Bürgermeisterwahl in Görlitz.

Heute kam es zu einer Stichwahl in Görlitz. Zum Glück hat man das nicht ganz wörtlich genommen, den die beiden Kandidaten sind nicht mit dem Messer aufeinander losgegangen. Bei Politikern scheint das noch nicht üblich zu sein, ansonsten entwickelt sich das auch zu einer neuen kulturellen Tradition durch gewisse Zuwanderung. Verschiedene Zeitungen berichteten heute, dass es in Hamburg in den letzten 90 Tagen zu 110 Messerstechereien kam.

Die politischen Kontrahenten am heutigen Tag stammten von der AfD und der CDU. Am ersten Wahltag verfehlte der AfD-Kandidat mit 36,4 % zwar die Wahl gewinnen, aber die nötige absolute Mehrheit deutlich verfehlt. Der CDU-Kandidat bekam damals nur 30,3 %.Die AfD-Anhänger hofften nun im zweiten Wahlgang auf einen ersten AfD-Bürgermeister, aber damit war nicht wirklich zu rechnen. Immerhin hatten 1/3 der Wähler damals nicht die beiden Kandidaten gewählt, und beim zweiten Wahlgang war damit zu rechnen, dass man dafür sorgen würde, dass diese Wähler mit deutlicher Mehrheit den CDU-Kandidaten wählen würden.

Der aus Bulgarien stammende Octavia Ursu von der CDU gewann mit 55,2 % die Stichwahl am heutigen Sonntag. Der AfD-Kandidat konnte von 36,4 % auf immerhin 44,8 % nochmals zulegen. Es gab 46.000 Wahlberechtigte und die Wahlbeteiligung lag bei 56 %. Damit nutzten ca. 26.000 Wähler ihr Wahlrecht. Soweit nun nichts besonderes.

Hier wurde bereits in einem früheren Beitrag auf das Problem der steigenden Briefwähler hingewiesen. De Manipulationsmöglichkeiten sind bei Briefwahlen einfach deutlich höher.Dazu kommt noch, dass viele die Briefwahl aus Bequemlichkeit wählen, obwohl dies dann gar nicht zulässig ist. Es gab schon Wahlergebnisse die sich nach dem Auszählen der Briefwahl deutlich änderten.

In Görlitz haben von den ca. 26.000 tatsächlichen Wählern 8.600 die Briefwahl genutzt. Das sind dann ca. 30 % aller tatsächlichen Wähler. Beim ersten Wahldurchgang gab es noch 7.500 Briefwähler. Das ist ein merkwürdig deutlicher Anstieg bei den Briefwählern von fast 15%. Leider ist bisher nicht bekannt, wie die Wahl bei den Urnengänger ausgegangen ist, und wie das bei den Briefwählern aussah. Man kann davon ausgehen, dass sich die Ergebnisse mal wieder deutlich unterscheiden. Auch das wird dann wieder Zweifel bezüglich der Demokratie und den Wahlen aufkommen lassen.

 

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Eine Antwort zu Bürgermeisterwahl in Görlitz.

  1. justizfreund schreibt:

    Die AfD erbat nun eine Liste der Vornamen der Täter im Saarland:
    Diese umfasste den Zeitraum von Januar 2016 bis April 2018.
    Die genau Auswertung: Michael (24 Fälle), Daniel (22 Fälle), Andreas (20 Fälle), Sascha (15 Fälle), Thomas (14 Fälle), Christian (13 Fälle), Kevin (13 Fälle), Manuel (13 Fälle), Patrick (13 Fälle), David (12 Fälle), Jens (12 Fälle), Justin (11 Fälle) und Sven (11 Fälle) …
    Leider haben sie versäumt nach den Vornamen der Opfer zu fragen.

    Durch Menschen mit dem Namen Michael ist man also doppelt so gefährdet mit einem Messer angegriffen zu werden wie durch Leute, die Sven heißen. Wobei man aber wieder die Verbreitung des Namens berücksichtigen muß:
    https://www.beliebte-vornamen.de/5139-michael.htm
    https://www.beliebte-vornamen.de/4953-sven.htm
    Und man kann also auch rein statistisch auf das Alter der Täter schließen.

    Die Axt ist demgegenüber eine häufige Tatwaffe der Deutschen:
    https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=axte+tatwaffe

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