STEELER JUNGS: Applaus und noch mehr Teilnehmer

Den heutigen Beitrag über die STEELER JUNGS möchte ich mal mit dem Begriff RASSISMUS beginnen. Das schreibt WIKIPEDIA dazu:

Rassismus ist eine Gesinnung oder Ideologie, nach der Menschen aufgrund weniger äußerlicher Merkmale – die eine gemeinsame Abstammung vermuten lassen – als sogenannte „Rasse“ kategorisiert und beurteilt werden. Die zur Abgrenzung herangezogenen Merkmale wie Hautfarbe, Körpergröße oder Sprache – aber auch kulturelle Merkmale wie Kleidung oder Bräuche – werden in der biologistischen Bedeutung als grundsätzlicher und bestimmender Faktor menschlicher Fähigkeiten und Eigenschaften gedeutet und nach Wertigkeit eingeteilt. Dabei betrachten Rassisten alle Menschen, die ihren eigenen Merkmalen möglichst ähnlich sind, grundsätzlich als höherwertig, während alle anderen (oftmals abgestuft) als geringerwertig diskriminiert werden. Mit solchen Rassentheorien, die angeblich wissenschaftlich untermauert sind, wurden und werden diverse Handlungen gerechtfertigt, die den heute angewandten allgemeinen Menschenrechten widersprechen. …

…Unabhängig von seiner Herkunft kann Rassismus jeden Menschen betreffen. Das Internationale Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung unterscheidet nicht zwischen rassischer und ethnischer Diskriminierung. Ein erweiterter Rassismusbegriff kann auch eine Vielzahl anderer Kategorien einbeziehen. Menschen mit rassistischen Vorurteilen diskriminieren andere aufgrund solcher Zugehörigkeit, institutioneller Rassismus verweigert bestimmten Gruppen Vorteile und Leistungen oder privilegiert andere. Rassistische Theorien und Argumentationsmuster dienen der Rechtfertigung von Herrschaftsverhältnissen und der Mobilisierung von Menschen für politische Ziele.[2] Die Folgen von Rassismus reichen von Vorurteilen und Diskriminierung über Rassentrennung, Sklaverei und Pogrome bis zu sogenannten „ethnischen Säuberungen“ und Völkermord. …

Ich habe den Eindruck, dass die meisten Leute, die anderen Menschen Rassismus vorwerfen, überhaupt keine Ahnung haben, was das eigentlich ist. Nimmt man die Definition von Rassismus, dann wird klar, dass die meisten Menschen, denen man Rassismus vorwirft, überhaupt keine Rassisten sein können.

Wer gegen Verbrechen oder Verbrecher, wer gegen Gewalt, Mord und Totschlag, oder Vergewaltigungen auf die Straße geht, der ist deshalb ganz sicherlich kein Rassist.

WIKIPEDIA schreibt auch:

Unabhängig von seiner Herkunft kann Rassismus jeden Menschen betreffen.

Auch hier habe ich den Eindruck, dass die meisten Leute, die anderen Rassismus vorwerfen, nicht wissen, dass Rassismus jeden Menschen treffen kann, also auch die Deutschen in ihrem eigenen Land.

Wer heute anderen Menschen Rassismus vorwirft, meint damit, dass der andere Mensch angeblich Vorurteile gegen eine andere Rasse hat. Rassismus hat also etwas mit Vorurteilen zu tun. Wenn die ANTIFA, der gewöhnliche Gutmensch oder Linke anderen Menschen vorwirft, dass sie angeblich Vorurteile gegen Ausländer hätten, dann sollte man sich die ANTIFA, bzw. den gewöhnliche Gutmensch mal unter dem Gesichtspunkt VORURTEILE näher ansehen.

Vorurteile kann man logischerweise auch gegen Deutsche haben, und wer meint, er müsse andere als NAZI, Rassist oder rechtsradikal beschimpfen, weil der andere gegen Gewalt an Frauen, gegen Vergewaltigungen, gegen Ehrenmorde, gegen Messerstecherein, Mord und Totschlag protestiert, der muss doch eine Menge Vorurteile haben.

