An den Pimmelzwerg aus Panneberg

Zunächst wurde hier das Schreiben von so einem Pannezwerg aus Pinneberg thematisiert. Wenn dem seine Nudel so klein ist, wie sein Verstand, dann dürfte auch Pimmelzwerg für den Typen passen.

Zunächst haben diese Pimmelzwerge aus Panneberg, bzw. Pinneberg einem schwerbehinderten Frührentner ergänzende Grundsicherung verweigert. Dadurch kann natürlich keine Krankenkasse mehr bezahlt werden, und dann ist man auch nicht mehr Krankenversichert.

Da auch die Miete nicht mehr übernommen wurde, wurde der schwerbehinderte Frührentner auch noch obdachlos. Das war bereits 2014.

Das war mit ziemlicher Sicherheit genau das Ziel, was die Pinneberger Pimmelzwerge als Ziel hatten. Das Ziel hat man also erreicht.

Nicht erreicht hat man das Ziel, den Schwerbehinderten dadurch aus der Stadt zu vertreiben. In einem Lager übernachtet und überwintert er in einem Zelt. Wasser muss er aus dem Keller holen.

Natürlich gab es mehrere Versuche des hilfsbedürftigen Deutschen eine neue Wohnung anzumieten, aber das scheiterte regelmäßig an der Verweigerungshaltung der Behörden. Kein Wunder, wenn man jemand vorsätzlich obdachlos macht, um den aus der Stadt zu vertreiben, dann kann man ja die Anmietung einer neuen Wohnung nicht unterstützen, denn dann wäre das Endziel nicht mehr erreichbar.

2016 drohte dann der sicher geglaubte Endsieg endgültig zu kippen. Das Sozialgericht gab dem Eilantrag des schwerbehinderten „Wintercamper“ statt. Die Pimmelberger-Behörden sollten die Grundsicherung wieder bezahlen, das entschied das Gericht. Die Richterin stellte fest, dass der Hilfebedürftige zur Zeit menschenunwürdig leben muss, und das ist ein klarer Verstoß gegen das Grundgesetz.

Die Pimmelberger Behördenmitarbeiter interessieren sich aber nicht für Gerichtsbeschlüsse,  Grundgesetz oder die Menschenwürde. Trotz gewonnenem Eilverfahren wird weiterhin jede Hilfe und Zahlung verweigert. Man will doch den Endsieg nicht in Gefahr bringen.

Jetzt werden die ganz großen Geschütze rausgeholt, aber nicht um mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, sondern man bedient sich der neuen Reichsbürgerkeule.

Reichsbürger ist heute jeder, der sich traut das Maul aufzumachen. Die Systemdeppen erklären sogar einen Türken zum Reichsdeutschen, nur weil der mal vor dem EUGH gegen die BRD-Schergen gewonnen hat.

Natürlich hat man jetzt auch den Wintercamper als Reichsbürger bzw. Reichsdeutschen bezeichnet. In guter alter Stasi-Manier hat man nach dem hilfebedürftigen Frührentner alles durchsucht, und wurde sogar fündig. Der Mann hatte mal an einer Demo teilgenommen, die sich auf Artikel 146 des Grundgesetzes bezog. Daraus wurde dann geschlossen, dass das angeblich ein Reichsdeutscher sein müsste.

Ich glaube, die Pimmelzwerge aus Panneberg sind so dämlich, dass die sogar einen Elefantenrüssel für einen Reichsbürger halten.

Reichsbürger sind doch angeblich Menschen, die die BRD, das Grundgesetz und die Gesetze nicht anerkennen. Damit kann doch ein Bürger der sich bei einer Demo auf Artikel 146 des Grundgesetz beruft gar kein Reichsdeutscher sein.

In dem Schreiben an das Gericht teilt der Panneberger Pimmelzwerg bzw. der Pinneberger Pannezwerg mit:

Auch deshalb sind Aktivitäten bzw. Verweigerungshaltungen sowie gemachte Angaben des Beschwerdegegners daher auch hinsichtlich ihrer Motivation und objektiven Belastbarkeit auch hieran zu messen.

