Die „NAZIS“ sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.

In der Geschichte der Erde gab es schon häufiger einen Polsprung. Das was heute NORDEN ist, ist nach einem Polsprung nicht mehr der Norden,, sondern plötzlich der Süden. Theoretisch könnte man hergehen, und den heutigen Norden auch weiterhin als Norden bezeichnen, und den SÜden auch weiterhin als Süden, aber Fakt ist dennoch, dass eine Kompassnadel, die sich nach dem Magnetfeld richtete, eben dann den Norden dort anzeigt, wo bisher der Süden ist.

So ein Polsprung wird also so einiges an Verwirrungen mitbringen, wo die Menschheit noch gar nicht drauf vorbereitet ist. Was würde man machen, wenn am Montag wieder ein Polsprung stattfindet?

Würde man die Ziffernblätter der Kompasse verändern, oder würde man es hinnehmen, dass die Kompassnadel nach SÜDEN zeigt, anstatt nach Norden?

Und was ist mit dem OSTEN und WESTEN?

Auch nach einem Polsprung geht die Sonne noch immer im bisherigen Osten auf, und im bisherigen Westen unter, Wenn aber die Kompassnadel nicht mehr nach Norden zeigt, sondern nach Süden, Wenn also der Norden plötzlich am Südpol ist, was macht man dann mit Osten und Westen? Wird man dies auf dem Ziffernblatt eines Kompass auch verdrehen, wenn man NORDEN und SÜDEN tauscht?

Was ist mit dem NORDPOL und SÜDPOL? Liegt der Nordpol dann plötzlich im Süden, und der Südpol im Norden, und wird die Ostsee weiterhin neben der Nordsee liegen, oder bekommen wir dann eine Südsee und eine Westsee. Denkbar wäre auch, dass dann die Ostsee neben der Südsee liegt, oder man lässt es bei der alten Bezeichnung, und die Nordsee und die Ostsee liegen dann plötzlich im neuen Süden.

Solche Gedanken sind keine Spiele um ungelegte Ostereier, sonder vermutlich bald schon Realität. Die Wissenschaft geht nämlich von einem weiteren Polsprung aus. Da sollte man sich mal die Frage stellen, ob so ein Polsprung sich auch direkt auf den Menschen auswirkt. Die Fragen bezüglich NORDEN und SÜDEN könnten da noch unser kleinstes Problem sein. Denkbar wäre sicherlich, dass so ein Polsprung Auswirkungen auf viele Lebewesen haben wird.

Vielleicht hat aber nicht erst ein Polsprung direkte Auswirkungen auf die Menschheit, sondern die Auswirkungen fangen schon viel früher an, nämlich dann, wenn diese Umkehr startet, wenn also z. B. das Magnetfeld deutlich schwächer wird, bevor es zum Polsprung kommt.

Wenn das Magnetfeld schwächer wird, dann hat das auch Auswirkungen auf die Erdanziehungskraft. Nimmt das Magnetfeld ab, dann nimmt auch die Erdanziehungskraft ab. Der Stabhochspringer dürfte dann vielleicht einen Zentimeter höher springen können.

Der Polsprung, und auch schon die Jahre davor wird also sicherlich Auswirkungen auf den einzelnen Menschen haben. Auch wird das unsere bisherige Logik ziemlich durcheinander bringen. Bisher haben wir ja die Angewohnheit den Norden und den Nordpol bei bildlichen Darstellungen oben zu zeigen, aber das passt nach dem Polsprung nicht mehr. Die Kompassnadel wird die Realität für uns auf den Kopf stellen.

Die Wissenschaft geht also davon aus, dass uns so ein Polsprung bevorsteht. Das Ganze geht sogar ziemlich flott voran, aber wir empfinden dies noch immer als ziemlich schleichend, und bemerken das deshalb vielleicht noch nicht so.

Norden ist zwar noch nicht Süden, aber manchmal hat man schon den Eindruck, dass oben schon manchmal unten ist. Man hat den Eindruck, es ist schon viel in Schieflage oder völlig verdreht. Links ist rechts, und die alten Kommunisten sind die neuen Nazis.

Vor einer Woche erklärte mir mein Gesprächspartner, der mit der aktuellen politischen Situation auch nicht mehr zufrieden ist, dass er ja selber an der Situation (mit) schuld wäre, denn er habe früher Räume an die kurdische Arbeiterpartei vermietet, und sei mit denen zusammen auf die Straße gegangen, um gegen Rechts zu demonstrieren. Heute wirft man diesem Mann sicherlich auch vor, dass er mit seinen Gedanken ein Rechter, also ein böser Nazi  wäre.

Früher war es ziemlich eindeutig, wer den Kapitalismus der Amerikaner verteidigte, der konnte kein Kommunist sein, sondern war entweder ein ordentlicher Demokrat, und vielleicht noch ein böser Nazi, bzw. Rechter.

Und wer die amerikanische Politik ablehnte und bekämpfte und mehr Richtung Moskau schielte, der konnte nie ein Nazi sein, sondern war ein böser Kommunist, oder mindestens ein Sozialist.

Hier hat der Polsprung offenbar bereits eingesetzt. Die ANTIFA, früher strikt links und pro russisch, verteidigt heute Merkels kapitalistische Amerikapolitik, während man die als Nazi beschimpft, die die Handelssanktionen gegen Russland bekämpfen und Frieden mit den Russen wollen.

Es gibt Logiken, die erschließen sich kaum. Man muss sich nur Mal umsehen, wer denn heute plötzlich alles ein NAZI sein soll. Das was früher die Mitte war, oder eher noch links, wird heute als Nazi beschimpft. Lehrer war früher eher links angehaucht, und werden nun plötzlich als Nazis betitelt.

