Brutale Polizeigewalt in Hamburg

Ich bin so stolz auf unseren freiheitlich, demokratischen Rechtsstaat, wo lt. Grundgesetz das Volk, also der Bürger, der einzig legitime Souverän ist. Bestimmt werden unsere Schwarzkittel gegen die brutale Polizeigewalt vorgehen. Was meint ihr, wie hoch wird die Strafe wohl ausfallen?

Oder gibt es etwa ein Gelsenkirchen Urteil? Also wo die Verurteilung dann

ausGEfallen ist?

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5 Antworten zu Brutale Polizeigewalt in Hamburg

  1. justizfreund schreibt:

    Vielleicht wäre es besser gewesen einfach eine Partypolizei zu sein:

    „Nach Party vor G20-Gipfel Berliner Polizei verteidigt sich auf Facebook
    Die Berliner Polizei wehrt sich gegen den Eindruck, eine „Partypolizei“ zu sein. Dabei verteidigt sie in einem Facebookpost die aus Hamburg zurückgeschickten Beamten, bestätigt aber die Vorwürfe.“
    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.nach-party-vor-g20-gipfel-berliner-polizei-verteidigt-sich-auf-facebook.beb26ac6-c165-42ea-a0a4-9e219ef6f95f.html

    Und man hätte es sich abschauen können und vielleicht sogar mit den Demonstranten vorher feiern und diese besoffen und kampunfähig machen können:
    „Als vorbildlich erwähnte er die Deeskalationsstrategie der Polizei in Berlin. „Ich verstehe nicht, wieso die Hamburger Polizei von den Berliner Kollegen deren Erfahrungen nicht abgerufen hat“, sagte der Grünen-Politiker. “
    http://www.focus.de/politik/videos/news-stroebele-kritisiert-die-hamburger-polizei_id_7342924.html

    „Journalistenverbände: Polizeigewalt gegen Reporter auf dem G20
    Die Polizei steht wegen ihres Einsatzes beim G20-Gipfel in Hamburg in der Kritik. Beamte haben mehrfach Pressevertreter verbal und körperlich angegangen und in ihrer Berichterstattung behindert.“
    https://netzpolitik.org/2017/journalistenverbaende-polizeigewalt-gegen-reporter-auf-dem-g20

    „Ich fürchte, dass es auf Eskalation angelegt ist, denn es gibt keinen Ausweg da hinten“.

    „Attac hat sich nicht an der besagten Demo beteiligt, wir waren aber mit Beobachtern vor Ort. Dort mussten wir feststellen, dass die Eskalation ganz eindeutig von der Polizei ausging. Bis zu dem Eingreifen der Polizei hatten sich die Demonstrationsteilnehmer bemerkenswert diszipliniert verhalten. Aus unserer Sicht was das eine Eskalation mit Ansage. Es war eindeutig, dass diese Demonstration von Anfang nicht hatte laufen sollen.
    Dafür spricht auch, dass man der Demo im Vorfeld keinerlei Auflagen gemacht hatte, was bei Veranstaltungen aus diesem Spektrum eigentlich Standard ist. Es war eine sehr lange Demonstrationsstrecke bis kurz vor die rote Zone genehmigt. Das ist sehr untypisch und ein deutliches Zeichen dafür, dass von Anfang an eines feststand: Diese Demo sollte sich nicht vom Fleck bewegen. Senat und Polizei wollten diese Bilder der Eskalation produzieren und aussenden und das ist ihnen auch gelungen.“
    http://www.fr.de/politik/g20-proteste-attac-hat-mit-den-sinnlosen-zerstoerungen-nichts-zu-tun-a-1309791

    „Thomas Wüppesahl: Der Polizeieinsatz war außerhalb jeder Rechtsstaatlichkeit. Die Autonomen sollten von dem Rest der Demonstration getrennt werden, und dafür hat die Polizei in Kauf genommen, dass friedliche Demonstranten verletzt wurden. Der Einsatz gegen die Autonomen erfolgte, nachdem viele der Vermummten die Sonnenbrillen abnahmen und die Tücher vom Gesicht zogen.
    Wüppesahl: Für alles, was nach der Demonstration passiert ist, trägt die Polizei die Verantwortung. Sie war der Aggressor. Die Versammlung war ohne Auflagen genehmigt, sie wurde wochenlang in Kooperation mit der Polizei und der Versammlungsleitung vorbereitet. Dass die Leute jetzt richtig sauer sind, ist nachvollziehbar. Die Hamburger Polizei ist bekannt für ihr rechtswidriges Verhalten. Hartmut Dudde hat schon so viel auf dem Kerbholz. Wenn man ihm die Einsatzleitung gibt, will man an erster Stelle einen reibungslosen Ablauf des Gipfels – egal, was das für Bürgerrechte und Demokratie bedeutet.“
    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-07/polizei-hamburg-welcome-to-hell-bundesarbeitsgemeinschaft-kritischer-polizisten?wt_zmc=sm.ext.zonaudev.facebook.ref.zeitde.share.link.x&utm_medium=sm&utm_source=facebook_zonaudev_ext&utm_campaign=ref&utm_content=zeitde_share_link_x

