Auch beim Sonnenstaatland gibt es mal wieder großen Unfug.

Auch beim Sonnenstaatland wird mal wieder grober Unfug in die Welt gesetzt.

Namastor

Wieder mal ein „freier Journalist“ mit Rechtsberatung?
« am: 18. Juli 2016, 15:33:12 »

Gefunden auf Facebook, ein Johannes Schuhmacher der sich gerne bei bekannten Fällen bemerkbar macht bzw verlinkt. Dabei erwähnt er häufig einen RA Thomas Saschenbrecker, der über google immer wieder bei merkwürdig angehauchten Seiten auftaucht. Auch wird dieser immer wieder mit Gert Postel genannt und auf seiner unten verlinkten, bunten Seite, führt er auch weiter zur Matthias Seibt und seiner Patientenverfügung. Alles läuft unter „Heimkinderverband Johannes Schuhmacher“ und auch hier findet man durch googeln eindeutiges zu der Person und diesem „Verband“.

Facebook-Account Johannes Schuhmacher: https://www.facebook.com/johannes.schumacher.35
Die lustig, bunte Seite des RA: http://www.psychiatrierecht.de/index.htm

Zugegeben, die Internetseite des Rechtsanwalt ist nicht mehr zeitgemäß. Vielleicht war die es auch noch nie. Aber über Geschmack lässt sich nun mal streiten.

Wer ist dieser „merkwürdige“ Anwalt Thomas Saschenbrecker, für den sich die Sonnenstaatdeppen nun interessieren?

Saschenbrecker ist mein Anwalt und der von Stefan in unserer Sache gegen den SPD-Stadtverordneten Lichtenberger. Bekanntlich haben wir beide die Verfahren gewonnen, auch wenn die Verfahren bisher noch nicht rechtskräftig sind.

Auch bei dem Jungen PAUL war er der Anwalt, und war mit daran beteiligt, dass der Junge aus Ungarn zurückkam, und bei Verwandten unterkam. Der Junge besucht jetzt wieder ein Gymnasium, und nicht mehr eine ominöse Web-Schule.

Thomas Saschenbrecker war auch der Anwalt von Dennis Stephan, den er aus der Psychiatrie holte.

Außerdem war er an der Freilassung von Ulvi Kulic beteiligt, den man wegen dem Mord an Peggy Knobloch verurteilt hatte.

Rechtsanwalt Saschenbrecker hat sich deutschlandweit einen Namen gemacht, im Familienrecht (Kindschaftssachen), Psychiatrierecht und auch Medienrecht, und kann diesbezüglich auch Erfolge nachweisen.

Es gibt also nun wirklich keinen berechtigten Grund, für diese Sonneschwachluschen über so einen erfolgreichen Anwalt Müll zu verbreiten.

Und wer ist Gert Postel?

Gert Postel ist natürlich ein Betrüger. Aber es muss auch erwähnt werden, dass er sicherlich kein gewöhnlicher Betrüger ist. Er ist ein Betrüger, der eigentlich nur andere Betrüger als solche entlarvt hat.

Gert Postel war mal Postbote. Ohne medizinische Ausbildung bewarb er sich mehrfach als Arzt. Das klappte zunächst beim Gesundheitsamt Flensburg.

Man traf sich, lernte sich kennen, war sich sympathisch und besprach das weitere Vorgehen für eine mögliche Einstellung. „Wir waren froh, jemanden zu haben, der zeigte, dass er auf sozialpsychiatrischem Gebiet etwas tun wollte“, erläuterte Amtsarzt Wodarg später vor Gericht. Tatsächlich reichte Postel eine Bewerbung beim Personalamt der Stadt ein, bei der die notwendigen Unterlagen teilweise fehlten oder gefälscht waren. Dennoch: Das grüne Licht vom künftigen Arbeitgeber kam ruckzuck: Im September 1982 zog „Dr. Dr. Bartholdy“ ins Gesundheitsamt ein. Sein Chef Wodarg und der gemeinsame Vorgesetzte, Dezernent Klaus Bartnitzke, setzten große Hoffnungen auf ihn. Der Schein-Mediziner mit angeblich ausgeprägten psychiatrischen Fähigkeiten sollte einen sozialpsychiatrischen Dienst aufbauen, durfte daneben für Gerichte und andere Behörden psychiatrische Gutachten erstellen. Am Tag, als er wegen seiner Schwindelei in Bremen verurteilt wurde, hatte er nachmittags einen Termin in Flensburg vor Gericht – als Gutachter. …

