Nützt das Impfen oder schadet es mehr?

Ich empfehle meinen Lesern nicht sich und ihre Kinder grundsätzlich nicht impfen zu lassen, weil das Impfen grundsätzlich gefährlich wäre. Ich empfehle aber sich durchaus kritisch mit dem Thema auseinanderzusetzen, und nicht automatisch jedes Kind impfen zu lassen, nur weil der Staat das will.

Das Thema IMPFEN war hier noch kein großes Thema, besonders Impfkritik nicht. Das hat seinen Grund. Ich selber bin 1960 an Polio erkrankt. Eine Krankheit die mein ganzes Leben verändert hat, und mich lebenslang begleitet hat und wird. Seit 1962 gibt es in der BRD eine Impfung gegen Polio, in der DDR gab es die sogar noch früher.

Meine Krankheit hätte also durch das Impfen verhindert werden können, wenn es die damals in der BRD schon gegeben hätte. Bei diesem Hintergrund bin ich besonders skeptisch wenn Impfgegner leichtfertig und pauschal vom Impfen abraten, und ihre Kinder nicht impfen lassen. Die Kritik der Impfgegner war bisher auch nicht immer überprüfbar.

Aus eigener Erfahrung kann ich also nicht so einfach ein Impfkritiker sein, aber meine eigenen Erfahrung kann auch kein hinreichender Grund sein die Wahrheit zu verleugnen. Dafür reichen aber nicht pauschale Behauptungen.

Es wird von den Impfgegnern behauptet:

Impfen dient nur der Pharmaindustrie

Impfen habe noch niemals eine Krankheit völlig ausgerottet.

Impfen ist gefährlich

Impfen ist Körperverletzung

Impfen ist schädlich

Impfen macht krank

Ungeimpfte Kinder sind gesünder.

Vom Impfen bekommen Kinder AD(H)S (ADS ADHS)

Vom Impfen bekommen Kinder Allergien …

Das ist mir viel zu pauschal, und die Beweise fehlten mir bisher auch dafür. Allerdings muss man auch feststellen, dass sowohl AD(H)S als auch Allergien heute viel häufiger vorkommen, als früher. Der Grund dafür könnte u. a. am Impfen liegen, das muss aber nicht zwingend daran liegen, denn es gibt sicherlich noch viele andere mögliche Gründe für diesen rasanten Anstieg.

Es gab in den Mainstream-Medien mal einen Film über ein Kind, dass an Masern erkrankte, und die Krankheit nicht den normalen Verlauf nahm, wie das meist der Fall ist. Der Junge ist schwer behindert. Der Junge war gegen die Krankheit bereits geimpft, erkrankte aber trotzdem, und Schuld an der Krankheit, und damit an der Behinderung, sollen ungeimpfte Kinder sein. Dieser Vorwurf kann stimmen, muss aber nicht. Ich finde den Vorwurf sehr leichtfertig ausgesprochen.

Das Kind soll gegen Masern geimpft worden sein. Allerdings dauert es einige Zeit bis der Impfschutz dann aufgebaut wird. In dieser Zeit soll das Kind im Kindergarten von einem ungeimpften Kind angesteckt worden sein, und es kam zu einem besonders schweren Verlauf der Krankheit und der bleibenden Behinderung. Das nicht geimpfte Kind hat keine Schäden zurück behalten.

Der Verlauf ist natürlich so möglich, aber sicherlich nicht die einzig denkbare Variante. Besonders dann nicht, wenn man sich ansieht was beim Impfen alles verkehrt laufen kann.

Beispiel Polio. Seit 1962 gab es die Schluckimpfung gegen Polio. Diese Impfung hat sicherlich tausende Kinder in Deutschland vor der Krankheit geschützt, keine Frage. Aber eben nicht alle. Bei der Schluckimpfung gegen Polio wurden lebend Viren verwendet, die man abgeschwächt hat. Es kam damit im Normalfall zu einer leichten Darminfektion die von den Abwehrkräften des Körpers meist erfolgreich bekämpft werden konnte.

