Jugendamt oder JugendMÖRDERamt?

Gestern gab es hier einen Beitrag über einen Polizeieinsatz in der REMBRANDSTR. Aus einer Wohnung flog durch das geschlossene Fenster ein Hocker und beschädigte dann noch zwei Autos.  Außerdem war deutlich zuhören, dass danach noch ein oder mehrere Kinder in der Wohnung verprügelt wurden.  Polizei und Rettungswagen waren vor Ort, vom Jugendamt aber war nichts zu sehen. Daraufhin gab es diesen Kommentar:

Haben die Jugendamtsmitarbeiter Angst selbst mal einen Streit mit dem Hausherrn ausfechten zu müssen und belassen es dann bei…“ Nicht so schlimm“?

Eine berechtigte Frage, die gestern auch schon Thema vor dem Haus war.

Zunächst möchte ich daran erinnern, dass immer wieder gesagt wird, dass Jugendämter Kinder heute eher aus einer Familie nehmen, weil es in der Vergangenheit öfters Todesfälle gab. Das führte dann regelmäßig zu Kritik an den Jugendämtern. Um dem zu entgehen, würden Jugendämter heute gefährdete Kinder eher aus den Familie nehmen und in Heimen oder bei Pflegeeltern unterbringen. 2018 hatte das Jugendamt Gelsenkirchen sogar noch eine große Werbeaktion für Pflegeeltern gestartet.

Nun hat aber gerade das Jugendamt Gelsenkirchen ein spezielles Problem. Man muss sich wohl schon langsam mal überlegen, ob man dieses Jugendamt nicht in JugendMÖRDERamt umbenenn sollte, da es in bzw. aus Gelsenkirchen seit Dezember 2017 mindestens 5 Todesfälle bei Kindern gab, die zum Teil auch im Zusammenhang mit dem Jugendamt stehen.

Zunächst gab es im Dezember 2017 den Todesfall eines 14-Jährigen. Es wurde vermutet, dass dieser Junge durch Missbrauch von Deospray gestorben ist.  Die WAZ veröffentlichte ihren Beitrag als Frage, andere Zeitungen veröffentlichten dies als Aussage.

Fakt ist zumindest, dass dieser Jungen bereits früher beobachtet wurde, wie er Deospray auf dem Schulhof inhalierte.

Lt. neuerem Zeitungsbericht steht auch dieser Tod mit dem Jugendamt im Zusammenhang. Das wäre durchaus logisch, denn wenn der Junge auf dem Schulhof gesehen wurde, wie er Deospray inhaliert, dann ist das durchaus ein Fall für das Jugendamt.

Im April 2018 starb dann ein Kleinkind in Mülheim. Mutter und Kind lebten zuvor in einer Mutter-Kind-Einrichtung in Gelsenkirchen, und wurde auch vom Jugendamt betreut. Das Mädchen starb dann an massiven Kopfverletzungen. Der Vater des Kindes sitzt in Untersuchungshaft, der Strafprozess soll am 12 März 2019 beginnen.

Noch viel schlimmer ist der Tod des Pflegekind in Plettenberg. Mit schweren Verletzungen kam das Kind ins Krankenhaus, und wurde dort später mit dem Rettungshubschrauber in die UNI-Klinik Essen geflogen. Dort starb das Kind. Die Pflegemutter hat eine pädagogische Ausbildung, der Pflegevater Sven S. ist Installateur, und sitzt inzwischen auch in Untersuchungshaft. Der Vorwurf lautet Körperverletzung mit Todesfolge.

Über das Kind, eine Frühgeburt, und die Eltern wurde inzwischen einiges bekannt. Nach meiner Einschätzung dürfte es sich dabei um eine ungerechtfertigte Inobhutnahme durch das Jugendamt Gelsenkirchen gehandelt haben.

Das Jugendamt hat den Eltern das Kind weggenommen, weil dieses Entwicklungsverzögert war. Außerdem sei die Wohnung in einem unangemessenem und teilweise gefährlichen Zustand gewesen. Man hat den Eltern das Baby und die beiden Geschwister (2) und (3) Jahre weggenommen.

Bei einer unangemessenen Wohnung, und einem gefährlichen Zustand der Wohnung braucht kein Jugendamt einer Familie die Kinder wegnehmen. SO ein Zustand kann man beheben, und die Familie mit einer Familienhilfe unterstützen. Das hätte völlig ausgereicht.

