Oh du fröhliche…

HOLZMINDEN

Oh, du fröhliche…

Das war einmal.

Um eine traurige Weihnachtszeit zu verhindern, muss man Weihnachtsmärkte heute schützen.


Z. B. Mit Betonklötze oder anderen Designsperren.

Natürlich glaubt das dumme Volk, dass niemand vor hat Weihnachten abzuschaffen. Es ist schließlich nur purer Zufall, dass es in vielen Städten keine WEIHNACHTSMÄRKTE mehr gibt, sondern die nun plötzlich und ganz zufällig häufig Lichtermarkt oder Winterlicht etc. genannt werden.


Nein, keiner hat vor Weihnachten abzuschaffen, denn schließlich hatte auch niemand vor eine Mauer zu bauen. So ist halt die übliche Geschichte von Keiner und Niemand.

Und wenn schon Mauer, dann wird das natürlich eine reine Freundschaftsmauer sein, denn gegen Freundschaft da kann doch wirklich niemand etwas haben.


Ich befürchte, dass es mit Weihnachten so gehen wird, wie mit den St. Martinsumzüge. (Während ich dies schreibe, stelle ich fest, dass mein Rechtschreibprogramm das Wort Martinsumzüge als verkehrt anzeigt, weil das Rechtschreiblexikon das Wort schon nicht mehr kennt.) Die alten St. Martinsumzüge gibt es kaum noch, längst wurden die in Laternenfest oder Lichterumzug umgetauft. (Laternenfest und Lichterumzug, das kennt das Rechtschreiblexikon natürlich.)


DRESDEN

Auf Martinsumzug und und Weihnachten kann man natürlich genau so verzichten, wie auf Schweinefleisch im Kindergarten oder der Schule, Hauptsache, man kann die Grenzen für die nächsten Selbstmordattentäter und Terroristen offen halten.

Wat mut, dat mut!

Neh, ist doch klar, oder?

Auf das rassisitische Weihnachten, wo man weltweit die Geburt eines weißen Kindes feiert, das noch nicht Mal gendermäßig schwul war, kann man doch wohl verzichten, oder wollt ihr euch dem Vorwurf aussetzen, dass ihr alle Nazis seid?


(Ich habe heute erfahren, dass man auch bei einer Autopanne auf der Autobahn bloß keine gelben Westen mehr anziehen soll, weil das sonst zu einem Stau auf der Autobahn führen könnte, weil die letzten autofahrenden Gutmenschen gleich auf der Autobahn eine Gegendemo veranstalten müssen.)

Dass das gerade jetzt alles passiert, ist sicherlich kein Zufall. Die Kanzlerin heißt noch Merkel, und sie stammt aus einem Bundesland, wo man schon früher kein Freund einer christlichen Weihnachten war. Offiziell gab es dort auch keinen Weihnachtsschmuck mehr zu kaufen, sondern statt Weihnachtsengel produzierte man dort JAHRESENDZEITFIGUREN.


ESSEN

Wie immer man also zukünftig Weihnachten nennen wird, eines ist jetzt schon klar. Wenn Merkel geht, ihre Designerbetonklötze werden sicherlich noch lange bleiben.


So wie z. B. hier am Hauptbahnhof in Essen.

Hamm

In anderen Orten, z. B. Gelsenkirchen, hat man die religiösen Terrorsperren „schick“ mit Geschenkpapier umwickelt, damit es etwas schicker aussieht. Hoffentlich werden dann zukünftig die nächsten Toten eines Terroranschlags nicht einfach in Leichensäcken abtransportiert, sondern  man verpackt dann diese auch so „schick“ mit Geschenkpapier

 


OSNABRÜCK

 

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5 Antworten zu Oh du fröhliche…

  1. Justizfreund schreibt:

    In Coburg beim Gericht gibt es mittlerweile 2 Kontrollen jeweils mit 3-4 Gerichtswachtmeistern.
    Auch ansonsten mußten mittlerweile im ganzen Bundesgebiet immer mehr Eingangskontrollen an den Gerichten eingeführt werden zum Schutze des Bürgers.