Allerdings nicht in allen Fällen. Es gab Fälle, wo ein bis dahin gesundes Kind durch die Impfung an Polio erkrankte und bleibende Schäden zurück blieben. Außerdem ist ein geimpftes Kind ca, 8 Wochen ansteckend. Es kam schon vor, dass zwar das Kind die Impfung überstand, aber verwandte durch das geimpfte Kind angesteckt wurden.

Dies zeigt das Impfen keineswegs immer nützlich sein muss, und schon gar nicht immer ungefährlich ist. Auch zeigt es in dem Beispiel bzgl. der Masern-Erkrankung, dass die Erkrankung evtl. auch durch die Impfung ausgelöst worden sein konnte.

Denkbar ist auch, dass das Kind zwar tatsächlich durch ein anderes Kindergartenkind angesteckt wurde, der Verlauf der Krankheit aber harmloser abgelaufen wäre, wenn es nicht zeitgleich die Impfung gegeben hätte.

Beiträge über Impfen sind halt immer mit viel „wenn und aber“ verbunden. Die Impfbefürworter und Impfgegner sind sich aber häufig sehr ähnlich, und lassen nur ihre eigene Meinung zu. Für „wenn und aber“ ist da häufig kein Platz.

Vor einigen Wochen fand ich einen Beitrag.

Es ist belegt: AD(H)S durch Impfungen

http://liebeisstleben.com/2017/03/16/es-ist-belegt-adhs-durch-impfungen/

Auf der Seite wird viel Zeug verkauft, und solche Seiten sehe ich immer sehr kritisch. Geht es den Leuten wirklich um Aufklärung, oder darum was zu verkaufen, und Provisionen zu verdienen? Letztendlich muss das jeder für sich selber entscheiden, aber bei mir führt so etwas schnell zu Abwertung.

Einige Fachleute (Ärzte, Psychologen usw.) machen das heute übliche übermäßige Impfen für die dramatische Zunahme von Verhaltensstörungen, auch als AD(H)S bekannt, mitverantwortlich.

In Deutschland wurde die Zahl offiziell empfohlener Impfdosen für Kinder bis 6 Jahre seit 1972 permanent angehoben, von 5 Dosen auf heute 40, von denen 33 bereits im 1. Lebensjahr verabreicht werden, früher nur eine einzige (Abb. links).

Impfstoffe, die Quecksilber, Aluminium, Formaldehyd und viele andere chemische Zusätze enthalten, könnten die Blut-Hirn-Schranke überwinden und im Gehirn neurologische Schäden hervorrufen.

Hier wurden einige Tatsachen verbreitet, aber einiges ist auch zu unkonkret. Richtig ist, dass heute tatsächlich immer mehr, gegen immer mehr geimpft wird. Völlig richtig ist auch die Kritik an den Zusatzstoffen. Eine Aussage wie „einige Fachleute“ ist mir jedoch viel zu ungenau und nicht nachprüfbar.

Es folgten einige Berichte über Kinder, wie z. B.

Unser Sohn konnte in den ersten Lebensjahren ausdauernd spielen, er war stets fröhlich, zufrieden und unauffällig. Eine Fünffach-Impfung machte dem abrupt ein Ende. Sie verwandelte unser „Vorzeigekind“ innerhalb weniger Tage in ein Sorgenkind. Der Junge wurde hyperaktiv mit vielen Begleitsymptomen.

Das kann natürlich sein, aber als Beweis kann ich das noch nicht sehen. Immer wieder hört man auch, dass ungeimpfte Kinder gesünder wären als geimpfte Kinder, aber die Beweise fehlten mir dazu bislang. Jetzt wurde ein neuer Beitrag gefunden den man anders bewerten muss.

Neue Studie belegt: Ungeimpfte Kinder haben signifikant weniger gesundheitliche Probleme

http://www.epochtimes.de/gesundheit/neue-studie-belegt-ungeimpfte-kinder-haben-signifikant-weniger-gesundheitliche-probleme-a2122670.html

Man wird dann auch noch konkreter was die Krankheiten betrifft.

