Zweigstelle Bremerhaven: Inobhutnahme erfolgreich verhindert

Vor ungefähr 14 Tagen gab es einen Anruf. Man teilte mir mit, dass es in Niedersachsen eine Familie gibt, der man mal die Kinder weggenommen hatte. Später durften sie wieder zurück ins Elternhaus. Es gab jedoch für einige Kinder eine Ergänzungspflegschaft. Soweit mir bekannt, stand in dem Beschluss auch, dass die Kinder eine bestimmte Schule am Ort besuchen sollten.

Die Ergänzungspflegerin ist auch bei einer anderen Familie aktiv. Dieser Familie hat die Ergänzungspflegerin vor einigen Wochen ihre Kinder weggenommen, dass sie offenbar das Aufenthaltsbestimmungsrecht hat. Die Kinder sollen in einer Einrichtung gebracht worden sein, mit der die Ergänzungspflegerin offenbar besonders gerne zusammenarbeitet. Als die Kinder „unserer“ Familie in der Fremdbetreuung waren, waren sie ebenfalls in dieser Einrichtung untergebracht. Eines der Kinder wurde dort so schlecht medizinisch versorgt, dass es in dem Kinderheim nicht mehr laufen konnte, sondern auf dem Boden krabbelte, und nach der Rückkehr zu den Eltern operiert werden musste.

Auch „unserer“ Familie hat die Ergänzungspflegerin vor kurzem ein Kind weggenommen. Sie hat bereits angekündigt, dass sie der Familie noch weitere Kinder abnehmen will. Aus diesem Grund hatte sie beim Familiengericht einen entsprechenden Antrag gestellt. Das Familiengericht lehnte den Antrag bisher ab, und teilte der Antragstellerin mit, dass sie ihren Antrag noch nicht einmal vernünftig begründet habe, und ihr Antrag deshalb kaum Aussicht auf Erfolg hat. Daraufhin beschloss die Ergänzung Klägerin einfach „Nägel mit Köpfe“ zu machen.

Die Familie ist nicht ganz unproblematisch, das ist auch der Grund gewesen, warum man die Familie an mich verwies, da die Anrufer dieser Familie nicht mehr helfen konnten oder wollten. Ich habe mehrfach mit der Familie telefoniert, bin aber zu dem Schluss gekommen, dass auch ich der Familie kaum helfen kann. Das liegt auch daran, dass uns die Flucht von Dave belastet, aber auch daran, dass die Familie offenbar jemand sucht, der alles für sie macht, während sie selbst nicht bereit, oder in der Lage sind, selbst etwas zu unternehmen. Aus diesen Gründen habe ich einen Kontakt zwischen der Familie und der Zweigstelle Bremerhaven hergestellt.

Die Zweigstellenleiterin von Bremerhaven hatte auch schnell die Erfahrung machen müssen, dass es ausgesprochen schwer ist, dieser Familie helfen zu wollen. Als dann aber ein Anruf der Familie kam, dass die Ergänzung Klägerin an der Schule der Kinder gesehen wurde, bestätigte sich der Verdacht, dass sie aktuell versucht zwei Kinder der Familie aus deren jeweiligen Schulen zu holen. In dieser Notsituation hat unser Vereinsmitglied natürlich sofort geholfen.

Lobend sei in diesem Zusammenhang auch die Reaktion der Klassenlehrerin des einen Kindes, und die Reaktion des Direktors der anderen Schule, sowie die Reaktion des örtlichen Polizeichefs zu erwähnen. Niemand war bereit, der Ergänzungspflegerin so einfach ihren „Kinderwunsch“ zu erfüllen. Unser Vereinsmitglied, machte den Polizeichef darauf aufmerksam, dass die Ergänzungspflegerin noch nicht einmal eine Kindeswohlgefährdung angeführt hatte, und teilte mit, dass der Beschluss des Familiengerichts vorsah, dass die Kinder genau diese Schule besuchen sollten, und eben nicht die Schule in der Einrichtung, wo die Ergänzungspflegerin die Kinder hinbringen wollte. Außerdem besorgte unser Vereinsmitglied, die auch Mitglied bei LICHTBLICK e. V. Ist, den letzten Gerichtsbeschluss, sowie das letzte Schreiben, wo das Familiengericht mitgeteilt hat, dass der Antrag der Ergänzungspflegerin auf Herausnahme der Kinder nicht bearbeitet werden könne, wegen fehlender vernünftiger Begründung, und schickte dies dem örtlichen Polizeichef. Man teilte der Ergänzungspflegerin dann mit, dass die Polizei nicht bereit ist, sie bei ihrer Maßnahme zu unterstützen, und dass sie es sich offenbar zu leicht macht. Auch wenn einige der Kinder geistig etwas zurückgeblieben sind, und auch die Eltern nicht unbedingt „die hellste Kerze auf der Torte sind“, wäre dies noch kein berechtigter Grund, den Eltern die Kinder wegzunehmen.

