Verhandlung Freitag der 13: Fällt das Urteil um 13:13 Uhr?

Am Freitag den 13. findet in Mönchengladbach eine interessante Gerichtsverhandlung statt. Weil ein Anwalt eine Richterin beim Lügen erwischt hat und das auch noch belegt werden konnte, wird nun der Anwalt strafrechtlich verfolgt, und soll natürlich verurteilt werden.

Das passt natürlich an einem Freitag den 13. Es kommt noch hinzu, dass das Gericht auch noch im Sitzungssaal 13 stattfinden soll. Gibt es denn da gar keine Hoffnung mehr? Vielleicht doch noch eine ganz, ganz kleine Hoffnung könnte es noch geben. Die Verhandlung beim Amtsgericht Mönchengladbach-Rheydt beginnt nicht um 13 Uhr, sondern schon um 11 Uhr. Vielleicht hat man das auch noch bewusst gemacht, damit man dann wenigstens das Urteil um 13 Uhr oder 13:13 Uhr sprechen kann. 😉

Man, sind wir denn noch immer im Mittelalter?

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8 Antworten zu Verhandlung Freitag der 13: Fällt das Urteil um 13:13 Uhr?

  1. Anonymous schreibt:

    ….mit eiligen Schritten dahin zurück…..zumindest hat manch eine Entscheidungsfindung des Gerichtes „Losbudencharakter“….

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  2. Novosibirsk schreibt:

    In der Regel wehren sich die beim Lügen ertappten Richter mit einer besonders perfiden Maßnahme: sie “bestrafen” die in ihren Augen unbequemen aufmüpfigen Bürger mit einer Überprüfung ihrer Prozessfähigkeit, die dann “zufälligerweise” stets damit endet, dass das Justizopfer einem dem Gericht nahestehenden “psychiatrischen Sachverständigen” – notfalls mit Polizeigewalt -zugeführt wird, damit dieser dann feststellt, dass der Betroffene nicht mehr geschäftsfähig ist, seine eigene Belange nich mehr regeln kann und fortan ein Patient der Psychiatrie zu sein hat.

    Bürger, die sich gegen diese Psychiatrisierung und gegen diesen Justizterror mit juristischen Mitteln wehren wollen, haben schlechte Karten und kaum Aussichten auf Erfolg.

    Die Richterlobby hat nämlich bereits seit Jahrzehnten durchgesetzt, dass nur sie selbst das Zugriffsrecht auf einen “geeigneten” psychiatrischen Gutachter haben sollen, so dass die Beibringung von entsprechenden Gegengutachten seitens der Bürger von Richtern nicht zur Kenntnis genommen werden muss und somit in der Regel von diesen als Beweismittel nicht anerkannt wird.

    Die Folge einer richterlich festgestellten Prozessunfähigkeit ist dann, dass die betreffende Person entmündigt wird, nicht mehr klagefähig ist und alle von ihr angestrengten Prozesse auf ihre Kosten eingestellt werden.
    Gleichzeitig wird ihr ein vom Gericht handverlesener Berufsbetreuer – meist ein Rechtsanwalt mit einschlägigem Ruf – zugeordnet.

    Dieser Berufsbetreuer mit besonderem Auftrag sorgt dann zunächst einmal dafür,dass er aufgrund seiner an das Gericht versandten frei erfundenen mit Schauergeschichten angefüllten Berichten über die Gefährlichkeit des Betreuungsopfers über dieses die Vollmacht in allen denkbaren Betreungskreisen nebst eines Einwilligungsvorbehaltes erhält.

    Dier Betreuer hat dann das Sagen in den Bereichen Gesundheit, Aufenthalt, Vermögen, behörden- kranken- und sozialversicherungs- vertrags-, renten-, immobilien-, wohnungs- und erbschaftsrechtlichen und juristische Angelegenheiten, Geltendmachen sozialrechtlicher Ansprüche und Postangelegenheiten.
    Diese Vollmachten berechtigen ihn, u.a. sein Betreuungsopfer von jeglicher Kommunikation mit Verwandten und Freunden abzuschneiden, seinen Aufenthaltsort zu bestimmen, sein Vermögen aufzulösen und stattdessen einen Schuldenberg anzuhäufen.

