Statistiken zur Aus- und Einwanderung

Zunächst eine Statistik die auch einige Begriffe definiert.

Es wird unterschieden zwischen Bevölkerung ohne Migrationshintergrund und mit Migrationshintergrund.

Bei der Personengruppe mit Migrationshintergrund wird dann nochmal unterschieden zwischen Deutsche mit eigener Migrationserfahrung und Deutsche ohne eigene Migrationserfahrung, sowie Ausländern mit eigener Migrationserfahrung und Ausländer ohne eigene Migrationserfahrung.

Die Unterscheidung der Personengruppe mit Migrationshintergrund interessiert mich jetzt weniger. Die absoluten Zahlen finde ich dagegen interessanter.

Deutschland hatte 2016 insgesamt 82,43 Millionen Einwohner. Ca. 18,58 Millionen davon haben einen Migrationshintergrund.

Ganz anders sieht es aus bezüglich der Zahlen beim Ausländeranteil.

In der EU soll der durchschnittliche Ausländeranteil bei 7,23 % liegen. In Deutschland soll der Ausländeranteil bei 10,53 % liegen. Das ist zwar deutlich über dem EU-Durchschnitt, aber wir liegen damit nur an 8. Stelle.

Natürlich gibt es in Deutschland dann noch regional starke Unterschiede. In Gelsenkirchen soll der Ausländeranteil lt. offiziellen Aussagen ca. doppelt so hoch sein, wie im Durchschnitt. Hier soll er also bei ca. 20% liegen.

10,53 % stimmt natürlich nicht, wenn man den Migrationshintergrund betrachtet. 18,58 Millionen bei 82,43 Millionen Einwohner bedeutet einen Anteil von 22,54 %. In Hochburgen würde das zu einem Anteil von 40 bis 50% führen.

Die EU-Statistik sagt natürlich nichts aus über die Art der Ausländer. 20% Ausländeranteil aus den direkten Nachbarländern ist wahrscheinlich weniger auffällig oder problematisch, als 10% Ausländeranteil aus kulturfernen Regionen.

Diese Statistik betrifft die Jahre 2011 bis 2016.  Die Anzahl der Deutschen ohne Migrationshintergrund hat in dem Zeitraum um 1,5 Millionen abgenommen. Der Zeitraum 2013 bis 2014 ist merkwürdig. Hier soll es plötzlich eine einmalige Zunahme von 514 000 gegeben haben. Ich habe Zweifel, wie das gehen sollte.

Der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund stieg in diesem Zeitraum in jedem Jahr. 2016 waren es 3,7 Millionen mehr als 2011. Manche Menschen sprechen von einem (geplantem?) Bevölkerungsaustausch. 2011 betrug der Anteil mit Migrationshintergrund noch gute 20%, 2016 waren es dann schon fast 30%. Die Zahlen sprechen also deutlich dafür.

Es gibt auch eine Statistik bezüglich Auswanderung. Allerdings hat diese Statistik hier kaum eine Aussagekraft, da hier alle Auswanderer, also Ausländer und Deutsche betrifft.

Eine Statistik über mindestens die Jahre 2011 bis 2016 wäre interessant, die nur Deutsche Auswanderer betrifft. Die gibt es auch, aber dafür will STATISTICA mal eben fast 600 Euro (12×49).

Deshalb weichen wir mal auf eine andere Statistik aus. Auch bei der Auswanderung nach Bundesländer sind natürlich alle Auswanderer berücksichtigt. Natürlich hat ein Bundesland wie in NRW mit fast 18 Millionen Einwohner mehr Auswanderer, als das Saarland mit ca. einer Millionen Einwohner.

Dennoch kann festgestellt werden, dass die Auswanderung nicht nur mit der Größe der Bundesländer zusammenhängt. Bei Hessen und Niedersachsen ist das verdreht, und auch bei Berlin und Rheinland Pfalz, sowie bei Hamburg und Sachsen. Dies dürfte daran liegen, dass in Hessen vermutlich mehr Ausländer leben, als in Niedersachsen, und in Berlin mehr als in Rheinland-Pfalz bzw. in Hamburg bestimmt mehr als in Sachsen.

