DINA: Aus dem Gutachten von Paschenda-Lips

Mir liegt ein Gutachten von Frau Paschenda-Lips vor. Ich bin schon erstaunt, dass man für so etwas Geld bekommt. Ich dachte eigentlich, dass so ein Gutachten die Aufgabe hätte einen Ist-Zustand zu dokumentieren. Von der Dokumentation eines Ist-Zustands kann ich aber in dem Gutachten nicht viel erkennen. Das ist ja alles viel zu wischiwaschi.

Die Dokumentation eines Ist-Zusatnds wäre für mich z. B., wenn in einem Gutachten stehen würde:

Der Patient ist 40 Jahre alt, und hat zwei Arme, wobei der rechte Arm 2 Zentimeter länger ist, als der linke Arm.

Sätze in dieser eindeutigen Art findet man aber kaum in dem Gutachten. Dort würde dann stehen:

Der Patient könnte ca. 40 Jahre alt sein, und es sieht so aus, als ob er zwei Arme hat, wobei ein Arm evtl. länger sein könnte, als der vermutlich kürzere Arm.

Dass die zweite Variante nur Müll ist, und kaum eine Aussagekraft hat, dürfte erkenntlich sein. Wirklich Sinn macht ein Geschreibsel der zweiten Art nicht. Aber genau daran erinnert mich das „Gutachten“, was kaum was Gutes, noch Konkretes beinhaltet.

Hier mal ein paar Auszüge.

Folgt man der Akte, scheint es so, als ob Frau B… bei diesen sozialen Interaktionen häufig in Konflikt mit anderen Personen gerät, …

Den in der Akte befindlichen Anschreiben von Frau B… ist z. B. zu entnehmen, dass Frau B. scheinbar dazu tendiert, …

Eigene Anteile am Konfliktgeschehen oder an den Schwierigkeiten in der sozialen Interaktion, die in Verbindung mit ihrer eigenen Art sich zu verhalten und zu interagieren und insofern mit ihrer Persönlichkeit stehen könnten, scheint Frau B…. nicht wahrnehmen zu können oder zumindest nicht thematisieren zu können. …

Es scheint also so, als ob Frau B. in bestimmten sozialen Zusammenhängen weitgehend unauffällig in ihren sozialen Interaktionsstil ist, während sie in anderen Zusammenhängen deutlich auffälliger interagiert. …

So scheint Frau B. zumindest zeitweise, ein sozial nicht angemessenes Verhalten zu zeigen, …

Frau B. hingegen scheint sich durchgängig als nicht adäquat wahrgenommen und fehlbehandelt zu erleben. …

Insofern erscheint es so, als ob Frau B. sich nicht adäquat wahrgenommen fühlt.

Frau B. scheint die Auffassung zu haben, dass es keine Grundlage für die Einschätzung des JA … dafür gibt, dass sie in ihrer Erziehungsfähigkeit eingeschränkt ist …

… und dass insofern möglicherweise auch damals bereits gewisse psychische Auffälligkeiten welcher Art auch immer vorlagen,

besteht aus sachverständiger Sicht ein Hinweis auf eine möglicherweise bereits seit der Jugend … bestehende Fehlentwicklung im Sinne einer Persönlichkeitsakzentuierung oder Persönlichkeitsstörung …

Diskutiert werde müsste in diesem Zusammenhang aus sachverständiger Sicht zum einen die Diagnose einer paranoiden Persönlichkeitsakzentuierung bzw. Persönlichkeitsstörung …

Die Eigenschaften und Verhaltensweisen 5) … und 7)… scheinen bei Frau B. nicht erfüllt zu sein.

Das Kriterium 4) … scheint bei Frau B. nicht erfüllt zu sein.

Außerdem ist aus sachverständiger Sicht wahrscheinlich, dass Frau B. die Nähe zu einem anderen Menschen deutlich ambivalent erlebt.

Solche Verhaltensmuster könnten aus sachverständiger Sicht die durch verschiedene Personen immer wieder auftretenden Äußerungen bzw. auch Verhaltensweisen von Frau B. sein, …

Da solche Verhaltensmuster durch Lernen am Modell und insofern implizit und nicht explizit durch Vermittlung von Lerninhalten übernommen werden, ist es aus sachverständiger Sicht durchaus möglich, dass sie sich in bestimmten Situationen ihren Kindern gegenüber nicht fördernd und unterstützend, sondern unangemessen und die kindliche Entwicklung schädigend verhält. …

Aus sachberständiger Sicht ist es durchaus möglich, …

Dies führt aus sachverständiger Sicht vermutlich dazu …

…werden von Frau B. vermutlich nicht oder nur bedingt wahrgenommen.

