Die moderne Hexenverfolgung am Niederrhein und das Kindeswohl

Hildegard von Bingen wurde im Sommer 1098 geboren. Sie war ein schwächliches Kind und litt häufig unter Krankheiten. Die Eltern gaben ihr Kind in die Obhut eines Klosters.

Hildegard von Bingen war auf vielen Gebieten aktiv. Auch in der medizinischen Forschung.

Im Alter von 81 Jahren verstarb Hildegard in dem von ihr gegründeten Kloster Rupertsberg bei Bingen am 17. September 1179. Die heutige durchschnittliche Lebenserwartung beträgt für Frauen, die 1950 geboren wurden, ca. 68,5 Jahre. Hildegard von Bingen wurde also schon vor ungefähr 900 Jahren älter, als die  heutige Durchschnittsfrau, und das als häufig krankes und schwächelndes Kind.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/273406/umfrage/entwicklung-der-lebenserwartung-bei-geburt–in-deutschland-nach-geschlecht/

Ihre medizinischen Erkenntnisse werden auch heute noch gerne genutzt.

Wäre Hildegard von Bingen etwa 500 Jahre später geboren worden, dann bestünde eine große Wahrscheinlichkeit, dass sie dann niemals so alt geworden wäre. Besonders ihre medizinischen Forschungen und ihr Wissen hätten vermutlich dafür gesorgt, dass sie im Mittelalter vorzeitig ins Jenseits befördert worden wäre.


Das dunkle Kapitel der europäischen Hexenverfolgung fand vom 13. Jahrhundert bis ins 18. Jahrhundert statt. In Deutschland wurde 1775 die letzte Hexe zum Tode verurteilt.

http://www.spontis.de/schwarze-szene/hintergruende/4-april-1775-deutschlands-letzte-hexe-zum-tode-verurteilt/

Es wird geschätzt, dass die Verfolgung in ganz Europa zwischen 40.000 bis 60.000 Todesopfer forderte.

Den Höhepunkt hatte die Ermordung der Frauen in der Zeit des 30-jährigen Krieges von 1618 bis 1648.


Galileo Galilei wurde am 15. Februar 1564 in Pisa geboren. Er verstarb am 29. Dezember 1641 bzw. am 8. Januar 1642 (Kalenderreform). Er wurde ca. 78 Jahre alt – auch beachtlich verglichen mit der heutigen Lebenserwartung.

Galilei bestätigte auch die Erkenntnisse von Kopernikus, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Dies war mitten im 30-jährigen Krieg, wo auch die Hexenverbrennung ihren Höhepunkt hatte. Im Jahre 1633 musste er seiner Lehre von der Erdbewegung abschwören, weil seine Erkenntnisse nicht dem Weltbild der Kirche entsprachen.


Es kann davon ausgegangen werden, dass auch Hildegard von Bingen der Hexenverfolgung zum Opfer gefallen wäre, wenn sie während dieser Zeit gelebt und gewirkt hätte.

Heute wird um die Hexenverfolgung ein großes Drama gemacht, dabei soll es, trotz allem Leid, in den 500 Jahren europaweit nur 40.000 bis 60.000 Todesopfer gegeben haben. Gerechnet auf 500 Jahre wären das also nur ca. 80 bis 120 Todesfälle im Jahr – und das auch noch europaweit.

Geht man davon aus, dass die absolute Mehrheit während des 30-jährigen Krieg getötet wurde, dann kommt man auf bis zu 2.000 Todesfälle im Jahr.


Die gesamte Hexenverfolgung konnte den Fortschritt vermutlich nicht wesentlich aufhalten. Trotz des Widerrufs von Galilei dreht sich auch die Erde noch heute um die Sonne, auch wenn das nicht in das damalige Weltbild der Kirche passte.

Bis heute ist die Erde noch immer eine Kugel, auch wenn die Kirche über mehrere Jahrhunderte etwas anderes verbreitet hatte.  Das ist natürlich erstaunlich, denn wenn sie  angeblich so einen guten Draht zu Gott hat, dann hätte sie das doch schon früher mal abklären können.


Heute werden ganz offiziell in Deutschland keine Hexen mehr getötet, und angeblich gibt es auch offiziell keine angeblichen Hexen mehr, das bedeutet aber nicht, dass sich ähnliches unter Verwendung neuer Begriffe nicht wiederholt.

Statt dem Begriff HEXE werden heute vielleicht Begriffe wie ESOTERIKER, NAZI, REICHSDEUTSCHER oder VERSCHWÖRUNGSTHEORETIKER verwendet.

