Anwälte

Hier mal eine unvollständige Liste von Rechtsanwälten die auch gegen Entscheidungen des Jugendamts vorgehen. Die Liste wurde alphabetisch erstellt.

Mathias Bergmann – 22769 Hamburg

Rainer Bohm – 42659 Solingen

Klaus-Dieter Heskamp + Pajam Rokni-Yazdi – 30539 Hannover

Johannes Hildebrandt – 91126 Schwabach

Markus Matuschczyk – 30169 Hannover

Heinrich Michael Roth – 63486 Bruchköbel

Thomas Saschenbrecker – 76275 Ettlingen

Georg Schulte – 97762 Hammelburg

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7 Antworten zu Anwälte

  1. Nora schreibt:

    Es ist absolut positiv zu werten, wenn ein Jurist pädagogische Fachkompetenz hat – in diesem Falle nachgewiesen durch ein abgeschlossenes Pädagogikstudium und Berufserfahrung als Sozialpädagoge.
    Sonst befassen sich Juristen nur „juristisch“ mit der Sache, berücksichtigen
    die Sozialwissenschaften nicht, da sie davon halt keine Ahnung haben und zudem zu meinen scheinen, dass die Juristerei allein der Schlüssel zur Fallbearbeitung und Menschenbehandlung sei. Die juristische Denkweise lässt aber den Menschen hinter den Dingen verschwinden, während z.B. der Richter sich und seine Vorprägungen in das Verfahren und rigoros einbringt. Der sagt dann schon mal unverblümt,
    dass der vor dem Gericht stehende Mensch gefälligst seinen Mund zu halten habe, etc. etc. Ist das „juristisch“ sinnvoll und entspringt „richterlicher Unabhängigkeit“? Mitnichten. So etwas bezeichnet nur den Charakter eines Richters, nicht sein „juristisches Können“.

    Ob ein Rechtsanwalt „gut“ ist, also ein „guter Jurist“ mit eben juristischer und menschlicher Kompetenz ist, lässt sich erst nach dem Verfahren sagen.
    Denn – z.B. hatte er in einem Falle das Glück, am richtigen Ort, zur richtigen Zeit, mit den „richtigen“ Klienten und Richtern arbeiten zu können, im anderen Falle meint er schon von Anfang an, nicht die „richtigen“ Klienten zu vertreten, was sich dann in seiner Arbeit niederschlägt. Die ist dann nämlich oberflächlich, nachlässig, unorganisiert, läuft so nebenher, ist eigentlich von vorneherein zum Scheitern verurteilt, weil der Anwalt aufgrund seiner Erfahrungen mit den entsprechenden Richtern und ihrer politischen und sonstigen Einbettung schon längst weiß, wie entschieden wird, er nur „Beiwerk“ ist.

    Wir wandten uns seinerzeit an Herrn Hildebrandt, der uns durch eine Fachstelle empfohlen wurde.
    Im Augenblick unserer Anfrage herrschte dort Arbeitsüberlastung, was glaubhaft war; trotzdem erfolgte der Hinweis, wie verfahren werden könnte. Herr Hildebrandt forderte zunächst eine umfassende Fallschilderung an, was schon versprach, dass er diese auch lesen und analysieren würde. Korrekterweise wurden auch die Kosten für eine solche Erstberatung genannt, die nicht überzogen waren.
    Wir meinen, Herr Hildebrandt wäre der richtige Anwalt gewesen – doch meinten wir, nicht zuwarten zu können und fertigten die Beschwerdeschrift selbst. Diese gaben wir ihm noch zur Kenntnis, hörten dann aber nichts mehr von dem Anwalt. Wir schreiben uns dies zu, da wir ihm keine Fallschilderung nach seinem Schema zugesendet hatten, sondern meinten, er könne diese
    Fallschilderung in unserer Schrift an das Gericht erkennen und auch, dass es sich um eine -auch für die Gemeinschaft der übrigen Eltern – wichtige Sache handele. Anwälte arbeiten aber nicht
    für ihre evtl. Ideale, sondern für Geld, nicht gegen die herrschende Meinung, die politisch vorgegeben ist, sondern mit ihr.
    Nur die Betroffenen meinen immer falsch in den Augen der Justiz. Was gibt die schon auf Meinungen, Erfahrungen, Kenntnisse von Eltern?
    In unserem Falle stand wahrscheinlich schon durchgängig fest,, dass die Herausnahme des Kindes zum Wohle der „Dienste“ beschlossene Sache war und ohne jede Zwischenprüfung oder Korrektur durchgeführt werden sollte.