    Ich kenne einen Fall, in dem der Betreuer seine unfassenden Rechte dazu nutzte, sein Betreuungsgsopfer mit einem Touristenvisum für Russland auszustatten und dieses dann anschließend mitellos in Russland auszusetzen – und das alles mit Unterstützung eines Betreuungsgerichtes.

    Ziel dieser Maßnahme war es, die betreute Person möglichst weit weg von Betreuer zu entfernen, damit dieser ungestört durch die zu erwartenen Proteste und Einwände des Betreuungsopfers sich dem Verkauf der Immobilie des Betreuungsopfers widmen konnte.

    Und wenn dieser von der Justiz über den Tisch gezogene Bürger dann immer noch aufmucken sollte, dann landet er in einer geschlossenen Psychiatrischen Anstalt – naturlich wieder auf eigene Kosten.
    Um auch diese gerichtliche Einweisungsanordnung in juristisch trockenen Tüchern zu verpacken, bedienen sich die Gerichte dann erneut des schon zuvor bewährten psychiatrischen Gutachters – natürlich wieder auf Kosten Betreuungsopfers.

    Im gerichtlichen Einweisungsbeschluss wird dann auf diese bestellte psychiatrische Expertise zurückgegriffen – meist mit der Floskel: “Es ist dem psychiatrischen Gutachter in überzeugender Weise gelungen, die Gefährlichkeit des Betroffenen für sich und andere darzustellen und die unbedingte Notwendigkeit seiner Unterbringung in einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt zu begründen.”

    Obwohl es mittlerweile zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen gibt, die dieses abgekartete Spiel aufdeckten und bewiesen haben, dass in Deutschland seit Jahrzehnten, jährliche tausende psychisch gesunde Menschen mit Hilfe gefakter Gutachten unschuldig in psychiatrischen Einrichtungen verschwinden und dort den Trägern dieser EInrichtungen als Alibi für unnötigen Bettenbelegungen inclusive ihrer Scheinbehandlungen dienen, verlaufen Strafanträge von Betroffenen regelmäßig ins Leere.

    Die Ärzte und das Pflegepersonal in diesen psychiatrischen Anstalten sind mit derartigen faktisch harmlosen Patienten wegen deren Pflegeleichtigkeit hochzufrieden und sorgen dann mit ent-sprechenden regelmäßigen ärztlichen Zwischenberichten dafür, dass diese Patienten, die Klinik nicht so schnell verlassen dürfen.

    Meist werden diese Patienten dann unter Drogen gesetzt und können bald wegen dieses Drogenkonsums weder stehen noch sitzen: Sie zucken an allen Gliedern und sabbern den ganzen Tag aus Mund und Nase.

    Irgendwann steht dann bei diesen Justizopfern ein Arbeitsbesuch einer Richterin an, die ihr Amt wahrnimmt, um zu prüfen, ob diese Patienten womöglich ohne Grund einsitzen und frei zu lassen sind.

    Die Richterin wird dann nach “sorgfältiger Prüfung” als selbsternannte Kennerin der Materie regelmäßig zu dem Schluss kommen, dass alle von ihr besuchten Patienten psychisch extrem krank sind und deren weiterer Aufenthalt in dieser Psychosanstalt zum Schutz der Bevölkerung unbedingt erforderlich sei.

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  3. Tobias Claren schreibt:

    Wenn man es wirklich belegen kann, würde Ich nun ganz schnell eine Webseite mit ihren Namen und dem des Gerichtes im Domainnamen online stellen, dort alles erwähnen, und in miesen Bewertungen bei Yelp, Facebook Rezensionen etc. dort hin verlinken.

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    • beamtendumm schreibt:

      Es existiert wohl eine Tonaufzeichnung von der ursprünglichen Verhandlung, diese wurde dem Gericht als Beweismittel gegen die lügende Richterin zur Verfügung gestellt. Das ist auch der Grund für das Verfahren. Dumm nur, man hat wohl den falschen Mann angeklagt, denn der ehemalige Anwalt hat die Aufzeichnung gar nicht gemacht.

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      • Glossa schreibt:

        Viele Menschen setzen zwar inzwischen ihre technischen Mittel aus eigenem Antrieb ein.
        Doch hat jemand – wohlwollend – dem Anwalt ein Tonband zur Verfügung gestellt, damit er seine „gute Arbeit“ damit unterstreichen bzw. beweisen könne.
        Diese Person nun als alleinigen Urheber der Missetat bzw. Gesetzesübertretung darzustellen, ist in vieler Augen nicht fair.
        Ein Volljurist sollte wissen was er tut und mit welchen Konsequenzen zu rechnen ist.

