Wenn du bei rot über die Ampel läufst, dann komme ich mit dem Auto und überfahre dich“, dann ist das sicherlich eine Drohung mit einem empfindlichen Übel. Immerhin würde ich ein Verbrechen begehen, wenn ich das Kind tatsächlich (vorsätzlich) überfahren würde, wenn das Kind bei rot über die Ampel gehen würde.
  2. Beispiel: Wenn ich einem Kind sage: „Wenn du bei rot über die Ampel gehst, dann lasse ich dich von Onkel Otto überfahren“, dann ist auch das noch eine Drohung mit einem empfindlichen Übel, auch wenn ich tatsächlich nicht vorhabe das Kind selber zu überfahren, sondern eine andere Person damit beauftrage. Ich würde zwar das Verbrechen nicht selbst begehen, würde aber zu einem Verbrechen anstiften, wenn ich Onkel Otto beauftrage das Kind zu überfahren, wenn das Kind bei rot über die Ampel läuft.
  3. Beispiel: Wenn ich einem Kind sage: „Wenn du bei rot über die Ampel fährst, dann kann es passieren, dass ein Auto kommt, und es kann passieren, dass es dich überfährt“, dann ist das natürlich keine Drohung mit einem empfindlichen Übel, da ich weder der Täter wäre noch der Auftraggeber. Es ist natürlich die Warnung, dass es passieren kann, wenn man (wieder) bei rot über die Ampel läuft.

Wenn Frank Engelen, oder vielleicht andere Menschenrechtler erklären, dass es für Dave besser ist, wenn er im Ausland bleibt, und (vorläufig) nicht nach Deutschland zurückkehrt, weil es möglich erscheint, dass man es (wieder?) auf seine Organe abgesehen haben könnte, dann hat das nichts mit Beispiel1 oder Beispiel2 zu tun, sondern es entspricht Beispiel3, und ist somit keine Drohung mit einem empfindlichen Übel.

Kein Menschenrechtler, auch nicht Frank, hat Dave jemals gedroht, dass er ihm eine Niere oder ein anderes Organ entfernen würde, wenn Dave nach Deutschland zurückkehrt. Frank hat auch gar keine Möglichkeit persönlich ein Organ zu entfernen, wenn Dave nach Deutschland zurückkehrt wäre, oder zurückkehren würde.

Kein Menschenrechtler, auch nicht Frank, hat Dave jemals gedroht, dass man ihm eine Niere oder ein ähnliches Organ durch eine andere Person entfernen lassen würde, wenn Dave nach Deutschland zurückkehrt. Frank hat auch keine Möglichkeit Dave ein Organ entfernen zu lassen, wenn Dave nach Deutschland zurückgekehrt wäre, oder zurückkehren würde.

Ein bloßer Hinweis, oder eine Warnung, dass der Staat dies mit Dave evtl. machen könnte ist sicherlich keine Drohung mit einem empfindlichen Übel von Frank, weil er hier weder der Täter bei der Organentnahme wäre, noch der Auftraggeber dieses Verbrechens wäre.

Für evtl. Verbrechen des Staates kann man Frank keinen Vorwurf machen. Im Gegenteil. Mal angenommen, dass es tatsächlich so ist, dass der Staat vor hätte Dave dem Organhandel zuzuführen, dann hat Frank mit seiner evtl. Warnung genau das gemacht, was er tatsächlich machen konnte.

Ich halte also das Verhalten von Frank für keine Drohung mit einem empfindlichen Übel. Ich weiß aber, dass Rechtsanwalt Michael Langhans das anders sieht. Zumindest erklärte er das in einem Video.

Wenn es, wie ich es hier darstelle, keine Drohung mit einem empfindlichen Übel gibt, dann ist auch der Vorwurf der Kindesentziehung kaum haltbar. Immerhin war Dave bei seiner Flucht bereits 16 Jahre, und seine Flucht aus den Kinderheimen war dann eine straffreie Selbstentziehung. Man muss Frank dann auch noch zurechnen, dass er ja versucht hatte mit den Behörden eine vernünftige Lösung für Dave zu erreichen. Leider waren die Behörden nicht an solch einer vernünftigen Lösung interessiert, was natürlich den vorhandenen Verdacht verstärken kann, dass man mit Dave ein paar unschöne Dinge vorgehabt haben könnte.

 

 

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14 Antworten zu Die Warnung vor dem Deutschen Staat kann keine Drohung mit einem empfindlichen Übel sein.

