Besuch bei der Polizei

Ich war heute bei der Polizei. Bei mir in der Siedlung da gibt es so eine kleine Wache, die mal wegen einer libanesischen Großfamilie dort eingerichtet wurde.

Ich war dort aber nicht wegen der Assi-Familie aus Bremervörde, auch nicht wegen Dina, und schon gar nicht wegen der irren Muffländerin aus Homburg, die so gerne mit mir verlobt wäre. Ich war da, weil ich gehört hatte, dass da 2015 ein Polizist ein Rattenproblem gehabt hätte. Angeblich hatte sich eine Ratte in seinem Fahrzeug eingenistet, und dort Nüsse gesammelt.

Ich erfuhr nun, dass das möglicherweise keine Ratte war, sondern der Polizist vermutete, dass das Vorratslager dort von einem Eichhörnchen stammte. Klingt logisch, aber Zweifel bleiben, denn 2015 gab es in der Siedlung noch nicht so viele Eichhörnchen wie in 2017, dafür gab es dort ein massives Rattenproblem.

Ob die Nüsse in dem Auto von einem Eichhörnchen stammten, oder von Ratten wird man nicht mehr klären können, aber der Polizist bestätigte mir, dass es 2015 und 2016 ein massives Rattenproblem in der Siedlung gab. Er bestätigte, dass ihn mehrere Bürger deshalb angesprochen hatten, und er auch einen Bericht über das Rattenproblem an die Stadt geschickt hatte.

Ich hatte damals einen Polizisten angesprochen, und gefragt, ob er mir mal seine Dienstwaffe leihen kann, weil ich Ratten killen wollte.

Der Polizist erinnerte sich, dass es eine längere Zeit gedauert hatte, bis man sich dem Rattenproblem angenommen hatte, und die Büsche an der Küppersbuschstr. entfernt wurden. Diese wurden zunächst nur zur Hälfte entfernt, weil die Stadt Gelsenkirchen nur für die Büsche an der Straßenseite zuständig war, während die Kosten für die Entfernung der Büsche auf der Häuserseite mein Vermieter zu tragen hatte. Der wollte sich die Kosten wohl ersparen, und wurde erst 2016 tätig nachdem ich ihm Probleme machte, und die Mieter aus den Häusern RGH 14, 18 und 20 Rattenprobleme meldeten.

Der Polizist erinnerte sich auch an ein Gespräch mit dem Rattenfänger. Der hatte erzählt, dass es schwierig war in der Siedlung die Ratten zu bekämpfen, weil die das ausgelegte Gift nicht angenommen hätten, da es genügend andere Nahrung gab.

Dem darf ich aber widersprechen. Das verwendete Gift war einfach Müll. Ich hatte drei unterschiedliche Köder in Verwendung. Ein Gift aus dem Baumarkt, was aber nur eine geringe Wirkung hat, und ein Gift von einem Rattenfänger aus einer anderen Stadt, sowie das Gift von dem Rattenfänger aus Gelsenkirchen. An das Gift von dem örtlichen Rattenfänger ging keine Ratte dran, während das Gift aus dem Baumarkt, und der Köder von dem anderen Rattenfänger gefressen wurde wie geschnitten Brot.

Nach einigen Wochen hat der Rattenfänger seine Köderbox wieder entfernt, weil sie von den Ratten nicht angenommen wurden. Der Besuch bei der Polizei war notwendig, weil mir ein Schreiben vorliegt, wo die Rattenprobleme 2015 und 2016 geleugnet werden. Der Anwalt meines Vermieters behauptet, dass es angeblich gar keine Rattenprobleme gegeben hätte. Ich werde nun den Polizisten als Zeugen benennen, um zu bestätigen, dass mein Vermieter mal wieder gelogen hat.

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