Denunziantennetzwerk: In Stasi-Manier

Werfen wir doch mal einen Blick zurück auf den 25. August 2018, als in Chemnitz der 35-jährige Daniel Hillig von Zuwanderern erstochen wurde. Für unsere Politiker ist das ja kein großes Problem, denn es gehört ja nur zu den zahlreichen „Einzelfällen“ die die Politik nicht sonderlich interessieren. Ganz anders sieht das aber aus, wenn der deutsche Bürger nicht bereit ist sich mit solchen „Einzelfällen“ abzufinden, und deshalb auf die Straße geht und seinen Unmut kundtut. Politiker die sich scheinbar für die Tötungsdelikte an deutschen Bürgern nicht interessiert meldet sich sofort zu Wort, wenn der „Mob“ in Chemnitz Ausländer „jagt“. Dann spricht man von einer „Hetzjagd“.

Der gewöhnliche Bürger wundert sich schon, dass unsere Politiker ein Tötungsdelikt offenbar niedriger bewerten, als das Verjagen eines Zuwanderer. Hunderte durch Zuwanderer getötete Deutsche werden zu Einzelfällen bagatellisiert, und das jagen bzw. verjagen von zwei Ausländern durch zwei oder drei Deutsche wird unendlich, bis zur absoluten Peinlichkeit, dramatisiert. Keine Lüge kann für unsere Politiker dabei groß genug sein.

Natürlich verbietet es sich von „Mob“ zu sprechen, wenn trauernde Demonstranten von Ausländern provoziert werden, und deshalb, nur deshalb, von zwei oder drei Deutschen verjagt werden. Natürlich wurden die betreffenden Personen nicht primär verjagt, weil es Ausländer waren, sondern weil sie die Demonstranten provoziert haben, und den toten Deutschen verhöhnt haben.

Die Nazikeule passt natürlich auch nicht, weil das Opfer aus Chemnitz selbst einen Migrationshintergrund hatte. Ein Elternteil war selbst ein Zuwandere, und bei Daniel war nicht zu übersehen, dass er kein ganz typischer Deutscher war. Den Demonstranten also vorzuwerfen, dass es alles die bösen Rechten waren, passt schon nicht, gerade weil man ausgerechnet für Daniel auf die Straße ging, der selbst einen Migrationshintergrund hatte.

Die Nazikeule passt auch nicht, wenn man sich die politische Ausrichtung des Mordopfers ansieht. Daniel war kein Rechter. Im Gegenteil. Er war stramm links, was vielleicht an seinem farbigen Aussehen, also seinem Migrationshintergrund lag. Wäre Daniel nicht das Mordopfer gewesen, sondern z. B. ein Oskar oder Waldemar, dann kann man davon ausgehen, dass Daniel nicht  für Oskar oder Waldemar auf die Straße gegangen wäre, sondern auch eher zu den Leuten gegangen wäre, der gegen die angeblich bösen Demonstranten gehetzt haben. Die „bösen“ Demonstranten protestierten also für ein Mordopfer, der nicht aus ihren Reihen stammte, sondern eher aus dem anderen politischen Lager kam. Dafür haben die Demonstranten wohl eher Anerkennung und Hochachtung verdient, anstatt Hetze von dummen Gutmenschen, Linken oder Politkasper.

Einen tatsächlich nicht vorhandenen Mob als solchen zu beschimpfen, ist für die Politik kein Problem, dafür schweigen Politiker, wenn es dringend angebracht wäre das Maul aufzumachen. Nach den Demonstrationen in Chemnitz gründete sich dort ein Denunziantennetzwerk, dass es sich zur Aufgabe gemacht hatte Menschen, die nach dem Tod von Daniel auf die Straße gegangen waren, zu denunzieren. Chemnitz gehört zu Sachsen, und Sachsen war bis 1990 ein Bundesland in der DDR. Da sollte man doch eigentlich glauben, dass man dort etwas über die totalitäre Zeit bis 1990 gelernt hätte. Hat man in Sachsen schon wieder die Stasi vergessen? Es scheint so, oder sehnt man sich etwa sogar in diese Zeit der staatlichen Totalüberwachung, und die Verfolgung politisch unbequemer Bürger zurück. Es war ja schon schlimm genug, wenn der Staat hingeht, und seine Bürger überwacht, aber noch viel schlimmer ist es doch, wenn Bürger nun „freiwillig“ hingehen, und andere Menschen öffentlich in Stasi-Manier denunzieren. Natürlich wäre es die Aufgabe von Behörden, Justiz und Politik, solche widerwärtigen Aktionen zu unterbinden. Aber auch hier versagt die Politik kläglich, und verkennt völlig die Prioritäten. Hauptaufgabe wäre es doch die Bürger in diesem Land vor Gefahren und Gewalt, besonders durch Zuwanderer, zu beschützen. Auch wäre es Aufgabe des Staates, dem Bürger vor solchen Denunzianten zu beschützen. Ein eventuelles Verjagen von zwei provozierenden Ausländern, durch zwei oder drei Deutsche, käme da wohl erst als letzter Punkt in Betracht, um den sich die Politik kümmern müsste.

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2 Antworten zu Denunziantennetzwerk: In Stasi-Manier

  1. Joachim schreibt:

    Nato-Zielsetzung 1952: “keep the Soviet Union out, the Americans in, and the Germans down.”
    https://www.nato.int/cps/us/natohq/declassified_137930.htm
    Deshalb erlaubte man uns auch ein feines Grundgesetz, welches den mächtigen Staat verhindert.
    Naivlinge wie ich, wollen den (zumindest gegenüber dem Bürger) schwachen Staat ‚erhalten‘.
    Das geht aber nur mit mehr Wahrhaftigkeit bei Politikern, Verwaltungsleuten, Richtern, Anwälten und Presse.

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  2. Korte schreibt:

    Was wäre anderes von Volksfeinden zu erwarten ? Denn „unsere Volksvertreter“ und „Volksdiener“, sowie die meisten „Gutmenschen“ hassen alles, was Deutsch ist, mit der Ausnahme von Deutschem Steuergeld.! Es gibt andere Staaten, wo deren Bürger einen übertriebenen Nationalstolz pflegen. Weil die BRD ja gar kein Staat ist, sondern nur eine Kolonie unserer Besatzer ist, ist es auch erklärlich warum „unsere Politiker“ kein Interesse zeigen für Deutschland und die Deutschen etwas vernünfiges, sinnvolles tun zu wollen. Diesem Pakt haben sich die ewig Gestrigen und „Gutmenschen“ angeschlossen.

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