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      • Mario schreibt:

        Herr Schreiber schrieb: „Dumm nur, man hat wohl den falschen Mann angeklagt, denn der ehemalige Anwalt hat die Aufzeichnung gar nicht gemacht.“

        Was hat das mit der möglichen Strafbarkeit zu tun?

        § 201 sieht „machen der Aufzeichnung“ nicht als unbedingte notwendige Voraussetzung vor!

        Nein, ich frage nicht nochmal nach ob Sie juristische Staatsexamen haben oder Ihr Wissen zu juristischen Dingen auf besseren Quellen als Angela M. bzw. „Google Suchen“ Ihrerseits besteht!
        Die Art und Weise wie sie einfacher klarer eindeutiger Beantwortung einer einfachen klaren Fragestellung ausweichen, spricht meiner Meinung nach für sich selbst.

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      • beamtendumm schreibt:

        Prima, dann werden sie sicherlich verstehen, dass ich hier auch nicht wieder antworten werde. 😉

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    • Joachim schreibt:

      Ich empfehle die bei mir hinterlegte Expertise von RA Reimers, auch für Angela.
      https://wp.me/a87FAj-hy.

      Die Idee mit dem Anprangern hatte ich auch. Dafür entwickle ich gerade gelbe, rote und braune Karten – ein systematisches Reglement, wo sich nicht nur die ‚Verschworenen‘ (die sich beim Schwören vertan haben, oder selbst nicht zugehört. § 38 DRiG: „… nach bestem Wissen und Gewissen ohne Ansehen der Person zu urteilen und nur der Wahrheit und Gerechtigkeit zu dienen …“ ) mit auskennen. Müsste Langhans eigentlich auch schon gehört haben – weshalb er wohl fragt, ob Richter lügen dürfen?
      Meine ‚Lügenliste‘ kommt derzeit auf 17 Zähler, es gibt 19 Unrichtigkeiten laut Protokollberichtigungsantrag, 12 Verfahrensverstöße der ersten Instanz und rekordverdächtig über 450 Stellen, wo das OVG mit der Wahrheit kollidiert – alles auch ohne legalitätsfragliche Aufnahmen nachweislich (sie waren so dumm und machten eine Aussage über meinen gesamten Schriftsatz-Aktenvortrag, den ich selbst aber um einiges besser kenne).

      Mein Ausgangspunkt war eine ganz schlichte Falschbeurkundung, deren Beweis ich mit nur 2 Sätzen auf 2 Din-A-4-Seiten hätte antreten können, aber man hat mich gehindert.
      Ausgeufert ist das Ganze dann, weil ich auf jede erdenkliche Art nachfasste.
      Vielleicht gründe ich noch mal einen Summery-Service, der umfangreiche Rechtssachen wieder auf das Erträgliche zusammenstutzt. Das einzige Problem: Was sich die Richterschaft an Vergehen und Verbrechen leistet, kann weder nach Art noch Umfang auch nur ansatzweise erträglich werden.

      Wenn Richter ums Verrecken niemals etwas zugeben können und – wie in meinem Fall – selbst das Kleinste auch mit größtem Aufwand nicht behoben werden kann, dann ist der Rechtsstaat Deutschland im Eimer.

      Mein Eindruck bei der ersten den Richtern nachweislichen Lüge war ein ganz schönes Entsetzen und ich hatte sogar einen Moment lang etwas Angst, es ihnen knallhart vorzuhalten. Als es dann aber immer mehr wurden, merkte ich, dass solches für die Kittelträger nichts anderes als Routine sein kann. Mit entsprechender Gelassenheit saßen sie bisher auch alles aus, was sie von mir vor den Latz kriegren. Mal sehen, wie lange noch. Ich habe noch reichlich Pulver und es scheint mir fast wie bei https://www.bibleserver.com/text/LUT/1.Könige17,16 unerschöpflich zu sein.

      Morgen, Bielefeld -> Mönchengladbach: Soll ich noch jemanden mitnehmen?
      Falls ja, dann bis 21:00Uhr Tel. 0521-4329910 !

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