Laut Erkenntnissen einer Studie der Jackson-State-University in den USA haben nicht geimpfte Kinder deutlich weniger Gesundheitsprobleme, als geimpfte Altersgenossen. Die Studie, die die erste ihrer Art ist, betrachtete mehr als 600 „Homeschooler“ im Alter von 6 bis 12 Jahren. Am deutlichsten zeigte sich der Unterschied bei Lungenentzündungen, Heuschnupfen, ADHS, Mittelohrentzündungen und chronischen Allergien.

Das Problem bei so einer Studie ergab sich bisher schon bei der Auswahl der Kinder. man kann nicht einfach in eine Schule gehen, und alle Kinder vergleichen, weil an einer normalen Schule der Anteil der nicht geimpften Kinder viel zu gering ist.

Bei den Homeschooler ist das anders. 405 Kinder waren (teilweise) geimpft und 261 Kinder waren nicht geimpft. Die Unterschieden waren teilweise erschreckend. Allergien wie Heuschnupfen waren bei den geimpften Kindern 30x höher als bei den nicht geimpften Kindern.

Darüber hinaus zeigten die Ergebnisse, dass geimpfte Kinder zu 300 Prozent eher die Diagnose einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) erhielten und 340 Prozent eher an einer Lungenentzündung erkrankten.

Geimpfte Kinder erkrankten auch um 300 Prozent eher an einer Mittelohrentzündung und um 700 Prozent eher kam es zu chirurgischen Eingriffen am Mittelohr. Vier Fünftel aller Kinder in den USA erleiden Ohr-Infektionen bevor sie 3 Jahre alt sind und dies ist ein Hauptgrund für Kinderarztbesuche und Antibiotika-Rezepte in dieser Altersgruppe.

„Experten“behaupten, dass Impfstoffe keinen Autismus verursachen, trotzdem wurden bei geimpften Kindern dreimal so häufig Krankheitssymptome aus dem Autismus-Spektrum festgestellt. Geimpfte Kinder wurden auch 2,5 mal häufiger mit einer chronischen Krankheit diagnostiziert, als ungeimpfte Kinder. Dies erklärt wahrscheinlich, warum 43 Prozent der amerikanischen Kinder – insgesamt 32 Millionen – mindestens eine von 20 chronischen Krankheiten haben und dies viermal häufiger als ihre Eltern. Das ist doch eine erschreckende Zahl. Eltern wollen doch gesunde Kinder, und diese nicht krank behandeln. Wenn heute Kinder viermal häufiger an chronischen Krankheiten leiden, dann läuft doch was grundsätzlich falsch.

So eine Studie sollte erst der Anfang sein. Es müsste weitere unabhängige Studien geben, z. B. in einem anderen Land. Zumindest kann gesagt werden, dass diese Studie jetzt mal einiges bestätigt, was die Impfkritiker schon lange behaupten.

Ich kann von mir noch nicht behaupten, dass ich jetzt zu den Impfkritikern übergelaufen wäre, und sämtliche Impfungen verteufele, aber man kann vermutlich zumindest den Rat geben, auch hier kritisch zu sein, und nicht alles zu glauben oder blind mitzumachen. Bei dem starken Anstieg der Impfungen sollte man zumindest überlegen, ob wirklich sämtliche Impfungen nötig sind. Evtl. kann es auch ratsam sein die Kinder nicht zu früh impfen zu lassen.

Es gibt übrigens einen fatalen Unterschied zwischen den hardcore Impfbefürworter und den hardcore Impfgegnern. Die Impfgegner verteufeln das Impfen, die Impfbefürworter verteufeln die Impfgegner.

 

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4 Antworten zu Nützt das Impfen oder schadet es mehr?

  1. M.F.S. schreibt:

    Hörenswerter Vortrag von Hans Tolzin: Impfen, Menschenrecht oder Körperverletzung?

