Berichterstattung über Kindesmissbrauch

Hier wurde bereits mehrfach über die „Hilfsorganisation“ WEIßER RING kritisch berichtet. Man findet im Internet kaum einen Beitrag der Mainstream-Presse, der sich mal kritisch mit dem WR beschäftigt, oder sich mit dem „Geschäftsmodell“ auseinandersetzt. Dennoch gehören hier die Beiträge über den WEIßEN RING seit Jahren zu den meistgelesenen Beiträgen, und immer wieder gibt es dazu auch entsprechende Kommentare.

Ich persönlich habe den Eindruck, dass es dem WR hier hauptsächlich um die Generierung von Spendengeldern geht, und weniger um die Hilfe von Verbrechensopfer. Auch habe ich den Eindruck, als habe der WR einen ziemlich selektiven Blick auf das Thema Verbrechen bzw. Verbrechensopfer.

Hat schon mal ein Mann Hilfe vom WR bekommen, der von (s)einer Frau verprügelt wurde, oder sonst Opfer eines Verbrechens durch die Weiblichkeit wurde? Mir ist das nicht bekannt, bekannt ist mir nur, dass der WR Männern Hilfe ausdrücklich verweigert wurde, weil der WR die Meinung äußerte, er würde Frauen unterstützen, die Opfer von männlicher Gewalt wurden.

Auch Opfer von Straftaten von Behörden, Justiz, Polizei haben hier bisher noch nie berichtet, dass sie dann vom WR in ihrem Kampf unterstützt worden wären.

Deutschland scheint für viele „Hilfsorganisationen“ hauptsächlich ein Geldsammelland zu sein. Dies bezüglich gab es hier vor kurzem auch einen Beitrag über die SOS-Kinderdörfer. Kassieren pro untergebrachtes Kind im Durchschnitt sicherlich mindestens 5.000 Euro im Monat, und sammeln dann auch noch zusätzlich reichlich Spendengelder. Die SOS-Kinderdörfer sind inzwischen in vielen Ländern aktiv, aber die Gelder werden hier eingesammelt.

Wenn wir mal auf das Jahr 2007 zurückblicken, dann gab es damals einen Spendenskandal beim Kinderhilfswerk UNICEF. Die FRANKFURTER RUNDSCHAU berichtete damals über den Spendenskandal, die rechtliche Presse traute sich zunächst darüber zu berichten. Kein Wunder, man versuchte damals auch die FRANKFURTER RUNDSCHAU juristisch mundtot zu machen. Allerdings kam die Wahrheit immer mehr ans Licht, und dann sprangen irgendwann auch BILD und CO auf den Zug auf.

2008 verlor dann die deutsche UNICEF auch das Spendensiegel. Sucht man heute nach „UNICEF“ und „SPENDENSIEGEL“, dann erfährt man auf der Seite von UNICEF, dass man dort seit dem 4. November 2010 das DCI-Spendensiegel (wieder) besitzt.

Aktuell gibt es wieder verwirrende Berichte über UNICEF, bzw. über PETER NEWELL, der der oberste Weltkinderschützer der UNICEF sein soll. Es gibt da einige Merkwürdigkeiten.

Bei WIKIPEDIA findet man unter so einem Namen einen ehemaligen Basketballtrainer, und einen Kinderbuchautor. Einen führenden Mitarbeiter der UN, bzw. von UNICEF findet man dort nichts, obwohl ich das dort schon erwartet hätte.

Auch die Mainstream-Presse berichtet kaum über den Herrn, der 2007 als Co-Autor für das Handbook for the Convention on the Rights of the Child for Unicef beteiligt war.

Allerdings berichtete BBC am 16.2.2018

Children’s rights activist Peter Newell jailed for abuse

https://www.bbc.com/news/uk-43075546

6 Jahre und 8 Monate soll der 77-Jährige in den Knast, weil er zwischen Mai 1965 und Mai 1968 mindestens 5 Straftaten mit einem minderjährigen Jungen begangen haben soll. Der Altersunterschied zwischen dem angeblichen Opfer und dem angeblichen Täter soll 11 Jahre betragen haben.

Die deutsche Presse hat über diesen Fall anscheinend nichts berichtet. In Deutschland findet man nur etwas in den alternativen Medien etwas über die Verurteilung. Merkwürdig finde ich auch, dass das angebliche Opfer erst 50 Jahre nach den angeblichen Taten Anzeige erstattet hat. Wenn es nun 2018 zu einer Verurteilung kam, deutet dies wohl darauf hin, dass es in England, wo das Urteil gesprochen wurde, keine Verjährung zu geben scheint. Es scheint mir aber auch sehr schwer zu sein 50 Jahre nach einer Tat noch eine Schuldfrage zu klären. Die ganze Geschichte kommt mir also etwas merkwürdig vor.

