Dein kostenloses Fax-Gerät

Ich habe hier einen Drucker, der auch faxen, kopieren und scannen kann. Allerdings konnte ich die Fax-Funktion nicht nutzen, weil ich mir einen Telefonanschluss mit dem Nachbarn geteilt hatte, und der Drucker über WLAN genutzt wird. Einen Anschluss zur Telefonleitung hatte das Gerät nicht; deshalb konnte die Fax-Funktion nicht genutzt werden.

Inzwischen hat sich das geändert, inzwischen habe ich einen eigenen Anschluss, und das Kombigerät ist auch mit dem Telefonanschluss verbunden.

Am Anschluss des Nachbarn gab es auch nur einen TELEKOM-Router, der auch das Empfangen und Senden von Faxen über das Internet nicht konnte. Jetzt habe ich eine Fritz-Box, die das grundsätzlich kann, wenn auch nicht besonders gut. Besser finde ich die Fax-Software von dem selben Hersteller, die leider nicht weiterentwickelt wird, und auf meinem aktuellen PC mit Windwos10 nicht funktioniert. Auf einem anderen PC mit Windwos10 dagegen schon.

Die Anschaffung eines Faxgerät lohnt sich heute kaum noch, weil heute E-Mails üblich sind. Allerdings spielen da die Gerichte häufig noch nicht mit. Dort will man lieber Schriftstücke als Fax, und nicht per Mail.

Was kann man machen, wenn man dem Gericht ein Fax senden möchte, aber keines hat?

  1. Wenn man eine Fritzbox hat, kann man über diese ein Fax versenden.
  2. Wenn man eine Fritzbox hat, kann man auch die Fritzfax-Software nutzen, um über den PC ein Fax zu versenden, wenn die Software funktioniert.
  3. Es gibt auch einige Anbieter im Internet, die das Versenden von einem Fax ermöglichen. Das kostet dann unter Umständen Geld. Die kostenlose Versionen haben häufig starke Einschränkungen.
  4. Auch einige E-Mail-Anbieter wie GMX oder WEB.DE beherrschen das Empfangen und Senden von Faxen. Bei den kostenlosen E-Mail-Konten wird das Versenden von E-Mails meistens berechnet, jedoch gibt es monatlich meistens auch einige kostenlose Faxe, bei GMX sind das 10 Stück.
  5. Aus meiner Sicht die bessere Alternative ist sich mit einer E-Mail-Adresse bei EPOST.de zu registrieren. Das geht auch kostenlos. Dann kann man z. B. über den Browser auch kostenlos Faxe empfangen und versenden. Man erhält dann eine eigenen Faxnummer mit der Vorwahl 032. – Nach der Installation einer speziellen Software hat man auch noch einen Druckertreiber im Gerätemanager. Damit kann man über jede Anwendung die das Drucken ermöglicht, auch kostenlos Faxe zu versenden. Das funktioniert bisher sehr gut, und ist meine erste Wahl Leider war diese Information falsch. Mit dem Druckertreiber können nur Briefe online versendet werden, und leider keine Faxe. Ich habe das zwar bei mir gemacht, aber offenbar nicht über den E-Post-Mailer-Druckertreiber, sondern über mein PC-Fax-Software von Brother. Faxe kann man mit E-Post nur über die kostenlose Software, oder über das Portel kostenlos versenden, nicht aber aus jeder Anwendung mit dem Druckertreiber. Schade.

Ich habe also im Moment drei verschiedene Faxnummern.

Die erste Nummer ist für mein Kombidrucker.

Die zweite Nummer ist für den PC mit der FRITZFAX-Software, die leider im Moment mit diesem PC nicht funktioniert.

Die dritte und neuste Nummer ist die Faxnummer von EPOST mit der Vorwahl 032.

EPOST ist auch meine Empfehlung für Leute wie Carolla, Katja und den Mann aus Süddeutschland, der mir vor einigen Tagen am Telefon sein Leid klagte, weil das Verwaltungsgericht keine E-Mails haben wollte.

Das Empfangen und Versenden von Faxe ist mit EPOST kostenlos, und man kann es sowohl über den Browser machen, als auch mit dem Programm E-POST-MAILER bzw. mit jeder Anwendung die das Drucken unterstützt.

Zusätzlich kann man damit auch noch online Briefe versenden, was natürlich nicht kostenlos ist.

