Demo Absage für den 26.12.2016

Beamtendumm

Demo Absage für den 26.12.2016

Die geplante Demo für den 26.12.2016 an der Hufelandstr. 2 in 44801 Bochum muss leider abgesagt werden, da ich mich mit der Polizei in Bochum bisher nicht über den Gültigkeit des Grundgesetz bzw. den Geltungsbereich des Grundgesetz einigen konnte.

Wenn es um die Gültigkeit des Grundgesetz bzw. den Geltungsbereich des Grundgesetz geht, dann ist man zur Zeit ganz schnell bei einer Diskussion über Reichsbürger. Bekannt ist auch, dass es auch in Reihen der Polizei solche Reichsbürger gibt. In diesem Fall müsste man also diskutieren, wer denn hier über evtl. ein Reichsbürger sein könnte, ich oder der Polizist?

Fakt ist, dass Reichsbürger die BRD und das Grundgesetz anzweifeln, unter anderem weil im Grundgesetz der Gültigkeitsbereich gestrichen wurde. Im Gegensatz zu den Reichsbürgern bezweifele ich das Grundgesetz nicht, weil es das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland ist, und mir deshalb klar ist, dass das Grundgesetz nicht auf…

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6 Antworten zu Demo Absage für den 26.12.2016

  1. M.F.S. schreibt:

    Wenn man die Entfernung des Geltungsbereiches aus dem Art. 23 mit dem Verlegen in die Präambel begründet und diese im Sinne eines Basiskonsens anerkennt, sitz man einem Fake auf. Denn in der geänderten Fasssung der Präambel des (unter Kapitulationsbedingungen entstandenen und für eine Übergangszeit vorgesehenen) Grundgesetzes wird fälschlicherweise behauptet dass die Freiheit Deutschlands bereits vollendet sei. Aber von dem Fake wird beim von der Bundesregierung geplanten Abwehrzentrum gegen Fake-news wohl sogar noch weniger zu lesen sein, als das in der Präambel verankerte Verantwortungsbewusstsein vor Gott und den Menschen in der politischen Realität zu finden ist.

    Gedankenstrich –

    Hatte die Polizei denn nicht begründet warum sie an dem angemeldeten Ort keine Demo zulassen wollte?

    Gedankenstrich –

    Finde ich übrigens eine gute Idee, ein Demoplakat weiter oben zwischen Ballons anzubringen.

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    • beamtendumm schreibt:

      Die Polizei hat das begründet, aber natürlich nicht schriftlich sondern nur telefonisch.
      Es wurde eben damit begründet, dass die Adresse angeblich geheim wäre.

      Fakt ist auch, dass man das bisher auch nicht wirklich verboten hat, sondern uns zunächst versucht hat umzustimmen, und dann beim nächsten Anruf so getan hat, als ob wir mit einer Verlegung einverstanden gewesen wären. Sehr subtil.

      Ich mache so etwas natürlich nicht mit.

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      • M.F.S. schreibt:

        Dass die Adresse nicht geheim ist hast Du ja zur Genüge aufgezeigt. Was ich mich allerdings Frage ist, ob die Kinder die Demo mitbekommen würden und wenn ja wie sich das auf sie auswirken könnte. Oder andersherum gefragt, würde sich die Geschäftsstelle nicht eher für eine Demo anbieten, u.a. auch weil dort mehr Publikumsverkehr zu erwarten wäre?

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      • beamtendumm schreibt:

        Nein, natürlich nicht. Die Hufelandstr. 2 ist kein kleines Hexenhäuschen allein im tiefen Wald, sondern dort gibt es Nachbarn. Mit denen muss man ins Gespräch kommen. Die können uns was erzählen, wenn sie was wissen, bzw. die müssen auf das Problem aufmerksam gemacht werden, wenn sie noch nichts mitgekommen haben, damit sie uns zukünftig Informationen liefern können.
        Auch für die Kinder ist es wichtig.
        Stellen sie sich mal vor, dass sie als kleines weitgehend hilfloses Kind in so einem Kinderknast leben müssten, und keiner interessiert draußen ihr Schicksal.
        Wäre es nicht schön, wenn dann doch mal einer vorbeikommt und zeigt, dass er sich für ihre Probleme interessiert und stark macht?

        Fragen sie mal Antonya. Die war über ein halbes Jahr in so einem Kinderknast. Und genau so hat sie es empfunden. Sie war im Heim nicht glücklich, und als Heimkind auch nicht in der Schule. Was hätte sie damals wohl gegeben, wenn vor dem Heim eine Demo für Antonya stattgefunden hätte?

        Nein, die Demo muss genau dort in der Hufelanndstr. vor Haus 2 stattfinden.

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      • M.F.S. schreibt:

        Zum Kommentar 26. Dezember 2016 um 12:19 am. Ok, verstehe.

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    • beamtendumm schreibt:

      Der Geltungsbereich in Artikel 23 hat die meiste Zeit nie gestimmt.
      Baden-Württemberg hat gefehlt, dafür standen nur die vorherigen Bundesländer drin.
      Auch das Saarland war dort nicht erwähnt.

      Eigentlich war Artikel 23 auch kein wirklicher Geltungsbereich, sondern mehr eine Einschränkung des Geltungsbereich. Das GG sollte eigentlich für ganz Deutschland gelten, galt aber zunächst nur in den angegeben Bundesländern. In den anderen Bundesländern sollte es gelten, wenn die der BRD beitreten.

      Es ist also insgesamt ziemlich schwierig mit dem Geltungsbereich.

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