    Was Sie zu den Verfahrensbeiständen sagen, kann bestätigt werden. Allerdings entsteht der Eindruck, dass sich die Justiz nur weitere Alibi-Funktionäre geschaffen hat, um diesen „Gerichtsdienern“ Schein-Autorität und Einnahmen zu sichern. Um das Wohl des Kindes kann es nicht gehen; denn normalerweise vertreten Eltern ihre Kinder rechtlich selbst und wissen auch,
    was ihr Kind will. Wenn eine Vertretung des Kindes, dann sollte von den Eltern ein Anwalt für das Kind ausgesucht werden können. Da müsste kein fremder Dritter, direkter Gerichtsdiener, kommen, um die Interessen des Kindes gegen die Eltern zu vertreten, so wie das in der Praxis leider ist. Wie der Gutachter, der auch vom Gericht bestimmt wird, hat auch der Verfahrensbeistand nur Helfer des Gerichts zu sein, das sich juristisch absichern will und den Helfer sucht, der ihm nach dem Munde redet – und das auch noch
    so schlecht, dass sich einem „normalen“ Menschen die Haare dabei sträuben.

    Verfahrensbeistände müssen keine Qualifikation nachweisen, wenn sie als „Anwalt des Kindes“ auftreten. Sie haben oft keine pädagogischen, sozialpädagogischen oder juristischen Kenntnisse.
    Das macht aber gar nichts. Sie erhalten eine Fallpauschale für jeden Gerichtsgang und gut ist’s – nicht aber für den Steuerzahler.
    Demnach werden diese zumeist unkundigen Verfahrensbeistände vom Gericht auch behandelt, das sich um deren oft mehr als dummes Geschwätz nur im Zustimmungsfalle kümmert, sonst aber allein bestimmt, wie es schon den für den Fall passenden Verfahrensbeistand ausgewählt bzw. bestimmt hatte.
    Zu was ist ein Familiengericht eigentlich gut?

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  2. W. Korte, Solingen schreibt:

    Hoffendlich sind oben genannte Anwälte die rühmliche Ausnahme unter ihrer Zunft. Denn die meisten Anwälte betrachten sich als Geschäftsleute, nicht als Verteidiger von Recht und Sitten. Letztendlich sind „Staatsanwälte“ und Richter Zunftkollegen, mit denen man es nicht verderben möchte. Darum machen Anwälte oftmals, allerdings gut getarnt gemeinsame Sache mit „Staatsanwälten“, Richtern und anderen „Behörden-Mitarbeitern“, zum Nachteil ihrer Mandanten, weil das viel höhere Profite und ihr Einkommen sichert. Dazu eine Aussage eines Anwaltes im Gerichtsflur: „Wehe dem, der es wagt, meine Mandanten aufzuklären!“ Von mir W. Korte gehört in einem Verwaltungsgericht.

