Leidet Prinzessin Paranoia unter Verfolgungswahn?

Informationen über Prinzessin Paranoia erreichen mich ja nur tröpfchenweise. Deshalb kann es passieren, dass ich gerade zwei Briefe an das Amtsgericht geschickt habe, und dann wieder neue Informationen erhalte über Prinzessin Paranoia, die es nötig erscheinen lassen erneut das Gericht anzuschreiben.

Prinzessin Paranoia verkündet nun die These, dass ich ihre Gerichtsverhandlungen gezielt nutzen würde, um sie zu stalken. Häh? Ihre psychischen Probleme sind bekannt, aber leidet sie jetzt auch noch unter Verfolgungswahn?

Um es gleich zu sagen, ich glaube nicht, dass sie jetzt wirklich unter Verfolgungswahn leidet, sondern dass sie hier wieder was aufbauscht, in der Hoffnung, dass sie damit ihrem Wunschziel näher kommt.

Prinzessin Paranoia hat also keine Angst, sie leidet nicht unter Verfolgungswahn, sondern sie ist einfach nur eine Lügnerin, eine schlechte Lügnerin noch dazu.

Ich benutze also angeblich ihre Verhandlungen, um sie zu stalken. Dann wollen wir uns das doch Mal ansehen.

Ich kenne PP seit Ende 2016. Vor meiner Zeit hatte PP einige Verfahren beim AG Bochum (Familiengericht) und beim OLG Hamm. Da ich sie noch gar nicht kannte, war ich natürlich auch nicht dort. Das behauptete Stalking konnte es also auch nicht geben.

Im Dezember 2016 hatte Prinzessin Paranoia zwei Termine beim AG (Familiengericht) Bochum. Beim Familiengericht sind Termine nicht öffentlich, damit scheidet auch dort ein angebliches Stalking schon mal aus.

Bei ihrem ersten Termin war ich noch nicht Mal in Bochum.

Beim zweiten Termin war ich mit einer weiteren Person im Gerichtsgebäude. Wir waren gekommen, um PP zu unterstützen, soweit dies in einem nicht öffentlichem Prozess überhaupt möglich ist. Damals hatte die Prinzessin dies noch als Unterstützung bezeichnet, und nicht etwa als Stalking.

Ich stelle also fest, dass es 2016 kein Stalking von Prinzessin Paranoia gab.

2017 hatte Prinzessin Paranoia Verhandlungen beim OLG Hamm und drei Termine beim AG Bochum.

Bei den Terminen in Hamm war ich noch nie dabei. Stalking bei diesen Termin ist damit völlig ausgeschlossen.

Beim Amtsgericht Bochum gab es zwei Verhandlungstermine wegen Beleidigung und Bedrohung von Lehrern durch die Prinzessin. Ich war bei keinem der Terminen anwesend.

Weiterhin gab es einen Termin wegen einer Räumungsklage. Der Vermieter der Prinzessin wollte die Paranoide einfach loswerden. Damals gab es ein Säumnisurteil gegen PP, weil sie nicht kam.

Wenn sie nicht da war, wie hätte ich sie dann dort stalken können?

Ich war natürlich auch nicht da, auch das schließt also Stalking aus.

Das Fazit für 2017 lautet also, dass es kein Stalking von mir bei ihren Gerichtsverhandlungen gab.

Im Jahr 2018 sind mir X Verhandlungen von PP bekannt.

Im Januar 2018 war sie als Klägerin beim Verwaltungsgericht.

Im April 2018 war sie als Klägerin in einem EA-Verfahren beim Amtsgericht Gelsenkirchen.

Am 15.5.2018 war sie wieder als Klägerin beim Amtsgericht Gelsenkirchen.

