Prinzessin Paranoia: Hat sie, oder hat sie nicht?

Bei PRINZESSIN PARANOIA gibt es ein Gutachten vom 5.12.2016.

Bei PRINZESSIN PARANOIA  eine psychiatrische Erkrankung in Form einer Persönlichkeitsstörung und zwar einer gemischten Persönlichkeitsstörung (ICD 10: F61) mit Anteilen einer paranoiden sowie Anteilen einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung vorliegt.

Die emotional instabile Persönlichkeitsstörung wurde früher auch Borderline-Störung genannt. Auch das Ritzen (Selbstverletzung) ist ein Hinweis auf eine Borderline-Störung.

PRINZESSIN PARANOIA steht für die Wahrheit, für ihre Wahrheit, und die bezeichnet sie als 150% Wahrheit. Wäre PRINZESSIN PARANOIA nicht eine arbeitslose Prinzessin ohne Mann, sondern Kellnerin, dann würde bei ihr ein Glas Cola mit 0,2 Liter Inhalt so viel kosten, wie 0,3, denn ihr 0,2 Glas hätte ja 150% Inhalt.

PRINZESSIN PARANOIA wird vorgeworfen, dass sie behauptet habe, die 17-jährige Queen of S. habe ein Verhältnis mit einem alten Mann. PRINZESSIN PARANOIA behauptet jedoch, dass sie das niemals gesagt habe.

Stimmt nicht ganz. Sie hatte zunächst mal wieder so einen Beitrag geschrieben, und den später wieder gelöscht, und behauptet dann wieder, dass sie dies niemals behauptet hätte. In dem Beitrag hatte sie nicht nur unterstellt, dass die 17-Jährige und ich ein Verhältnis hätten, sondern auch noch die Eltern kritisiert, dass dieses das zulassen würden.

Der Beitrag wurde von ihr dann wieder gelöscht, die 17-jährige hat nur noch Screenshots von der anschließenden Kommunikation. Nimmt man nur die Kommentare, dann stellt sich die Frage, hat sie nicht, oder hat sie es vielleicht doch? Das muss nun der Leser selbst entscheiden. Hier der noch vorhandene Text von PRINZESSIN PARANOIA.

Mädchen, such dir gleichaltrige Freunde,

Der Satz ist noch ziemlich harmlos. Ein Hinweis auf ein Verhältnis kann man da sicherlich noch nicht eindeutig erkennen. Hat PRINZESSIN PARANOIA also recht, wenn sie behauptet, sie habe so einen Vorwurf nie gemacht?

was eine 17 jährige mit einem alten, alleinstehenden Mann will,

So ging der Satz also weiter, und wird damit auch schon deutlicher. Der 17-jährigen Queen of S. wird also unterstellt, das sie etwas von einem alten, alleinstehenden Mann will, oder sehe ich das falsch?

Auch wenn nicht explizit behauptet wird, dass die Queen of S. ein Verhältnis mit dem alten Mann hat, so kann das die Queen of S. durchaus so auffassen, oder sieht das jemand anders?

ehrlich da dreht sich mir alles um!

Damit endete dann die Aussage der PRINZESSIN PARANOIA. Unterstellen wir mal für einen Moment, dass damit nicht gemeint war, es ginge um ein Verhältnis. Gehen wir mal davon aus, dass der alte, alleinstehende Mann Lehrer an der Schule wäre, die von der Queen of S. besucht wird. Wenn das so wäre, wäre das tatsächlich ein Grund, dass sich da bei PRINZESSIN PARANOIA alles umdrehen könnte, oder ist es nicht völlig normal und kommt tagtäglich vor, dass ein vielleicht 60-Jähriger an einer Schule 17-jährige Jugendliche unterrichtet?

Bestätigt dieser Satz nicht endgültig, dass die Queen of S. davon ausgehen durfte, man unterstelle ihr ein Verhältnis mit einem alten, alleinstehendem Mann?

Es mag formal richtig sein, dass PRINZESSIN PARANOIA tatsächlich nicht die Worte gesagt hat, die 17-Jährige habe ein Verhältnis mit einem alten, alleinstehendem Mann, aber bei Berücksichtigung der gesamten Aussage tendiere zumindest ich dazu, dass die Queen of S. diese Aussage genauso interpretieren musste, als habe sie angeblich ein Verhältnis mit einem alten, alleinstehendem Mann.