Unterstützend notwendig ist aus sachverständiger Sicht vermutlich jedoch auch,…

 

Ein bisschen viel Wischiwaschi, und nichts Konkretes, wie ich finde. Verwunderlich finde ich auch, wir oft die „Sachverständige“ erwähnen muss, dass sie Sachverständige ist.

Ständig bekommt man dort zu lesen: „aus sachverständiger Sicht“. Ist das ein Zeichen für fehlendes Selbstbewusstsein, wenn die Frau ständig erwähnen muss, dass sie die Sachverständige ist?

Besonders gefällt mir dieser Satz:

… und dass insofern möglicherweise auch damals bereits gewisse psychische Auffälligkeiten welcher Art auch immer vorlagen,

Ich glaube, dass ich zukünftig auch mein Geld als Sachverständiger verdienen sollte. Hier meine Qualifikation.

Aus sachverständiger Sicht ist festzustellen, dass bei dem Leser insofern möglicherweise mal irgendwann eine gesundheitliche Auffälligkeit welcher Art auch immer vorlagen.

Bitte überweisen sie mir für diesen Satz mal eben SOFORT 3.000 Euro, denn bei der Bezahlung verstehe ich keinen Spaß mehr, da werde ich dann sehr, sehr konkret.

Auch dieser Satz gefällt mir.

Es scheint also so, als ob Frau B. in bestimmten sozialen Zusammenhängen weitgehend unauffällig in ihren sozialen Interaktionsstil ist, während sie in anderen Zusammenhängen deutlich auffälliger interagiert. …

Der Satz gefällt mir, weil diese Frau B. anscheinend so ist, wie ich, weil ich je nach Zusammenhang unterschiedliche interagiere. Wenn man mir z. B. ein Kaugummi klaut, dann rege ich mich doch tatsächlich weniger darüber auf, als wenn man mir einen Porsche klauen würde, oder vielleicht sogar meine Kinder. Wie ist das bei Ihnen? Wenn das bei Ihnen auch so sein sollte, dann könnte da eine Persönlichkeitsstörung vorliegen. Allerdings stellt sich für mich die Frage, wer die denn haben könnte. Sie vielleicht, ich vielleicht, Frau B. vielleicht, oder Frau Paschenda-Lips, für die das so verwunderlich ist, dass Menschen „in bestimmten sozialen Zusammenhängen weitgehend unauffällig in ihren sozialen Interaktionsstil ist sind, während sie in anderen Zusammenhängen deutlich auffälliger interagiert interagieren“.

Welche „anderen Zusammenhängen“ könnte Paschenda-Lips wohl meinen? Kinderklau vielleicht?

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4 Antworten zu DINA: Aus dem Gutachten von Paschenda-Lips

  1. ali ria ashley schreibt:

    Zitat: „Der Satz gefällt mir, weil diese Frau B. anscheinend so ist, wie ich, weil ich je nach Zusammenhang unterschiedliche interagiere.“…ahhhhhhhhhhhh…. sie Herr Schreiber scheinen ja auch möglicherweise so ein wenig verrückt zu sein. Sie sind also mal so oder mal anders.Wie gut das ich da möglicherweise völlig anders sein könnte. Es scheint so, als ob die Sonne bei einigen wirklich dann doch durch das Arschloch scheinen könnte, man weiß es ja nicht ganz genau, aber möglich könnte es ja sein. Mann oder auch Frau weiß es, möglicherweise, wohlmöglich nicht, noch nicht… aber mit sicherheit diejenige, die im Mastarm irgendeines Richters möglicherweise stecken könnte? Muss aber auch weh tun denke ich mal so… unter umständen, je nach Mastdarm, ähm…

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  4. Korte Werner schreibt:

    Die Einzigen, die vermutlich paranoid sind, sind vermutlich die „Gutachter“, die sich anmaßen, Vorrichter sein zu können. Das es oftmals funktioniert, liegt fast immer daran, daß diese „Gedankenleser“ das aus den zu Begutachtenden rauslesen, was der „Richter“ hören will.
    Ich habe ca. 60 Gutachten gelesen. Soviel Blödsinn zusammen zu fantasieren und aufs Papier zu schmieren, hätte sich kein Schuster oder Frisör geleistet. Was Gutachter sich zusammenspinnen, dafür ein kurzes Beispiel: In einer Firma brennt das Lager ab. Die Gutachter stellen fest, der Brand wurde duch Selbstentzündung von mit Putzmitteln getränkten Putzlappen verursacht. Wenn Bauarbeiter 6 Jahre später nicht einen Brandstifter auf frischer Tat erwischt und festgehalten hätten, bis die Polizei kam, wäre nicht bekannt geworden, das der Erwischte 24 Brandstiftungen begangen, u. a. das Lager angesteckt hätte.

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