Diese Statistik zeigt die Auswanderung von Deutschen in einem Jahr nach Bundesländern.

Betrachtet man die oben erwähnten Bundesländer, dann ist festzustellen, dass in Hessen mehr Deutsche Auswandern, als aus dem größeren Niedersachsen. In Berlin wandern mehr Deutsche aus, als aus Rheinland Pfalz, und aus Hamburg wandern mehr Deutsche aus, als aus dem größeren Sachsen.

Es sieht also so aus, als ob eine hohe Migration zu vermehrter Auswanderung von Deutschen führt. In Gelsenkirchen kennt man dieses Phänomen schon lange. Schon vor der syrischen Flüchtlingskrise war hier offiziell festgestellt worden, dass immer mehr Ausländer in die Stadt zogen, und dafür immer mehr Deutsche die Stadt verlassen haben.

Bedenklich ist auch diese Statistik. Kaum ein Zuwanderer ist bereit sich in Deutschland einzubürgern.

Man möchte zwar die Sicherheit und Sozialleistungen dieses Land haben, aber ohne Deutscher werden zu wollen, bzw. sich zu integrieren.

FORTSETZUNG:

Am 6.August erschien in ZEIT ONLINE ein Beitrag.

Zuwanderung: Behörden erwarten Anstieg der Flüchtlingszahlen

Wie, schon wieder ein Anstieg? Und ich habe den Eindruck, als ob das schon niemand mehr wirklich belastet. ZEIT ONLINE SCHRIEB:

https://linkverzeichnis.wordpress.com/2017/08/06/zuwanderung-behoerden-erwarten-anstieg-der-fluechtlingszahlen/

Deutschland steht einer Analyse zufolge vor einer Trendwende bei der Zahl der Zuwanderer.

Die Sicherheitsbehörden rechnen in den kommenden Monaten einem Medienbericht zufolge mit einer Zunahme der Zuwanderung nach Deutschland. …

 „Mehrere Indikatoren lassen einen Anstieg der illegalen Migration nach Deutschland in der zweiten Jahreshälfte erwarten.“ …

Hintergrund der Einschätzung ist demnach die Anzahl der Überfahrten über das Mittelmeer und das Erreichen der Kapazitätsgrenze in Italien. An italienischen Häfen sind in diesem Jahr bereits mehr als 95.000 Migranten angekommen. …

In Deutschland war die Zahl der registrierten illegalen Grenzübertritte verglichen mit dem Vorjahr zuletzt deutlich gesunken. Sie liege dem Bericht zufolge aber noch über dem Niveau des Vergleichszeitraumes im Jahr 2014 vor Beginn der Flüchtlingskrise, …. Im ersten Halbjahr 2017 zählte die Bundespolizei nach eigenen Angaben 24.750 Fälle, in denen Menschen unerlaubt einreisten oder dies zumindest versuchten. …

Der Beitrag wurde hier gekürzt wieder gegeben.

Auch die FAZ schrieb  am 6. August 2017

FLÜCHTLINGSZAHLEN: Mehr illegale Migranten in zweiter Jahreshälfte erwartet

Die Zahlen des Jahres 2015 werden zwar nicht annähernd erreicht, doch es kommen wohl bald wieder mehr Asylsuchende nach Deutschland. …

https://linkverzeichnis.wordpress.com/2017/08/06/fluechtlingszahlen-mehr-illegale-migranten-in-zweiter-jahreshaelfte-erwartet/

Es ist also klar, dass die bisherigen Höchstzahlen bei den Flüchtlingen im Jahr 2015 erreicht wurden.

Die Statistik zeigt einen starken Anstieg in 2015 bis zum November. Dann gingen die Zahlen deutlich wieder zurück. Ab März 2016 kamen noch ungefähr 10% so viele Flüchtlinge wie noch im November 2015.

