Es wird Zeit das Geheimnis zu lüften.

Am 12. März 2019 erschien hier ein Beitrag der noch immer mit Passwort geschützt ist. Die Überschrift lautet:

Eilmeldung: Gratulation

In dem Beitrag wird berichtet, bzw. wird einer Familie gratuliert, die nach langem, langen Kampf endlich das Sorgerecht für ihre 15-jährige Tochter zurück hat. Der Beitrag wurde bisher nicht veröffentlicht, weil die Eltern und die Tochter den Beitrag nicht gut genug fanden. Sie waren der Meinung, dass ich meine Rolle in diesem Fall nicht genügend gewürdigt hätte.

Ich will zunächst die Akteure mal kurz vorstellen. Die Hauptperson ist die inzwischen 15-jährige Adriane. Die Eltern, Angelique und Maik spielen auch eine Hauptrolle. Daneben gab es noch das Jugendamt Stade, und das Amtsgericht Stade, die beide eine widerliche Rolle in dem Fall gespielt hatten. Wesentlich besser machte es da das Jugendamt Bremervörde, und zum Schluss auch noch das Amtsgericht Bremervörde. Wobei noch zu erwähnen wäre, dass es beim Amtsgericht Bremervörde zwischenzeitlich auch eine sehr schlechte Richterin gab. Ich war in diesem Fall seit 2016 als Unterstützer der Eltern und später auch für Adriane tätig. Und dann gab es da noch die widerliche Rolle der XXX, …

Das sind also die Akteure, Angefangen hatte die Geschichte in Stade. Eine Anwältin aus Hamburg teilte mir mal am Telefon mit, dass sie das Amtsgericht Stade für das korrupteste Gericht überhaupt halten würde. Auch ich kann dem Amtsgericht Stade kein gutes Zeugnis ausstellen. Im Gegenteil. Das Amtsgericht Stade wurde in diesem Fall nur noch um Jugendamt Stade an Unfähigkeit und Willkür übertroffen. Das Jugendamt Stade hatte völlig unbegründet den Eltern vier Kinder weggenommen, und einen Unsinn nach dem andern produziert. Nach einem Fluchtversuch der ältesten Tochter aus dem Kinderheim wurde diese bei den Eltern wieder aufgegriffen, und dann vom Jugendamt in einem Kinderheim versteckt, ohne dass es einen Kontakt zwischen den Eltern und der Tochter gab. Es war mir ziemlich klar, dass das Jugendamt Stade nicht vorhatte die vier Kinder wieder zu den Eltern zu lassen, deshalb habe ich den Eltern empfohlen in eine andere Stadt zu ziehen, damit die Zuständigkeit des Jugendamt wechselt. Anfang 2017 sind die Eltern dann von Stade nach Bremervörde gezogen, und haben dabei das große Los gezogen, zumindest was das Jugendamt anbetrifft. Im Moment würde ich behaupten, dass das Jugendamt Bremervörde das bisher beste Jugendamt ist mit dem ich zu tun hatte. Daneben gab es noch eine wichtige Person, die die Familie unterstützt hat, und die man dort als „persönlichen Schutzengel“ bezeichnet. Auch diese Person hat großen Dank verdient. Bis Juli 2017, und seit April/Mai 2018 wird die Familie auch von mir wieder tatkräftig unterstützt. Auch unsere Zweigstelle Bremerhaven hat die Familie seit 2018 bei ihrem Kampf unterstützt. Auch diese Person hat also Dank verdient, denn es war wirklich nicht immer ganz einfach den Kampf zu gewinnen.

2017 hatte ich einen Unfall, was mich körperlich weiter einschränkte, dennoch machte ich mich ab Mai 2017 mehrfach auf den Weg nach Meppen, um dort die Tochter der Familie zu suchen und zu finden. Ich hatte Glück, bei meinem vierten oder fünften Versuch wurde ich fündig. Adriane kannte mich nicht, aber sie ahnte aber sofort, dass ich von ihrer Familie geschickt wurde. Natürlich unterhielten wir uns, und Adriane erklärte mir von sich aus, dass die Inobhutnahme vom Jugendamt Stade völlig unberechtigt erfolgt sei, dass das Jugendamt Stade gelogen hätte, und die Kinder manipuliert hätte. Adriane teilte mir auch mit, dass sie unbedingt, und am liebsten sofort, wieder nach Hause zu ihren Eltern möchte. Ich stellte natürlich sofort einen Kontakt zwischen Adriane und den Eltern her, und gemeinsam konnten wir Adriane dazu bewegen, dass sie noch in dem Kinderheim bleibt, bis sie 14 Jahre alt ist, denn dann ist die rechtliche Situation für die Kinder wesentlich besser. Natürlich gab es ab jetzt regelmäßig heimliche Telefonate zwischen Adriane und den Eltern, und auch regelmäßige Besuche, die natürlich heimlich stattfinden mussten.