Heute gab es beim SPAZIERGANG der STEELER JUNGS ein besonderes Erlebnis mit einer Vertreterin der sogenannten Lügenpresse. Bereits in der letzten Woche wurden die STEELER JUNGS an ihren Sammlungspunkt von einer Frau fotografiert. Auch heute war die Frau wieder anwesend, und fotografierte mit ihrer Digitalkamera fleißig die Teilnehmer der STEELER JUNGS. Nun muss man wissen, dass die STEELER JUNGS durch die Berichterstattung in der „Lügenpresse“ Zulauf bekommen haben. Heute spazierten mehr als 100 Frauen und Männer durch Steele. Besonders die Anzahl der Frauen hat deutlich auffällig zugenommen, und das obwohl doch die Behauptung in Umlauf gebracht wird, Frauen hätten angeblich Angst vor den STEELER JUNGS. Scheint aber nicht so ganz möglich zu sein, wenn gerade besonders viele Frauen sich der Gruppe anschließen.

Ich hielt es für möglich, dass auch die Frau mit der Digitalkamera eine heimliche Sympathisantin der STEELER JUNGS sein könnte. Für mich sah die Frau nicht unbedingt wie eine Fotografin oder Reporterin aus, besonders da sie nun nicht gerade mit einer Spitzenkamera unterwegs war. Auch sonst gab es keinen Hinweis darauf, dass die Frau von der Presse sein könnte. So schöpfte ich auch keinen Argwohn, als sie mich ansprach. Auch wenn ich keinen Argwohn schöpfte, und die Frau für eine heimliche Sympathisantin der STEELER JUNGS hielt, funktionierte mein Bauchgefühl trotzdem noch. Die Frau sprach mich an, und hätte ich gewusst, dass sie angeblich vom WDR war, hätte ich mich sicherlich erst gar nicht mit ihr unterhalten.

Zunächst waren ihre Fragen ja noch einfach. Ihre erste Frage, was wir hier machen, deutete ja nicht unbedingt darauf hin, dass es sich um eine Fotografin oder Redakteurin einer Zeitung oder des Fernsehens war, denn denen sollte ja bekannt sein, was wir machen. Die Frage war aber auch komisch, für eine Fotografin, die vielleicht eine heimliche Sympathisantin der STEELER JUNGS wäre. Eigentlich sollten auch die wissen, was wir in Steele machen. Aus diesem Grund wurde ich schon bei meiner ersten Antwort etwas vorsichtig und zurückhaltend. Die nächsten Fragen gingen dann schon in eine bestimmte Richtung. Sie wollte offenbar nicht wirklich etwas wissen, sondern sie war bemüht, Suggestivfragen zu stellen, um bestimmte Antworten zu erhalten. Ich glaube, ich habe da aber nicht richtig mitgespielt. An meiner Seite waren noch zwei weitere Teilnehmer, die meinten, ich hätte dies sehr gut gemacht. Der Fotografin gefielen meine Antworten offenbar nicht so gut. Dies führte dann dazu, dass die Frau dazu überging nicht nur Fragen zu stellen, sondern meine Antworten kommentierte.

Die Steeler Jungs gingen heute mit Nikolausmützen spazieren, und die Fotografin erzählte mir doch tatsächlich, dass die STEELER JUNGS eindeutig rechts während, wie man an ihrem Aussehen erkennen könnte. Und genau dies ist der Grund, warum ich diesen Beitrag mit der Definition von RASSISMUS und von VORURTEILEN begonnen habe. Diese Frau war also so typisch, sie wirft anderen Rassismus und Vorurteile vor, und zeigt dann deutlich, was sie für Vorurteile hat. Am Aussehen der STEELER JUNGS war heute ganz sicherlich nicht zu erkennen, dass diese angeblich rechts wären. Selbst die Bommel an den Nikolausmützen der Teilnehmer baumelten nicht in eine Richtung, und schon gar nicht nach rechts.