  1. Sigurd schreibt:

    Die Wirklichkeit ist viel banaler: Dave ist (immer wieder!) aus Heimen abgehauen, weil er dort misshandelt wurde, sich vernachlässigt fühlte und seinen Vater wiedersehen wollte. Die Vermutung der StA, (möglicherweise wahre) Horrorgeschichten über Organhandel unter Ausschlachtung von „Jugendamtskindern“ hängt nicht nur in der Luft, sondern wird durch Aussagen u.a. von Daves Tante Mirella widerlegt.Wer aber sieht, mit welcher Menschenverachtung deutsche Jugendämter und Familiengerichte KInder- und Elternseelen zerstören, den könnte es nicht im Geringsten wundern, wenn sich insgeheim auch ein Organhandel mit den Organen von „Jugendamtskindern“ etabliert hätte.

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  2. Pingback: Frank-Engelen-Ticker | leak6 – Ordnung durch Transparenz

  3. Korte schreibt:

    Weil wir Deutsche gar keinen Staat, sondern immer noch im Besatzer-System leben ist logischer Weise auch nicht zu erwarten, das „Volksvertreter“ und „Volksdiener“ Interessen von Deutschen (Kindern) vertreten, sondern nur die Interessen der Kriegsgewinnler vertreten. Beispiel aktuell: Viele „Volksvertreter“ bejammern die Kapitänin welche als Fluchthelfer die „Flüchtlinge“- „Schutzsuchende“ vor der Lybischen Küste abgeholt wurden ! Wenn es Deutsche (Kinder) wären, würden sie dafür keinen Finger rühren und keine Worte finden. Der beste Beweis dafür ist doch wie sie mit Deutschen umgegangen sind,welche Kinder wie (Dave) vor den Gewalttäteren des System zu schützen versucht haben.

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    • justizfreund schreibt:

      Ich sehe da auch nicht im geringsten eine Drohung.

      „Drohung ist das (im Fall des § 240: bedingte) Inaussichtstellen eines künftigen Übels, auf dessen Eintritt der Drohende Einfluss hat oder zu haben vorgibt (BGH 16, 386; Düsseldorf OLGSt 1 zu § 253) und dessen Verwirklichung er nach dem Inhalt seiner Äußerung für den Fall des Bedingungseintritts will. Die Äußerung der Drohung kann ausdrücklich oder konkludent (vergl. NJW 84, 1632; 90, 1055; W/Hettinger 403) erfolgen.
      Die Drohung muss sich – zumindest mittelbar – gegen diejenige Person richten, deren Willen gebeugt werden soll..“
      Thomas Fischer StGB

      Ich habe aber schon bei Gericht erlebt, dass jemand verurteilt wurde, weil sich jemand durch seine Äußerung bedroht fühlen kann.

      Genau so wie ich schon einen Richter am LG gesehen habe, der als Zeuge bei Gericht ausgesagt hat, dass eine strafbare Beleidigung immer dann vorliegt, wenn sich jemand durch die Aussage einer anderen Person beleidigt fühlt.

      Genau so ähnlich als man bei mir eine Hausdurchsuchung machte, weil ich einen völlig wertlosen defekten Taschenrechner unterschlagen haben soll ohne bei der Post nachzufragen ob ich das Paket überhaupt erhalten hatte. Das war mit der Begründung Verhältnismäßig, weil für den Eigentümer ja Garantierechte bestehen können und der Taschenrechner für den daher einen wesentlich höheren Wert haben kann.
      Bei der Unterschlagung ist aber der Wert entscheidend, der vom Täter unterschlagen wurde.

      Es ist also auch bei der Bedrohung folgendes Entscheidend:
      „auf dessen Eintritt der Drohende Einfluss hat oder zu haben vorgibt (BGH 16, 386; Düsseldorf OLGSt 1 zu § 253)“

      Und nicht ob sich jemand dadurch entsprechend bedroht „fühlt“

      Und den Willen vom Dave kennt man ja auch nicht.

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  4. Bernd Vogt schreibt:

    Ich glaube nicht, dass „der Staat“ (Staat = das Volk, als Inhaber aller Staatsgewalt) beabsichtigt, Dave eventuell Organe zu entnehmen, würde er in der BRD aufgegriffen werden!

    Ich halte es jedoch durchaus für denkbar und möglich, dass gewisse kriminelle Elemente und Kreise dieses planen und beabsichtigen könnten.

    Ob diese möglichen, mutmaßlichen Kriminellen dann auch Verbindungen zu System-Institutionen haben, kann kein vernünftiger Mensch, der Kenntnis von bestimmten Strukturen innerhalb der BRD hat, pauschal einfach von der Hand weisen…..! Oder?

    Bernd Vogt
    Büttelwatch – Dienstaufsicht durch das Volk

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  5. Glossa schreibt:

    „Habe ich ausdrücklich geschrieben, dass er angestellter Anwalt ist.“

    Ja, aber ein angestellter Jurist ist kein Rechtsanwalt, da er weisungsgebunden etc. ist.
    Bei der Kammer müsste er doch gelistet sein, ist es aber nicht.