Die endgültige Bewertung bleibt aber dem Leser überlassen.

Und dies betrifft nun nur die noch vorhandenen Screenshots der Kommentare. Der Ursprüngliche Beitrag von Prinzessin Paranoia war da sehr viel deutlicher. Prinzessin Paranoia geht regelmäßig hin, veröffentlicht etwas, und löscht das dann wieder. So auch hier. Als ich in einem Beitrag bemerkte, dass ich die Queen of S. seit ca. 1,5 Jahren gar nicht persönlich gesehen habe, hat sie ihren Lügenbeitrag wieder gelöscht, und behauptet nun frech, dass sie das niemals gesagt hätte. So geht halt 150% Wahrheit bei Prinzessin Paranoia. Vielleicht kann ja die Queen of S. hier dazu noch etwas kommentieren.

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4 Antworten zu Prinzessin Paranoia: Hat sie, oder hat sie nicht?

  1. Novosibirsk schreibt:

    Wenn es dann mal 50 % sind, was zu bezweifeln ist.
    Es ist daher nicht verwunderlich, dass eine Überprüfung der von Familiengerichten in Auftrag gegebenen Gutachten durch die Fernhochschule Hagen zum Vorschein brachte, dass 95 % der Gutachten als unzulänglich und 50 % als unbrauchbar einzustufen sind.

    Dieser Anteil von 50 % bedeutet jedoch für ein Betreuungsopfer nichts anderes, als dass die Wahrscheinlichkeit, dass eine Betreuungsrichterin ein tatsächlich und faktisch ungültiges Gutachten mangels Kompetenz und Kraft ihrer Machtfülle willkürlich zu einem gültigen erklärt, bei 50 % liegt.

    Dies entspricht wiederum der Wahrscheinlichkeit, mit der durch einen Münzwurf die Schuld eines Delinquenten festgestellt werden soll.

    Der Kriminalist Dr. Michael Alex stellte 85% Fehleinweisungen infolge falscher Begutachtungen fest.

    Alle Beteiligten in derartigen gerichtlichen angeordneten Betreuungsprozessen wissen, dass es sich bei den psychiatrischen Gutachten letzlich um Kaffesatzleserei handelt und den betroffenen Opfern es nur mit entsprechender (echter) anwaltlicher Unterstützung und erheblichen finanzi-ellem Aufwand gelingen kann, sich aus dem Würgegriff des Dunstkreises von Unvermögen, Gefälligkeitsgutachten und gegenseitiger Begünstigung zu befreien.

    Die gesellschaftswissenschaftliche Erkenntnis, dass an den Familiengerichten durch das „Gutachterunwesen“ das Recht mit fatalen Folgen zur Einschränkung des Rechtsstaates auf den Kopf gestellt wird, wird leider an den Gerichten selbst ignoriert.
    Mit dem Mittel der Ignoranz gelingt es der Justiz bisher von der Probleamtik abzulenken, dass sich wissenschaftlicher Fortschritt nicht unterdrücken lässt.
    Die Justiz betreibt mittlerweile sogar selbst wissenschaftliche “Grundlagenforschung” – bzw. das was sie hierfür hält – in Form von Richtertreffen, in denen diese sich als Zeichen des guten Willens über Strategien zur Erhaltung ihrer Privilegien austauschen.

    So monierte z.B: auch Armin Nack, Vorsitzender Richter am BGH, in seinem Vortrag die Absudität und das pseudowissenschaftliche Gehabe von Psychiatern und deren Willfährigkeit, doch auch er versäumt es, auf die Rolle der hierbei stattfindenden fehlerhaften obskuren Begutachtungs-praktiken der Richter selbst einzugehen.
    Vgl. hierzu die Videoaufzeichnung im Internet unter der Adresse

    http://www.meinungsverbrechen.de/bgh-richter-fuehrt-psychiater-
           anhand-obskurer-begutachtungspraktiken-vor/.
    

    Auch er übersieht den Widerspruch, der darin besteht, dass Richter zwar selbst einräumen, von der Materie der Psychiatrie keinerlei Ahnung zu haben, ungeachet dessen sich jedoch in der Lage sehen, Bedeutung und Relevanz eines Psychiatrischen Gutachtens und seines Erstellers erkennen zu können.

