BREMERHAVEN: Carola Koch klagt KITA-Platz ein

Wie angekündigt veröffentlichte die NORDSEE-ZEITUNG heute einen Beitrag über Carola Koch, die für ihren Sohn Eduard beim Verwaltungsgericht eine Klage gegen die Stadt Bremerhaven eingereicht hatte wegen eines fehlenden bzw. verweigerten Kindergartenplatz.

Seit Oktober hat der kleine Eduard auch einen Platz in einem Kindergarten bekommen, obwohl dort eigentlich gar kein Platz frei war. Noch eine Woche zuvor wurde dies der Mutter mitgeteilt. Auch heute merkt man noch, dass das kein gewöhnlicher Platz ist, denn für Eduard gab es keinen Kleiderhaken und noch immer kein Fach oder Spind für seine Kleidung. Eduard ist das egal, er ist froh, dass er endlich in den Kindergarten darf, und mit anderen Kindern spielen kann. Das war sein Wunsch in den letzten Monaten.

Auch über den größeren Bruder gäbe es noch einiges für die Zeitung zu berichten, aber das kommt vielleicht auch noch.

Hier der Bericht der NORDSEE-ZEITUNG.

Premiere in Bremerhaven: Erste Mutter klagt Kitaplatz ein

Jetzt hat die erste in Bremerhaven lebende Mutter die Stadt wegen eines fehlenden Kitaplatzes verklagt. Carola Koch ist bisher die einzige Mutter aus der Seestadt, die beim Verwaltungsgericht in Bremen Klage eingereicht hat. Das führte schnell zum Erfolg: Das Verfahren wurde eingestellt, weil die Stadt nach Einreichung der Klage kurzfristig einen Kitaplatz zur Verfügung gestellt hat.

Der kleine Eduard bekommt einen Platz

In dem konkreten Fall ging es um einen Kitaplatz für Carola Kochs Sohn Eduard. Seit dem 9. Oktober hat die Stadt dem Dreijährigen einen Platz in der Kindertagesstätte in der Julius-Brecht-Straße zur Verfügung gestellt. „Eine Woche vorher hatte der Kindergarten das noch abgelehnt, weil die Einrichtung angeblich voll sei“, sagt Koch. „Das ist schon kurios.“

In Bremerhaven fehlen 370 Krippen- und Kindergartenplätze

 

(…weiterlesen…)

https://linkverzeichnis.wordpress.com/2017/10/17/premiere-in-bremerhaven-erste-mutter-klagt-kitaplatz-ein/

Die Stadt befürchtet also keine weiteren Klagen, obwohl 370 Plätze fehlen, und meint dazu:

 „Wir haben bisher alle Probleme auf friedlichem Wege lösen können“, sagt Heigenmooser. „Wir gehen davon aus, dass das auch weiterhin möglich ist. Ein vernünftiges Gespräch ist immer einer Klage vorzuziehen.“

Im konkreten Fall bedeutet das, dass die Stadt über einen Zeitraum von 7 Monaten keinen Platz zur Verfügung stellen konnte, obwohl es genügend Gespräche und Versuche der Mutter gab. Was glaubt denn die Stadt, wie lange sich die Eltern so eine Hinhaltetaktik gefallen lassen sollen?

Der Beitrag erschien nicht nur in der NORDSEE-ZEITUNG, sondern wurde auch vom FOCUS veröffentlicht.

http://www.focus.de/regional/bremerhaven/bremerhaven-premiere-in-bremerhaven-erste-mutter-klagt-kitaplatz-ein_id_7723472.html

 

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