Mit Beschwerdegegner ist der Frührentner gemeint. Man meint also, weil die Person angeblich ein Reichsbürger sei, oder denen nahestehe, müsse man Aktivitäten, angebliche Verweigerungshaltungen und gemachte Angaben daran messen.

Wie bereits erwähnt kann jemand kein Reichsbürger sein, wenn er er sich bei einer Demo auf Artikel 146 des Grundgesetz beruft. Jeder Deutscher hat das Recht endlich mal einen Friedensvertrag und eine Verfassung für Deutschland zu fordern, um endlich mal den Kriegszustand endgültig für beendet zu erklären, und das Provisorium des Grundgesetzes durch eine Verfassung abzulösen. Selbst Gregor Gysi, war am 8.8.2013 der Meinung, dass es endlich mal Zeit wird, dass Deutschland einen Friedensvertrag bekommt, und der Kriegszustand ca. 70 Jahre nach der Kapitulation endlich mal offiziell beendet wird.

Jetzt drehen wir den Spieß mal um.

Auch deshalb sind Aktivitäten bzw. Verweigerungshaltungen sowie gemachte Angaben des Beschwerdegegners daher auch hinsichtlich ihrer Motivation und objektiven Belastbarkeit auch hieran zu messen.

Jetzt wenden wir das doch mal auf die Pinneberger Pannezwerge an.

Die geben also zu, dass sie nichts in der Hand haben, was eine tatsächliche Verweigerung der Grundsicherung rechtfertigen würden. Zumindest war davon nichts konkretes in ihrem Schreiben an das Gericht zu erfahren. Einzig alleine, dass der Bürger angeblich der Reichsbürgerbewegung angehören würde, oder zumindest nahestehen würde, ist die Rechtfertigung für die Panneberger-Behörde.

Zustehende Menschenrechte interessieren diese Pimmelzwerge nicht, die werden missachtet, denn es könnte ja sein, dass der Bürger der Reichsbürgerbewegung nahesteht. Damit ist er also kein Mensch mehr, und Menschenrechte werden deshalb verweigert.

Auch das Grundgesetz müssen die Panneberger nicht beachten, auch das hat offensichtlich keine Gültigkeit mehr, wenn es einer Behörde einfällt, dass der Bürger angeblich der Reichsbürgerbewegung nahestehen könnte.

Die Würde des Menschen zählt nicht mehr. Schwerbehinderte Frührentner, die angeblich der Reichsbürgerbewegung nahestehen könnten, die dürfen ruhig in einem unbeheizten Lagerraum in einem Zelt übernachten, und ohne Krankenversicherung auskommen.

Die Gleichheit vor dem Gesetz gilt auch nicht mehr, wenn sich jemand auf Artikel 146 des Grundgesetz bezieht.

Recht auf freie Meinungsäußerung gilt nicht für angebliche Reichsbürger.

Wenn man sich das alles so überlegt, dann könnte man zu dem Ergebnis kommen, dass die Pimmelzwerge aus Panneberg die wirklichen Reichsdeutschen sein müssen, weil die die Gesetze, das Grundgesetz und die Menschenrechte missachten. 

Wenn hier in diesem Land die Gesetze, das Grundgesetz und die Menschenrechte wirklich für alle gelten, dann ist das Verhalten der Panneberger  Behörden nicht akzeptabel, die jetzt beim Gericht eine Sondermisshandlung von angeblichen Reichsdeutschen fordern.

Vielleicht sind wir ja schon wieder so weit, dass wir Andersdenkende wieder in Lager sperren. Zumindest einer lebt ja schon wieder in einem „kuscheligen Zelt“ in einer Lagerhalle. Ich sehe da schon wieder wenige rosige Aussichten auf Deutschland zukommen.

 

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2 Antworten zu An den Pimmelzwerg aus Panneberg

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