Ein Grund für diesen umfangreichen Beitrag ist das Thema Jugendämter und Kinderklau. Inzwischen sind die Zahlen für das Jahr 2016 erschienen. Die Zahlen sind jedes Jahr erschreckender, und wenn man sich die neue Statistik ansieht, dann stellt sich die Frage, ob man uns einfach nur noch verarschen will.

Die Zahl der Inobhutnahmen/Kinderklau ist mal wieder stark gestiegen. Die Jugendämter haben 9% mehr Personen in Obhut benommen. Seit 2004 steigen diese Zahlen jedes Jahr. Im Jahr 2015 und auch 2016 wird behauptet, dass die Einreise minderjähriger, unbegleiteter Flüchtlinge der Grund für die stark steigenden Zahlen wären.

Hier wurde eine Statistik gefunden. Diese betrifft die Jahre 2009 bis 2014. Es wird im Text behauptet:

Unbegleitete Einreisen Minderjähriger aus dem Ausland lassen Inobhutnahmen 2014 stark ansteigen.

Tolle Aussage. Wann war nochmal der starke Anstieg bei den Flüchtlingen? Wenn im Sommer die 2015 die Flüchtlingszahlen explodieren, dann führt da schon 2014 zu einem starken Anstieg bei den Inobhutnahmen.

Hier eine Statistik für die Jahre 2013 bis 2016. Lt. dieser Statistik haben die Jugendämter im Jahr 2015 insgesamt 42309 unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge in Obhut genommen, und 2016 waren es nochmal gute 2600 mehr, obwohl es doch 2015 mehr als doppelt so viele Flüchtlinge gab, wie 2016. Man hat fast den Eindruck, dass ein minderjähriger Flüchtling gleich dreimal für die Statistik herhalten musste.

Wenn tatsächlich 2015 die Flüchtlingszahlen stark stiegen, dann führt das 2014, 2015 und 2016 zu einem starken Anstieg bei den Inobhutnahmen.

Es gibt übrigens unterschiedliche Zahlen. 2016 gab es eine Statistik wonach ungefähr etwas mehr als 25.000 Flüchtlinge in Obhut benommen wurden, und ca. 52.000 waren Deutsche Kinder. Erstmalig seit Jahren war damals die Inobhutnahmen bei deutschen Kindern leicht rückläufig.

2017 wurden dann ganz andere Zahlen präsentiert. Jetzt sollen plötzlich nur noch ca. 35.000 deutsche Kinder vom Jugendamt geklaut worden sein, und 42.309 waren ausländische Kinder. Das passt nicht.

Die Statistik widerlegt sich auch noch selbst. Sieht man sich die Zahlen 2015 und 2016 an, sieht man, dass es eben nicht stimmt, dass nur ausländische Flüchtlinge für Zuwachs verantwortlich sind. Lt der Statistik stiegen auch die Zahlen bei den deutschen Kindern von (77.645 – 42,309) 35.336 auf (84.230-44.935) 39.295. Während also der angebliche Anstieg bei ausländischen Flüchtlingskindern nur bei etwa 5% liegt, beträgt der Anstieg bei allen Kindern ca. 9%, und bei den deutschen Kindern dann etwas über 11%. Auch die absoluten Zahlen beim Anstieg sind bei den deutschen Kindern mit fast 4.000 Kinder deutlich größer, als bei den ausländischen Kindern mit ca. 2.600 Kindern.

Insgesamt wirkt das auf mich, wie die ganz große Verarsche.