Hier gibt es noch einen Screenshot. Man sieht, dass es auch hier mal wieder ums Spenden geht.

Dann beachte man noch den Eintrag ganz unten.

Dort gibt es offenbar UNICEF-Projekte KINDESMISSBRAUCH. Merkwürdig, sollte es nicht Projekte GEGEN Kindesmissbrauch geben?

https://www.unicef.de/informieren/projekte/einsatzbereiche-110796/kindesmissbrauch-111226

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5 Antworten zu Berichterstattung über Kindesmissbrauch

  1. Novosibirsk schreibt:

    Der Weiße Ring hat in den Jahren 2007 bis 2016 von Gerichten und Staatsanwaltschaften Bußgelder in Höhe von 7.333.806,67 € erhalten
    Ein besseres Geschäftsmodell gibt es nicht.
    Nachzulesen unter
    https://correctiv.org/recherchen/spendengerichte/datenbank/?

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  2. 5jahrehartz4 schreibt:

    ….Auch Opfer von Straftaten von Behörden, Justiz, Polizei haben hier bisher noch nie berichtet, dass sie dann vom WR in ihrem Kampf unterstützt worden wären…..

    wir haben für Bruno mehrfach den WR angeschrieben – er hat auch mit der lokalen Zelle telefoniert, die wollten sich wieder melden (übliche Floskel für „lass uns in Ruhe, mach dich vom Acker“).
    Deswegen nennen wir inzwischen alle diese „Hilfsvereine“ schlichtweg nur noch Sozialmafia.
    Aktuelle Beispiel:

    …. Das Jugendamt Hameln hatte den arbeitslosen 56-Jährigen Anfang 2017 auf Wunsch der Mutter als Pflegevater für ein kleines Mädchen eingesetzt. Wegen „pädagogischer Defizite“ erhielt er wöchentlich Besuch von einem Träger der Familienhilfe. Auch an der heute Achtjährigen soll sich V. vergangen haben. Zudem soll er über das Mädchen Kontakt zu anderen Kindern hergestellt haben, auf Ausflügen ins Schwimmbad zum Beispiel. ….

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/luegde-wie-der-missbrauchsfall-zum-behoerdenskandal-wurde-a-1255554.html
    Wieso geht so eine „Hilfsorganisation“ wöchentlich bei so einem Typen ein und aus und merkt nicht, dass dies ein alleinstehender Mann ist, der in einem Wohnwagen wohnt (also nur EIN Raum, ohne jede Privatsphäre) um die bekannten Defizite zu beheben? Wieso hat niemand gefragt „Wer hatte den Knall, ein achtjähriges Mädchen zu einem alleinstehenden Mann in einen verwahrlosten Wohnwagen zu geben?“. Aber anscheinend ging es nur um die Einnahmequelle „wöchentlicher Besuch plus km“ und dem aufgeilen mit „wir helfen ja, wir sind die Guten“!

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    • beamtendumm schreibt:

      Es gibt hier gleich zwei, wenn nicht sogar drei oder vier Skandale gleichzeitig.
      Das Eine ist der eigentliche pädophile Missbrauch, und das Andere ist der Skandal bezüglich des Verhalten des Jugendamtes.
      Einen weiteren Skandal sehe ich hier bezüglich der Frühsexualisierung, die hier wieder deutlich zeigt, dass sie das angebliche Ziel nicht erreicht, sondern das genaue Gegenteil.
      Und inzwischen gibt es natürlich auch noch einen weiteren Skandal, der in dem Verhalten der Polizei begründet liegt.

      Der „ursprüngliche“ Skandal war ja der pädophile Missbrauch der Kinder, der aber tatsächlich gar nicht wirklich der ursprüngliche Skandal ist.
      Der tatsächlich ursprüngliche Skandal ist doch in dem Verhalten des Jugendamtes begründet. Ohne die Tatsache, dass das Jugendamt hier ein Kind in einer so prekären Umgebung untergebracht hat, hätte es vielleicht nie diesen pädophilen Missbrauchsskandal gegeben.

      Und wenn man in diesem pädophilen Missbrauchsskandal mal die Mathematik bemüht, dann kommt man zu dem Ergebnis. dass es ca. 1.000 Missbrauchsfälle insgesamt gab, und daran „nur“ ca. 30 Kinder beteiligt waren. Das bedeutet, dass jedes Kind durchschnittlich mindestens 30 Mal missbraucht wurde, bzw. sich missbrauchen ließ. Darüber sollte man auch mal drüber nachdenken.

