Lenkt das Jugendamt Leer endlich ein?

Bei einem letzten Telefonat teilte die Sachbearbeiterin vom Jugendamt Leer mit, dass Dave kurzfristig zu seinem Vater zurück könnte. Dazu müsste man nur, zusammen mit Dave, das Jugendamt aufsuchen, welches für den aktuellen Aufenthaltsort von Dave zuständig ist. Lenkt das Jugendamt Leer endlich ein, oder handelt es sich dabei eventuell um eine Falle, um Dave erneut zu rauben?

In der Vergangenheit zeigte sich das Jugendamt Leer wenig einsichtig und kooperativ. Man hatte nicht nur völlig unbegründet und willkürlich die Familie zerstört, die Kinder geraubt, und gegen ihren Willen in Kindereinrichtungen gesteckt, sondern sich dann einen Scheißdreck darum gekümmert, wenn Dave sich über die Zustände dort beschwert hatte. Schlimmer noch, als Dave 2015 abgehauen war, und bei Angela Masch Geborgenheit und Zuflucht fand, wurde jeglicher Kontakt zwischen den Kindern und dem Vater unterbunden, nachdem man Dave wieder bei Angela aus dem Haus geholt hatte. Auch in den neuen Einrichtungen der WILDFANG GmbH ging es Dave nicht gut. Er berichtet von regelmäßigen Misshandlungen durch das Personal, und regelmäßigen Rechtsverletzungen. Bis zu seiner erneuten Flucht im Oktober 2018 hatte ihm zum Beispiel keiner gesagt, dass er das Recht hat eigene Anträge beim Gericht zu stellen, und er sich auch einen eigenen Beistand nehmen kann.

Das sind natürlich ausgesprochen schlechte Voraussetzungen, um einem Jugendamt wirklich zu vertrauen. Erschwerend kommt noch hinzu, dass das Jugendamt Leer den Vater in der Vergangenheit mit zahlreichen Gerichtsverfahren überschüttet hatte, und dann selbst Gerichtsentscheidung missachtet hat, die positiv für den Vater ausgingen. Bereits Ende 2017 kam das Amtsgericht zu dem Ergebnis, dass die Inobhutnahme der Kinder wahrscheinlich nicht gerechtfertigt war. Damals soll das Gericht auch entschieden haben, dass das Jugendamt den Aufenthaltsort von Dave und Pia mitzuteilen hat, was aber niemals geschah.

Positiv zu werten ist lediglich, dass es beim Jugendamt einen Wechsel der Sachbearbeiter gab. Katja Holz war für die Inobhutnahme zuständig, die ist jetzt nicht mehr für Dave zuständig, und damit besteht zu mindestens die Hoffnung und die Möglichkeit, dass die neue Sachbearbeiterin nicht unbedingt den Kopf hinhalten will, für den Mist den die Vorgängerin gemacht hat

Berücksichtigen muss man natürlich auch, dass für Dave eine erhebliche Gefahr besteht, dass man ihn einfach wieder einkassiert, wenn er bei einem Jugendamt auftaucht. Aus diesem Grund wird man sicherlich jetzt nicht einfach zusammen mit Dave zum Jugendamt marschieren, und dieses Risiko eingehen. Natürlich gibt es Gespräche mit dem örtlich zuständigen Jugendamt, aber die finden bisher zwar im Auftrag von Dave statt, aber ohne seine persönliche Anwesenheit. Man wird also zunächst einmal sehen müssen, wie weit man den beteiligten Jugendämtern trauen kann. Daneben wird der Fall natürlich auch juristisch weiterbetrieben. Dieser Weg dauert zwar eventuell etwas länger, scheint aber der sichere Weg zu sein. Das Urteil aus 2017 ist dabei sicherlich hilfreich.

Dieser Beitrag wurde unter BdF, Beamtendumm, Dave, Jugendamt veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Lenkt das Jugendamt Leer endlich ein?

  1. aufGEwacht schreibt:

    Hat dies auf Geheimaktion Dave rebloggt.

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  2. 5jahrehartz4 schreibt:

    Es stinkt nach Falle!
    …Sachbearbeiterin vom Jugendamt Leer…… Darf DIE so etwas überhaupt aussagen und vor allem, wieso ist immer nur eine Sachbearbeiterin aktiv und nicht eine höhere Position?????
    Dazu der übliche Betrug „da haben Sie sicher etwas mißverstanden“ = Mann sind SIEEEHHHH doof“

    Hinweis: Als Bruno die Verhinderung der Arbeitsaufnahme durch das Jobcenter 2005 klären wollte (bestätigt in deren Fallmanagerbericht) kam es Feb. 2009 endlich zu einem weiteren Termin im Jobcenetr – allerdings nur bei einer ihm unbekannten Sachbearbeiterin die lapidar im Auftrag des damaligen Geschäftsführers erklärte „mit ihnen sit alles besprochen und geklärt“ – wann dies geklärt wurde, konnte sie nicht sagen (Anm. Bruno hatten diesen Typen vor über 2 Jahren zu letzten Mal gesehen) – auch wollte sie die geforderte Schriftform ihrer Aussage/Auftrages nicht geben. Kurz danach stellte das Jobcenter alle Leistungen ein, inkl. Krnakenversicherung bei Diabetes und der Geschäftsführer und einige seiner Kumpane kamen in Frühpension.

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