Den Termin im Januar hatte sie im Wesentlichen nur ihren Bekannten und Freunden mitgeteilt. Dennoch wurde ich über diesen Termin auch informiert. Ich war dann auch bei diesem Termin anwesend, allerdings nur eine kurze Zeit. Es war eine öffentliche Verhandlung an der jeder Bürger teilnehmen kann. In dieser kurzen Zeit hatte ich kein Wort mit PP gewechselt. Ich kann da also kein Stalking erkennen, aber zumindest wäre das an diesem Tag möglich gewesen, weil ich ja tatsächlich an ihrer Verhandlung teilgenommen habe.

Bei dem EA-Verfahren war die Prinzessin ja Klägerin. Der Beklagte war ich. Ich hätte also zu dem Termin erscheinen müssen, weil mich die Klägerin verklagt hat. Wie bescheuert ist es dann zu behaupten, der Beklagte käme nur, um die Klägerin zu mobben?

Man Prinzessin, wenn du mich bei Gericht nicht sehen willst, dann musste mich halt nicht verklagen. So einfach ist es.

Es kommt noch schlimmer. Ich war an dem Tag gar nicht da, weil ich am Vortag als Zeuge beim Amtsgericht Bremerhaven war. Ich müsste also die Paranoide durch mein Nichterscheinen bei Gericht gestalked haben. geht´s noch?

Am 15.5.2018 gab es wieder ein Verfahren beim Amtsgericht Gelsenkirchen. Wieder war die Paranoide die Klägerin, und ich war der Beklagte.  Ich hätte also zu dem Termin erscheinen müssen, weil mich die Klägerin verklagt hat. Wie bescheuert ist es dann zu behaupten, der Beklagte käme nur, um die Klägerin zu mobben?

Man Prinzessin, wenn du mich bei Gericht nicht sehen willst, dann musste mich halt nicht verklagen. So einfach ist es. (Und täglich grüßt das Murmeltier.)

Ich bin auch zu diesem Termin nicht erschienen. Stalken ist damit also wieder völlig ausgeschlossen.

Ich stelle also für 2018 fest, dass Prinzessin Paranoia bisher drei Gerichtsverfahren hatte, und ich nur an einem Verfahren überhaupt anwesend war. Bei keinem Verfahren gab es Mobbing gegen PP, bei zwei Verfahren war das schon deshalb nicht möglich, weil ich gar nicht da war.

Es gab aber noch zwei weitere Begegnungen 2018. Bei einem Unwetter in Bochum saß ich ca. 20 Minuten in der U-Bahn-Station am Hauptbahnhof Bochum fest. Während dieser Zeit kam PP vorbei. Sie zückte ihr Handy und machte ungefragt ein Foto oder Video von mir. Dann ging sie die Treppe runter zur U-Bahn. Später behauptete sie, dass dort 5 Minuten Angst davor hatte, dass ich auch noch die Treppe runterkommen würde. Warum hatte sie angeblich Angst, weil sie mich ungefragt mit ihrem Handy aufgenommen hat?

Die zweite Begegnung fand am 8.5.2018 im Amtsgericht Gelsenkirchen statt. Ich, nicht Prinzessin Paranoia, hatte an diesem Tag eine Gerichtsverhandlung beim Amtsgericht Gelsenkirchen. Es war ein Strafprozess, und ich war der Angeklagte. Es wird sicherlich nicht verwundern, dass es wieder Prinzessin Paranoia war, die mich angezeigt hatte. Ich musste also wieder wegen PP zum Gericht und sie schreit dann, der geht da nur hin, um mich zu stalken.

Erwähnenswert ist noch, dass zu diesem Termin auch noch PP kam. Wenn man also Stalking unterstellen würde, dann doch der Prinzessin, die zu meiner Verhandlung kam, weil sie mich mit der Anwesenheit von ihr und EMZ provozieren und schocken wollte.

