POLIZEIEINSATZ: Pflegemutter wird Pflegekind mit Polizei aus der Wohnung geholt.

Ursprünglich wurde hier bekanntlich auch viel über Jugendamtswillkür berichtet, die Kindern unberechtigt den Eltern wegnahmen. Manchmal landen dann solche Kinder bei Pflegeeltern. Pflegeeltern sind damit nicht unbedingt Freunde geschädigter Eltern.

Allerdings gab es in den letzten Jahren immer wieder Kontakt mit Pflegeeltern, die ähnlich schlechte Erfahrungen mit Jugendämtern gemacht haben, wie Eltern und betroffenen Kinder.

Heute war ich als Zeuge beim Amtsgericht Bremerhaven. Gebracht hat es nichts, die Klägerin hat ihr Eilverfahren verloren, weil die Beklagte, ein weiterer Beklagte, und eine Pseudozeugin gelogen haben. Nun wird man sehen müssen, wie das Hauptsachverfahren enden wird.

Nach der Verhandlung hat die Klägerin ihr Kind vom Kindergarten abgeholt, und auf dem Nachhauseweg kam man an einem Haus vorbei, mit einem regelmäßig schön geschmücktem Garten. Dort wohnt eine ehemalige Pflegemutter. Von ihr erfuhren wir, dass es bei ihr vor 8 Wochen einen Polizeieinsatz gab. Das Jugendamt holte mit Polizeigewalt ihr 8-jähriges Pflegekind aus der Wohnung. Das Kind wollte nicht von der Pflegemutter weg, lebt aber jetzt in einem Heim.

Warum hat das Jugendamt der Pflegemutter das Pflegekind weggenommen? Angeblich war die Frau inzwischen zu alt.

Unglaublich, wenn die Frau für ein Pflegekind zu alt war, dann hätte man ihr erst gar keines mehr geben dürfen. Man kann doch nicht ein sowieso schon benachteiligtes Kind noch dadurch schwer traumatisieren, dass man es gegen seinen Willen mit Polizeigewalt den Pflegeeltern wegnimmt und in ein Heim steckt, nur weil die Pflegeeltern plötzlich zu alt sein sollen.

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11 Antworten zu POLIZEIEINSATZ: Pflegemutter wird Pflegekind mit Polizei aus der Wohnung geholt.

  1. Glossa schreibt:

    In der Nähe gibt es ein Jugendamt, das ein eigenes Pferd für einen „Zögling“ hält.
    (Wo ist der Stall? Vielleicht gibt’s einen extra Bereich für Tiere bei diesem Jugendamt und einen Pferdeburschen und Futterlager etc.?)
    Das reißt ein großes Loch in den Etat, wie die Zeitung schreibt. Aber die Güte und das Jugendschutzbedürfnis der Jugendämter ist ja legendär…

    Trotzdem muss es verwundern, dass ein Hartz-IV-Kind einen vernachlässigbaren Satz für Taschengeld hat, kein Kleidergeld bekommt, kämpfen muss, wenn es einen Zuschuss zu Klassenfahrten erhalten möchte, ein Heim- oder Pflegekind aber A n s p r u c h auf monatliches Kleidergeld, Taschengeld, Urlaub, „Teilhabevergnügen“ etc. hat.
    Früher hielt man geheim, wenn ein Kind mit Heimaufenthalt sanktioniert worden war.
    Heute gibt es Kinder und Jugendliche, die sind stolz, im Heim zu sein. Die sind froh, ihre völlig normalen Eltern weggeworfen zu haben für ein Leben im Heim. Dort kann man seine Drogen horten und auch sonst tun und lassen, was einem beliebt. Es wird weggesehen; denn solche Kinder sind die besten Kunden. Die kann kein Erzieher tkritisieren, da man die unter allen Umständen bei der Stange halten möchte. Sie sind lebendiger Beweis dafür, dass Eltern entbehrlich sind. Denn die Gehirnwäsche hat schon frühzeitig eingesetzt – und zwar in der Schule.

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  2. perMail schreibt:

    Guten Tag Bernd,

    Weil es seit geraumer Zeit mir nicht möglich ist, einen Kommentar zu schreiben, wähle ich nun diesen Umweg.

    Es ist leider keine Überraschung mehr, wenn unfähige „Jugendamts-Bedienstete“, Familien- Hinrichter und Polizei wehrlose Kinder mißhandeln, traumatisieren, vergewaltigen und Eltern, oder Plege- Eltern die Kinder klauen. Denn es ist für Profitgeieier lukrativier Kinder in Mißhandlungs-Heime oder Mißhandlungs- Psychiatrien zu deportieren, um sie u. a. auch für die Pädophielen und sonstigen Mißhandlanger zugänglich zu machen. Wer das anzweifelt, hätte z. B. Dave Möbius einmal anhören sollen ! Normler Weise sollten solche Vergewaltiger als Sittlichkeitsverbrecher zu Höchststrafe verurteilt und eingesperrt werden !

