Vergleich Kinderklau zu den Geburten

England hat ca. 53 Millionen Einwohner. In Deutschland sind es ca. 82 Millionen. Bei den Geburten sieht das aber anders aus. In England wurden ca. 5% mehr Kinder geboren, als in Deutschland.

Ganz anders sieht das aber beim Kinderklau aus. Obwohl bei uns weniger Kinder geboren werden, werden in Deutschland mindestens 15x mehr Kinder aus den Familien geklaut, als in England. Solche Zahlen sollten doch mal nachdenklich machen.

2015 kamen in Deutschland 738.000 Kinder zur Welt, und 77.000 Fälle von Kinderklau gab es. In England spricht man von 5.000 KINDERN, in Deutschland von 77.000 FÄLLEN. Die genaue Zahl der Kinder ist gar nicht bekannt, denn in einem Fall können auch mal zwei, drei, oder auch sechs Kinder betroffen sein.

Völlig pervers ist dann auch noch die Praxis, dass deutsche Jugendämter vermutlich einige tausend Kinder ins Ausland verschleppen. Deutsche Kinder werden seit Jahren wissentlich in Chile, Frankreich, Griechenland, Italien, Kirgistan, Polen, Rumänien, Spanien, Ukraine, Usbekistan erzogen. Häufig wird diesen Kindern auch noch eine anständige Schulausbildung verweigert.

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4 Antworten zu Vergleich Kinderklau zu den Geburten

  1. Pingback: SSL: Das Chaos | Beamtendumm

  2. beamtendumm schreibt:

    In SWR2 gab es einen Radiobeitrag zu dem Thema. Zu dem Beitrag gab es diesen Text:

    In Großbritannien gibt der Staat Kleinkinder zur Adoption frei, ohne Einwilligung der biologischen Eltern. In keinem anderen europäischen Land ist das möglich. Rund 5000 Kinder werden jedes Jahr von britischen Behörden aus Familien genommen. Häufig betroffen sind sozial schwache Eltern. Schon bei kleinen Versäumnissen der elterlichen Fürsorge oder bei ungeklärten Verletzungen steht der Verdacht des Missbrauchs im Raum. Sozialarbeiter erscheinen in Begleitung von Polizisten und nehmen das Kind mit. Eine betroffene Mutter erzählt, wie hilflos sie sich fühlte, bis sie begann, gegen das System aufzubegehren.

    Bei dem Beitrag geht es hauptsächlich um das Thema Adoption, was in Großbritannien anders gehandhabt wird, als in Deutschland, aber logischerweise kann man die Herausnahmen aus den Familien nicht mit den Adoptionen gleichsetzen. Logischerweise werden mehr Kinder herausgenommen, als tatsächlich adoptiert werden, weil eben nicht jedes Kind adoptiert wird.

    In dem Bericht wird gesagt:

    In England leben zurzeit über 52.000 Kinder in Pflegefamilien, doppelt so viele wie
    vor fünfzehn Jahren.

    In Deutschland hat sich die Zahl der Inobhutnahmen in nur 11 Jahren mehr als verdreifacht. Man kann das auch nicht nur auf die Flüchtlinge schieben, wie das machen versuchen, denn auch schon vor der Flüchtlingswelle hatte sich die Zahl in 10 Jahren verdoppelt.

    Man muss sich auch die Altersstruktur der Kinder ansehen. Kinder ab 12 Jahre sind besonders betroffen, was sicherlich normal ist, aber auch Kinder unter 3 Jahren werden besonders gerne und häufig geklaut. Wer glaubt schon, dass hier massenweise unbegleitete ausländische Baby und Kleinkinder aus Syrien etc. über die Grenzen krabbeln?

    Man darf natürlich auch die Zahl der jährlichen Inobhutnahmen/Kinderklau nicht mit den Zahlen verwechseln über Kinder die durch staatliche Maßnahmen insgesamt nicht bei ihren Eltern leben dürfen. Hier auf Beamtendumm wurde mal ein Beitrag aus Schleswig Holstein veröffentlicht (Pinneberg?), dort war zu lesen, dass die Kinder durchschnittlich 2,5 nicht zu den Eltern zurück dürfen. Auch muss noch berücksichtigt werden, dass die deutsche Statistik nicht von 77.000 Kindern spricht, sondern von 77.000 Fällen. In einem Fall können aber auch schon Mal 3 Kinder oder mehr geklaut werden.

    Da in England die Kinder häufig zur Adoption freigegeben werden, und die Eltern dann die Kinder bis zur Volljährigkeit nicht mehr sehen und zurückbekommen, ist zwar der Kinderklau von den absoluten Zahlen geringer als in der BRD, aber die Verweildauer der Kinder deutlich länger.

    Nicht unerwähnt bleiben soll, dass Anwälte davon ausgehen, dass 2/3 aller Inobhutnahmen Kinderklaufälle sind, weil diese gesetzwidrig, gegen das Kindeswohl, und unnötig erfolgt sind. Meistens erfolgt eine Kindeswohlgefährdung erst durch das Jugendamt, und erst durch die Inobhutnahme.

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  3. ali ria ashley schreibt:

    zitat: „Deutsche Kinder werden seit Jahren wissentlich in Chile, Frankreich, Griechenland, Italien, Kirgistan, Polen, Rumänien, Spanien, Ukraine, Usbekistan erzogen. Häufig wird diesen Kindern auch noch eine anständige Schulausbildung verweigert.“ Kannst du bitte dazu quellen nennen? Danke

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