Neuer Beitrag über das Jugendamt

Gestern und heute war ich zusammen mit einer Mutter im Interview mit einer Zeitungsreporterin, die heute auch noch einen Fotografen dabei hatte. Dabei ging es um die Einschulung eines Kindes, das das Jugendamt bei der Geburt der Mutter rechtswidrig geklaut hatte. Natürlich sprechen Jugendämter nicht von Kinderklau, sondern von einer Inobhutnahme,  aber die Arbeit von geschädigten Eltern und Selbsthilfeorganisationen hat immerhin dazu geführt, dass die kriminellen Staatsbediensteten inzwischen auch unser Vokabular benutzen müssen. Vor einigen Wochen las man in der Presse, dass die Jugendämter das Image loswerden wollen, eine Kinderklau-Behörde zu sein. 😉

Unserer hartnäckige Arbeit bringt also doch was. Kein Wunder, haben wir doch sogar eine Eva-Maria Zückert (EMZ/RENTINA) zwischenzeitlich davon überzeugt, dass es Kinderklau durch Jugendämter gibt. Die Person die jahrelang auf ALLMYSTERY gegen Jugendamtsopfer gehetzt hat, unterstützt inzwischen eine schwer psychisch auffällige Person, der man zwei Kinder weggenommen hatte.

Der Beitrag in der Zeitung könnte evtl. im September noch erscheinen. Die Leser werden natürlich darüber informiert.

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Eine Antwort zu Neuer Beitrag über das Jugendamt

  1. 5jahrehartz4 schreibt:

    Kindesraub – Neudeutsch „Inobhutnahme“ zur eigenen Arbeitsplatzsicherung!
    Exkurs um eine Möglichkeit aufzuzeigen:
    Urteil zu Sozialleistungsträgern – BGH betont besondere Beratungspflicht Stand: 02.08.2018 16:19 Uhr
    Der Gang zum Sozialamt bedeutet oft: viele Dokumente, komplizierte Klauseln. Gerade weil es so kompliziert ist, nimmt der BGH die Mitarbeiter in die Pflicht und pocht auf deren Pflicht, umfassend zu beraten…. (komplett unten)
    Mal überlegen – wenn nach BGH eine Beratungspflicht besteht (obwohl es die in den Gesetzen schon immer gab) dürfte es nur noch eine Frage der Zeit und des Wissens sein, um festzustellen, dass die Eltern nicht beraten wurden, sondern das eine Willküraktion war.
    Vielleicht ein Ansatz für diese Eltern die unter dem Behördenwahnsyndrom leiden müssen.
    Dürfte auch für alle anderen Behörden gelten. Es gibt aber zwei große Probleme:
    1. Es fehlt noch ein Urteil dass die Beratung vollständig und vor allem richtig/wahr sein muss!
    2. Es fehlt ein BST (BehördenSchnellTest) auf Qualifikation der Amtsträger – denn bei den meisten fragen wir uns inzwischen „wie haben die es aus dem Mülleimer rausgeschafft, bzw. wer hat die Nachgeburt ncht korrekt entsorgt“.

    Urteil zu Sozialleistungsträgern – BGH betont besondere Beratungspflicht Stand: 02.08.2018 16:19 Uhr
    Der Gang zum Sozialamt bedeutet oft: viele Dokumente, komplizierte Klauseln. Gerade weil es so kompliziert ist, nimmt der BGH die Mitarbeiter in die Pflicht und pocht auf deren Pflicht, umfassend zu
    beraten.
    Der Bundesgerichtshof stärkt Menschen den Rücken, die im komplizierten Sozialleistungssystem ihre Ansprüche geltend machen wollen. In einem Urteil spricht er darum den Mitarbeitern der Behörden eine besondere Bera-tungspflicht zu.
    Individuell und mit Weitsicht Mit ihrem Rechtsspruch verpflichten die Karlsruher Richter die Sachberater, die Belange und Fragen der Antragsteller aufmerksam zu prüfen und die möglichen Leistungsempfänger verständ-nisvoll zu fördern.
    Doch was heißt das? Vor allem, dass die Mitarbeiter den Fall individuell betrachten und dabei auch mal über den Tellerrand, beziehungsweise über die Grenzen der eigenen Behörde, hinausschauen sollen. Etwa, ob der Betrof-fene auch bei anderen Sozialleistungsträgern Rechtsansprüche geltend machen kann.
    Jahrelanger Anspruch auf Rente entgangen Grundlage für das Urteil des BGH war der Fall eines schwerbe-hinderten Mannes: Die Mutter des heute 34-Jährigen hatte 2004 in der Position seiner Betreuerin Grundsiche-rung beantragt. Dafür wandte sie sich an das Landratsamt im sächsischen Meißen. Die Grundsicherung wurde auch gewährt. Doch erst Jahre später, als 2011 eine neue Sachbearbeiterin für den Mann zuständig wurde, stell-te diese fest, dass außerdem ein Anspruch auf Erwerbsminderungsrente bestehen könnte.
    Seit 2011 erhält der Kläger also auch eine Rente – Leistungen, die ihm bereits seit sieben Jahren zugestanden hätten. Dadurch, dass die erste Sachberaterin das nicht erkannt habe, habe sie ihre Amtspflicht verletzt, ent-schieden die Richter. Der Betroffene fordert daher Schadensersatz in Höhe von 50.000 Euro.
    Ob der Schadensersatz wirklich gewährt wird und wenn ja, in welcher Höhe, ist noch offen. Der Fall geht nach dem Urteil des BGH zurück an das Oberlandesgericht Dresden, dass die Klage in erster Verhandlung abgewie-sen hatte. (Az. III ZR 466/16) Mit Informationen von Bernd Wolf, ARD-Rechtsredaktion
    https://www.tagesschau.de/inland/bgh-sozialleistungen-beratung-101.html

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