Die Ereignisse in der Silvesternacht 2015/2016 kann man nicht Ungeschehen machen

Die frauen- und menschenverachtende Ereignisse währende der Silvesternacht in Köln und an anderen Orten kann man nicht ungeschehen machen, in dem man darüber schweigt, oder die verfolgt, die nicht bereit sind das behördlich und politisch gewollte Schweigegelöbnis zu beachten.

Deutschlandweit wurden damals über tausend Frauen begrapscht, beleidigt und/oder vergewaltigt. Viele der betroffenen Frauen dürften noch heute unter den Folgen der Silvesternacht leiden.  Doch damals wie heute verhöhnt man die Opfer, in dem man versucht die Täter zu schützen. Damals versuchte man zunächst die Taten zu verschweigen, sprach von einer friedlichen Silvesternacht, ohne größere Vorkommnisse, so als sei es schon immer üblich gewesen, dass eine große Zahl von Frauen an Silvester von Männern begrabscht, belästigt oder vergewaltigt wurden.

Als das Ausmaß der Vorfälle dann doch öffentlich wurde, dann ging der gewöhnliche Gutmensch aber nicht für die Frauen auf die Straße, sondern in der Mehrzahl zum Schutz der Täter, und die, die es wagten doch für die Frauenrechte und den Schutz der Frauen in Köln auf die Straße zu gehen, wurden dann noch als Nazis bezeichnet.

Damals war also die Wahrheit nicht gewollt, und das hat sich auch bis heute nicht geändert. Beatrix von Storch (AfD) hat zum Jahreswechsel 2017/2018 etwas auf TWITTER und später auf FACEBOOK veröffentlicht.

„Was zur Hölle ist in diesem Land los? Wieso twittert eine offizielle Polizeiseite aus NRW auf Arabisch. Meinen Sie, die barbarischen, muslimischen, gruppenvergewaltigenden Männerhorden so zu besänftigen?“

Das brachte der AfD-Frau nicht nur eine Sperre ein, sondern es gab lt. Medien auch eine Anzeige der Polizei, wegen angeblicher Volksverhetzung.

Während also versucht wird die Massenvergewaltigungen 2015/2016 als Bagatelle hinzustellen, soll es plötzlich Volksverhetzung sein, wenn die AfD-Frau etwas über das Thema berichtet. Grund genug das Gesagte mal näher zu betrachten. Die Rede war also von

die barbarischen, muslimischen, gruppenvergewaltigenden Männerhorden

WISSEN.de beschreibt das Wort BARBARISCH

unmenschlich, grausam

völlig ungebildet, unkultiviert

http://www.wissen.de/fremdwort/barbarisch

Diese Aussage bezüglich der Vorfälle in der Silvesternacht 2015/16 halte ich für eine zulässige persönliche Wertung.

Wie sieht es mit MUSLIMISCHEN aus?

die barbarischen, muslimischen, gruppenvergewaltigenden Männerhorden

Handelte es sich  denn nicht tatsächlich um in der Mehrzahl muslimische Männer? Ich dachte ja, und ich meine, dass das nicht nur Zufall war, sondern die Religion, bzw das religiöse Frauenbild hier eine wesentliche Rolle gespielt hätte.

Was ist mit dem Wort GRUPPENVERGEWALTIGENDEN?

die barbarischen, muslimischen, gruppenvergewaltigenden Männerhorden

Gruppenvergewaltigende scheint mir bei der damaligen Tat zutreffend zu sein. Ich wüsste nun wirklich nicht, was an diesem Wort eine Straftat sein sollte.

Damit blieb noch das Wort Männerhorden übrig.  Zunächst möchte ich erwähnen, dass ich mich, als dem männlichen Geschlecht angehörend, von diesem Begriff nicht per se in meiner Ehre verletzt fühle, da ich damals nicht dabei war, und mich daher auch nicht angesprochen fühle. Dann sollte man sich mal den Begriff HORDEN näher betrachten. WIKIPEDIA schreibt dazu:

Eine Horde ist im allgemeinen Sinne eine umherziehende wilde Bande oder Rotte. Insbesondere mongolische und tatarische Stammes- und Heeresverbände wurden als Horden bezeichnet. Die Ethnologie oder Völkerkunde versteht als Wildbeuterhorde eine kleine soziale Gruppe von Jägern, Fischern und Sammlern bei vorstaatlichen Völkern. Im Sinne einer „Herde“ wird Horde auch für eine beliebige Ansammlung von Menschen oder auch Tieren verwendet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Horde

Im ersten Satz wird die Horde auch als WILDE BANDE bezeichnet. Ob das hier zutrifft wage ich zu bezweifeln, denn WIKIPEDIA schreibt dazu:

Bande (Gruppe), eine organisierte Gruppe von Kriminellen

Kriminell waren die damals sicherlich, aber ob es wirklich eine organisierte Bande/Horde war, wird bezweifelt. Doch HORDE als BELIEBIGE ANSAMMLUNG VON MENSCHEN trifft sicherlich zu. Eine Beleidigung oder Ehrverletzung kann ich aber daran nicht erkennen.