… Die zuständige Flensburger Sozialverwaltung versuchte, das Ausmaß der Blamage zu verschleiern. Dass Postel als stellvertretender Amtsarzt gearbeitet habe, sei eine „Fehlinterpretation“. Im Mittelpunkt der ersten Bemühungen nach Auffliegen des Skandals stand die Klärung der Frage, welchen Schaden hatte der angebliche Psychiater angerichtet. Sozialdezernent Bartnitzke und Amtsarzt Wodarg erklärten, alle Gutachten seien gegengecheckt worden. Es sei keinem Menschen Schaden durch falsche Behandlung entstanden. …

http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/dr-clemens-bartholdy-als-der-falsche-doktor-aufflog-id11051411.html

Da kommen Fragen auf. Ein Postbote konnte also psychiatrische Gutachten machen, und es gab keine falsche Behandlungen, keinem Menschen wurde ein Schaden zugefügt, wozu braucht man dann über eine Ausbildung als Psychiater, wenn das ein Postbote genauso gut kann?

Und danach kam sein Meisterstück in Sachsen.

Gert Postel: „Das kann auch eine dressierte Ziege“

Niemals wurde seine Kompetenz infrage gestellt, er sollte sogar zum Leiter der Forensik in Dresden ernannt werden: Gert Postel arbeitete zwei Jahre lang als psychiatrischer Oberarzt in Zschadraß in Sachsen. …
… Postel berichtet: „Auf die Stelle hatten sich 39 Ärzte beworben, acht kamen in die engere Wahl und mussten vor der Berufungskommission des Ministeriums einen Vortrag halten.“ Postel sprach über „Die pseudologia phantastica – die Lügensucht im Dienste der Ich-Erhöhung – aus der psychoanalytischen Diagnostik am literarischen Beispiel der Figur des Felix Krull“. Und erinnert sich, dass sein Vortrag geradezu glänzte vor Ästhetik, bei dem, was nur er wusste. „Die Psychiatrie ist ein Fach, das von Wortakrobatik lebt“, erklärt Postel. Als Thema seiner Doktorarbeit gab er die „Kognitiv induzierte Verzerrung in der stereotypen Urteilsbildung“ an. „Das ist eine Aneinanderreihung leerer Begriffe.“ Der Vorsitzende habe geantwortet: „Das ist ja interessant, Sie werden sich bei uns sicher wohlfühlen.“ Zwei der Bewerber seien gar habilitiert gewesen. „Und der Postbote hat die Stelle bekommen.“ …
Man könnte sich ja jetzt die Frage stellen, ob in unserem System da was verkehrt läuft, aber zu solchen Fragen sind die Sonnenstaatdeppen grundsätzlich nicht in der Lage. Die sind schon überfordert, wenn sie im Internet nach einem Rechtsanwalt suchen.

Pantotheus

Re: Wieder mal ein „freier Journalist“ mit Rechtsberatung?
« Antwort #1 am: 18. Juli 2016, 16:23:56 »

Das Bundesweite Amtliche Anwaltsverzeichnis kennt keinen RA Thomas Saschenbrecker.

Wenn es nachdem Vollpfosten geht, dann bin ich auch kein Rentner (Frührentner). Zumindest schrieb er das beim NIEDERRHEINER.
Offenbar ist er auch bei seinen Kumpels als Vollpfosten bekannt. 14 Minuten später veröffentlichte einen einen Screenshot der Bundesrechtsanwaltskammer mit dem Eintrag des Rechtsanwalt.
Kann halt nicht jeder ein bisschen Pantotheus im Kopf sein.

Pantotheus

Re: Wieder mal ein „freier Journalist“ mit Rechtsberatung?
« Antwort #4 am: 18. Juli 2016, 16:59:38 »

Seltsam, mir hat das Verzeichnis diesen Eintrag nicht angezeigt.

Natürlich nicht, wenn du zu dämlich bist den richtigen Namen einzugeben.
Dann äußern sie sich zum Fall der Familie Stelling. Die haben zwar überhaupt keine Ahnung davon, aber müssen natürlich ihren Müll los werden.