Als ich Adriane in Meppen gefunden hatte, hat sie mit 13 bereits geraucht, was das Kinderheim aber nicht besonders interessierte, und die Schule besuchte sie auch nur unregelmäßig, aber auch das interessierte die Verantwortlichen offenbar nicht wirklich. Im Oktober 2017 wurde Adriane dann 14, und an ihrem Geburtstag flüchtete sie aus dem Heim, zu ihren Eltern nach Bremervörde.

Leider gab es ab Juli 2017 Streit zwischen den Eltern und mir. Heute weiß ich, dass dieser Streit entstand, weil ein Rechtsanwalt den Eltern etwas Falsches erzählt hatte. Diesen Streit nutzte die …

Adriane war also an ihrem Geburtstag aus dem Kinderheim abgehauen. Da die Eltern nicht mehr in Stade, sondern in Bremervörde wohnten, war nun ein neues Jugendamt zuständig. Dieses Jugendamt duldete es, dass Adriane bei den Eltern bleibt, und die Familie wurde auch durch eine Familienhilfe unterstützt. Nach Durchsicht der Akten erklärte die Sachbearbeiterin, dass man der Familie niemals die Kinder hätte wegnehmen dürfen, und dass es auch niemals eine Kindeswohlgefährdung in der Familie gab. Das Jugendamt Bremervörde unterstützte die Familie bei der Rückübertragung des Sorgerechts. Auch der „persönliche Schutzengel“ unterstütze die Familie wo es nur ging. Durch einen Wechsel der Richterin beim Amtsgericht Bremervörde verzögerte sich die Rückübertragung des Sorgerechts an die Familie leider einige Wochen bzw. Monate.

Viel ändert sich im Moment durch die Rückübertragung des Sorgerechts nicht, da Adriane bereits seit anderthalb Jahren wieder bei den Eltern wohnt, und glücklich darüber ist. Alle Verantwortlichen sind mit den Eltern mehr als zufrieden, und auch Adriane hat sich prima entwickelt. Anders als in Meppen besucht sie wieder regelmäßig die Schule. Die Unterstützer sind natürlich froh darüber, dass das Jugendamt Stade, und auch die … am Ende gescheitert sind.

Die Rückübertragung des Sorgerechts bei Adriane ist aber nur der Anfang. Jetzt müssen auch die restlichen Kinder in einem Zeitraum von einem Jahr wieder in den Haushalt der Eltern zurückgeführt werden. Das ist auch den Jugendamt Bremervörde bekannt, und man unterstützt die Familie auch dabei.

Es gibt viele Jugendamtsgeschädigte, die behaupten, dass Jugendämter grundsätzlich schlecht und willkürlich arbeiten würden. Ich sehe mich durch das Jugendamt Bremervörde darin bestätigt, dass es doch noch immer auch gute und verantwortungsbewusste Jugendämter, bzw. Jugendamtsmitarbeiter gibt. Und das Verhalten der BO-Hexe zeigt mir auch, dass nicht alle Inobhutnahme grundsätzlich willkürlich erfolgen. Speziell im Fall der Bo-Hexe würde mir bestimmt auch Angela Masch zustimmen.

Der Erfolg der Familie ist nicht nur ein Grund zur Gratulation, sondern soll auch anderen zeigen, dass sich der Kampf gegen das Jugendamt, und für die eigenen Kinder durchaus lohnen kann, und dass man dagegen auch gewinnen kann.

Dieser Beitrag wurde in ähnlicher Form bereits vor einiger Zeit veröffentlicht. Einige Leser wissen welche Familie gemeint ist, wissen wer das Sorgerecht zurückbekam. Es gab viele Anrufversuche und Nachrichten über verschiedene Kanäle. Die Familie ist aber nicht daran interessiert stundenlange Gespräche zu führen, und möchte sich lieber um ihr Kind bzw. Kinder kümmern. Aus diesem Grund dürfen sich Interessierte gerne an den BdF wenden, nicht aber an die Familie.

