LANDTAGSWAHL NRW: AfD Ergebnis im Rurhgebiet

Bei den Landtagswahlen in NRW bekam die AfD landesweit 7,4 % der abgegebenen Stimmen. Geht man nicht von den abgegebenen Stimmen aus, sondern von den Wahlberechtigten, dann würde die AfD in NRW mit 4,8 nicht in den Landtag kommen.

7,4 % dürfte für die AfD aber nicht unbedingt das gewesen sein, was sich die Partei erwartet hatte. 2016 erreichte die Partei in Baden-Württemberg immerhin 15,1 %, in Rheinland-Pfalz 12,6 % und in Sachsen-Anhalt sogar 24,3 % der abgegeben Stimmen. Von diesen Ergebnissen ist man 2017 meilenweit entfernt.

Dennoch gibt es in NRW deutliche Unterschiede. Im Ruhrgebiet, besonders in Städten mit einem sehr hohen Ausländeranteil, wie Duisburg, Essen und Gelsenkirchen erreichte die AfD ihre besten Ergebnisse.

In Duisburg-Marxloh wurden 16,26 % erreicht, allerdings bei einer Wahlbeteiligung von nur 33 %. Der Stadtteil wird von der Polizei auch schon Mal als No-go-Area bezeichnet. Auf ganz Duisburg bezogen erreichte die Partei 10,41 % der Stimmen.

Im Essener Norden wurden von der AfD fast 20 % erreicht. In manchen Stadtteilen wurde die Partei die zweitstärkste Kraft. Das Ergebnis für ganz Essen liegt bei 9,8 Prozent der Stimmen.

Bei den letzten Kommunalwahlen in Gelsenkirchen erreichte die SPD dort eine absolute Mehrheit. Bei den jetzigen Landtagswahlen waren es ca. 12,5 % weniger. Die AfD erreichte in Gelsenkirchen 15,2 % der Stimmen.

Gelsenkirchen ist eine Stadt mit extrem hohen Ausländeranteil. 20 % sollen Ausländer sein, dazu kommen dann noch die Deutschen mit Migrationshintergrund. Geht man in Gelsenkirchen durch die Haupteinkaufsstraße am Bahnhof, bekommt man Zweifel an der Statistik.

Deutsche sieht man dort nur hin und wieder, und zwar hauptsächlich während des Wahlkampfs auf einem Plakat.

Sonst kommt man sich manchmal als Deutscher auf der Bahnhofstr. schon sehr verloren vor.

Es gibt sogar einen Rentner, der früher mal im Stadtrat war, der täglich mit seiner Frau bewusst 1 bis 2 Stunden durch die Einkaufsstraße läuft, damit die Stadt nicht ganz in ausländischer Hand ist.

In NRW hat die CDU die Landtagswahl 2017 gewonnen, und war vielleicht sogar selber überrascht über das Ergebnis. Auch in Gelsenkirchen konnte die Partei dazu gewinnen, aber doch weniger als im Rest von NRW.

Das Bild täuscht, die CDU war bei dieser Wahl auch in Gelsenkirchen nicht am Boden. Und die Kandidatin war immerhin an diesem Tag schon die 2. Deutsche die ich dort erblickte.

Das überdurchschnittliche Abschneiden der AfD im Ruhrgebiet hängt nicht damit zusammen, dass hier die Menschen besonders ausländerfeindlich wären. Ganz im Gegenteil, Die Menschen sind es hier seit über 100 Jahren gewohnt mit ausländischen Bürgern zusammenzuleben. Die Berührungsängste sind hier eigentlich sehr gering. Die Protestwahl der AfD hängt einfach mit einer falschen, deutschfeindlichen Politik zusammen. Wenn man sich im eigen Land, bzw. der eigenen Stadt schon als Fremder fühlt, dann ist das Maß halt überschritten.

Seit Jahren gibt es hier eine falsche Integrationspolitik. Integration fördern, bedeutet, dass man auch etwas von den Zugereisten verlangen muss. Fördern kommt von fordern. Die Politik fordert aber schon lange nichts mehr von unseren ausländischen Mitbürgern, besonders wenn diese einer bestimmten Gruppe angehören. Während es viele Zuwanderer geschafft haben sich hier zu integrieren, gibt es eben auch Gruppen, die das seit Jahrzehnten verweigern, und in einer Parallelgesellschaft leben. Anpassung wird nur von Deutschen erwartet, sonst wird man als Nazi betitelt. Bei kritischen Aussagen bezüglich Zuwanderer wird gleich die Nazikeule geschwungen, aber regelmäßig toleriert, wenn Zuwanderer sich deutschfeindlich äußern und verhalten.

Ich bin überzeugt, dass die AfD nicht wirklich direkt was verändern kann, aber vielleicht schafft sie es zumindest indirekt. Die großen Parteien könnten evtl. mal gezwungen sein eine aktivere Politik bezüglich Ausländer, Integration und Zuwanderung zu betreiben. Und das wäre ja auch schon Mal was.

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Eine Antwort zu LANDTAGSWAHL NRW: AfD Ergebnis im Rurhgebiet

  1. justizfreund schreibt:

    Die AfD will gar nichts diesbezüglich wirklich verändern, sondern damit nur Wählerstimmen einheimsen und so tun als ob.

