Ein Trixxer vor dem Herrn

Eigentlich kann der Mann einem Leid tun. Er hat hier schon einiges erlebt in diesem Land. Er hat angeblich die Erfahrungen machen müssen, die einige von uns auch schon erleben „durften“. Und er hat ein Buch darüber geschrieben. Ein Buch, was wahrscheinlich keine Sau interessiert hat.

Der Trixxer schreibt z.B.

dieses Buch ist ein Tatsachenbericht mit brisantem Inhalt. In gleich mehreren Gerichtsprozessen – unter anderem in einem Mietrechtsstreit – musste ich erleben, wie mir jedes Recht abgesprochen wurde. Schlimmer noch: In dem Mietrechtsstreitfall sollte ich für ein Gutachten, das ein sogenannter Sachverständiger erstellte, der für diesen Bereich gar nicht zuständig war, die horrende Summe von 9.300 Euro zahlen. 9.300 Euro für etwas, das das Papier nicht wert ist, auf dem es gedruckt ist. Der Gutachter ermittelte eine Schadenssumme von 450 Euro. Das hätte eigentlich nicht nur ich bemerken müssen, da ich mich als Sohn eines Tischlers mit der Materie des Gutachtens – Tischlerarbeiten – selbst gut auskenne. Sondern auch die beteiligten Richter, denen ich die mehr als offensichtlichen Fehler immer wieder darlegte – ohne Erfolg. …

Ein armes Justizopfer also? Vielleicht, aber dies berechtigt ihn ja noch lange nicht, nun andere Leute regelrecht zu bescheißen.

Ich darf an diese Bilder erinnern.

https://beamtendumm.wordpress.com/2017/02/08/bilder-von-einer-schimmelhuette/

Die Vormieter sind aus dieser Wohnung ausgezogen, weil der Vermieter, das angeblich arme Justizopfer, nicht bereit war die Mängel zu beseitigen. Der Vermieter hat auch nach dem Umzug die Mängel nicht beseitigt, sondern einfach den Schimmel mit Farbe überstreichen lassen, um einen einwandfreien Zustand vorzugaukeln.

Darf man das als arglistige Täuschung bezeichnen?

Immer hin wurde damit ein Zustand vorgegaukelt, der real nicht existiert. Nur durch diese Täuschung wurde das Mietobjekt überhaupt erneut an den Mann gebracht. Die Fotos entstanden ca. 4 Wochen nach dem Einzug. Der Schimmel ist längst wieder unter dem Anstrich durchgekommen. Das zeigt deutlich, dass der schon vorher da war.

Natürlich versucht das arme Justizopfer sich jetzt wieder als Opfer darzustellen. Er spricht von angeblicher Unterschlagung der Miete, obwohl einem so gerichtserfahrenem Vermieter klar sein dürfte, dass er bei so einem Zustand des Objekts, der schlichtweg gesundheitsgefährdend und völlig unzumutbar ist, keinen Mietanspruch hat, Schadensersatzpflichtig ist, und es deshalb auch keine Unterschlagung der Miete geben kann.

Der Vermieter mag sich ja in seinem Buch, das niemand wirklich interessiert, als Opfer bezeichnen, aber die tatsächlichen Opfer sind zumindest hier seine Mieter, in der Schimmelhütte ohne funktionierende Heizung, mit fließendem Wasser an den Fenstern leben müssen.

Aus seinen Schreiben geht hervor, dass sich der Vermieter offenbar als Meister der Verdrehung betrachtet, aber auch diesbezüglich ist er nur ein absoluter Dilettant. Er führt angebliche „Beweise“ an, die mehr als eindeutig gegen ihn sprechen.

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4 Antworten zu Ein Trixxer vor dem Herrn

  1. Justizfreund schreibt:

    Zumindest, dass er bezügl. der Höhe der Kosten des Gutachtens über den Tisch gezogen worden ist, ist nicht auszuschliessen.

    „…wobei dem Sachverständigen aufgegeben wird für das Gutachten nicht mehr als 1250 EUR auszugeben…“

    Wenn der Gutachter mit 1250 EUR nicht hinkommt, wird dann der Verkehrswert für die Zwangsversteigerung gar nicht festgestellt?
    Es ist allerdings tatsächlich so, dass das Gutachten dann auch nicht mehr wie 1250 EUR kostet. Wenn der Gutachter für ein gleiches Gutachten nicht mehr wie 2500 EUR entstehen lassen soll, dann kostet es halt 2500 EUR.
    Gemäss Richter Dr. H. vom LG-Bielefeld ist ein falsches Gutachten dennoch richtig, weil er den Gutachter aus einer vielzahl von Verfahren kennt.

    Es lässt sich also erahnen was dort für ein Abdeckbetrieb mit willkürlicher Geldbeschaffung vorliegt.

    „Das hätte eigentlich nicht nur ich bemerken müssen, da ich mich als Sohn eines Tischlers mit der Materie des Gutachtens – Tischlerarbeiten – selbst gut auskenne.“

    Meint er etwa auch mit der Gutachtenbescheisserei, die er schon vom Papa gelernt hat?

    Vorliegend muss der Vermieter die 9300 EUR ja nun wieder an den Mietern einsparen.
    Das hat man als Mieter nun auch zukünftig in der Regel keine Freude und viel Ärger.

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