Ob nur das Baby entwicklungsverzögert war, oder alle drei Kinder, ist leider nicht genau bekannt. Lt. Zeitungsbericht kann davon ausgegangen werden, dass die größeren Geschwister sich nicht in Fremdunterbringung befinden, weil dort zu lesen ist, dass die Eltern der vorübergehenden Fremdunterbringung, vermutlich auf Druck des Jugendamtes, zugestimmt hätten.

Eine Entwicklungsverzögerung des Baby wäre aber in diesem Fall absolut kein Grund für eine Inobhutnahme, weil dies mit der Geschichte des Babys zusammenhängt.

Der kleine Junge erblickte am 12. Juni 2017 das Licht der Welt und hatte einen sehr schweren Start. Die ersten Monate verbrachte er auf der Intensivstation und wurde fünf Mal operiert. Eine Entwicklungsverzögerung ist damit also erklärbar und nachvollziehbar. Ein Grund für eine berechtigte Inobhutnahme kann das somit nicht sein.

Die Pflegeeltern des Babys kassierten auch noch besonders viel Geld vom Jugendamt. Weil die Pflegemutter eine pädagogische Ausbildung hatte, gab es monatlich stolze 1.500 Euro für das Kind.

Kurz nach diesem Todesfall gab es noch ein ertrunkenes Kind im Schwimmbad Gelsenkirchen. Das Jugendamt hatte aber mit diesem Todesfall nichts zu tun.

Anders sieht es mit dem getöteten Kind in der Grothusstr. (Hessler) aus.

Bei einem Polizeieinsatz fand man in einem Haus ein totes Kind. Die Mutter und das Kind waren zwar nicht in Gelsenkirchen gemeldet, aber dem Jugendamt war das Kind bekannt. Das Kind ist tot, und die Mutter sitzt inzwischen auch in Haft.

Über den Titel JugendMÖRDERamt kann man sich also durchaus Gedanken machen, besonders auch, da das Amt in der Vergangenheit bereits gezeigt hat, dass es dort nicht immer um das Kindeswohl geht.

Bei der Zigeunerfamilie mit dem fliegenden Hocker war das Jugendamt also nicht dabei. Das verwundert nicht, denn solche Kinder will kaum einer. Allerdings war das Thema Jugendamt gestern dort noch ein Thema.

In unserer Siedlung gibt es mindestens zwei Libanesen. Einer lebt mit einer deutschen Frau zusammen. Ich hatte am Anfang einige Bedenken, ob das wirklich gut gehen kann, aber es gab inzwischen mehrere Gespräche zwischen uns. Ich habe inzwischen die Erfahrung gemacht, dass dieser Libanese inzwischen deutscher ist, als mache Deutsche selbst. Ob er Christ oder Moslem ist, ist mir zwar nicht bekannt, aber ich bin mir im Moment sicher, dass Mädchen bei ihm keine Kopftücher tragen müssen.

Er hat auch eine Meinung über kriminelle oder nicht integrationswillige Ausländer, die auch viele Deutsche sofort unterschreiben würden. Gestern kam er und seine Frau oder Freundin auch zu dem Fliegenden-Hocker-Haus. Auch hier äußerte er sich wieder entsprechend. Die Frau brachte das Thema Jugendamt ins Spiel. Ich vermute, dass sie schon selbst Erfahrungen mit dieser Behörde gemacht hat. Ganz klar brachte sie zum Ausdruck, dass sie sich sicher ist, dass das Jugendamt bei der Zigeunerfamilie sicherlich nicht tätig werden wird.

 

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2 Antworten zu Jugendamt oder JugendMÖRDERamt?

  1. 5jahrehartz4 schreibt:

    Es gibt noch eine andere Bombe bei Jugendaemtern, die jetzt langsam zuendet. Pflegekinder mit vorgeburtlichen Alkoholschaeden deren Geschichte den Pflegeeltern aber verschwiegen wird. Dazu kam vor einigen Wochen was im Spiegel und gestern Abend in Panorama3 – da hatte die Pflegefamilie auch 2 Kinder bekommen und wusste jahrelang nicht was mit denen los war – Diagnose dann FASD – Fetales Alkohol ………….. – auf deutsch, die Mutter hat waehrend der Schwangerschaft alkohol getrunken.

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  2. Bernd Vogt schreibt:

    Es ist kurzum kommentiert:

    SOLCHE Jugendämter braucht kein Mensch und kein Volk! Auch und besonders das Deutsche nicht!!!

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