Freisler Stuben

Ich war heute mal wieder im Justizzentrum Gelsenkirchen. Hatte eigentlich mal wieder beim Sozialgericht zu tun, und dank der unendlichen „Nächstenliebe“ von Dina hatte ich auch noch was beim Amtsgericht abzugeben.

Seit ca. zwei Jahren gibt es das neue Justizzentrum in Gelsenkirchen. Dort gibt es eigentlich auch eine Kantine. Bereits zwei Pächter haben sich dort versucht, aber seit einigen Wochen hat auch der zweite Pächter wieder aufgegeben. Aktuell ist die Kantine wieder geschlossen. Sicherlich sucht man aktuell wieder einen neuen Betreiber. Das wäre doch was.

Ich habe mir überlegt, wie man damit wohl Geld verdienen kann. Fotos von der Hütte habe ich schon Mal gemacht. Ich denke, man bräuchte einen aussagekräftigen Namen. Ich kenne da einen begabten Sattler in Aachen, mit einem gewissen künstlerischem Talent. Der kann sicherlich nicht nur MERKEL MUSS WEG-Plakate erstellen, sondern mir auch bei der Gestaltung des Namenszugs behilflich sein.

Mitarbeiter des Justizzentrums können dort natürlich vergünstigt verpflegt werden. Während der externe Gast mit Euros bezahlt, bezahlen die Mitarbeiter des Justizzentrum mit einer eigenen Währung. Dort wird dann für die Mitarbeiter extra, und ganz offiziell das SCHMIERGELD eingeführt.

Auch die Speisekarte wird angepasst. Der Renner wird sicherlich HÄHNCHENSCHENKEL QUADRO. Vier Hähnchenschenkel gibt es dann zum Preis von drei.

Auch an die Vegetarier wird dann gedacht, dafür gibt es dann den SSL-Teller. Das Gemüse liefert natürlich der SonnenSalatLändler direkt vom NIEDERRHEINER.

Da vielen Juristen eine gewisse Liebe zu Kindern nachgesagt wird, wird in einer Ecke des Raums eine gemütliche Kuschelecke eingerichtet, mit einem Zelt, das man halbstündig mieten kann. Natürlich werden da nur Jugendamt geprüfte Kinder vermittelt.

Hochprozentiges darf da natürlich auch nicht fehlen, denn wir kennen ja den Spruch:

Trinkt Wein und Schnaps,

sauft Bier in Kisten,

schließlich seid ihr Volljuristen.

Da ich behindertenfreundlich bin, und eine soziale Ader habe, beschäftige ich hinter der Theke nur Frauen mit einer paranoiden Persönlichkeitsstörung.

Als Biermarken schenken wir dann aus VELTINS, GE-BRÄU, GE-SÖFF und original SonnenSuffLändler.

Man sieht, mit dem Konzept bin ich schon sehr weit. Eigentlich könnte ich schon ab Mai durchstarten. Aber vielleicht hat ja noch einer eine besonders gute Idee.

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3 Antworten zu Freisler Stuben

  1. Glossa schreibt:

    Offenbar ist das ein bundesweit verbreitetes Phänomen, dass sich Gerichtsdirektoren vor alle Gerichtsbediensteten stellen und gleich selbst ungefragt stellvertretend für diese über seine und deren Ehre oder etwaig empfundene Verletzungen derselben befinden.
    Das liest sich dann so:

    „Äußerst kritisch bewerte ich jedoch Ihre, meiner Einschätzung nach, teilweise herabsetzenden, verletzenden Äußerungen gegenüber eines beim Amtsgericht tätigen Richters, mit denen Sie die Grenzen sachlicher Kritik weit überschreiten.
    Für ein derartiges Vorgehen habe ich, auch unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Betroffenheit in den jeweiligen Gerichtsverfahren, kein Verständnis. Darüber hinaus dürften Ihre Äußerungen, zumindest meiner Einschätzung nach, auch strafrechtlich relevant sein. Der strafrechtliche Ehrenschutz gilt, bei aller Offenheit der Justiz gegenüber Kritik, auch für Richter.“

    Ist das nicht auch die pure Satire? Besonders dies: „bei aller Offenheit der Justiz gegenüber Kritik“…

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  2. beamtendumm schreibt:

    Geil, oder? Mir flatterte jetzt eine Anklageschrift ins Haus. Anscheinend hat der Direktor des AG wegen dieses Beitrags Strafantrag wegen angeblicher Beleidigung gestellt. Nicht wundern, der Mann wurde hier gar nicht erwähnt, und er ist auch gar nicht der Meinung, dass ich ihn, oder eine andere Person persönlich beleidigt hätte, sondern es wird die Ansicht vertreten, damit würde ich jeden Bediensteten und jeden Richter des Justizzentrums beleidigen. Nun ja, wenn schon, denn schon.
    Es gibt zahlreiche Urteile des BVerfG, dass es schlichtweg nicht möglich ist, jemand persönlich in seiner Ehre zu verletzten, selbst wenn man ein ganzes Kollektiv beleidigt. Eine Verurteilung wegen Beleidigung scheidet damit also auch hier wieder aus.
    Würde hier also behauptet werden, dass sämtliche Direktoren von Amtsgerichten einen an der Klatsche haben, dann könnte der Direktor des Amtsgericht Gelsenkirchen zwar jammern und wehklagen, er könnte vor Wut mit den Zähnen klappern, eine strafbare Verletzung seiner eigenen Ehre hätte es dennoch nicht gegeben.
    Sollte also Dr. Kirsten wirklich der Anzeigeerstatter gewesen sein, dann wäre dies nicht nur mehr als peinlich, sondern wirft auch wieder Fragen auf. Wie viel juristische Kompetenz, bzw. wie wenig juristische Kompetenz muss man mitbringen, um auf so eine Position gespült zu werden. Immerhin besteht ja die Versagertruppe schon bisher aus zahlreichen Direktoren und Gerichtspräsidenten. Glaubt also ein armer Direktor wirklich, man könnte wegen dieses Beitrags in Deutschland verurteilt werden? Ich wage eine Prognose. Auch dieser Anzeigeerstatter wird wieder auf dem Scheiterhaufen der Geschichte landen. …
    DER SCHEITERHAUFEN

    Dieser, erkennbare, satirische Beitrag, der unter der Rubrik HUMOR veröffentlicht wurde darf niemals zu einer Verurteilung in einem freien und demokratischen Land führen. Einer meiner Anwälte meinte dazu:

    „Wenn dieser Beitrag zu einer Verurteilung führt, und das meine ich wirklich so, dann kann man Deutschland aber endgültig vergessen“.

    Wenn es denn tatsächlich noch Juristen im Richteramt geben sollte, die etwas mehr Fachverstand haben, als der Anzeigeerstatter,, dann kann es eigentlich gar nicht zur Eröffnung eines Strafverfahrens kommen.

    Was macht eigentlich ein gewöhnlicher Hähnchenschenkel zu einem nationalsozialistischen Hähnchenschenkel? Vermutlich ist es die Farbe. Weil die Hähnchenschenkel in der Pfanne schön braun sind, sollen das wohl nationalsozialistische Hähnchenschenkel sein.;)

    Ich frage mich nun ernsthaft, ob bei der Staatsanwaltschaft nur noch SonnenStaatDeppen beschäftigt sind?

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  3. Pingback: Anklage wegen Anbratens nationalsozialistischer Hähnchenschenkel? | BEAMTENDUMM- #Beamtendumm

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