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4 Antworten zu Dein kostenloses Fax-Gerät

  1. justizfreund schreibt:

    Ich habe letztlich auch epost-Fax.
    Früher hatte ich in Windows Winfax, welches aber ab der Version 10 nicht mehr weiterentwickelt wurde. Ein miserables Programm mit dem ich letztlich doch einigermassen zufrieden war, weil es nach vielem ausprobieren irgendwie doch demgegenüber das „Beste“ war. Am besten gefiel mir Faxworks, welches allerdings nur unter OS/2 lief. Da gab es ohnehin richtig viel tolle Software mit Funktionen, die man sich unter Windows gar nicht vorstellen konnte.
    Das Problem ist häufig, dass die Software, die vielen Kombigeräten beiliegt nur das Sendeprotokoll speichert. Während die vorgenannten Programme das komplette versendete Fax speichern. Je nachdem was man braucht.

    Bei epost hängt man sein Fax als PDF-Datei an. Ich glaube es gehen aber max nur 6 Seiten.
    PDF Druckertreiber gibt es ja wie Sand am Meer. Am besten gefällt mir pdffactory.
    Das ist allerdings nicht kostenlos und pdffactory hat gerade bei der Umwandlung in schwarz/weiss Text, für das Faxen, manchmal Probleme und das Ergebnis ist nicht brauchbar.
    Bei pdffactory bleibt das PDF-Druckertreiberfenster so lange auf bis man es schliesst. Man kann dann die Seiten Drucken, per email versenden, speichern oder einzelne Seiten löschen usw.
    So lange das Fenster geöffnet ist werden alle weiteren auf den virtuellen PDF-Drucker gedruckten Seiten der PDF-Datei angefügt. Das ist sehr praktisch bei Gerichtsschriftstücken denen man Anlagen beifügt, die aus veschiedenen Quellen stammen.
    Gar keine Probleme bei der Umwandlung in monochrom habe ich bisher mit dem Orginal Adobe PDF-Druckertreiber. Da ist es aber so, dass der jedes gedruckte Dokument (wie ungefähr fast alle andere PDF-Drucker auch) in einzelne Dateien druckt. Es geht dann allerdings für jede Datei das Adobe Programm (kostenpflichtig) auf und man kann die Seiten-Thumbnails in ein anderes Dokument verschieben/kopieren und so die Anlagen an das erste Dokument anfügen.
    Bei Paperport oder ELO-Office kann man PDF-Dateien auch durch Drag und Drop zusammenstellen. Man wirft die eine Datei einfach auf die andere drauf und dann wird die eine Datei an die andere angefügt. Welche Datei dann jeweils hinten angefügt wird, da muss man sich überraschen lassen. Es sei denn es hat jemand erforscht nach welchem Algorithmus es funktioniert. Aber beides habe ich derzeit nicht mehr. (Paperport hat den Vorteil, dass es mit den echten Dateien unter deren Namen arbeitet und ELO-Office speichert seine Dokumente in einer Datenbank).
    Der ePost-Mailer kann allerdings nur an epost oder per Brief (kostenpflichtig) versenden oder habe ich da was übersehen?
    Dafür kann man dort an ein Dokument auch mehere andere Dokumente anfügen, die dann zu einer PDF-Datei (als epost oder Brief) zusammengestellt werden.

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    • beamtendumm schreibt:

      Einen PDF-Druckertreiber habe ich auch installiert, nutze diesen aber fast nie. Ich habe mit die E-POST-MAILER-Software installiert, und damit auch einen E-POST-MAILER-Druckertreiber. Ich nutze also nicht den PDF-Druckertreiber und versende dann die Mails über das Portal von E-Post, sondern versende aus jeder Anwendung die drucken kann meine Faxe über den E-POST-MAILER-Druckertreiber. Mir scheint das bei einfachen Faxen der leichtere Weg zu sein.
      Will man dann ein Schreiben mit Anlagen, z.B. Fotos oder PDF versenden, dann müsste man diese tatsächlich jeweils separat versenden.
      In dem Fall nutze ich aber dann das EPOST-Portal. Dort kann man Dateien, nicht nur PDF, sondern z.B. auch JPEG auswählen, und versenden. Ein Fax ist dann auf 10 Seiten beschränkt.

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