Natürlich hatte die Richterin die Prinzessin auch als Zeugin geladen, aber weil die Prinzessin umgezogen war, hatte sie die Ladung trotz Nachsendeantrag nicht erreicht. Normalerweise hätte PP also theoretisch zum Termin erscheinen müssen, was ein Nachstellen ausschließen würde, aber da sie die Ladung nie erhielt, hätte sie natürlich nicht da sein müssen, womit ihr Erscheinen den verdacht nahelegt, dass sie in Wirklichkeit mir nachstellen wollte.

Hier wurden nun also insgesamt vier Gerichtstermine in 2018 thematisiert. In drei Terminen war angebliches stalken meiner Person zum Nachteil der PP gar nicht möglich. In einem Termin ist es aber durchaus möglich, dass PP mich stalken wollte.

Ich will noch zwei Zusammentreffen behandeln, die außerhalb von Gerichten stattfanden. Am 8.5.2018 und am 15.5.2018 war ich bei Cafe del Sol in Gelsenkirchen. An beiden Tagen war PP in Begleitung vom EMZ auch dort. In beiden Fällen waren wir (8.5.2018) bzw. ich (15.5.2018) vor den Frauen dort. Wenn die nun behaupten, wir/ich hätten den Kaffeedurst nur bekommen, weil wir/ich sie mobben wollten, dann wäre es doch ein leichtes, und auch vernünftig gewesen, dass die Frauen vom Besuch des Cafe del Sol Abstand nehmen, und sich eine andere Lokalität gesucht hätten.

Dies alles zeigt also, dass es ein wirkliches Stalken durch meine Person niemals gab. Ich glaube auch nicht, dass PP wirklich unter Verfolgungswahn leidet, sondern dies nur vorspielt, in der Hoffnung, dass sie damit ihre Ziele erreicht. Hoffen wir, dass das Gericht auf das Kasperletheater von Prinzessin Paranoia nicht reinfällt.

Richter Albracht war ja der große Held der Prinzessin. Ein Richter, der ihr noch im April 2018 erklärte, er dürfte ja keine Rechtsberatung machen, es aber trotzdem machte, und ihr erklärte, dass sie ihre Anträge nochmals ändern solle, und auch gesagt hat, wie sie die ändern soll, so ein Rechtsbrecher, das war ihr Held.

Besonders natürlich als er am 15.5.2018 den tollen Trick mit der Anwältin der Prinzessin abzog. Die Prinzessin hatte nämlich zu dieser zeit schon eine Woche eine Anwältin mandatiert. Natürlich erschien die auch zu der Verhandlung am 15.5.2018, ohne dass sie im Sitzungsprotokoll Erwähnung findet. Was war da denn geschehen? Hat der Richter eine Sehschwäche und die Anwältin gar nicht gesehen? Vielleicht hat die Anwältin ja auch gar nicht mit Richter Albracht gesprochen?

Doch, sie hat mit ihm gesprochen, und er hat sie auch gesehen. Allerdings hat die mandatierte Anwältin nicht neben ihrer Mandantin gesessen, sondern man hat sie im Zuschauerbereich platziert, um ihre Erwähnung im Sitzungsprotokoll rechtswidrig zu umgehen. Ich sollte nicht erfahren, dass PP anwaltlich vertreten ist, weil mir dann nämlich auch eine anwaltliche Vertretung zugestanden hätte, was Richter Albracht aber unbedingt verhindern wollte, was er deutlich zum Ausdruck brachte.

Bis dahin war dieser Richter der große Held für Prinzessin Paranoia, weil der Rechtsbruch zu ihrem Gunsten betrieb. Inzwischen möchte sie ihn aber lieber mit einer Urkunde zum ARSCHLOCH DES MONATS beglücken, weil der so eine tolle Leistung ablieferte. Wie kam es zu dem kolossalen Sinneswandel?