Die Frau behauptete auch, dass sie mit mehreren Menschen gesprochen hätte, die angeblich Angst vor den STEELER JUNGS hätten. Ich hatte ihr mitgeteilt, dass ich das nicht glaube, und das keiner vor den STEELER JUNGS wirklich Angst haben müssten, und erwähnte noch, dass die Polizei ausdrücklich mitgeteilt hat, dass es noch nie Straftaten während der Spaziergänge gegeben hatte. Ich hatte den Eindruck, dass die Fotografien dies regelrecht bedauerte, denn bei ihren Vorurteilen wäre es quasi zwingend notwendig gewesen, dass die STEELER JUNGS regelmäßig strafrechtlich in Erscheinung treten, wenn sie ihre Spaziergänge abhalten.

Die Fotografin meinte dann auch noch, dass bei den STEELER JUNGS angeblich Banditos dabei wären, und das ging ihr viel zu weit. Ich erklärte ihr, dass mir dies egal wäre, und erinnerte noch einmal, dass es noch zu keinen Straftaten bei den Spaziergängen kam. Ich meine, das ist doch das Entscheidende, und nicht, ob eventuell der ein oder andere Bandito dabei wäre, oder nicht. Ich habe da keine Vorurteile, was man von der Fotografin wohl nicht behaupten kann.

Diese Fotografin hatte eine Kamera dabei, die aussah wie ein Fotoapparat, nicht aber wie ein Camcorder. Allerdings spielt das Aussehen dabei heute keine Rolle mehr. Ein digitaler Camcorder kann heute sowohl Videos aufnehmen, als auch Fotos machen. Und auch ein digitaler Fotoapparat ist heute meistens in der Lage neben Fotos auch Videos aufzunehmen. Mir wurde berichtet, dass die Frau während dem Gespräch heimlich ihren digitalen Fotoapparat eingeschaltet hat, und unser Gespräch aufgenommen hat. Das hat sie natürlich heimlich gemacht, sie hatte dabei also nicht durch den Auslöser gesehen, und dürfte mit ihrem Objektiv ungefähr auf meiner Bauchhöhe gewesen sein, was natürlich keine vernünftigen Bilder liefert, aber das gesprochene Wort wurde von ihr dennoch heimlich aufgenommen..

Einer der Teilnehmer hatte das heimliche Aufnehmen bemerkt, und den Versammlungsleiter informiert. Der kam dann auch, und verdeckte sofort das Objektiv der Kamera mit einem Blatt Papier, erst da wurde mir klar, dass ich die ganze Zeit heimlich aufgenommen wurde. Der Versammlungsleiter beendete dann das Gespräch, dass ich natürlich auch nicht mehr fortgesetzt hätte, wenn ich gewusst hätte, dass ich heimlich aufgenommen wurde. Jetzt teilte die Frau mit, dass sie uns angeblich für den WDR arbeiten würde. Auch daran habe ich meine Zweifel. Der WDR ist normalerweise an Filmaufnahmen interessiert, und weniger an Fotos, während die Frau zu Beginn Fotos von uns gemacht hatte, und eben keine Videoaufnahmen. Das änderte sich erst, nachdem sie mich befragte. Das also der WDR an ihren Bildaufnahmen interessiert sein könnte, würde ich bezweifeln. Und auch wenn der digitale Fotoapparat in der Lage ist, auch Videos zu machen, entspricht das normalerweise nicht der Qualität, die der WDR durch sein Filmteam bekommt.

Der Versammlungsleiter wollte noch den Namen der Fotografin erfahren, sie weigerte sich aber diesen zu nennen. Als er Versammlungsleiter darauf hin gehen wollte, rief sie ihm hinterher, dass sie seinen Namen haben möchte. Aus meiner Sicht muss auch diese Frau doch einigermaßen durch den Wind sein, wenn sie die Nennung ihres Namens verweigert, aber glaubt, sie könne im Gegenzug den Namen ihres Gegenübers fordern.

Die STEELER JUNGS konnten auch heute wieder punkten. Im Vergleich zur Vorwoche, hatte man wieder mehr Menschen auf die Straße gebracht, und es gab sogar Applaus dür die STEELER JUNGS, während der Haufen der linken Gegendemonstranten im Vergleich zur Vorwoche offenbart deutlich gesunken war. Sollte bei denen schon die Luft raus sein? Man würde dies verkraften können.