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3 Antworten zu Statistiken zur Aus- und Einwanderung

  1. Joachim schreibt:

    Ich hörte von dir, Bernd in Wittmund das erste Mal die Zahl von 77000 Inobhutnahmen und warf mich spontan in die Analyse, ob das viel oder wenig sei.
    Natürlich kam ich zu dem Schluss, dass das viel sei.
    Weiter nachdenkend kam ich zu dem Schluss, dass das so viel ist, dass ich es eigentlich nicht glauben mag.
    Dann wollte ich fast bei dir noch mal nachfragen, ob die Zahl belastbar wäre und sie sich auf ein Jahr bezieht.
    Dann hatte ich anderes zu tun und fand dann aber zufällig folgendes:

    Abgesehen davon, dass ich die Meinungen des Herrn Moritz bezüglich elektrischen und physikalischen Dingen nicht teile, scheint die obige Frage jedoch beantwortet zu sein. Und dann habe ich diese Zahlen mal ganz, ganz grob auf meine Stadt umgelegt.

    Dies bedeutet, dass jeden Tag ungefähr eine Inobhutnahme bei mir passiert und – damit verbunden – neue Folgekosten von oft einer Million (verteilt auf 18 Jahre) erzeugt werden. Wenn hier oft=immer wäre und sich sonst nix ändert, würde sich nach 18 Jahren ein Gleichgewichtszustand einstellen, wo genauso viele alte Millionen aus der umgelegten 1/18-tel Jahreslast heraus fallen, wie neue eintreten. Gleichzeitig unterliegt das Haushaltsjahr dann 18x der 1/18-tel Jahreslast, so dass im Ergebnis:

    Meine Stadt – mit einem Jahreshaushalt von rund einer Milliarde – Kinderklau-Kosten von 5/6 (1/6 sind gerechtfertigte Inobhutnahmen) von über 200 Millionen erzeugt (für die meine Stadt natürlich gar keine Schultern hat).

    Jetzt hab ich ruckartig von den Millionen die Schnauze voll und denke an die jährlich über 300 Menschen meiner Stadt, denen ich zwar pauschal tiefstes Bedauern aussprechen kann, aber die ich weder kennenlernen kann, noch ihnen helfen.

    Der Kostenfaktor ist ja nur der Teil des Problems, der sich einem mathematischen Ins-Verhältnis-Setzen nicht verwehrt.
    Tatsächlich sind es Leben, die versaut werden. Menschen die auf eine Zwangsprägung gepresst werden, die nicht einmal ahnen, wer sie selber wären, wenn sie selbstbestimmt in einem freien und liebevollen Umfeld hätten aufwachsen können.

    Wo bleibt der Trost?

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    • beamtendumm schreibt:

      Fahre nach Meppen. Sehe dir das Backhaus Imperium an. Wenn du dann noch nicht weist was los ist, dann spreche dort mit den Jugendlichen. Ich habe es getan. Die wissen genau, dass sie nur dort sind, damit man sich die Taschen füllen kann, und dass sie vom Jugendamt von vorne bis hinten verarscht werden. (Natürlich gibt es auch Ausnahmen, aber ich habe die Jugendlichen getroffen, die kein gutes Haar am Jugendamt gelassen haben.)

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  2. W. Korte, Solingen schreibt:

    Wie sagte mein Opa schon 1951:“Wenn die den Mund aufmachen,wollen sie lügen. Wenn sie den Mund zumachen, haben sie gelogen!“ Dem kann ich aus eigener Erfahrung uneingeschränkt zustimmen. Wie hatte der englische Deutschenhasser 1939 gesagt: „Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast !“ Die Fälscher und Lügner führen uns um die Nase rum, weil sie darauf vertrauen, die Mehrheit der Deutschen sind inzwischen schulisch und medial so verblöödet, glauben alles. Das hatte schon Napoleon erkannt und gesagt: „Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Sie verfolgen ihre eigenen Leute schlimmer wie der ärgste Feind !“ Um das zu beweisen braucht man nur Gerichtsverhandlungen zu besuchen. Da werden untadelige Menschen verurteilt, weil sie gutes tun (A. Masch, die einen aus einem Heim geflüchteten Jungen aufgenommen hatte) oder nicht der vorgeschriebenen Meinung zustimmen. Darum wandern immer mehr Deutsche hoch Motivierte aus und Sozialabzocker ein.

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