Namastor

Re: Wieder mal ein „freier Journalist“ mit Rechtsberatung?
« Antwort #7 am: 18. Juli 2016, 22:18:12 »

Die wollen sich wohl um diesen „Fall“ kümmern, der nun seit einigen Tagen im Netze die Runde macht. Das ganze ist bereits 2014 geschehen, aber die Verwirrten kapieren das eh nicht. Es sind insgesamt 4 Kinder, die der wohl seit 2006 als psychisch krank beurteilten Mutter entzogen wurden. Zuletzt haben sie, wie in dem Video der Mutter zu hören, die Tochter auf dem Dachboden versteckt, nachdem diese aus dem Heim abgehauen ist. Logischer weise wurde sie zurück geholt. Übrigens sieht man anhand des Videos der Tochter sehr gut wie es klingt, wenn eine psychisch kranke Mutter ein Kind vollständig manipuliert hat und dieses dann nutzt. Natürlich sind auch sofort die üblichen Verdächtigen und bekannten Personen wie Bettina Klinke etc da…..unglaublich!

Die Mutter ist keineswegs psychisch krank, was etliche Gutachten bestätigen. Zuletzt wurde im November 2016 festgestellt, dass die Frau keine Borderline-Störung hat. Damit ist die Mutter wesentlich normaler, als alle Sonnenstaatdeppen zusammen.

Im Gegensatz zu den Deppen kenne ich die Eltern persönlich, telefoniere fast täglich mit denen, und habe auch ein Einblick in die Unterlagen.

NinjaAndy

Re: Wieder mal ein „freier Journalist“ mit Rechtsberatung?
« Antwort #8 am: 19. Juli 2016, 23:34:30 »

Habe dazu ja schon was im Cassandra P. Faden geschrieben, weil sie mal wieder für Dinge „propagiert“ von denen sie selber keine Ahnung hat!

Im Endeffekt, ist das Gefahr bei Borderlinern auch eine Co-Abhängigkeit, sprich sie ziehen Dich mit „Drohungen“ und Formulierungen mit hinein, was sehr gefährlich ist!

Ich kann nochmal betonen:
Betrachtet man sich das Video der Tochter, so fällt auf, dass das alles sehr aufgesetzt wird und die Emotionen nicht zu den Sachverhalten passen!

Das Video der Mutter, schwer einzuschätzen! Es mag sein dass die Polizisten hart vorgegangen sind, aber vermutlich nur um sich und die Mutter vor sich selber zu schützen!

Wie blöde. Erst wird Cassandra vorgeworfen, dass sie für Dinge „propagiert“ von denen sie keine Ahnung hätte, aber wie sieht es denn mit der Ahnung der Sonnenstaatdeppen aus? Sie kennen die zahlreichen Gutachten nicht, die alle keine Borderline-Störung festgestellt haben. Sie wissen sicherlich weniger über die Familie, als z. B. Cassandra.

Namastor

Re: Wieder mal ein „freier Journalist“ mit Rechtsberatung?
« Antwort #9 am: 20. Juli 2016, 00:54:10 »

Darum schrieb ich auch, dass dieses Kind in dem Video ein Paradebeispiel eines manipulierten Kindes ist und meiner Meinung nach bereits schweren Schaden genommen hat. Auch wird es in typischer weise benutzt. Zu der Ausführungen der Mutter nur soviel, Borderliner lügen und erfinden Sachen, nur um das zu bekommen, was sie wollen.

Auch wenn es den Sonnenstaatdeppen regelmäßig sehr schwer fällt was zu begreifen. Die Mutter hat keine Borderline-Störung, das bestätigen zahlreiche Gutachten. Erstaunlich dass die Mutter Schuld sein soll, dass die Tochter angeblich bereits schweren Schaden genommen hat, und nicht etwa das Jugendamt, die das Kind mehrfach schwer traumatisiert haben, und das damals schon seit 2 Jahren in der Obhut des Jugendamts war.

Der hier veröffentlichte Bericht der Familienhilfe zeigt, dass bei Adrianne alles in Ordnung war, als das Kind bei den Eltern wohnte. Ein angeblich schwerer Schaden müsste demnach danach eingetreten sein, also in der Obhut des Jugendamtes.

