1 Jahr danach

Vor genau einem Jahr hatte ich einen Unfall, der hier im öffentlichen Bereich kaum thematisiert wurde.

https://beamtendumm.wordpress.com/2016/03/21/1-uhr-ich-bin-endlich-zurueck/

Damals war ich aus dem Rollstuhl gefallen, weil die Straßen hier so toll sind. Auf Kopfsteinpflaster hat es den Rollstuhl verrissen, weil das rechte Vorderrad von einem hochstehenden Stein nach rechts verschlagen wurde, und der Rollstuhl deshalb völlig aus der Spur kam.

Ich wurde aus dem Rollstuhl geschleudert, und knallte auf das Kopfsteinpflaster, was zu einem dreifachen Armbruch rechts führte. Weil auch der Handrücken gebrochen war, und ich auf eine OP verzichtete, landete der Arm für 12 Wochen im Gips.

Bis heute habe ich noch immer Einschränkungen, obwohl es zwischenzeitlich Ergotherapie und Physiotherapie gab.

Weil ich damals mit dem Gipsarm nur sehr schlecht schreiben konnte, erschienen damals hier kaum Beiträge. Dies führte dann dazu, dass der Schwachkopf von NIEDERRHEINER auf seinem Blog die These verkündete, dass ich angeblich im Knast wäre.

2016 war gesundheitlich kein gutes Jahr. Kaum war im Juni der Gips ab, da machte mein Rücken massive Probleme. Das ging soweit, dass ich bei Netto beinahe der Rettungswagen rufen musste.

Nach dem Motto: „Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende“ hatte ich bereits für Januar 2017 ein Enddatum geplant. Das hat sich inzwischen aber erledigt, weil ich in der zweiten Jahreshälfte eine Behandlung aufgenommen hatte, die von der Krankenkasse natürlich nicht übernommen wird, aber weitaus erfolgreicher ist, als die wöchentliche Krankenbehandlung.

 

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

9 Antworten zu 1 Jahr danach

  1. Korte Werner schreibt:

    Weil die Systemlinge vor keiner Gemeinheit zurückschrecken, lebt jeder gefährlich, der noch aufrecht geblieben ist und die System-immamenten Mißstände anprangert oder sich dagegen wehrt. Demokratie nach der Weltanschauung unserer Systemlinge und Gutmenschen ist die, jeder der Mißstände anprangert ist Nazi, böser Rechter und hat kein LEBENSRECHT, muß mit allen Mitteln (auch illegalen) bekämpft werden. Dazu nutzt das System die Justiz als auch die Antifanten und sonstigen Gutmenschen. Wie wir sehen, es funktioniert (wie geschmiert) !

    Gefällt mir

  2. Caesar schreibt:

    Ich finde, da stehen dir aber Schadensersatz- und Schmerzengeldansprüche gegen die Stadt Gelsenkirchen zu. Wenn die Straßen so schlecht sind, dass Behinderte dort zu Fall kommen und sich erheblich verletzen, ist auf jeden Fall die Stadt dafür verantwortlich.

    Ich habe von dem Armbruch bis heute nichts gewusst. An deinem Geburtstag im Juni war ja auch schon alles vorbei, und da hat auch keiner mehr was davon gesagt.

    Jetzt ist klar, warum du damals hier so wenig geschrieben hast (Grüße an den dummen Niederheini).

    Gefällt mir

    • beamtendumm schreibt:

      Das war nicht in Gelsenkirchen passiert. Die Sch…. haben mich damals sofort im Krankenhaus besucht, noch bevor die Ärzte sich um mich wirklich gekümmert haben. Die haben nämlich kurz nach meiner Einlieferung lieber alle Mann Pause gemacht.