      In diesem speziellen Fall war es nämlich nicht so, dass die Kinder gezwungen waren mit diesen Menschen immer wieder Kontakt zu suchen bzw. zu haben, sondern die Minderjährigen das gemacht haben, um sich Vorteile, wie Süßigkeiten etc., zu verschaffen.
      Man darf diesen Fall also nicht mit früheren Missbrauchsfällen in Kinderheimen oder durch Pfaffen verwechseln, wo Kinder damals wenig Chancen hatten ihren Peinigern zu entkommen. Die heutige Frühsexualisierung wird aber genau damit begründet, dass das durch die Frühsexualisierung nicht passieren können soll, was hier auf dem Campingplatz passiert ist. Die Realität zeigt aber das Gegenteil. Die kindliche Frühsexualisierung führt dazu, dass Kinder so etwas offenbar nicht mehr so schlimm finden, und dies gegen kleine Geschenke mit sich machen lassen. Oder hat jemand eine andere schlüssige Erklärung, dass Kinder freiwillig immer wieder die Nähe zu solchen perversen Peinigern suchen?

      Bleibt noch die Frage, in was für einer Bananenrepublik wir hier leben, wenn bei der Polizei 155 DVD´s kopiert werden soll, und dann am Ende nicht etwa 310 DVD´s vorhanden sind, sondern nur noch Null. Das ist sicherlich nicht nur mathematisch erklärungsbedürftig.

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      • 5jahrehartz4 schreibt:

        Sicher sind es mehrere Skandale – interessant ist, dass sich die Presse auf die Polizei beschränkt und die 14 Mitarbeiter Jugendamt nur einmal erwähnt wurden.
        Nähe suchen? Lieber das bekannte schlechte, wie das unbekannte andere. Außerdem haben die Kinder keine Vergleichsmöglichkeiten – vielleicht denken die, dass muss so sein, usw. Aber das ist alles Spekulation! Irgendwie haben wir den Eindruck, dass jeder sein kleines Ego durchsetzt und glaubt, dass es an der Tür klingelt und jemand vom Fernsehen hilft oder am anderen Tag alles wieder „heile“ ist. WO ist die alte Einstellung „das macht man nicht, basta“ – stattdessen kann jedER stundenlang schwafeln, wieso es doch etwas geht. Und weil man sich so „etwas rechthaben“ einredet, hat man insgesamt Recht, weil man ja nicht gleichzeitig Recht und Unrecht haben kann.
        Die „Hilfsvereine“ spielen auch eine besondere Rolle – die wollen ja über alles reden und am Ende sorgen die dafür dass der Täter sich entschuldigen und dadurch mit allem abschließen kann – neue Ohrfeige für die Opfer.

        Exkurs: Bei uns ist Freitag ein Wunder geschehen. Zum ersten Mal seit Anf. 2012(!) hat sich das Jobcenter bei Bruno telefonisch gemeldet. Wir hatten denen die „Überlastung der Medikamente“ mitgeteilt und Hilfe gefordert – wie immer gab es keine Antwort, dafür wurde vom reduzierten Hartz IV nochmals 85,- € gestrichen – auch eine Art Eingangsbestätigung. Damit hat Bruno kein Geld für Medikamente. Nach unserer Strafanzeige (Donnerstag Nacht – ging versehentlich auch an Jobcenter) hat man ihm noch am Freitag NACH 13/00 angerufen und ihm dies erklärt:
        …..Jobcenter bezahlte an Vermieterin, die dieses Geld dann in bar an Bruno weitergeben soll, während das Jobcenter ihm gleichzeitig dieses Geld abzieht…..
        https://dassindbrunosmoerder.wordpress.com/jobcenter-todeskommando-und-lachnummer/
        PS nein, wir haben es bis jetzt nicht kapiert und zweifeln dass es jemand anders kapieren wird. Deshalb haben wir die Strafanzeige erweitert – vor allem, weil sich der stellv. Jobcenter Geschäftsführer persönlich eingeschaltet hat und einen kleinen Mitarbeiter angewiesen hat, Bruno anzurufen – selbst traut der sich ja nicht. Ist derselbe der seit Anf. Sep. 2009 über die Augenprobleme informiert ist. Deshalb fragen wir usn auch „Todeskommando oder Lachnummer“.
        Übrigens, auch hier hat niemand von der Sozialmafia geholfen – denn die müssten sich ja mit ihren behördlichen Geldlieferanten anlegen. Einige haben noch versucht eine Entmündigung zu erschleichen, doch Bruno hat sie in den Senkel gestellt und danach sind die alle untergetaucht. Sozialmafia eben!

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  3. Korte schreibt:

    Was man als Justiz- oder Systemopfer erwarten kann, haben viele zu unrecht Angeklagte und Verurteilte zu spüren bekommen. Obwohl sie diesen „Verein“ das Unrecht mitgeteilt hatten, bekam man etweder keine Antwort oder ausweichende mit dem Hinweis, man möge sich an einen Rechtsanwalt wenden. Das RechtS- Anwälte Teil des Systems sind, überseht der weiße Ring ! Es wäre auch ein Wunder, wenn es anders wäre, denn, wenn man sich die „Präsidenten-innen“ ansieht, weiß maß auch Teil des Systems sind oder waren !

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