FACEBOOK zu Schadensersatz verurteilt wegen rechtswidriger Sperrung

Das Wichtigste zuerst. Das Urteil des Amtsgericht Berlin-Schöneberg hat Ende Mai FACEBOOK in einem Säumnisurteil zu 1.500 Euro Schadensersatz verurteilt. Geklagt hatte ein Nutzer der von FACEBOOK für 30 Tage gesperrt wurde. Ein genauer Grund für die Sperrung hat FACEBOOK nicht mitgeteilt, sondern nur erwähnt, dass ein Verstoß gegen die Gemeinschaftsstandards vorgelegen hätte.

Der  Nutzer wurde vertreten von der Anwaltskanzlei REPGOW-Kanzlei für Meinungsfreiheit aus Regensburg, die sich auf Klagen gegen FACEBOOK spezialisiert hat, und bereits zahlreiche Verfahren geführt und gewonnen hat.

Rechtsanwalt Dr. Christian Stahl berichtet am 28. Mai 2019 auf seiner FACEBOOK-Seite über das Verfahren. In dem Säumnisurteil wurde FACEBOOK verurteilt:

zur Auskunft über die Dienstleister, die gelöscht haben

zur Auskunft über Weisungen der Bundesregierungen zu dem Thema und

zu insgesamt 1.500,- € Schadensersatz für die unberechtigte Sperre.

Mal sehen, ob es noch zu einem weiteren Termin kommt.

Facebook zu Schadensersatz verurteilt

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Eine Antwort zu FACEBOOK zu Schadensersatz verurteilt wegen rechtswidriger Sperrung

  1. Joachim schreibt:

    Dann fehlt ja jetzt nur noch Heer und Sturm. Macht jedenfalls Mut. Ich rätzel ja schon länger, ob ich mir Facebook machen soll um die Face-book-Verfallenen aus diesem Sündenpfuhl heraus zu holen.

    Gefällt mir

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