Die mordenden Pfaffen von damals sind heute die ANTIFANTEN, GUTMENSCHEN und SYSTEMLINGE. Sie zeichnen sich, wie im Mittelalter, durch Leichtgläubigkeit und Systemhörigkeit aus. Häufig besitzen diese Menschen einen IQ wie ein Teelöffel und sind zum selbständigen Denken nicht (mehr) in der Lage.

Die Rolle der Hexen von damals – also beschimpft und verfolgt werden dann alle andersdenkenden Menschen. Menschen, die noch wissen, wofür das Hirn da ist, und das auch mal zum selbständigen Denken benutzen.

Rainer Hoffmann  ist ein Beispiel, der vor der neuen Inquisition ins Ausland flüchten musste, weil die Gutmenschen, das Kapital und die Politiker die Wahrheit nicht hören wollten. Mit der Lüge konnte so prima das Volk abkassiert werden, so dass die Wahrheit niemand verkünden durfte. Die Wahrheit über die tatsächliche Effizient und die tatsächliche Wirtschaftlichkeit von thermischen Solaranlagen, die schlichtweg unwirtschaftlich waren und sind, sollte das Volk nicht erfahren. Dafür war man bereit, den Wahrheitshexer mehrfach zu inhaftieren und zu psychiatrisieren und die wirtschaftliche Existenz von ihm und seiner Familie zu zerstören.

Heute werden keine Hexen mehr verbrannt. Es gibt andere Mittel. Ein Hexer oder eine Hexe zu verbrennen, das würde viel zu viel Aufmerksamkeit erregen und könnte vielleicht doch mal einen unerwünschten Denkprozess bei den Menschen auslösen. Heute hat man andere Methoden.

Heute nutzt man den Rechtsstaat, der von Rechtstaatlichkeit so weit entfernt ist wie im Mittelalter die heilige Inquisition. Man nutzt die Psychiatrie, die so wissenschaftlich ist wie im Mittelalter die Glaskugel. Und man nutzt noch immer die Dummheit und Leichtgläubigkeit des Volkes, das noch immer die Wahrheit mit Werbesprüchen verwechselt und von der Obrigkeit verarscht werden will.

Wenn z.B. zwei Millionen ausländische „Flüchtlinge“ nach Deutschland kommen, dann gehen die Strafanzeigen angeblich um satte 18% zurück. Wie logisch – und der deutsche Michel glaubt´s.

Auch das Tragen eines T-Shirts mit der Aufschrift PROZESSBEOBACHTER führt zur Hexenverfolgung. Immerhin besagt das Wort PROZESSBEOBACHTUNG angeblich nicht, dass der Träger des T-Shirts ein Prozessbeobachter ist, sondern das Wort hat eine beinahe unendliche Aussagekraft, wozu Juristen ganze Bücher schreiben müssten, um die Bedeutung des Wortes zu erklären. Bereits zweimal wurde ich wegen dieses T-Shirts verfolgt und verhaftet – und das natürlich „Im Namen des (ungefragten) Volkes“.

Nicht immer kommt man mit Haft oder Psychiatrie davon. Manchmal wird man auch in den Selbstmord getrieben oder manchmal auch gleich „gebarschelt“. Hauptsache, es fällt nicht auf.

Unter Demokratie versteht man auch nicht mehr das, was es mal bedeutet hatte. Eigentlich sollte man ja bei einer Wahl mit seinem Stimmzettel jemanden beauftragen und wählen, der die Interessen des jeweils Wählenden vertritt.

Schnell bemächtigte sich aber die Wirtschaft der gewählten Volksvertreter und machte denen klar, dass sie persönlich viel mehr verdienen können, wenn sie nicht die Interessen derer vertreten, die sie gewählt haben, sondern die Interessen des Kapitals vertreten.

Das Volk tröstete sich dann damit, dass es halt das kleinere Übel wählt.

Das ging solange gut, bis der Wähler bemerkte, dass ihm vom kleineren Übel so schlecht wurde, dass er kotzen musste.

Heute haben wir noch drei verschiedenen Gruppen, die sich im Wesentlichen an den Wahlen beteiligen.

1.) Die erste Gruppe besteht aus den verbleibenden Profiteuren der Wahlen. Also das Kapital wird weiter zur Wahl gehen, auch die potenziellen Abgeordneten, die Parteifunktionäre und ihre Angehörigen natürlich. Ebenso die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes gehören dazu.