Richter Albracht hat alle Anträge der Prinzessin bewilligt, sogar über ihren Hund darf ich nicht mehr berichten. Hat der jetzt auch schon Persönlichkeitsrechte? Hier ein Beitrag zu dem Thema von meinem Anwalt.

https://fachanwalt-fuer-it-recht.blogspot.com/2018/05/amtsgericht-gelsenkirchen-hund-hat.html

Warum aber ist der Richter nun nicht mehr Prinzessins Liebling?

Da winkt ein Richter alle schwachsinnigen Anträge einer paranoiden Prinzessin durch, missachtet reihenweise die Gesetze, und die endlich mal siegende Prinzessin erklärt den Mann zum Arschlochrichter. Was ist der Grund dafür?

Richter Albracht hat doch tatsächlich vergessen in seinem Geschmiere zu erwähnen, was denn passiert, wenn ich mich nicht an seinen Beschluss halte. Eine Strafandrohung fehlt völlig. 😉 Geil, oder?

Unserer Prinzessin gefällt das jetzt aber gar nicht, und ihre Arschkarte trägt jetzt den Namen des Richters.

 

 

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2 Antworten zu Leidet Prinzessin Paranoia unter Verfolgungswahn?

  1. Joachim schreibt:

    Hier hat sich der Richter Albracht beim Spinnen seines Urteilsspruches aber tüchtig verdrechselt.
    Tenor siehe dein Beitragslink https://fachanwalt-fuer-it-recht.blogspot.com/2018/05/amtsgericht-gelsenkirchen-hund-hat.html

    Völlig unklare Verbots-Liste:
    Eine Verbotsliste zählt auf, was alles verboten sein soll, dieses, jenes, … UND letztes ist verboten.
    Im Tenor wurden aber nicht Handlungen verboten, sondern der Beklagte zu Unterlassungen verpflichtet.
    Um dieser Umkehrung zu entsprechen, muss die UND-Verknüpfung in eine ODER-Verknüpfung verwandelt werden.
    Dann hätten wir also: „Der Beklagte wird verurteilt, es zu unterlassen, sich über A, B, C, D ODER E öffentlich zu äußern“.
    Bei diesen logischen Auflistungen wird in der deutschen Sprache das eigentlich letzte Komma syntaktisch durch ein UND bzw. ODER ersetzt, wodurch angezeigt wird, wie die Listenelemente zu kombinieren sind.

    Gewollt war vermutlich, die Auflistung mit der Geschichte als letztes Listenelement enden zu lassen.
    Tatsächlich gibt es vor diesem aber weder ein ‚ODER‘, noch ein ‚UND‘, sondern ein Komma, welches aber das nächste, nicht-letzte Listenelement einleitet.
    Demnach muss es der Beklagte unterlassen: sich über die Schwester der Beklagten öffentlich zu äußern, auch wenn diese Äußerung nicht geeignet ist, Rückschlüsse auf die Identität (der Schwester!) zuzulassen.
    Auch muss er es unterlassen: „in anderer Weise, die geeignet sind, Rückschlüsse auf die Identität zuzulassen“ öffentlich zu äußern (also auch anders als die Klägerin, ihre Familie und ihre Geschichte!).
    Somit darf er gar nichts mehr so öffentlich äußern, dass erkennbar ist um wen es geht (also bitte keine Hofberichterstattungen mehr von Lady-Di, Queen Elisabeth und vor allem nicht von Richter Albracht!), denn jede öffentliche Äußerung geschieht in einer bestimmten Weise, dieselbe ist entweder anders oder eben nicht. Beides ist verboten.
    Insbesondere ist mit ‚anders‘ schon syntaktisch als ‚anders als die ersten vier Listenelemente‘ zu verstehen.

    Leak6 gratuliert schon mal zu diesem Universal-Maulkorb – ein eigener Beitrag ist dir gewiss, auch wenn ich kaum annehme, dass du mich jemals aus Angst darum anflehen wirst!