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  6. Joachim schreibt:

    Dann gibt es ja noch die List im § 235 StGB! Und zwar hat Frank – als noch niemand wusste, ob Dave überhaupt noch lebt – durch seine telepathischen Kräfte Dave überlistet, sein gesundes Vertrauen in den Rechtsstaat abzulegen, wieder den alten 2012er Bewusst-TV-Verschwörungstheorien anzuhängen und aus dem Kinderheim abzuhauen. https://www.kla.tv/311#/t=2750 („Organ- und Kinderhandel“ dann bei 46:235)
    Es ist gut dass uns der Rechtsstaat vor solchen Voodoo-Künstlern beschützt, denn wer so etwas Unheimliches kann – da braucht es auch keinen rationalen Beweis mehr – muss weggesperrt werden! Alles andere wäre ja ÄUßERST WUNDERLICH https://wp.me/p87FAj-Ws .

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    • beamtendumm schreibt:

      Hah, hah, ich hoffe doch, dass das gar keine Anspielung auf den Staatsanwalt WUNDERLICH sein soll, der in diesem Fall für die anklage gegen Frank zuständig ist.
      Ich glaube, dass in diesem Fall der Name nur ganz zufällig erwähnt wurde, und es keine Ähnlichkeiten mit lebenden Anklägern zu tun jat. 😉

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      • Joachim schreibt:

        Nomen es omen. Mit meinem Namen Baum fügte ich mich in die Bestimmung großartig, verlässlich und beständig zu sein und nicht mickrig oder flüchtig (schließlich wollen auch armselige Klischees ab und zu mal bedient werden). Und was ist, wenn es doch seine Verwandtschaft ist und W. präventiv zur Gewalt greift, eben weil er sie kennt und fürchtet, bevor er ihr unterliegt, oder wenn er seinen eingeengten Blick einer Traumatisierung durch emotionale Beteiligung zu verdanken hat? Wer von Wahnvorstellungen faselt, könnte ja besser wissen wovon er spricht, als er zuzugeben vermag.

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  7. Glossa schreibt:

    Warnung vor einem Staat, der angeblich alles richtig macht, kann es nicht geben?
    Doch, wie man sieht. Dann wird so lange formuliert, bis es passt, bzw. zur Verfassung einer Anklageschrift gegen jemanden reicht, der (noch) nicht angepasst daherkommt. Hilfreich sind dabei sogar „auslegende“ Anwälte, die doch angeblich keine mehr sind, aber sich dennoch als juristische „Helfer“ und fortan nur gegen Bezahlung etablieren wollen. Dabei gibt es schon so viele Helfervereine…

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    • beamtendumm schreibt:

      Gerade wurde in einer anderen Sache mit einem Anwalt telefoniert. Weil der Anwalt von meinen Sachen immer so fasziniert ist, wurde auch über die Anklage gegen Frank Engelen diskutiert. Der Anwalt sah das ähnlich wie ich. Er sah in dem verhalten von Frank keine Drohung mit einem empfindlichen Übel.

      Übrigens, nach meinen Informationen ist Michael Langhans inzwischen wieder als angestellter Anwalt tätig.

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      • Glossa schreibt:

        Müsste man ihn dann nicht über die Bundesrechtsanwaltskammer finden?
        Man findet diesen Langhans dort aber nicht, nur einen Rechtsanwalt desselben Namens.
        Ist der Aktivist Langhans vielleicht nur angestellter Jurist und damit gar kein zugelassener Rechtsanwalt?
        Man sollte sich die Unterschiede in solchen Fällen klar machen.

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      • beamtendumm schreibt:

        Habe ich ausdrücklich geschrieben, dass er angestellter Anwalt ist. (Ach so, evtl. nicht hier.)

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    • beamtendumm schreibt:

      Gerade erhalten.
      (a) Unter Drohung versteht man jedes Verhalten, auf dessen Eintritt der Täter vorgibt Einfluß zu haben. Dieses ist von der Warnung abzugrenzen, welche auf ein Ereignis hinweist, auf dessen Eintritt der Warnende keinen Einfluß hat.

      http://www.juraindividuell.de/klausuren/pruefschema-noetigung/

      Damit ist klar, dass Frank Engelen keine Drohung mit einem empfindlichen Übel begangen haben kann. Damit ist auch der Vorwurf der Kindesentziehung bei einem 16-Jährigen nicht mehr haltbar. Es handelt sich bei der Flucht von Dave schlichtweg um eine straffreie Selbstentziehung.

      Frank Engelen ist damit sofort aus der Haft zu entlassen.

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