BREMERHAVEN: Dumm gelaufen

Mann hängt im Dachfenster

Anwohnern aus dem Bereich Hohenstaufenstraße bot sich am Abend des 14.05.2018 eine spektakuläre Aktion auf der Hofseite eines Wohnhauses in der Elbestraße.


An dem sonnigen Abend staunten die Nachbarn, als gegen 20.00 Uhr ein Mann auf das Dach des gegenüberliegenden Mehrfamilienhauses kletterte. Dabei gingen mehrere Ziegel zu Bruch und fielen in den Hof. Der Mann zerstörte ein Dachfenster und versuchte offensichtlich, in die dahinterliegende Wohnung einzudringen. Die besorgten Nachbarn hatten genug gesehen und alarmierten die Polizei.
Als die Beamten eintrafen, hing der Kletterer regungslos kopfüber im Dachfenster und die Feuerwehr wurde mit einem Leiterwagen zur Unterstützung angefordert.
Die Wohnungstür zu der betreffenden Wohnung wurde im Treppenhaus von der Polizei geöffnet. Dort wurde der Eindringling angetroffen. Er war zwischenzeitlich durch das völlig zerstörte Dachfenster eingestiegen. Der 33-Jährige stand unter Alkoholeinfluss. Es stellte sich heraus, dass der Mann über das Dach in die eigene Wohnung eingebrochen war, weil er die Tür nicht öffnen konnte. Bei seiner spektakulären Aktion hatte er einige Schnittverletzungen davongetragen, die im Krankenhaus versorgt werden mussten. Nach dem Klinikaufenthalt ging es leider nicht wieder nach Hause. Der 33-Jährige hatte noch einen Haftbefehl offen und wurde festgenommen.

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Eine Antwort zu BREMERHAVEN: Dumm gelaufen

  1. robibuch schreibt:

    Bremerhaven. Das ist halb deutsch, halb englisch.
    Nach dem Krieg, als die Alliierten anfingen, Deutschland
    zu verwalten, war der Name des Hafens der Freien Hansestadt
    Bremen: Wesermünde!
    Das kann ein Ami vielleicht nicht aussprechen?
    Und da es der Hafen von Bremen war wurde er kurzerhand
    zu Bremerhaven umbenannt.
    Das ist jedenfalls nicht vom Deutschen Volk so gewollt und hat
    auch nichts mit Souveränität zu tun.
    Wenn wir irgendwann wieder frei sind und noch der deutschen
    Sprache mächtig, dann sollte es entweder in Bremerhafen umgetauft
    werden – oder der juristisch und historisch saubere Name Wesermünde
    zum Leben erweckt werden.

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