Eine Volksverhetzung kann ich ich in der Aussage von Frau von Storch da nun wirklich nicht erkennen. Erstaunlich finde ich es aber, wie schnell man bereit ist hier gegen die AfD-Frau zu agieren, und wie lange es 2016 gedauert hatte, bis man auf die Vorfälle in der Silvesternacht reagiert hatte. Ist es also wirklich so, wie es bereits Napoleon erkannt haben will, dass die Deutschen lieber gegen Deutsche vorgehen, als gegen ihre echten Gegner?

Den Opfern der Silvesternacht 2015/2016 wird die Aussage der Frau von Storch nicht wehgetan haben, die werden sich höchstens die Frage stellen, warum nun die Polizei heute so schnell bereit und in der Lage ist die Justiz gegen Frau von Storch zu bemühen, und warum man damals zunächst nicht bereit war den Frauen zu helfen.

Ich bin mir sicher, dass hier der Straftatbestand der angeblichen Volksverhetzung keineswegs vorliegt, und man dies mal wieder als billigen Versuch abtun muss, unliebsame Personen mundtot machen zu wollen, und man hier mit der Strafverfolgung droht, damit die Wahrheit zukünftig weniger deutlich ausgesprochen wird.

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3 Antworten zu Die Ereignisse in der Silvesternacht 2015/2016 kann man nicht Ungeschehen machen

  1. Caesar schreibt:

    Die Wahrheit ist noch nie gerne gehört worden in diesem Land, vor allem dann nicht, wenn sie nicht ins politische Programm passt.

    Frau von Storch hat mit ihrer Aussage vollkommen recht. Ich hätte es wahrscheinlich noch direkter ausgedrückt. Man sollte überlegen, ob man nicht diejenigen anzeigen sollte, die jetzt versuchen, sie mundtot zu machen. Denn jeder Versuch, die Meinungsfreiheit zu unterdrücken, stellt zumindest eine Nötigung dar.

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  2. justizfreund schreibt:

    Die „Horde“ muss nicht organisiert sein, denn wie sollte sie auch. Es wissen einfach alle unorganisiert, dass man in der Menge untergeht.
    Diese Tätigkeit ist an Bahnhöfen zB. in Kairo selbstverständlich und es ist fürchterlich aber rman weiss, dass man dort in der Masse untergeht und es machen kann.
    Als Frau macht man da sozusagen einen Spiessrutenlauf durch.

    In Deutschland fühlen sich die Belästiger auch als Chef oder Vorgesetzter, wer das auch immer sein mag.

    „Mehr als die Hälfte aller Beschäftigten in Deutschland hat sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz schon einmal erlebt oder beobachtet – über ihre Rechte sind viele aber nur unzureichend informiert. 81 Prozent wissen nicht, dass Arbeitgeber verpflichtet sind, sie aktiv vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz zu schützen.“
    http://www.antidiskriminierungsstelle.de/DE/ThemenUndForschung/Geschlecht/sexuelle_Belaestigung/sexBelaestigung_node.html

    Es gibt also eine Horde oder Bande von Machthabenden, die das ausnutzt auch ohne relegiöses Meinungsbild. Organisiert muss das dennoch nicht erfolgen, denn auch jeder weiss unabhängig voneinander, dass es geht.

    In den USA werden bis zu etwa zweidrittel aller Frauen von ihren Chefs begrabscht und beläsigt.

    Trump Gets Caught Saying „Grab Her by the Pussy“

    Und ich glaube nicht das das muslimisch religiös bedingt war, sondern rein machthabend. Daher ist es religiös völlig egal auch wenn Frauen bei Muslimen nur Menschen zweiter Klasse sind.
    Muslimisch religiös ist es allerdings etwas schlechter gestellt, weil Frauen dort von vornherein nur Menschen zweiter Klasse sind. Wer allerdings einen Ehemann hat ist beschützt und darf auch nicht begrabscht werden. Aber dann darf die Frauch auch nicht allein reisen.

    Also wieder Legitimationen zur sexuellen Belästigung Menschen bzw. Frauen zweiter Klasse.

    Aber was die Meinungsfreiheit (angebliche Volksverhetzung) anbelangt sehe ich das auch sehr sehr grenzwertig, Denn man kann nicht die Meinungsfreiheit auf der einen Seite verlangen, die man gerade politisch will und die andere Meinung verbieten, die man gerade nicht will, weil man sie gerade nicht will.

    Gerade davor sollte uns das GG schützen.

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