Die Ergänzungspflegerin handelte offenbar völlig eigenständig, und selbst das Jugendamt dürfte über ihr Vorhaben nicht informiert gewesen sein. Es ist schon ziemlich dreist, wenn eine Ergänzungspflegerin so einen Versuch startet, obwohl ihr das Gericht zuvor mitgeteilt hat, dass ihr Antrag auf Herausnahme der Kinder keine Aussicht auf Erfolg haben würde, weil dieser noch nicht einmal vernünftig begründet war. Verdächtig ist auch, dass diese Ergänzungspflegerin auch in diesem Fall die Kinder wieder in eine Einrichtung bringen wollte, wo bereits im Vorfeld Kinder dieser Familien waren, ein Kind zur Zeit ist, und sie auch Kinder einer anderen Familie untergebracht hat. Sollte sie vielleicht Provision von der Einrichtung für die Vermittlung von Kindern erhalten? Hier erscheint mir ein Korruptionsverdacht keineswegs ausgeschlossen.

Wir gratulieren unserer Zweigstelle in Bremerhaven für den erneuten Erfolg, der jedoch ohne die Klassenlehrerin, den Schuldirektor, und den kooperativen Polizeichef kaum möglich gewesen wäre.

NACHTRAG:

Das Verhalten der unfähigen und unverschämten Ergänzungspflegerin wird wahrscheinlich Konsequenzen haben. Da ja bereits vor einigen Wochen ein Kind der Familie von ihr in die Fremdunterbringung gebracht wurde, hat man die neue Aktion zum Anlass genommen nun kurzfristig einen Termin beim Familiengericht anzusetzen. Vermutlich wird man da auch dieses Kind wieder in die Familie zurückführen.

Der Familie wurde auch ein brauchbarer Anwalt empfohlen, der sich bereit erklärt hat den Fall zu übernehmen, und auch nicht aus dem Bezirk des zuständigen Landgericht stammt.

Bei der ersten Inobhutnahme hatte sich die Familie von einer örtlichen Anwältin vertreten lassen. Die hatte während der Verhandlung beim Familiengericht plötzlich keine Zeit mehr für ihre Mandanten, und die einfach alleine im Sitzungssaal zurückgelassen.

Zeit hatte sie aber wieder nach der Verhandlung, aber nicht für ihre Mandanten, sondern da quatschte sie in der Gerichtskantine lieber mit der kompletten Gegenseite. Kein Wunder, denn wahrscheinlich hatte sie von der Gegenseite mehr Lob erhalten ihre Mandanten so zu verraten.

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Eine Antwort zu Zweigstelle Bremerhaven: Inobhutnahme erfolgreich verhindert

  1. Korte schreibt:

    Nach meiner Erfahrung mit „Jugendämtern“ und „Familien“ (hin-)Gerichten darf man es vermutlich wagen, von kriminellen Vereinigungen zu sprechen. Denn das Kindeswohl haben sie vermutlich nicht im Interesse, sondern Wichtigtuerei, Profitgier, usw. Darum ist es auch nicht nachzuvollziehen, wenn die „Familien“-(hin-)Richter“ sich anmaßen – Im Namen des Volkes – geurteilt zu haben. Wo auf der Welt haben sie jemals ein Mandat vom Volk erhalten ? Nach meiner Meinung sind sie reine „Partei- Soldaten“. Dafür könnte ich hier etliche Beispiele aufführen !

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