Gesinnungswahn – Linke kaufen nicht bei Rechten

 

Über die Plattform willhaben.at hatten wir eine Daunendecke zum Verkauf angeboten, die auch eine Käuferin fand. Wir haben uns völlig unproblematisch einen Termin für die Übergabe ausgemacht.

Sie kam zur ausgemachten Zeit zu uns, es war Abend und meine Frau hat unsere Tochter gerade ins Bett gebracht. Die ca. 30 Jahre alte Dame begutachtete die Decke, roch daran, knuddelte sie um zu spüren wie sich die Decke anfühlte, sie war mit dem Preis/Leistungsverhältnis sehr zufrieden und gab mir ohne zu feilschen das Geld. Ich dachte mir „Sehr gut, das wars„. Ich wollte die Wohnzimmertür öffnen und in dieser Bewegung fragte sie mich noch:

„Ich frage das normalerweise nicht, aber hat sich mit dieser Decke ein FPÖ-Wähler zugedeckt?“

Tja, ich begann zu schmunzeln, wusste worauf es jetzt hinaus lief. In meinem Kopf ratterte es, die Antwort wird entscheiden ob es zum Kauf kommt oder nicht. Es gab jetzt nur zwei Möglichkeiten: den gemütlichen Weg wählen, die Frage zu verneinen und den Kauf hinter mich bringen, oder den wahrscheinlich „ungemütlichen Weg“ zu gehen, zu meinen Ansichten stehen und mich auf eine Diskussion einlassen. Meine Antwort war daher „Ja wieso? Ist das ein Problem?„.

über Gesinnungswahn – Linke kaufen nicht bei Rechten

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Eine Antwort zu Gesinnungswahn – Linke kaufen nicht bei Rechten

  1. Korte schreibt:

    Zu diesem Gesinnungswahn möchte ich einen weiteren hinzufügen. „Das Solinger am Mittwoch am 21. Nov.: – Demokratiekonferenz – Junge Solinger sensibilieren ! Es wurde zu einer Veranstaltung im Vogelsang- Gymnasium eingeladen. Dann wurde ein Plakat mit den „Gutmenschen“ gezeigt wo drauf steht: Wohin gehst Du wenn Krieg ist ? Unter dem Bild ist dann zu lesen “ Die Schüler sollen gegen Rechts aufstehen. Hier in der Kundgebung von „Bunt gegen Braun“ auf dem alten Markt. Wer den Artikel ließt und bei klarem unbeeinflußten Verstand darüber nachdenkt glauben, die Irrenanstalt hat Freigang gewährt. Daraufhin hatte ich i. A. einer alten Kriegerwitwe einen Brief zu diesem Gymnasium gebracht. Der kam 4 Tage ungeöffnet zurück mit dem Text des Schulleiters: Damit ich nicht glauben solle, die Schulleitung hätte sich mit meiner Meinung solidarisiert ! Wenn man den Brief gar nicht öffnet, woher weiß man denn, welche Meinung ich darin geäußert habe ? So soll also das eine Demokratie und der Direktor ein Demokrat sein ?

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