Stade ist ein richtiger Sauhaufen

Ich muss feststellen, dass Stade ein richtiger Sauhaufen ist. Da fehlt ganz offensichtlich ein ordentlicher Bürgerrechtler, ein Eierbeißer, einer der die dortigen Behörden mal gepflegt in den Beamtenarsch tritt. Behörden sind immer dort besonders unverschämt, wo es keine Bürger gibt, die in der Lage sind sich richtig zu wehren. Je mehr sich der Bürger von seinen Bediensteten gefallen lässt, umso mehr bilden die sich ein, dass sie die Obrigkeit wären, und so unverschämter werden die. Das ist zwar traurig, aber leider wahr.

Ich möchte ein Beispiel aus Gelsenkirchen aufzeigen.

Vor einigen Jahren war ich bei der Polizei in Gelsenkirchen, um gegen Mitarbeiter der JVA Gelsenkirchen Strafantrag zu stellen. Der zuständige Beamtenarsch teilte mir mit, dass er mich kennen würde, und er würde keine Anzeige von mir aufnehmen. Er war der Meinung, dass ich dazu nach Essen zur Staatsanwaltschaft fahren könnte.

Da war ich aber ganz anderer Meinung. Ich fuhr nicht zur Staatsanwaltschaft nach Essen, um eine Anzeige aufzugeben, und ich sah auch nicht ein, dass ich das selber machen sollte. Natürlich kann man eine Anzeige auch selber schreiben, aber man kann sie auch zur Niederschrift beim Amtsgericht, bei der Polizei und der Staatsanwaltschaft aufgeben.

Die meisten Anzeigen werden bei der Polizei aufgegeben, das Amtsgericht und die Staatsanwaltschaft versuchen den Bürger häufig abzuwimmeln, und schicken ihn zur Polizei. Bei mir wollte nun ein Polizist auch keine Anzeige aufnehmen, weshalb es wohl nötig war mal denen eine Lektion zu erteilen.

Ich fuhr zum Gericht, und beantragte eine einstweilige Verfügung gegen den Polizeipräsidenten, in der die Polizei verpflichtet wurde meine Anzeige aufzunehmen. Nach einigen Hürden kam dann eines Tages ein gelber Brief mit der einstweiligen Verfügung. Einige Tage später fuhr ich dann mit der gerichtlichen Verfügung wieder zu der Polizeiwache und erklärte erneut, dass ich eine Anzeige aufgeben will, und teilte den Polizisten am Empfang mit, dass ich eine einstweilige Verfügung erwirkt habe, weil man sich beim letzten Mal geweigert hatte meine Anzeige aufzunehmen. Provozierend fragte ich den Polizisten, ob man wohl jemand finden würde, der meine Anzeige jetzt aufnimmt, oder ob ich morgen mit einer Hundertschaft der Polizei aus Essen vorbeikommen soll.

Was soll ich sagen, es gab keine Probleme mehr. Meine Anzeige wurde widerstandslos aufgenommen.

Natürlich wäre das alles viel schneller gegangen, wenn ich den einfacheren Weg gegangen wäre, aber ich sehe doch gar nicht ein, dass ich mir von unseren Bediensteten auf meiner Nase rumtanzen lasse. Der umständliche Weg war genau der richtige Weg. Jetzt wissen die wieder, dass es Bürger gibt, die sich keine Frechheiten von ihrem Personal gefallen lassen.

In Stade fehlt so ein Eierbeißer. Kein Wunder, dass die sich ständig Frechheiten rausnehmen. Z. B. wurde in Stade Strafantrag gegen die Polizei gestellt, weil die einer Frau das Handgelenk gebrochen haben. Was wurde aus der Anzeige? Bis heute gibt es diesbezüglich keinen schriftlichen Bescheid der Staatsanwaltschaft Stade. Allerdings wurde von dort auf telefonisch Nachfrage erklärt, dass das Verfahren eingestellt worden wäre.

Sind die bescheuert bei der Staatsanwaltschaft in Stade? Sind die echt so dämlich, dass denen nicht bekannt ist, dass eine Einstellung schriftlich mitzuteilen ist, und der Anzeigeerstatter die Möglichkeit hat dagegen Rechtsmittel einzulegen?

