Das Kindeswohl in der Psychiatrie

Klarer Fall, wenn das Jugendamt ein Kind aus einer Familie holt, dann müsste eigentlich eine Kindeswohlgefährdung für das Kind, bzw. die Kinder vorliegen. So ist die Gesetzeslage, und nur dann würde es Sinn machen.

Wenn das Jugendamt in solchen Fällen handelt, dann ist das hier kein Thema. Wir wollen ja nicht das Jugendamt „just for fun“ ärgern. Dort wo ein Eingreifen des Jugendamts notwendig ist, da sollen die das auch tun.

Merkwürdigerweise muss man manchmal aber feststellen, dass das Jugendamt gerade in solchen Fällen gar kein Interesse am Kindeswohl zeigt.

Doch auch in Fällen von echter Kindeswohlgefährdung darf eine Inobhutnahme nur das letzte Mittel sein, wenn andere Mittel nicht mehr möglich sind. Auch dieser Grundsatz wird aber vom Jugendamt regelmäßig missachtet, genauso wie der Grundsatz, dass auch nach einer Inobhutnahme das eigentliche Ziel sein soll, in der Familie eine Situation zu schaffen, die den Kindern eine Rückkehr in die Familie ermöglicht.

Unser interessieren aber hauptsächlich die immer größer werdende Zahl von völlig ungerechtfertigter Inobhutnahme. Dort also wo Jugendamtsmitarbeiter völlig überzogen oder sogar vorsätzlich willkürlich gehandelt haben. Hier wurden bereits zahlreiche Fälle behandelt.

Erfolgreich abgeschlossen wurden dabei Antonya, wo die Eltern nach dem Kinderklau durch das Jugendamt nach 1,5 Jahren das Sorgerecht zurückbekamen. Natürlich gehört auch Tobias aus Karlsruhe dazu, der mittel einer wüssten Polizeiaktion schwer traumatisiert und aus der Familie gerissen wurde. Wegen der öffentlichen Proteste kam der Junge ziemlich schnell wieder zurück. Auch Claudia Renneberg hatte Glück. Nach der Entführung ihres eigenen Kinds im Jahr 2013, und zwischenzeitlicher Flucht ins Ausland, bekam die Mutter am 26. August 2015 das Sorgerecht für ihren Sohn zurück.

Andere Fälle laufen noch immer. Ich denke an Familie Biernath, Familie Stelling oder Familie Warnke etc.

Alle erwähnten Fälle betrafen Kinder die in ziemlich normalen Verhältnissen zu Hause lebten. Keines der genannten Kinder war besonders auffällig.

Bei Tobias aus Karlsruhe gab es zwar Schulprobleme, die man aber ohne Kinderklau hätte lösen können. Tobias hatte eine Lernschwäche, und hatte deshalb eine Schulangst entwickelt. Die Mutter war beim Jugendamt um Unterstützung für den Jungen zu erhalten, die das zuständige Jugendamt aber ablehnte. Einzig an einer Inobhutnahme waren sie interessiert, die dann mit brutaler Polizeigewalt durchgeführt wurde. Zwei, teilweisen tretende Polizisten gegen ein 12-jähriges Kind, und das soll dann dem Kindeswohl dienlich sein? Nach der Inobhutnahme wurde das Kind vom Jugendamt in der Psychiatrie untergebracht.

Auch Noel war etwas auffällig in der Schule, denn der 7-Jährige hat einen IQ von 141 und besuchte 2016 bereits kurzfristig das Gymnasium. Allerdings hatte das Jugendamt etwas dagegen. Das Kind wurde vom Jugendamt zunächst im Kinderheim Overdyck untergebracht. Einmal gelang es dem Kind von der Schule zur geliebten Mama und dem kranken Bruder zu laufen. Das führte dazu, dass das Kind dann in der Psychiatrie landete, und der kleinere Bruder vom Jugendamt gleich auch noch geklaut wurde.

Adrianne Stelling ist eines von vier geklauten Kindern der Familie. Wir haben den letzten Bericht der Familienhelfer hier veröffentlicht.

Adrianne zeigt sich sichtlich erfreut über die Besuche der Unterzeichner (Familienhilfe). Sie nutzt das Angebot und nimmt an gemeinsamen Ausflügen, beispielsweise zur Bücherei, teil. Adrianne nutzt die angebotene Zeit, und freut sich über Zuwendung und Einzelgespräche.

In der Schule zeigen sich massive Probleme, Adrianne berichtet von großen Problemen mit Mitschülern. Hauptproblem scheint das Verhalten der Mitschüler in Bezug auf ihre Figur zu sein. Adrianne versucht sich Unterstützung bei ihren Lehrkräften zu holen, dieses gelingt jedoch nur gelegentlich. Zum jetzigen Zeitpunkt scheint das Leistungsniveau Adrianne zu überfordern. Sie wurde an der IGS Stade angemeldet, evtl. steht eine Wiederholung der vierten Klasse zur Debatte.

Dieser Bericht der Familienhilfe zeigt keinen berechtigten Grund für eine Inobhutnahme. Dennoch wurde sie und ihre Geschwister vom Jugendamt aus der Familie geholt.

Weihnachten 2015 war Adrianne in der Psychiatrie untergebracht. Sie hatte keinen Bock darauf, und büxte aus. Monate später wurde Adrianne bei den Eltern aufgefunden. Inzwischen soll sie wieder in der Psychiatrie untergebracht worden sein.

Es gibt weitere Kinder die aus einem normalen Elternhaus geklaut wurde, und dann später in der Obhut des Jugendamtes in der Psychiatrie landeten. Das ist es also was Jugendämter offensichtlich unter Kindeswohl verstehen. Normale Kinder aus normalen Familien holen, und sie dann gleich unnötig in die Psychiatrie unterzubringen, oder so unterzubringen, dass sie einen Fall für die Psychiatrie werden.

Die Unterbringung in der Psychiatrie bringt für das Jugendamt und der Kinderklauindustrie weitere Vorteile. Man kann von den Kindern leicht „freiwillig“ die Zustimmung für eine Auslandsunterbringung erpressen.

Wer vom Kinderklau nicht selber betroffen ist, der kann das vielleicht gar nicht richtig glauben, aber wer bis 3 zählen kann, sollte sich zumindest die Frage stellen können, wieso plötzlich so viele Kinder in der Psychiatrie landen, wenn sie in der Obhut der Jugendämter sind?

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2 Antworten zu Das Kindeswohl in der Psychiatrie

  1. Korte Werner schreibt:

    Sinnvoller wäre es die „Jugendamts“-Bediensteten in der geschlossenen Psychiatrie unterzubringen, dann würden sie weniger Schaden/Kosten verursachen und die Kinder würden vor diesen, meiner Meinung nach, Sittlichkeitsverbrechern geschützt. Ich komme dazu wieder auf die Aussage meines Opas zurück;“In den Amtsstuben sitzen mehr und gefährlichere Verbrecher als in den Gefängnissen. Da sitzen leider auch viele Opfer dieser Hallunken drin!“ Aus meiner Erfahrung kann ich dem uneingeschränkt zustimmen. Wer sich an Wehrlosen (Kindern und Alten) vergreift ist ein Verbrecher !

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  2. beamtendumm schreibt:

    Hat dies auf Justizmafia rebloggt.

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