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  2. justizfreund schreibt:

    Vom Grundsatz kann man schon mal nur Impfbefürworter sein oder auch nicht:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Pocken

    Das tolle ist, dass Impfgegner jetzt auch sagen, dass ihre Kinder heute alle nicht geimpft worden sind und kein einziges ist an Pocken erkrankt und daher war das eine völlig überflüssige Impfung.
    Das ist aber Reichsbürger- bzw. Sonnenland-Denken.

    Kann man das überhaupt noch „Impfen“ nennen oder das vollstopfen mit Chemikalien?

    „Impfstoffe sind einfach zu profitabel, was erklärt, warum Kinder heute in den USA bis zu ihrem sechsten Geburtstag bis zu 50 Dosen von 14 Impfstoffen erhalten. Die pharmazeutische Industrie ist zu großen Anstrengungen bereit, um diese riesigen Geldquellen zu verteidigen.“

    Es gibt also Impfstoffe gegen Krankheiten, die als sehr sinnvoll angesehen werden wie zB. Pocken (nicht mehr notwendig), Tetanus und Polio, weil in der Masse gesehen die Schäden durch Impfen ein vielfaches geringer sind, wie die Schäden des Nichtimpfens.

    Was mich nicht umbringt macht mein Immunsystem stark:
    „Es ist wohl der ganze Cocktail, der dort inhaliert wird. Wir wissen, dass Bakterien, Schimmelpilze und wahrscheinlich ebenso Pflanzenbestandteile günstig für das Training des Immunsystems sind.“
    http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/allergie-praevention-kuhstall-ist-der-beste-schutz-1.1911466

    Das müsste ja dann gewisermassen auch für abgeschwächte Poliobakterien gelten, je nach Dosis, die sich natürlich nicht immer auf das einzelne Individuum bezogen genau einstellen lässt.

    Auch in Deutschland werden mittlerweile für Kinder im Alter von 0-12 Jahren 17 Impfungen empfohlen!

    Je nach Nutzenanalyse bzw. Nebenwirkungen erscheint mir eine Windpockenimpfung auch sehr empfehlenswert. Das Problem ist, dass man Windpocken nur einmal im Leben bekommt und dannn gehen sie weg. In den meisten Fällen verläuft die Krankheit glimpflich aber es gibt auch Todesfälle. Tatsächlich ist der Virus aber immer noch im Körper. Er wird nur durch das Immunsystem in Schach gehalten. Ist das Immunsystem geschwächt, dann bekommt man künftig immer wieder Herpes Zoster (Gürtelrose) und das kann richtig übel sein und dann bei manchen auch immer wieder.

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    • beamtendumm schreibt:

      Was mich nicht umbringt macht mein Immunsystem stark:

      Das mag für das Immunsystem zutreffen, aber dummerweise überwinden manche Sachen, z. B. Inhaltsstoffe des gespritzten Serums, wie Quecksilber, locker die Blut-Hirn-Schranke und können dort zu Schäden führen.

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  3. Korte Werner schreibt:

    Um möglichst alle Kinder krank, jedoch mindestens zu seelischen Krüppeln zu machen degradieren sich viele „Familien“- (hin?) Richter“ zu Hilfsarbeitern, Sekretärinnen von Jugendämtern und „Staats“-Anwälten, wenn Eltern/Mütter z. B. ihre Kinder nicht wie von der Pharma-Lobby und ihren Hilsarbeitern gefordert, Impfen und/oder vergiften lassen. Wie ist das möglich ? Es gibt Bestrebungen von Polit-Darstellern**, Gesetze zu beschließen, wenn Kinder nicht die vorgesehenen Giftcoktails/Impfungen nachweisen können, dürfen sie keine Kindergarten oder gar Schule besuchen. ** Offiziell lassen sie sich als Politiker betiteln. Die Pharma-Lobby hat gute Vorarbeit geleistet und genügend Befehlsempfänger erreicht.

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