    Kann ein Urteil überhaupt rechtskräftig sein, wenn es sich aufzwingt, dass man es umdeuten muss?
    Korrekte Oder-Verknüpfungen gehören zu den Basics der Logik, die mittlerweile für jedermann und somit sogar für Juristen frei zugänglich sind, wie z. B. von Ingeborg Puppe auf Youtube.

    Sind Rückschlüsse schon dem Wort nach nur in Kombination mit anderem möglich.
    PP darf die andere Hälfte also liefern und du darfst nicht einmal das Urteil selbst zitieren.

    Denn damit kombiniere ich (zumindest mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit):
    * die Mutter der Klägerin lebt noch,
    * der Vater der Klägerin lebt noch,
    * die Klägerin hat genau eine Schwester,
    * die Klägerin hat keine Brüder,
    * die Klägerin hat mehr als nur ein Kind,
    * die Klägerin hat genau einen Hund,
    * die Klägerin hält keine anderen Haustiere,
    * die Klägerin hat eine interessante Geschichte und
    * ist auf facebook und ‚dergleichen‘ unterwegs.
    Dann gratuliere ich dir mal zu deinem Anwalt, der das für dich übernahm und bemerkte:

    Tiere haben jetzt Persönlichkeitsrechte, weil es ‚die Identität‘ heißt. Die Identität bezieht sich also auf jedes Listenelement und auch der Hund kann isoliert gelesen werden.
    Fehlt die Strafandrohung, wie du selbst schon sagtest.
    Plural bei ‚die geeignet sind‘ obwohl doch zuvor von nur einer ‚anderen Weise‘ die Rede war.

    P. S.: Ich zweifle ja auch an dem Vorhandensein der Basics, wo ich nun aus einem bekannter weise abgelehnten Vertrag heraus verklagt wurde und ich habe dafür Erni und Bert rekrutiert.

    Gefällt mir

  2. justizfreund schreibt:

    Solche Richter die Rechtsberatung geben kenne ich auch aber besonders wenn ich anwaltlich nicht vertreten bin und für die Gegenseite ein Rechtsanwalt erschienen ist, der nichts auf die Reihe bekommt.
    Nicht der geistig kranke Prolet erhält rechtliche Hilfe:
    http://blog.justizfreund.de/gdsk-gesellschaft-der-schnellkuriere-unterliegt-am-ag-minden-21c22811-29-11-2011
    Sondern immer mal wieder Rechtsanwaltskollegen, die auch mal den Richter fragen „…und was können wir jetzt machen?“. Es ist für viele Richter eine Beleidigung, wenn sich Juristen rechtlich viel schlechter auskennen wie ein Prolet. Und der Beleidiger muss dann auch mit Rechtsbeugung gerne mal bestraft werden obwohl man der Gegenseite ohne anwaltliche Vertretung auch noch richtig kostensparend tätig ist.

    Besonders toll war das Unterlassungsverfahren:
    Am Ende hatte ich 3 wettbewerbsrechtliche Unterlassungsverfahren und ein Verfahren über Schadenersatz aus einem Prozessbetrug gegen die Antragstellerin an anderen Gerichten gewonnen. Dafür durfte ich ihr keine Schriftstücke mehr zukommen lassen.

    „Es wird beantragt den Beklagten zu verurteilen, es bei Meidung eines Ordnungsgeldes…, zu unterlassen, die Klägerin, deren Ehemann oder die von der Klägerin betriebene Firma x, anzurufen oder ihr Postsendungen oder sonstige Schrifstücke oder e-mails zukommen zu lassen.“

    Am AG Minden 21C120/03 wurde der Unterlassungsanspruch bereits zuvor wegen der besonderen Dringlichkeit ohne mündliche Verhandlung gesichert (Ein und derselbe Richter am AG-Minden erliess 2 mal die gleiche Unterlassungsverfügung obwohl er schon in einem Verfahren davor feststellte und es in jedem Verfahren nachher auch feststellte, dass die Klägerin ohne Vertretungsvollmacht keine Ansprüche ihres Ehemanns geltend machen kann. Es geht nicht bescheuerter.):