Neu ist ja auch, dass die deutsche Mutter offenbar auch schon Nazi ist. Rufen MÜTTER GEGEN GEWALT zu einer Demo auf, dann sind das natürlich neuerdings Nazis. Lässt da schon der kommende Polsprung grüßen?

Ich war auf der Demo am 4.3.2018 in Bottrop, ich habe MÜTTER GEGEN GEWALT unterstützt. Ich habe mich natürlich auch als Nazi beschimpfen lassen. Dabei funktioniert die angebliche Vermehrung der angeblichen Nazis durch einen Anstieg dieser Personengruppe, sondern durch Verschieben der Messlatte.

Nimmt man als Beispiel den Stabhochspringer, so schaffen eben nur wenige die Messlatte von 4,80 Meter. Bezeichnet man die, die diese Höhe schaffen als Nazis, so ist es kaum möglich die Anzahl Springer wesentlich zu erhöhen, die dies Messlatte überspringen.

Man schafft es aber locker die Anzahl der angeblichen Nazis zu erhöhen, wenn wir plötzlich alle die als Nazi bezeichnen, die es mühelos schaffen unter dem Stab auf 4,80 Meter durchzulaufen. Ich erinnere nur an den Polsprung. Oben ist dann plötzlich unten.

Da gibt es aber ein Problem. Wenn man so jeden als Nazi betitelt, steigt zwar die Anzahl, nicht aber die Qualität. Nazis sind dann also auch nicht mehr das, was sie mal waren.

Was habe ich z. B. gemacht, nachdem ich von der Demo in Bottrop nach Hause kam? Bei mir gibt es eine Imbissbude. Betrieben wird die von einer griechischen Familie. Schon der Opa hatte dort den Imbiss betrieben, danach sein Sohn, und seit dem letzten Jahr macht das dessen Sohn, also der Enkel des ersten Griechen.

Wir kennen uns auch schon ein paar Jährchen. Als ich 2002 im Knast war, bekanntlich hatte mich die deutsche Justizmafia 3 und 4 Tage verhaften lassen, weil denen (angeblich) mein T-Shirt mit der Aufschrift PROZESSBEOBACHTER nicht gefiel, war ich dort zusammen mit einem Mitarbeiter aus dem Grill. Den hatte man allerdings deutlich länger dabehalten als mich. 😉

Aus gesundheitlichen Gründen schaffe ich die mörderischen Treppenstufen nicht mehr. Das brauche ich aber auch gar nicht, die wissen eh, was ich Sonntags gerne esse. Man sieht mich, macht mein Essen fertig, und bringt es mir dann raus. Mir, dem angeblichen Nazi bringen also die Griechen das Essen zum Rollstuhl, das ist doch mal nett.

Auf der anderen Seite der Straße gibt es eine Kneipe. Da komme ich auch nicht mehr rein, wegen den Treppenstufen. Am Sonntag war da ein weiterer Grieche. Auch der kennt mich, und hat sich gefreut mich zu sehen. Wir haben uns dann auch noch unterhalten. Vielleicht hat er da ja nur mit mir gesprochen, weil er noch gar nicht wusste, dass ich als Demoteilnehmer plötzlich zu den Nazis gehöre. Ich hatte allerdings kein Problem im zu berichten, was ich an diesem Tag gemacht hatte. Das Ergebnis war, dass wir uns in dieser Woche nochmal getroffen hatten. Zufällig hatten wir uns beide bei einer Parteiversammlung getroffen, von Menschen, die teilweise auch auf der Demo von MÜTTER GEGEN GEWALT waren.

Ein Nazi, der nach der Demo mal einfach so zum Griechen geht, das zeigt uns, dass die Nazis auch nicht mehr das sind, was sie mal waren. Kann es noch schlimmer kommen?

Am 10.4.2018 gab es wieder so eine Demo. Die war in Mönchengladbach. Ich war wieder da. Auch andere aus Bottrop waren wieder nach Mönchengladbach gereist. Wieder wurden wir als angebliche Nazis beschimpft, weil wir alle zu den Menschen gehören, die es locker schaffen beim Stabhochsprung unter der Latte durchzulaufen.

Was habe ich nach der Demo gemacht? Ich fuhr nach Hause. Dort treffe ich mich am Abend häufig noch mit zwei Deutschen Schäferhunden. Also doch Nazi? Beide Schäferhunde haben Besitzer die polnisch sprechen und aus Polen kommen. Am Samstag waren dort sogar 3 polnische Frauen zwischen 30 und fast 60, und zwei polnische Männer zwischen 30 und 50.

Drei Frauen, und nur zwei Männer, da fehlte doch noch einer. Richtig. der dritte Mann war ich, und weil einer der beiden Polen Geburtstag hatte, haben wir da draußen noch gemeinsam gefeiert, und ein paar Bierchen geschlürft. Zum Glück hatte ich auch noch meine Lautsprecherbox von der Demo an meinem Rollstuhl. Da konnten wir dem Geburtstagskind noch ein Liedchen trällern. Das ist Völkerverständigung wie ich das sehe. Ich brauch dazu weder eine Burka, noch ein paar Messerstecher oder Selbstmordattentäter.

Da fragt man sich natürlich zwangsläufig, was ist bloß aus unseren „Nazis“ geworden. Erst demonstrieren die friedlich mit MÜTTER GEGEN GEWALT, und anschließend holen die sich ihr Essen beim Griechen und feiern gemeinsam mit Polen. Das sollte uns zu denken geben.

Hat der Polsprung vielleicht schon stattgefunden, und wir habend as bisher nur nicht gemerkt?

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