      Der Gips war verdammt lange dran. Erst Anfang Juni kam der ab. (Vielleicht hatte ich den Armbruch schon fest bei meiner Geburt eingerechnet, und bin deswegen erst am 18. zur Welt gekommen. 😉 )

      Gefällt mir

  3. M.F.S. schreibt:

    „…hatte ich bereits für Januar 2017 ein Enddatum geplant. Das hat sich inzwischen aber erledigt…“

    Da bin ich im Nachhinein sehr froh drüber. Ich habe eine Frage zu Deinem Artikel, welcher automatisch erscheint wenn Du einige Tage nicht anwesend bist: Hast Du dazu eine konkrete Handlungsempfehlung für Leser?

    Gefällt mir

    • beamtendumm schreibt:

      Wohl eher nicht, weil ich ja jetzt auch nicht weiß, was dann passiert sein wird.

      Allerdings sollte mal versuchen mich über das Erscheinen des Beitrags zu informieren, damit der schnellsten wieder verschwindet, wenn das nur ein Fehlalarm war.

      Gefällt mir

      • M.F.S. schreibt:

        Einmal angenommen ich lese besagten Artikel, würde Dich anschreiben oder versuchen telefonisch zu erreichen und von Dir wäre nichts zu vernehmen, dann wüsste ich nicht was Deinen Vorstellungen entsprechend zu tun wäre. Vielleicht gibt es ja bereits irgendeine Art von Notfallkette, aber die kenne ich nicht.

        Gefällt mir

      • beamtendumm schreibt:

        Mal angenommen es wäre Knast, dann kann ich dir/euch nur schwer sagen welcher. Früher war das einfacher, da wäre normalerweise Gelsenkirchen zuständig gewesen.
        Bei einem jetzigen Gesundheitszustand könnte aber auch der Alte Säcke-Knast in Bochum mein mögliches Domizil sein, oder gleich das Justizvollzugskrankenhaus Fröndenberg.
        Es gibt also mindestens 3 Möglichkeiten.

        Es gibt auch noch 2 Personen, die theoretisch hier was posten könnten, aber ich vermute, dass die dazu nicht wirklich in der Lage wären. Vielleicht sollte ich mal mit jemand sprechen, die dazu vermutlich am Ehesten in der Lage wäre.

        Du willst mal Blumen auf mein Grab legen? 😉 Ich weiß selber nicht, wo die mich verschachern würden. Sorry. 😉

        Gefällt mir

      • M.F.S. schreibt:

        Sorry, bin zu weit weg und Fleurop liefert glaube ich nicht direkt ans Grab. Für eine Notfallkette wäre es dann auch bereits zu spät, mir erschließt sich leider nicht was ich (außer es zur Kenntnis zu nehmen) tun könnte wenn zuvor Genanntes der Fall wäre. Beispielsweise ob die Möglichkeit und der Wunsch besteht jemandem aus Deiner Nähe Bescheid zu geben der dann bei Dir zuhause vorbeischaut. Oder falls sich herausstellen sollte dass Du im Gefängnis bist, was man dann für Dich tun könnte. Wenn ich nicht weiß was ich im Rahmen meiner Möglichkeiten tun könnte und ob Du das überhaupt wünschst, führt es auch zu nichts wenn ich den besagten Artikel lese und dann gegebenenfalls feststelle dass Du telefonisch nicht errichbar bist. Ich könnte dann eigentlich nur einen Kommentar setzen und darauf hinweisen.

        Gefällt mir

  4. vogtb schreibt:

    Die Entscheidung das „Enddatum Januar 2017“ zu verwerfen, war eine sehr vernünftige, Herr Schreiber! Ich hoffe nicht nur aus meiner freundschaftlichen Verbindung zu ihnen, sondern im Interesse aller ihrer Leser, und aller Menschen, die auf ihre Hilfe und investigative Fähigkeiten angewiesen sind, dass so eine „Maßnahme“ nunmehr dauerhaft aus ihren Planungen gestrichen bleibt! Mit freundschaftlichen Grüßen aus dem Hohen Norden Bernd Vogt Netzwerk Menschenrechte

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s