    Ein derartiges extrem anmassendes Verhalten ist letzlich nur möglich, wenn zwischen Gutachter und Richter stillschweigend eine Übereinkunft darüber besteht, dass der eigenliche Inhalt eines Gutachtens richterlicherseits zu vernächlässigen und lediglich die letzte halbe Seite des Gut-achtens mit der eigentlichen Diagnose zu berücksichtigen sei.

    In Vertrauen darauf, dass die von den eingesetzten Psychiatern in ihren Gutachten heraus-gefundenenen haarstreubenden Dinge nie Gegenstand einer überprüfenden Erörtung sein werden, schreiben dann die gekauften Psychiater entsprechende willfährige fantasievolle Unterstellungen, die keiner fachlichen Überprüfung standhalten würden.

    Wenn dann noch berucksichtigt wird, dass es Richtern kraft ihres Amtes legal möglich ist, ihren von ihnen als „sachverständigen“ psychiatrischen Gutachter indentifizierten Nachbarn und Bekannte handverlesen auszuwählen und anschließend mit Aufträgen zu überhäufen, dann sind warnehmungsverzerrende Falschbegutachtungen geradezu vorprogrammiert:

    Nach den Erfahrungen des ehemaligen Familienrichters Elmar Bergmann, kann der Gutachter werden, „den der Richter zum Gutachter bestellt. Wenn der Richter meint, seine Oma sei sachkundig, und er bestellt seine Oma, dann ist die eben aufgrund der unterstellten Sachkunde des Richters, deren Qualifiaktion beurteilen zu können, sachverständig.»

    Hinzu kommt, dass es sich bei den vom Gerichten bevorzugten Psychiatrischen Gutachtern meistens um sogenannte Scheinselbstständige handelt, die auf die wohlwollenden Aufträge der Gerichte angewiesen sind und die von ihnen erwarteten gutachterlichen Ergebnisse an diese Gegebenheiten aus wirtschaftlichen Erwägungen anzupassen wissen.
    Daher ist es nicht verwunderlich, dass diese Abhängigkeiten massenhaft zu Falschbegutach-tungen, Beweisfälschungen und Betreungsmissbräuchen führen.

    Letzlich handelt es ich um ein weit verbreitetes moralisch verwerfliche Geschäftsmodell zur Ausbeutung von tausendfach vorgetäuschten angeblich erforderlichen Zwangsbetreuungen, die einzig und alleine den Interessen einer immer größer werdenden Betreuungsindustrie dienen.

    Die Psychiaterin und Gutachterin Hanna Ziegert, die es gewagt hatte, diesen Missstand In der ARD-Sendung „Beckmann“ öffentlich zu kritisierten, wurde prompt von einer eifrigen Staatsan-waltschaft für diese Meinungsäußerung verfolgt. Sie wird seitdem von Betreuungsgerichten gemieden. Spätestens jetzt stellt sich die Frage: Wie viel Willfährigkeit können sich Betreuungsgerichte noch leisten?

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    • beamtendumm schreibt:

      Wir brauchen über die Qualität solcher Gutachten wirklich nicht diskutieren. Mir sind die Probleme durchaus bekannt. Es spielt aber in diesem Einzelfall nicht die entscheidende Rolle. Selbst wenn 99% der Gutachten falsch wären, so bedeute dies dennoch, dass durchschnittlich ein Gutachten von 100 richtig wäre.

      In diesem Fall geht das Gutachten von einer paranoiden Persönlichkeitsstörung aus, und das stimmt absolut.

      Das Gutachten geht weiter in einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung aus, auch als Borderlinestörung bekannt, und auch das stimmt wahrscheinlich. Ritzen und Selbstverletzung sind ein deutlicher Hinweis darauf.

      Das Verhalten dieser Frau bestätigt eindeutig die Richtigkeit der Gutachtens. Von daher gibt es in diesem Fall ganz sicherlich keine berechtigten Zweifel mehr.

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  2. Novosibirsk schreibt:

    Wir wissen doch alle, was von solchen psychiatrischen Sachverständigen und ihren psychiatrischen Gutachten zu halten ist. Spätestens seit dem Fall Mollath sollte jeder Bescheid wissen und nicht in das gleiche Horn blasen, wie dies die Justiz aufgrund eines ihr selbstzugestandenen Rechtes auf alleinige Auswahl des betfefffenden Mietmaules nach wie vor tut.

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