Eine überregionale Zeitung sucht Betroffene

Eine sehr bekannte Zeitung, die überregional erscheint, will einen Beitrag über Jugendamtsopfer bringen, und sucht dafür Betroffene. Die Fälle werden auf Wunsch anonym veröffentlicht, also die Namen und Orte werden verändert. Die Aussagen der Betroffenen müssen belegbar sein, sonst wird die Zeitung das nicht veröffentlichen. Außerdem werden nur bereits abgeschlossene Fälle gesucht, wo die Kinder wieder zu den Eltern zurückgekommen sind, wie z. B. bei Adriane oder Antonya, die es geschafft haben den Fängen von Jugendamt, Justiz und Kinderheim wieder zu entkommen, und wieder bei ihrer Familie leben.

Die Zeitung sucht also erfolgreiche Fälle, und es soll sich um Familien handeln, nicht um Fälle mit nur einem Erziehungsberechtigten. Wer also über seinen Fall berichten möchte, meldet sich hier.

Hier ein paar Beispielfälle

Adriane – Bremervörde (Familie, (teilweise) abgeschlossen – (vielleicht) denkbar)

Antonya S. (Familie, abgeschlossen – denkbar)

Felicitas – Solingen (Familie, noch nicht abgeschlossen, aber teilweise schon – (vielleicht) denkbar, besonders da sehr aktuell)

Katja W. (abgeschlossen, aber keine Familie – nein)

Tillmann – Bremerhaven (abgeschlossen, aber keine Familie – nein)

In der E-Mail teilen sie bitte mit:

KONTAKTDATEN:

Ansprechpartner

E-Mail-Adresse

Telefon Festnetz

und/oder Telefon Handy

PERSONALDATEN:

Für die Maßnahme(n) zuständiges Jugendamt

Anzahl Kinder

Anzahl der betroffenen Kinder

Pro betroffenes Kind:

Jahr (Monat) der Inobhutnahme

Alter des Kind bei der Inobhutnahme

Jahr (Monat) Rückkehr

Sonstiges:

Eine Fallschilderung von 1 bis 4 Seiten wäre nützlich.

 

Die Berichterstattung über erfolgreich abgeschlossene Fälle ist wichtig, und hilft Eltern, die noch um ihre Kinder kämpfen. Vielleicht kann so ein Bericht auch dazu beitragen, dass zukünftig das ein oder andere Kinder nicht aus seiner Familie geklaut wird.

 

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3 Antworten zu Eine überregionale Zeitung sucht Betroffene

  1. Glossa schreibt:

    Was bezweckt die überregional erscheinende Zeitung mit dieser weiteren Reportage?

    Ist das Berichten über Fälle, die für die betroffenen Familien vermeintlich „gut“ ausgingen, nicht auch indirekt ein Werben für das Jugendamtsvorgehen und ist mit der Rückkehr der Kinder in die Familie die Sache denn wirklich beendet und gut gelaufen?

    Also ein weiterer Artikel à la „Imagepflege pro Jugendamt, pro Familiengericht“?
    Oder einfach Nachweis von „gutem Journalismus“ mit dem sicheren Instinkt für Tagesfragen?

    Warum berichtet man nicht über die vielen Betroffenen, bei denen die Kindeswegnahmen unwiderruflich war – sondern im Gegensatz ausschließlich über die wenigen „gut ausgegangenen“ Fälle?
    Und dann die Vorgabe: Es müssen schon „komplette Familien“ sein, nicht Alleinerziehende, also womöglich sogar nur verheiratete biologische Eltern – keine Verheirateten mit Stiefelternteil, keine unverheirateten biologischen Eltern, keine Unverheirateten mit einem „nur“ sozialen Elternteil?

    Also eine Gruppe, die in der Gesellschaft immer kleiner wird, die gemessen an der Gesamtzahl der Jugendamtsbetroffenen kaum eine Rolle spielt?
    Weshalb diese Gruppe?

    Man müsste sich als Betroffener schon überlegen, ob man sich und seinen Fall für diese Art Werbung für die „gute Arbeit“ der Jugendämter und Gerichte hergeben möchte.

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  2. FamilieScheffler schreibt:

    Die Süddeutsche Zeitung recherchierte und berichtete vor etwa drei Jahren über derartige Fälle. Diese damalige Reportage ist sehr lesenswert.
    Unsere Familie mit zwei Söhnen kommt für eine derartige Publikation wohl nicht in Betracht, weil der (damals) von Jugendamts-Willkür betroffene Vater alleinerziehend ist.

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