2.) Dann gibt es noch eine Gruppe, die geht zur Wahl, obwohl sie weiß, dass ihr auch das kleinere Übel nicht weiterhilft. Die wählt hauptsächlich, weil sie Angst davor hat, dass es die anderen noch schlimmer treiben werden. Das ist aber logischerweise nicht der Sinn einer wirklich demokratischen Wahl.

3.) Die dritte Gruppe besteht aus den ewig Gestrigen, die immer noch nicht verstanden haben, dass die angeblich demokratischen Wahlen weder wirklich demokratisch sind noch wirklich etwas verändern, und schön brav weiterhin CDU/CSU/SPD etc. wählen. Die sind vielleicht noch stolz darauf, dass sie angeblich selbst entscheiden können, wer sie in den nächsten Jahren quälen darf.

Auch die Protestwähler gehören dazu. Aus Protest wählt man FDP. Dann wählt man aus Protest DIE GRÜNEN. Danach die Protestpartie DIE LINKE und jetzt die AFD, natürlich aus Protest. Und die Protestwähler lassen sich dann auch noch gerne beschimpfen, weil sie nicht das wählen, was selbsternannte Demokraten für demokratisch halten.

Und täglich grüßt das Murmeltier. Als die Protestpartie, die Pädogrünen die 3-er/4-er Parteienlandschaft von CDU/CSU, FDP und SPD durcheinander brachte, da war für die Demokraten klar, dass die neue Partei gar nicht wählbar war.  Die Pädogrünen galten als Chaoten, nicht demokratisch, extremistisch, verfassungsfeindlich und wurden deshalb vom Verfassungsschutz beobachtet. Echte Demokraten und Gutmenschen konnten diese Partei auf Geheiß der Obrigkeit nicht wählen.

Es gab sie aber doch, die Wähler, die nicht bereit waren, den anerkannten Systemparteien zu folgen. Mit der Zeit wurden die Unwählbaren doch von immer mehr Bürgern gewählt. Deshalb brauchten die Protestwähler eine neue Partei.

Als nächstes übernahm dann DIE LINKE diese Rolle. Wieder war für die Demokraten und jetzt auch für die Pädogrünen klar, dass die neue Partei gar nicht wählbar ist. DIE LINKE galten als Chaoten, nicht demokratisch, extremistisch, verfassungsfeindlich und wurden deshalb vom Verfassungsschutz beobachtet. Echte Demokraten und Gutmenschen konnten diese Partei auf Geheiß der Obrigkeit nicht wählen.

Es gab sie aber doch, die Wähler, die nicht bereit waren, den anerkannten Systemparteien zu folgen. Mit der Zeit wurden die Unwählbaren doch von immer mehr Bürgern gewählt. Deshalb brauchten die Protestwähler eine neue Partei.

Heute hat die AfD diese Rolle übernommen. Wieder war für die Demokraten und jetzt auch für DIE LINKE klar, dass die neue Partei gar nicht wählbar ist.  Die AfD gilt als Chaotenpartei, nicht demokratisch, extremistisch, verfassungsfeindlich und wird deshalb vom Verfassungsschutz beobachtet. Echte Demokraten und Gutmenschen können diese Partei auf Geheiß der Obrigkeit nicht wählen.

So ist es, und so wurde die Demokratie pervertiert. Nicht der Bürger wählt und entscheidet, sondern die Volksdiener bestimmen, wer vom Volk überhaupt gewählt werden darf. Demokratisch ist das nicht, aber es geht immerhin um den Zugang zu den Fleischtöpfen, aus denen unsere Abgeordneten bezahlt werden.

Dort, wo früher die Hexenverbrennung drohte, da drohen heute andere Sanktionen für den unwilligen Bürger, der sich hartnäckig weigert, systemkonform zu denken und zu wählen.

Existenzvernichtung, Haft und Psychiatrie, das hatten wir bereits angeführt. Das ist aber noch nicht alles. Führerscheinentzug für politisch Andersdenkende und widerliche AfD-Wähler wird von ANTIFA, selbsternannten Demokraten, Gutmenschen und Systemlingen gefordert.

Dazu kommt dann auch noch der Kinderklau. Im Grundgesetz gibt es Artikel 6.

(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.

(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.

(3) Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten dürfen Kinder nur auf Grund eines Gesetzes von der Familie getrennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen.

(4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.

(5) Den unehelichen Kindern sind durch die Gesetzgebung die gleichen Bedingungen für ihre leibliche und seelische Entwicklung und ihre Stellung in der Gesellschaft zu schaffen wie den ehelichen Kindern.

Inzwischen haben schon Professoren gemerkt, dass das Grundgesetz in diesem Land keinen Juristen oder Politiker mehr interessiert.