    Mit herzlichen Grüßen von W. Korte

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  3. 5jahrehartz4 schreibt:

    ….Unglaublich, wenn die Frau für ein Pflegekind zu alt war, dann hätte man ihr erst gar keines mehr geben dürfen……

    sorry aber wie heisst es in der Feuerzangenbowle „Sie sollen nicht denken – er denkt ja schon wieder“. Wir alle koennen gar nicht mehr so oft mit dem Kopf schuetteln, wie notwendig. Oder sollte man vielleicht mal andere Koepfe schuetteln und schauen ob es klappert?
    Hatte das Heim vielleicht Kapazitaeten frei oder war billiger oder setzte sich die Pflegemutter gar fuer das Kind ein, wurde also unbequem oder wollte ein Schreibtischtaeter sich nur mal abreagieren?
    Interessant ist aber, wie schnell und einfach sich die Polizei um alles kuemmert – sind das vielleicht die Praxistests der anlaufenden Polizeigesetze?

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    • beamtendumm schreibt:

      In manchen Städten spielt sich das so ab. Wenn man zum Umfeld von Jugendamtsmitarbeitern gehört, dann bekommt man gerne und leicht, auch eine Vielzahl von Pflegekindern. Eine andere Frau, nur 200 Meter von der betreffenden Pflegemutter gehört zu diesem Umfeld, und hat gerade im Kindergarten ihr neues und drittes Pflegekind, wie eine Trophäe präsentiert. Sie kassiert natürlich auch kräftig ab.

      Die beklaute Pflegemutter gehörte nicht zum Umfeld einer Jugendamtstante, deswegen macht man ihr halt Probleme.

      Schon merkwürdig, bei beiden Frauen handelt es sich um Pflegeeltern, aber die mit den 3 Kindern war von Anfang an unsympathisch, während die andere Pflegemutter Herzlichkeit, Sympathie und Wärme ausstrahlt. Das sieht man bei ihr auch schon an dem hübschen Vorgarten. Ich glaube, bei dieser Frau kann sich ein Kind wohl fühlen. Kein Wunder, dass das Pflegekind nicht von ihr weg wollte.

      Es ist natürlich auch so, dass diese Pflegemutter kein großes Hehl daraus macht, dass das Jugendamt die Eltern, die Kinder und die Pflegeeltern regelmäßig belügt, während die andere kassiert und schweigt.

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      • 5jahrehartz4 schreibt:

        Da stellt sich auch die Frage nach dem Tagessatz. vor einiger Zeit kam eine Doku aus der Nähe von Freiburg da war was von 45-90 €/TAG die Rede (bei angeblich schwer erziehbaren Kindern – für uns waren die einfach neugierig auf die Welt und das Leben).).

        Übrigens dieses „die kennen wir vom Amt“ gibt es hier auch im Bereich „Betreuer“ – da hat man offenbar den Schreibtischgegenüber als Betreuer eingesetzt, bzw. dessen bucklige Verwandschaft und umgekehrt – die haben dann weiter die übliche Sozialamtsarbeit gemacht, doch jeden Monat 4,5 Std. a‘ 48,- € abgegriffen. Mehrarbeit gab es ja nicht, denn alles blieb in der Familie äh Amt und eine Kontrolle gibt es auch nicht. Denn das Sozialamt hatte die Massnahme/Rechnung ja schon abgesegnet und dann nicken die anderen auch einfach ab und zahlen aus.

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      • beamtendumm schreibt:

        Die Sätze sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Im Bundesland Bremen, also auch Bremerhaven, liegen die bei ca. 800 Euro im Monat. Das ist aber u. U. abhängig vom Alter der Kinder. Außerdem können noch weitere Kosten geltend gemacht werden. Selbst Geburtstagsgeschenke der Pflegekinder an andere Kinder werden teilweise übernommen.
        Zusätzlich Therapien, die sich normale Eltern für ihre Kinder nicht leisten können, z. B. Reiten, werden auch noch häufig übernommen. Das liegt daran, dass diese Kinder häufig traumatisiert sind, was nicht verwundert, wenn man erlebt, wie diese Inobhutnahmen häufig ablaufen.

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      • 5jahrehartz4 schreibt:

        Diese Konstrukte fassen wir als „Sozialmafia“ zusammen! Aber Hauptsache die Buchhaltung stimmt, bzw. wurde stimmig gemacht. Und das ist aus Erfahrung der einzige Bereich im dem das „Dichter und Denker“ noch zutrifft.

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