Auch erfahre ich, dass auch in Stade die Polizei sich weigert Anzeigen von Bürgern aufzunehmen.

Da merkt man sich das Datum, die Uhrzeit und den Namen, und dann gibt es zumindest eine Dienstaufsichtsbeschwerde, mit dem dezenten Hinweis, dass Strafvereitelung im Amt eine Straftat ist. Ich denke, dass das einen uniformierten Beamtenarsch wieder richtig zum Ticken bringt.

Und auch das Jugendamt und das dortige Amtsgericht hat noch nicht erkannt, wer hier lt. Grundgesetz das Sagen hat. Es ist schon lange bekannt, dass Schwarzkittel die richterliche Unabhängigkeit mit einem Recht auf Willkür verwechseln, aber auch da gibt es Mittel und Wege denen ihre Unverschämtheiten zumindest zu erschweren. Das gefällt dann auch nicht mehr einem Hackesack.

Dieser Beitrag wurde unter ARGE, BdF, Beamtendumm, Familiengericht, JOBCENTER, Jugendamt, Justiz, Polizei veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Antworten zu Stade ist ein richtiger Sauhaufen

  1. vogtb schreibt:

    Genau richtig, ihre Handlungs- und Ausdrucksweise, Herr Schreiber!

    Der Büttel nämlich, also der/die für Dienstleistungen zum Wohle des DEUTSCHEN Volkes beschäftigten und bezahlten Volksdiener (Dienstleister, u.a.auch als Bedienstete, „Beamte“, oder Verwaltungsangestellte bekannt), sind nicht die OBRIGKEIT in unserem Lande, sondern die UNTRIGKEIT!

    Als OBRIGKEIT kann, darf und sollten nur die Menschen in unserem Lande bezeichnet werden, von denen alle Staatsgewalt ausgeht (Art. 20.4 GG). Also vom DEUTSCHEN Volk, dem Souverän, dem Inhaber aller Staatsgewalt, und jedem der dem DEUTSCHEN Volk aufgrund seiner Abstammung angehört. Während der Dienstzeit (bei sog. „Beamten“ per Gesetz auch außerhalb dieser) ist der Büttel ausschließlich DIENERSCHAFT, und nicht Teil der (Volks)Herrschaft!

    Jeder Kellner (m/w) begreift, dass er während seiner Arbeitszeit nicht GAST sondern BEDIENUNG ist. Jeder Busfahrer versteht, dass er während einer Dienstfahrt nicht FAHRGAST sondern CHAUFFEUR ist. Jedem Mitarbeiter (m/w) im Einzelhandel ist klar, dass er während der Arbeitszeit nicht KUNDE sondern BEDIENUNG ist.

    Nur der Büttel kann, will oder darf nicht gegreifen, dass er/sie nicht Herrschaft über das Volk, sondern nichts anderes als die DIENSERSCHAFT DES VOLKES ist!!! Des DEUTSCHEN VOLKES in seiner Gesamtheit, und von jedem Volksangehörigen mit DEUTSCHER STAATSANGEHÖRIGKEIT aufgrund Abstammung.

    Wir müssen daher alle Menschen in diesem Lande darüber aufklären, welche Stellung sie in dieser Gesellschaft haben, damit sie sich gegenüber den Bütteln ähnlich konsequenter Haltungen und Handlungsweisen annehmen, wie sie es tun, sehr geehrter Herr Schreiber!

    Bernd Vogt
    Netzwerk Menschenrechte

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  2. M.F.S. schreibt:

    Deine Vorgehensweise gefällt mir.

    „Ich muss feststellen, dass Stade ein richtiger Sauhaufen ist. Da fehlt ganz offensichtlich ein ordentlicher Bürgerrechtler, ein Eierbeißer, einer der die dortigen Behörden mal gepflegt in den Beamtenarsch tritt. Behörden sind immer dort besonders unverschämt, wo es keine Bürger gibt, die in der Lage sind sich richtig zu wehren.“

    Ausnahmen bestätigen die Regel
    http://www.deutsches-amt.de/inhaber–und-urheber.html

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  3. StpFuhrmann@t-online.de schreibt:

    gib mal passwort bitte

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