    Auch an vielen Schulen mußte mittlerweile aufgerüstet werden auch wegen einiger Amokläufer und es wird immer schlimmer:
    http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/schutz-vor-amoklaeufen-warum-die-festung-schule-eine-illusion-ist-a-612898.html
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Gewaltexzessen_an_Schulen
    Es handelt sich dabei in der Regel allerdings um gar keinen richtigen Schutz.

    Die meisten Weinachtsmärkte werden auch nicht tatsächlich entsprechend geschützt und zwar noch nicht einmal vor LKWs, sondern man tut nur so um den Bürgern einen entsprechenden Glauben zu vermitteln, damit er ein gutes Gefühl hat und der Bürger glaublich sieht, daß etwas getan wird.
    Einen Terroranschlag auf einen Weinachtsmarkt gab es auch erst einmal:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Terroranschl%C3%A4gen_in_Deutschland

    Tatsächlich gibt es für den Bürger in Deutschland keinen Schutz:

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    • beamtendumm schreibt:

      Es ist tatsächlich so, und wurde in anderen Beiträgen zu diesem Themenbereich auch schon erwähnt, man hat den Eindruck, als ob es sich bei diesen Schutzmaßnahmen, bzw. „Schmutzmaßnahmen“ häufig nur um reine Alibimaßnahmen und Augenwischerei handelt.

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      • 5jahrehartz4 schreibt:

        Natürlich ist das reine Augenwischerei und Korruption – oder wer bekommt wohl die Aufträge für diese Geräte und wer hat Vorteile dass es mehr Mitarbeiter gibt und die vorher eingestellten Personen automatisch befördert werden?
        Wieso sich jemand besser geschützt fühlt, wenn er einen schmerbäuchigen Polzisten in zu kleiner Schutzweste mit einer MP rumlaufen sieht (Klassiker bei Bahn/Flughäfen) rumlaufen sieht, ist ein deutsches Rätsel. Denn diese Munition ist ja nicht zielgerichtet sondern mäht alles nieder was im Wege steht. Womit die „Sicherheit“ das eigentlich gefährliche ist.
        Übrigens,der Weihnachtsmarktattentäter stand unter Beobachtung der Polizei/Staatsschutz und hätte schon lage wegen Drogenhandels einsitzen müssen. Kann man bei so was nicht eigentlich von „staatlich begleitenden Attentat“ sprechen?
        Hinweis: Als Bruno am 09/03/2018 wieder mal gestürmt von der Polizei wurde, hatte der Polizist zuerstzu kurze Arme um was zu lesen – muss man also abwarten, bis der die Lese-Schieß-Fernbrille rausgeholt hat?

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      • 5jahrehartz4 schreibt:

        sorry falsch geklickt – noch zu den Schutzmaßnahmen in Behörden:
        Irgendwann müssen die ja auch mal wieder raus kommen oder wohnen die bereits in den Behörden?
        Gab es da mal nicht eine Aktion zu unbeliebten Nachabrn? Da könnte man dasselbe mit „Hier wohnen Bürokrauts“ machen. Denn inzwischen wandelt es sich und die Leute sprechen nicht mehr nur von „DER Behörde“ sondern von „DER Person“.

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  2. 5jahrehartz4 schreibt:

    Lichtmarkt doch nur, weil man die bald auch schon im Oktober aufmachen kann – oder am besten gleich nach den Schulferien – zusammen mit dem ersten Weihnachtsgebäck im Supermarkt.
    Vielleicht könnten die Kindergärten kleine Chöre bilden die dann am Supermarkt die ersten Kartons mit Spekulatius begrüßen – dazu die Werbung wie beim französischen Rotwein.
    Natürlich gehen die Weihnachtsmärkte den Bach runter oder wie kann sich das Zielpublikum (Familie mit Kindern) so was noch leisten?
    Die Betonsperren dürften der Anfang sein – mal sehen, wann es Eintritt in dieses Biotop kostet – um die Sicherheitsmaßnahmen zu finanzieren.
    Ist aber egal – erst geht der Schnee, dann das Eis und dann Weihnachten – nur die Politik(er) bleiben dieselben.

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