    „Es wird im Wege einstweiliger Verfügung (§§ 935, 940 ZPO),… und, weil der Fall dringend ist, ohne vorherige mündliche Verhandlung gemäß §§ 823, 1004 BGB 890, 938 ZPO angeordnet:
    1. Dem Antragsgegner wird aufgegeben, es bei Vermeidung eines Ordnungsgeldes von bis zu 250.000,00 EUR ersatzweise Ordnungshaft bis zu zwei Jahren zu unterlassen, die Antragstellerin, ihren Ehemann oder die von der Antragstellerin betriebene Firma ***** anzurufen, ihr Postsendungen oder sonstige Schriftstücke und e-mails zukommen zu lassen.“

    Auch das LG-Bielefeld und das OLG-Hamm entschieden, dass man ein solches Kontaktverbot erteilen kann (Allerdings ohne Vertretungsvollmacht nicht gegenüber dem Ehemann).

    LG-Bielefeld: Danach umfasst das Recht zur Selbstbestimmung der persönlichen Lebenssphäre die Entscheidung darüber, ob und in welchem Umfang der Einzelne in Kontakt mit anderen Menschen treten möchte (vergleiche dazu z. B. LG Oldenburg NJW 1996, 62, 63 mit zahlreichen Nachweisen). Der ausdrücklich geäußerte Wille, von dem Adressaten in Ruhe gelassen zu werden, ist als Ausfluss des personalen Selbstbestimmungsrechts schutzwürdig. Dabei kann offen bleiben, in welcher Weise zuvor Kontakte stattgefunden und ob sie verletzenden Charakter gehabt haben; entscheidend ist allein die Nichtbeachtung des Willens, den jeder zu respektieren hat.

    Ein solches Kontaktverbot kann man also nach seinem belieben ohne Gründe erteilen.

    Man könnte PP also zB. das Kontaktverbot erteilen:

    „Hiermit verbiete ich Ihnen mich anzurufen oder mir Postsendungen oder sonstige Schrifstücke oder e-mails mit Unterlassungsansprüchen bzw. Unterlassungsklagen zukommen zu lassen, damit ich dadurch nicht mehr belästigt werde.“

    „Es wird beantragt PP zu verurteilen, es bei Meidung eines Ordnungsgeldes…, zu unterlassen, den Kläger Talibernd anzurufen oder ihm Postsendungen oder sonstige Schrifstücke oder e-mails mit Unterlassungsansprüchen bzw. Unterlassungsklagen zukommen zu lassen.“

    Erfolg muss ein solcher Schwachsinn natürlich nicht haben auch wenn schwachsinnige Richter vom LG-Bielefeld und OLG-Hamm meinen, dass es voll in Ordnung ist.

    Ich habe der Staatsanwaltschaft und einer Landesjustizkasse auch schon einmal verboten mir in einer Sache keine Schriftstücke, emails usw. mehr zukommen zu lassen, da mich das belästigt.
    Das ignorieren die einfach.
    Und dem Richter am AG-Minden, der den schwachsinnigen Beschluss als erstes gemacht hat, habe ich auch verboten mir in der Sache Schriftstücke zukommen zu lassen. Das hat der einfach ignoriert. Danach hat er aber dem Anwalt der Gegenseite erklärt: „Was sie da beantragt haben weiß ich auch noch nicht so genau.“ und die Fröhlichkeit zwischen den beiden Juristen war merklich gestört. Wenn ein Anwalt geistigen Schwachsinn bei Gericht beantragt und der Richter merkt daraufhin was für ein geistigen Schwachsinn er schon 2 mal stattgegeben hat..

    Aber das LG-Bielefeld und das OLG-Hamm haben die Richtigkeit eines solchen Unterlassungsanspruchs bestätigt.

    Gefällt 1 Person

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