    „Es war, sorry für die Wortwahl, eine Scheißidee, den G20-Gipfel in Hamburg zu veranstalten. 20.000 PolizistInnen sollen eine offene Stadtgesellschaft in Schach halten, damit sich die Mächtigen der Welt ein Stelldichein geben können. Was soll das?
    Schon klar, miteinander sprechen ist besser als nicht oder gar übereinander zu reden. Aber Flugplätze und Hotels, in denen man das tun kann, gibt es auch außerhalb von Städten. Oder in der Wüste.“
    http://www.taz.de/!5428055

    „Juristen haben der Polizei vorgeworfen, im Umgang mit dem Protest gegen den G20-Gipfel die Regeln des Rechtsstaats nicht mehr eingehalten zu haben. Im Falle des Protestcamps Entenwerder sei gegen einen Gerichtsbeschluss agiert worden, sagte Daniela Hödl vom Anwaltlichen Notdienst am Montag. Bei der Demonstration „Welcome to Hell“ seien die Verhandlungen mit den Anmeldern nicht abgewartet worden. „Die Polizei ging vorher rein.““
    http://www.abendblatt.de/hamburg/article211200451/Juristen-Polizei-hielt-Regeln-des-Rechtsstaats-nicht-ein.html

    https://twitter.com/i/videos/883404965477179393?embed_source=facebook
    https://twitter.com/i/videos/884771370902671360?embed_source=facebook

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  2. spöke schreibt:

    Ich will ja nicht wissen was der Polizist vorher einstecken musste, der bei 0:45 humpelnd weg läuft.
    Ich habe das linke Geschmeiß selber erlebt..

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    • beamtendumm schreibt:

      Dann würde ich mir das Video nochmal genau ansehen.

      Der Polizist konnte noch sehr gut rennen bevor er gegen die Wand rannte. Erst danach humpelte er. Er hat sich also verletzt, weil er so dämlich war und gegen die Wand gerannt war. Dass kein Prügelopfer bereit war seinen Aufprall abzufedern kann man den Demonstranten wohl kaum anlasten.

      Oder anders ausgedrückt, hätte den uniformierte Penner nicht gen starken Drang verspürt die Demonstranten zu verprügeln, dann hätte sich der „Ärmste“ auch nicht verletzt.

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  3. W. Korte, Solingen schreibt:

    Speziell zum Fall Hamburg sollte die Frage anders lauten, von wem ging die Gewalt aus. Gewalt erzeugt Gegengewalt. Wenn Chaoten jedoch unbeiligte Sachen und Menschen angreifen, beschädigen, ist die Polizei-Gewalt gerechtfertigt und notwendig. Denn eine Demonstration, so sinnvoll und berechtigt sie ist, darf nicht zur Zerstörung, Beschädigung fremden Eigentums führen. Wenn das nicht beachtet wird, ist die Polizei-Gewalt notwendig. Obwohl ich wirklich kein Freund der Polizei bin, weil ich deren unberechtigte, unbegründete Gewalt mehrmals auch zu spüren bekam. Jedoch was in Hamburg passiert sein soll seitens der Demonstanten, ist nach meiner Meinung die Polizei nicht entschlossen genug, rechtzeitig eingeschritten. Da wäre ich als Polizist früher und härter gegen Zerstörer vorgegangen. Schade um jeden Schlag, der daneben gegangen ist.

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    • beamtendumm schreibt:

      Falsch, so nicht richtig. Es gab Gewalt von Demonstranten. Keine Frage. Das berechtigt aber die Polizei keineswegs wahllos Demonstranten niederzuknüppeln, die offensichtlich nur mal gerade dort standen. Das Video ist eindeutig. Es zeigt keinerlei Gewalt die von diesen Demonstranten ausgingen. Deshalb durfte die Polizei auch keine Gewalt gegen DIESE Demonstranten ausüben.
      Ich kann natürlich verstehen, dass die Polizei dort gefrustet ist, aber das berechtigt eben noch nicht zu Gewalt gegen Bürger. Es sollte noch erwähnt werden, dass das Video sehr deutlich zeigt, dass die Polizei nur an der Gewalt interessiert war. Es gab keinerlei Versuche irgendwelche Demonstranten zu verhaften. Also ist die Gewalt, ohne wenn und aber, nicht entschuldbar.

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