Katarina Barley (SPD) erklärt uns vor der Wahl den Vorteil der EMANZIPATION

Ich bin 1958 geboren, und könnte damit im nächsten Jahr 60 Jahre alt werden. In dieser Zeit hat man einiges erlebt, besonders auch viele Bundeskanzler und Regierungen.

In diesen 60 Jahren stellte die CDU deutlich häufiger das Regierungsoberhaupt als die SPD, und die CDU/CSU regierte wesentlich häufiger als die SPD. Man kann also nicht unbedingt der SPD die Hauptschuld am Zustand der Republik geben.

Etwas ist aber äußerst merkwürdig. Obwohl SPD und auch die GRÜNEN die meiste Zeit in der Opposition waren, scheint es, als ob diese Parteien durch die CDU-Regierungen hindurch wesentliche Punkte ihrer Politik erreicht haben.

Obwohl die Konservativen meistens an der Regierung waren, wurden wesentliche konservative Positionen der Bevölkerung immer mehr abgebaut. Die Politik und die Republik driftete immer mehr in die linke Ecke.

Obwohl also die SPD nur selten die Regierung in der BRD stellte, und wenn dann doch, dann häufig nur als Junior-Partner in einer Großen-Koalition, erklärte uns nun die Bundesministerin für Familien, Frauen, Jugend und Senioren den Fortschritt der letzten Jahrzehnte am Beispiel der EMANZIPATION.

Eigentlich sollte es um das Thema ARMUT gehen, bzw. wie man diese verhindern kann.

Tatsächlich offenbarte die SPD-Ministerin damit, welche „Vorteile“ die staatlich verordnete Emanzipation von Mann und Frau den Familien gebracht hat.

Die SPD-Ministerin meinte:

„Der beste Schutz vor Armut ist die Erwerbstätigkeit beider Elternteile“.

Auf den Punkt gebracht bedeutet dass:

EMANZIPATION ist, wenn heute Mann und Frau arbeiten müssen, um die Familie zu ernähren, wo früher mal das Einkommen des Mannes gereicht hatte.

Danke SPD, danke Frau Barley für diese selten offenen Worte. Das ist also der Fortschritt, wie sich das die SPD und die Familienministerin vorstellt. Trotz dieser deutlichen Worte befürchte ich aber, dass die SPD auch bei der Wahl 2017 wieder über die 5% kommen wird.

Schade, unter 5%, das wäre doch mal ein Fortschritt, den ich als solchen anerkennen würde.

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Eine Antwort zu Katarina Barley (SPD) erklärt uns vor der Wahl den Vorteil der EMANZIPATION

  1. W. Korte, Solingen schreibt:

    Ob es nur Dummheit, Ignoranz, oder eiskalte Verachtung ist, die einen Menschen zu solchen Aussagen treibt ? Nur ein Beispiel für diese Ignoranz. 1964 verdiente ich in einem 3/4tel Jahr netto soviel, daß ich einen Ford Taunus, damals 5.000 Mark bezahlen konnte. Wenn ich heute ein etwa gleichwertiges Auto kaufen wollte, müßte ich ca. 10.000 bis 14.000 Euro hinblättern. Das sind umgerechnet ca. 28.000 DM. Wenn ich dann noch dazu bedenke, was ich damals für Miete oder z. B. Benzin bezahlen mußte, stelle ich die Frage: welcher Arbeiter schafft das heute allein mit seinem Einkommen ? Um sich vergleichbares zu leisten, müssen tatsächlich 2 Einkommen herangezogen werden, außer wenn man im „öffentlichen Dienst“ von den Steuern und Abgaben lebt, die man den Arbeitern abgenommen hat. Beispiel: Rente Arbeiter ca. 50 % vom Lebensdurchschnittslohn. Beamte, Pension, ca. über 70 % des letzten höheren Gehalts. Das ist die Gleichheit „vor“ dem Gesetz ! Das ist kein Neid, sondern Tatsache ! RechtS-Staat, Demokratie !

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