Auch heute habe ich mir wieder die Mühe gemacht, die Anzahl der Polizisten zu zählen, die die Steeler Jungs begleiteten. Einmal wurden acht Polizisten gezählt, und am Ende der Demo konnte man elf Polizisten zählen. Auch wenn die Truppe der Gegendemo deutlich kleiner war, als vor einer Woche, waren wieder deutlich mehr Polizisten bei dieser Truppe, als bei den STEELER JUNGS.

Übrigens, die hinterhältige Frau hat mit ihrem heutigen Verhalten deutlich gezeigt, dass es kein Vorurteil ist, wenn man von einer Lügenpresse spricht, sondern dass das eine Tatsache ist. Die Fotografin mit ihrem Verhalten und ihren Vorurteilen bestätigte dies mal wieder sehr deutlich.

Ich überlege sogar, ob die Frau such möglicherweise strafbar gemacht hat. Das Recht am eigenen Bild greift sicherlich nicht, denn das Aufnehmen, also das Fotografieren außerhalb des privaten Bereichs ist erlaubt, erst das Veröffentlichen solcher Aufnahmen könnte gesetzwidrig sein.

Anders kann das bei Videoaufnahmen sein. Bei Videoaufnahmen besteht die Möglichkeit, dass auch der Ton aufgenommen wird, und Tonaufnahmen sind nicht erst beim Veröffentlichen ein Problem, sondern schon das Aufnehmen, besonders natürlich das heimliche Aufnehmen, kann schon die Verletzung der Vertraulichkeit des nichtöffentlich gesprochenen Wortes sein. Nun könnte man meinen, dass das Gespräch in der Öffentlichkeit stattfand, und deshalb wäre es ein öffentliches Wort, aber diese Ansicht täuscht.

Da ich mich ja nur mit dieser Frau persönlich unterhalten habe, und mein Gespräch eben weder für ihre Foto-/Videokamera gedacht war, und schon gar nicht für die Öffentlichkeit, oder zum späteren Senden, handelte es sich also um ein nichtöffentlich gesprochenes Wort. Durch das vorsätzliche Einschalten der Kamera, das dann auch noch heimlich geschah, und die heimliche Aufzeichnung dürfte die Straftat bereits erfüllt sein. Erschwerend kommt bei dieser Person noch dazu, dass sie Reporterin ist, und dies keineswegs kenntlich war. Wenn eine Reporterin so eine heimliche Aktion startet, dann spricht ja wohl vieles dafür, dass sie das aufgezeichnete Material auch verwenden wollte.

Schon bei der Anreise war ich etwas überrascht. Am S-Bahnhof sah man keine Polizei Der Belagerungszustand von letzter Woche war nicht zu sehen. Ich dachte schon, dass unsere Bubis von der Gegendemo heute bei Mama geblieben wären, aber dann sah man einige Milchgesichter, die ziemlich motivationslos versuchten Flyer zu verteilen, die aber kaum jemand haben wollte.

Sogar mir wollte man einen geben, und das obwohl ich zwei Deutschlandfahnen hinten am Rollstuhl hatte. Die hatte ich da zwar nicht wegen einer politischen Gesinnung, sondern aus praktischen Gründen. Bisher hatte ich dort immer zwei Schraubenzieher stecken, und meine Gehstöcke daran befestigt. Das gab immer Probleme wenn ich zum Gericht fuhr. Aus diesem Grund habe ich jetzt die durch zwei Deutschlandfahnen ersetzt.

Ich wollte natürlich wissen, was die Knilche geschrieben haben, und nahm den Zettel mit. Andere waren nicht so „begeistert“, Vor mir wollte man den Zettel einem anderen Mann geben, der sich gleich empörte, und mitteilte, dass die STEELER JUNGS es doch genau richtig machen. Von mir bekam der Mann dann noch ein Daumen hoch.

Bei dem Spaziergang kamen die STEELER JUNGS natürlich auch an der kleinen Gruppe der Gegenveranstaltung vorbei. Ihr Liedchen klang mit noch weniger Sängerknaben noch viel erbärmlicher, als in der letzten Woche. Singen können die also auch nicht. Kaum waren die STEELER JUNGS an der Gurkengruppe vorbeigezogen, da wurden sich nur 30 Meter weiter mit Applaus bedacht, Ich glaube nicht, dass das so aussieht, als habe man in Steele Angst vor den STEELER JUNGS.

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