40.000 bis 60.000 getötete Hexen, die europaweit in Jahrhunderten getötet wurden, sind noch heute ein Thema. Kein Thema dagegen ist, wenn alleine in Deutschland 77.000 Kinder und Jugendliche in einem einzigen Jahr (2015) vom Jugendamt in Obhut genommen werden, und die meisten davon den Eltern geraubt und dabei schwer traumatisiert werden. Fast 78.000 Inobhutnahmen in einem Jahr bei ca. 730.000 Geburten, das sollte doch heute viel mehr ein Thema sein als 40.000 bis 60.000 Hexen europaweit, die im Mittelalter verfolgt wurden. Inzwischen werden statistisch ganze Städte, wie z.B. Gladbeck, in einem einzigen Jahr entvölkert, aber das wird natürlich totgeschwiegen.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/12982/umfrage/inobhutnahmen-minderjaehriger-durch-jugendaemter/

Der NIEDERRHEINER ist bekanntlich ein ursprüngliches Suppenhuhn. In dieser Region, unweit entfernt von Bedburg-Hau (bekannt für die riesige Psychiatrie des LVR), gibt es vermehrt Fälle von Kinderklau. Einer Dozentin/Lehrerin, bekannt für ihre gute Arbeit,  wurden vom Jugendamt ursprünglich zwei Kinder geraubt. Der Vorwurf lautete natürlich „Kindeswohlgefährdung“.

KINDESWOHLGEFÄHRDUNG, was ist wohl bei den Suppenhühnern eine Kindeswohlgefährdung?

Wenn das Ordnungsamt den Auftrag erhält zu prüfen, ob eine bestimmte Person unter einer bestimmten Adresse wohnt, dann bekommen die staatlichen Suppenhühner ganz schnell eine Kindeswohlgefährdung hin, und die Hexenverfolgung kann am Niederrhein auch noch 2016/2017 fortgesetzt werden.

Dazu geht der Mitarbeiter des Ordnungsamtes am 27.4.2016 hin und macht mal etwas Radau an der Hütte, dass die Nachbarn aus dem Bett fallen. Und wenn das noch nicht reicht, dann wird gegen 9 Uhr am Morgen an den Rolladen vor den Fenstern gerüttelt, bis im Haus ein Kleinkind anfängt zu weinen. Und schon hat man eine Kindeswohlgefährdung inszeniert. Da nützt es auch nichts, dass die Mama des Kindes aus der Badewanne springt und das verängstigte Kind sofort beruhigt, nein, der Drecksack vom Ordnungsamt ruft sofort die Polizei wegen einer angeblichen Kindeswohlgefährdung.

Wenn es tatsächlich eine Kindeswohlgefährdung gegeben hätte, dann wäre die natürlich von dem Behördenmitarbeiter ausgegangen, aber das verschweigt dieses Beamtendumm natürlich lieber.

Die Polizei kam, aber es war kein Kinderschreien zu hören. Das Kind lag ruhig in den Armen der Mutter, die natürlich keine Kleidung trug, weil sie aus der Wanne kam.

Auch die Polizei besaß die unverschämte Frechheit, sich wieder an den Rolladen zu schaffen zu machen und hat diese sogar hochgedrückt, um in das Haus zu sehen. Was sind das für perverse Spanner da am Niederrhein.

Weil die Polizei kein Kindergeschrei hörte, zogen die wieder ab. Dennoch war dieser Besuch des Ordnungsamtsmitarbeiters der Anfang der neuen Hexenverfolgung mit Kinderklau. Und wie das schon bei der Hexenverfolgung im Mittelalter gängige Praxis war, wurde auch jetzt wieder betrogen, gelogen und getrickst.

Laut der Gefährdetenmeldung des Jugendamts kam die Meldung vom Leiter des Ordnungsamts. Der gab an, dass das Kleinkind angeblich 20 Minuten geschrien hätte, und dabei war er gar nicht vor Ort. Die Aussage ist somit völlig unqualifiziert.

Natürlich wurde auch gegenüber dem Jugendamt verschwiegen, dass das Kind nur angefangen hatte zu weinen, weil der Volltrottel vom Ordnungsamt vor dem Haus randaliert hatte.

Das Jugendamt versuchte dann gleich mehrfach die beiden Kinder der Frau zu rauben. Der Leiter des Jugendamtes erklärte sogar, dass man das jetzt mit aller Härte durchziehen werde. Warum?

Weil ein Kind anfängt zu weinen, wenn vor dem Haus ein Vollpfosten anfängt zu randalieren und sich an den Rolladen zu schaffen macht?