    ZDF-neo 18.05.2017 23:00 Uhr
    „Manipuliert“ bei ZDFneo Sascha Lobo erklärt das Internet
    Auf ZDFneo treten acht gelehrige Schüler zum Fach Internetkunde an. Referendar Sascha Lobo doziert über die Tücken der sozialen Medien.
    http://www.tvmovie.de/tv/manipuliert-100141809

    Aber Beatrix von Storch möchte Grundbesitz wieder an ehemalige adelige Grossgrundbesitzer zurückgeben. Diesbezügl. versucht sie stetig zu regieren.

    Je nachdem wen man fragt:
    WELT – Die AfD will gar nicht regieren (zB. Frauke Petry).
    Nicht regieren müssen – das kommt der AfD sehr zupass – WELT
    AfD will noch nicht regieren – SPIEGEL ONLINE
    Alexander Gauland: Die AfD will regieren – unter einer Bedingung
    Jörg Meuthen: AfD will ‚langfristig in Deutschland regieren‘ – RP Online

    Und falls diese dann doch mal regieren sollten, dann haben die alle die Probleme wie alle anderen Regierenden auch. Wenn die nicht schön brav sind, wenn der Erdowahn kommt, dann lässt der mal eben 1 Million Flüchtlinge zu uns rein, die dann alle illegal irgendwo in der EU einreisen. usw.
    Wie man diese Probleme wirklich löst, da haben die keine Ideen und Vorschläge.

    Dagegen ist nichts einzuwenden, sondern grundsätzlich im Gegenteil:
    https://afdkompakt.de/2017/05/11/ueberlastung-der-justiz-bedroht-die-handlungsfaehigkeit-des-rechtstaates
    Allerdings geht man bei der AfD ebenfalls selbstverständlich davon aus, dass derjenige der angeklagt oder verfolgt wird auch Schuldig ist. Man forderte zwischenzeitlich Einschränkungen von Berufungen und eine Einschränkung der Möglichkeiten des Bürgers sich gegen Strafverfolgung zu wehren um eine zügigere Abwicklung von „Kriminellen“ und deren Verurteilung zu ermöglichen.
    Irgendjemand muss da aber schon mal ein wenig Verstand eingeschaltet haben, denn nun fordert man auch mehr Justiz-Stellen.

    Das mehr Personal eingestellt wird um die Grund- und Menschenrechte auch mehr schützen zu können und um Missstände zu beheben, dass interessiert auch gar keinen. Rein mehr Macht und Gewalt um gegen die Bevölkerung vorgehen zu können, weil die Jusitz natürlich und selbstverständlich immer richtig handelt.

    Das kann Prof. Bausback auch und es kann jeder. Mehr Macht und Gewalt des Staates geht immer:
    Bausback wirbt morgen im Bundesrat : „Unerlaubte Mitschnitte in Gerichtsverhandlungen lückenlos unter Strafe stellen! / Heimliche Aufnahmen von Gerichtsverhandlungen verletzen Persönlichkeitsrechte und sind Gefahr für unseren Rechtsstaat!“ 11.05.2017
    https://www.justiz.bayern.de/presse-und-medien/pressemitteilungen/archiv/2017/53.php

    Dafür hat er mir mitgeteilt, dass die Grund- und Menschenrechte für ihn nichtexistent sind und er staatliche Rechtsverletzungen diesbezüglich gerne mit vornimmt und unterstützt.

    Es soll rein das Tätigen entsprechender Mitschnitte bei Gericht unter Strafe gestellt werden, damit der Bürger noch hilfloser ist und damit es keine Beweise für die bei Gericht üblichen willkürlichen Protokoll- und Sachverhaltsfälschungen geben kann:

    Richter fälscht Urteil und Protokoll – und erhält Freispruch, „Ansonsten wären alle Richter schon vom Dienst entfernt“, 25.06.2014
    http://blog.justizfreund.de/richter-faelscht-urteil-und-protokoll-und-erhaelt-freispruch-ansonsten-waeren-alle-richter-schon-vom-dienst-entfernt-25-06-2014

    Die Veröffentlichung entsprechender Mitschnitte ist ohnehin ohne Erlaubnis der Beteiligten grundsätzlich nicht erlaubt.
    https://www.datenschutz-wiki.de/Recht_am_eigenen_Bild
    https://www.telemedicus.info/urteile/Allgemeines-Persoenlichkeitsrecht/Recht-am-eigenen-Wort/207-BVerfG-Az-2-BvR-45471-Heimliche-Tonbandaufnahmen.html

    Und wie immer, es sei denn man ist selbst persönlich von der Justizwillkür bei der AfD betroffen, In Sachsen (Der Justizsachsensumpf ist ja mehr als bekannt):
    ….Das haarsträubende Urteil des Oberlandesgericht Dresden erscheint auch deshalb in einem seltsamen Licht, als der Vorsitzende des 4. Zivilsenats des OLG Dresden, Dr. Lames, SPD Fraktionsführer des Dresdener Stadtrates ist und dort mit den Grünen in einer Koalition sitzt.
    Die Alternative für Deutschland fordert die Unabhängigkeit der Justiz und will die in Deutschland systembedingte Einflussnahme der politischen Parteien auf die Ernennung von Richtern und Staatsanwälten beenden.

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