Dieser Beitrag wurde unter BdF, Beamtendumm, Jugendamt veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Antworten zu Es wird Zeit das Geheimnis zu lüften.

  1. beamtendumm schreibt:

    Hier der Kommentar in einer gekürzten Version, ohne Bezug zu der Gestörten.

    Sie meinen, dass Jugendämter zu Recht manchmal Kinder aus den Familien nehmen und xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

    Man kann also Ihre Aussage so verstehen, dass außer in den Fällen (ca. 1-2 % der Fälle), wo Gewalt gegen Kinder ausgeübt wurde, das Jugendamt immer „richtig“ arbeitet?

    Man muss die Verhältnisse gut kennen, um zu einem Umzug in einen anderen Jugendamtsbereich raten zu können.
    Würde man z.B. von Rheinland-Pfalz ins benachbarte Jugendamt nach Baden-Württemberg verziehen, käme keine Konkurrenzsituation auf, die hervorbrächte, dass das eine Jugendamt die Arbeit des anderen Jugendamtes anders, für die Eltern und Kinder vorteilhafter, beurteilen würde.“Die Akte“ zieht mit um.
    Auch innerhalb des Bundeslandes Rheinland-Pfalz zu verziehen, brächte keine Verbesserung oder Lösung schlimmer von den Jugendämtern verursachter Situationen.
    „Man kennt sich“ bis in die letzten Winkel. Das können viele Jugendamtsgeschädigte bestätigen.
    Aber – unversucht sollte man nichts lassen, das sehen Sie schon richtig. Dazu gehören jedoch immer „gute“ Unterstützer – und die zu finden, ist fast unmöglich.
    Wir Geschädigte hier meinen, nur ein Umzug ins Ausland brächte einem aus der Gefahrenzone. Aber wer kann das schon bewerkstelligen?

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    • beamtendumm schreibt:

      Man kann also Ihre Aussage so verstehen, dass außer in den Fällen (ca. 1-2 % der Fälle), wo Gewalt gegen Kinder ausgeübt wurde, das Jugendamt immer „richtig“ arbeitet?

      Diese Frage kann ich nicht beantworten, weil mir der Satz nicht logisch erscheint.

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  2. beamtendumm schreibt:

    Aus juristischen Gründen kann und wollen wir ihren neuesten Kommentar nicht veröffentlichen, weil sie dort eine Person thematisieren, über die hier zur Zeit nichts berichtet werden soll.
    Es sei aber erwähnt, dass es tatsächlich auch berechtigte Gründe für eine Inobhutnahme geben kann. Allerdings ist bei weitem nicht jede Inobhutnahme berechtigt.
    Dann gibt es auch noch die Fälle, wo erst durch das Eingreifen der Jugendämter eine Situation geschaffen wurde, wo Kinder tatsächlich nicht mehr zu ihren Eltern zurück können. Nicht jeder übersteht ohne psychischen Schaden den jahrelangen Kampf mit so einer Willkürbehörde.
    D. ist z.B. so ein bedauerlicher Fall.
    Es wird darum gebeten Kommentare zukünftig ohne Bezugnahme auf die gestörte Person zu schreiben, da noch nicht bekannt ist, wie lange die Person hier ein Tabuthema sein wird.

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  3. Glossa schreibt:

    Sie schreiben meist diplomatisch,
    doch im Falle, dass Sie anderen Jugendamtsgeschädigten vorhalten, diese behaupteten falsch, dass alle Jugendämter grundsätzlich schlecht und willkürlich arbeiten, ist das nicht so.

    Weil Ihnen der „Einzelfall“ Bremervörde begegnete und Sie mit diesem gut zusammenarbeiten konnten, spricht dies nämlich nicht dafür, dass Jugendamtsgeschädigte meinen könnten oder sollten, „die Jugendämter“ seien grundsätzlich gut und würden nicht willkürlich arbeiten.

    Gut kann man nur arbeiten, wenn man unter dem Motto arbeitet:
    Die Erziehung durch die Eltern und der Verbleib bei diesen ist erst einmal vorrangig.