Vermutlich nicht. Vermutlich war das nicht der tatsächliche Grund. Das wäre ja noch keine Hexenverfolgung, das wäre ja nur doof. Es muss also einen anderen Grund geben, denn immerhin versucht man ja, die Mutter auch als Reichsdeutsche und Verschwörungstheoretikerin zu brandmarken.

Tatsächlich, die Mutter war mal politisch aktiv. Sie war parteipolitisch aktiv und im Stadtrat. Dort war sie bei den FREIEN WÄHLERN.

Kein Wunder, dass man dann als Neurechts, Reichsdeutscher oder Verschwörungstheoretiker bezeichnet wird. Hätte die Dame in Kleve das richtige Parteibuch der örtlichen CDU gehabt, sie hätte ihre beiden Kinder heute noch immer. So muss sie sich im Moment noch mit nur einem Kind begnügen.

Zwischenzeitlich hatte man ihr sogar beide Kinder geraubt. Das ältere Kind brachte dann das Jugendamt beim gewalttätigen Vater unter, der auch schon in der Psychiatrie untergebracht war. Nach zwölf Tagen kam das ältere Kind dann zufällig zur Mutter zurück. Die Spuren der vergangenen zwölf Tage waren deutlich zu sehen. Eine Ärztin im Krankenhaus stellte bei dem Kind Hämatome fest, die von Misshandlungen kamen, und das Kind berichtete auch, dass er vom Vater misshandelt wurde bzw. das Jugendamt dafür verantwortlich war, dass es bei einem Arzt fixiert wurde. Auch berichtet der Junge, dass ihm gegen seinen Willen gewaltsam Milch und Tabletten (vermutlich Ritalin o.ä. = Drogen) eingeflößt wurden.

Mit Kindeswohl hat das natürlich nichts zu tun, aber das spielt bei der neuen Hexenverfolgung am Niederrhein auch keine Rolle mehr. Hauptsache, die Behörden haben ihren Spaß. Das war schon im Mittelalter so. Da wurden die Frauen häufig auch nur so zur Belustigung der Mächtigen gequält.

Besonders peinlich ist es dann noch, dass es dort so selbst ernannte „Demokraten“ gibt, die in ihrer bodenlosen Unwissenheit mitteilen, dass sie hoffen, dass die beklaute Mutter noch lange Zeit ihre Kinder nicht zurückbekommen wird. (Offenbar in Unkenntnis, dass ein Kind bereits wieder glücklich ist, weil es wieder bei der Mutter ist.) Diese selbsternannten „Demokraten“ begründen das damit, dass dort am Niederrhein kein Platz wäre für Andersdenkende und Visionäre. Da am platten Land ist nur Platz für Systemdeppen und Suppenhühner.

Diese Leute, die erklären, dass sie politisch Andersdenkende nicht tolerieren können, bezeichnen sich also als Demokraten und nicht etwa selbst als Nazis. Warum eigentlich nicht? Mich erinnert das doch fatal an dieses Gedankengut der Gleichschaltung und Intoleranz.

Hildegard von Bingen kann wahrscheinlich froh sein, dass sie bereits vor 900 Jahren gelebt hat, denn für Forscher und Visionäre wäre heute am Niederrhein jedenfalls kein Platz.

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4 Antworten zu Die moderne Hexenverfolgung am Niederrhein und das Kindeswohl

  1. Korte Werner schreibt:

    Die moderne Hexenverfolgung findet heute in Gerichtssäälen statt. Im Mittelalter waren es die religiösen Talarträger, welche die Hexenprozesse organisierten und der Zeit Vorausdenkende unter dem Gejohle der „Gläubigen“ im Freien auf dem Scheiterhaufen vorzeitig in den Himmel schickten. Heute sind es die juristischen Talarträger, die Menschen, welche etwas anderes glauben und sagen, als die „Obrigkeiten“ hören wollen, von den Gerichtssäälen bis zu lebenslänglich in den Kerker schicken ! Wo ist da ein Unterschied zu erkennen ? Sind wir ins Mittelalter zurück gefallen ?

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    • beamtendumm schreibt:

      Nein, wir haben das Mittelalter auf der Überholspur mit Tempo 250 überholt. Damals war das ja eine vergleichbare geringe Zahl an heute bedauernswerte Opfer. Mit unseren neuzeitlichen Möglichkeiten haben wir diese Zahl gleich vervielfacht.

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  2. ali ria ashley schreibt:

    …habe dank für deine wertvollen Zeilen 🙂

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  3. Pingback: KW10: Wochenrückblick 2017 – Sonntagsnews

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