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    • Nora schreibt:

      Zumindest von einem Anwalt kann sicher gesagt werden, dass er sich als derjenige gibt,
      der freiheitliche und andere Grundwerte verteidigen würde, es aber nicht tut. Seine Arbeitsweise ist chaotisch. Er versendet Textbausteine an die Gerichte und verhält sich dort angesichts passierender Verfahrensfehler völlig ruhig, schreitet nirgends ein.
      Er gibt sogar vor, Verfassungsbeschwerden einreichen zu wollen, bleibt aber untätig.
      Ob das seriös ist?
      Ein anderer Anwalt der Liste ist ehemaliger Bürgermeister – wie schon der Name sagt -und überlastet.
      Ein weiterer schreibt freundlich und bringt etwas bei Gericht vor, von dem er sicher weiß, dass das nicht fruchtet. Dann legt er das Mandat plötzlich nieder, ohne sich entpflichten zu lassen.
      Die bei ihm deswegen eingehende Post leitet er – spät und auch zu spät, an den „ehemaligen“ Mandanten weiter und empfiehlt ihm zuletzt „freundschaftlich“ zusammen mit seiner Gebührenrechnung, doch „mit dem Jugendamt zu kooperieren“ – einem Jugendamt, das deutlich gezeigt hatte, dass es selbst nicht mit Eltern kooperien will und nach eigenen Aussagen „nicht kann“. (Zitat: Mit Ihnen kann man nicht).

      Eine von hier aus sehr magere Liste, die hier veröffentlicht wurde.

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      • beamtendumm schreibt:

        Dann fügen sie doch der traurigen Liste etwas besseres hinzu.

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      • Nora schreibt:

        Unter anwalt.de. findet man einen Fachanwalt für Familienrecht, der zudem Dipl.Päd. ist und selbst in der Jugendhilfe tätig war. Man kann also davon ausgehen, dass er mehr Fachkompetenz als ein „Nur-Jurist hat.
        Sein Name: Johannes Hildebrandt.

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      • beamtendumm schreibt:

        Danke für den Hinweis. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob schon jemand entsprechende Erfahrungen mit dem Anwalt gemacht hat.

        Anwalt und Pädagoge, das hört sich doch interessant an, aber ist das auch gut?
        Auf die Fachkompetenz kommt es leider nicht unbedingt an. Ich vermute, dass es einige Anwälte mit Fachkompetenz gibt, die aber lieber für das System arbeiten, als dagegen.

        Das Gesetz kennt z. B. den Verfahrensbeistand fürs Kind. Das hört sich natürlich gut an, aber leider halten die Verfahrensbeistände nicht das, was man ursprünglich mal von ihnen erwartet hatte. Viele Verfahrensbeistände haben erkannt, dass sie mehr Geld verdienen können, wenn sie nicht konsequent die Interessen der Kinder vertreten, sondern ihre eigenen finanziellen Interessen in den Vordergrund stellen.

        Ich werde den Anwalt erwähnten Anwalt hier mal vorläufig hier einstellen, aber es wäre wünschenswert, wenn es dazu noch Aussagen von Betroffenen gibt.

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  3. ali ria ashley schreibt:

    Ihre Arbeit ist von großem Wert, dafür ein Dankeschön, Daumen hoch und weiter so! Hoffentlich werden es mehr von ihrer Art und Sorte, die sich für die schwächsten in unserer Gesellschaft so massiv einsetzen. Finde, und das meine ich im ernst, man sollte sie und einige andere für eine Art verdienst am Volk oder am Bürger offiziell auszeichnen! Die Angriffe gegen sie, die sollen sie doch bitte ignorieren soweit es geht, es ist sinnlos sich mit Mücken zu befassen, kaufen sie sich lieber ein Mückennetz 😉 in form von konsequentem Ignorieren von Mücken oder Flöhen. Und wenn es mal juckt, ein wenig kratzen und fertig. Man sollte auf jeden Fall aber auch darüber nachdenken, dass man eine Negativliste vorstellt, was Anwälte betrifft, wo tatsächlich Anwälte ihre Mandaten in die Pfanne gehauen haben, davon soll es auch viele geben. U.a soll es auch solche geben, die mit dem Jugendamt Hand in hand arbeiten und den unglückseligen eine art „Mandantschaft“ vorgaukeln. Sol es geben, wie ich hörte…viele Grüße

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