    Der „Raubtierkapitalismus“ hat jedoch eine Helferindustrie hervorgebracht,
    die Jugendämter als deren Zugpferd, als Auftraggeber, als Mittelverteiler, als politische Leitstelle verstehen – grundsätzlich.
    Es ist auch dann allein „die Verwaltung“, die befürwortet, ob Kindern in der Familie – sofern diese um Hilfe nachfragt – oder in Pflegestellen geholfen wird.
    Im Außendienst der Jugendämter finden sich durchaus Menschen mit Idealen und guten Absichten, das sehen Sie richtig, aber die,
    so kann man aus Erfahrung sagen, werden meist überstimmt, wenn die Verwaltung z.B. genügend Geld für Fremdunterbringungen in die Hand nehmen kann (trotz der Verschuldung der Gemeinden).
    Hier in unserem Bundesland, Stadt mit Sitz eines Verwaltungsgerichts, bildet die Verwaltung sogar eine eigene Kaste und ein ASD-ler bemüht sich normalerweise nach Kräften, bei „denen von der Verwaltung“ gut dazustehen, „einer von denen zu sein“. Klar, wenn man denselben Tennisclub, Golfclub, Richterstammtisch, Anwaltsverein, Discounter, Apotheke, etc. nutzt.

    Es ist richtig und fair, dass Sie das Jugendamt Bremervörde lobend erwähnen, aber wir, die Geschädigten, können trotzdem nicht davon ableiten, dass der Rat, „um die Kinder“ zu kämpfen, normalerweise zum Erfolg führen müsste.
    Manchmal ist alles so gespurt, dass man sein Leben lang von diesen Verwaltungen und ihren Bösartigkeiten verfolgt wird, ohne sein Kind jemals wiederzusehen.Nicht einmal den Hauch einer Chance hat man da.
    Und über „Ihren“ Anwalt – ja, über dessen Tätigkeiten könnte man auch viel Negatives berichten.

    Wie weit das – vorausplanend durch die Jugendamtsverwaltungen und entgegen deren gesetzlichen Auftrages – geht – hier ein Nachweis.
    Da stand auf einer „Jugendamts-Seite“

    „ … Alles in einem hat in ihrem Fall das Jugendamt eine sehr gute Arbeit erledigt, was auf Grund ihrer psychisch labilen Verfassung und der stark verschrobenen Einstellung anderen Menschen gegenüber gar nicht so einfach war.
    Anstatt meine Zeit in Internetforen zu verschwenden, wäre es sinnvoller das eigene Verhalten einmal zu überdenken, obwohl das natürlich auch nichts mehr bringen wird, da Sie sowieso
    allleine von uns scheiden werden, ohne jemals den Kontakt zu ihren Geburten wieder zu erlangen, die Sie von tiefsten Herzen verabscheu und Sie sehnlichst zu vergessen suchen.
    Gruß N § M (Originalabschrift mit allen Fehlern).

    Das vor Jahren weggenommene Kind wurde ermuntert, nie mehr Kontakt zu seinen Eltern aufzunehmen.
    Das Produkt „kindeswohlsichernder staatlicher Erziehung lebt heute als volljähriger Mensch im „Betreuten Wohnen“ und braucht Unterstützung und N a c h r e i f e z e i t, obwohl ihm vor Jahren „große Reife, Intelligenz, Freundlichkeit, Höflichkeit, etc. etc.“von den „Fachleuten“, bestätigt worden war.
    Man glaubt sich im „Irrenhaus“ und soll dafür auch noch bezahlen.
    Trend in den Jugendämtern ist also, die Kinder am besten in einem Alter, in dem sie keine Arbeit mehr machen, aus den Familien zu holen (mit 13-jährigen in der Pubertät haben „die“ leichtes Spiel), diese durch die Einrichtungen zu schleusen bis zum Höchstalter und darüberhinaus (Wertschöpfungskette), bis nichts mehr geht.
    Dann gehen diese vom Staat kindeswohlgeförderten Menschen zum Jobcenter (lernen dort „das Leben kennen“, erfahren erstmals schmerzliche Sanktionen) oder auf die Straße.

    Wie gemeinschaftsfördernd und volkswirtschaftlich zielführend, diese Zerschlagung von Familien!

    Gefällt 1 Person

    • beamtendumm schreibt:

      die Jugendämter“ seien grundsätzlich gut und würden nicht willkürlich arbeiten.

      Wie bitte, wann oder wo soll ich das so gesagt haben?
      Richtig ist aber, dass ich inzwischen die 5 verschiedene Familien habe, die bestätigen, dass sie nach einem Umzug mit dem neuen Jugendamt keine, bzw. wesentlich weniger Schwierigkeiten haben.

      Gut kann man nur arbeiten, wenn man unter dem Motto arbeitet:
      Die Erziehung durch die Eltern und der Verbleib bei diesen ist erst einmal vorrangig.

      Das ist aus meiner Sicht in Bremervörde der Fall.

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