NinjaAndy

Re: Wieder mal ein „freier Journalist“ mit Rechtsberatung?
« Antwort #10 am: 20. Juli 2016, 01:50:55 »

Zitat von: Namastor am 20. Juli 2016, 00:54:10

Darum schrieb ich auch, dass dieses Kind in dem Video ein Paradebeispiel eines manipulierten Kindes ist und meiner Meinung nach bereits schweren Schaden genommen hat. Auch wird es in typischer weise benutzt. Zu der Ausführungen der Mutter nur soviel, Borderliner lügen und erfinden Sachen, nur um das zu bekommen, was sie wollen.
In der Tat:
Denn meiner Meinung nach, und meines Wissens, war niemals dein derartiger polizeilicher „Andrang“ bei denen vor Ort.
Schon alleine deswegen nicht, weil so ein Einsatz zum einen deutlich über die Verhältnismäßigkeiten ginge und zum anderen die Kosten ebenfalls nicht gerechtfertigt wären.

Für gewöhnlich sind dort 2 oder 3 Polizeibeamten, ein oder zwei Personen vom Jugendamt, ggf. ein Gerichtsvollzieher, um ein Urteil oder Beschluss zu vollstrecken, und auch ein Notarzt und Psychologe etc. vor Ort.

Das Kind sieht auch äußerlich zu gesund aus, als dass es misshandelt worden wäre, weder von Eltern und schon gar nicht vom Heimpersonal.

Wie ich schrieb: dieses Grinsen und diese Häme während sie erzählt begrapscht worden zu sein spricht Bände, auch die unkontrollierten Emotionsausbrüche sind eindeutig.

Wie Du auch richtig sagtest, kann man stark davon ausgehen, dass das Kind instrumentalisiert worden ist (von der Mutter) vermutlich auch zu illegalen Sachen etc vorallem aber zum eigenen Vorteil.

Schlimm: Durch ihre falsche Verdächtigung (mehr oder minder durch die Mutter angestiftet) verbaut sie sich eine Menge.

„Meines Wissens“ saht einer, der gar kein Wissen besitzt. Man fährt nicht fort mit „für gewöhnlich sind dort 2 oder 3 Polizeibeamten,… . Wenn man Wissen hat, dann nennt man die tatsächlichen Zahlen der vor Ort anwesenden Personen.

Es wurde doch ein Video veröffentlicht. Warum versuchen die Vollpfosten nicht mal die Leute zu zählen?

Namastor

Re: Wieder mal ein „freier Journalist“ mit Rechtsberatung?
« Antwort #11 am: 20. Juli 2016, 13:09:29 »

Scroll mal bei diesem Mike Stelling ein wenig nach unten, zu dem Beitrag mit dem Video wo einige Kommentare drunter sind. Guck Dir diese Personen an, lese ihre Texte. ALLES sind es ehemalige Förderschüler, die richtig dumm sind und man sieht es ihnen sogar an. Bekommen keinen Satz hin, sind “Schrieft Steller“ und und und. Das erschreckende an der Sache ist, die haben alle Nachwuchs und ja, auch ihnen wurden die Kinder entzogen.

Verstehe, schlechte Rechtschreibung ist also ein Grund, um den Eltern die Kinder wegzunehmen. Ihr seid schon trollig. Sieht man sich die Rechtschreibung der letzten beiden Beiträge an, dann fragt man sich, ob man denen dann auch schon die Kinder weggenommen hat. Aber vielleicht haben die ja Glück, vielleicht sind die ja selbst zum Kinder machen zu dämlich.

Noch was, der Vater heißt Maik Stelling, und nicht Mike.

Namastor

Re: Wieder mal ein „freier Journalist“ mit Rechtsberatung?
« Antwort #13 am: 20. Juli 2016, 15:13:53 »

Natürlich ist es ihr Mann und auf der Facebook-Seite des merkwürdigen RA finden sich auch wieder die bekannten, beklauten Mütter wie diese Sabine März. Aber wie gewohnt, gehen sie sich alle nach kurzer Zeit gegenseitig an die Kehle, das sie eben die Lösung für sich gepachtet haben. Geschehen ist aber über all die Jahr nie etwas, also eigentlich wie gewohnt und immer. ;D

Kann man wirklich so bescheuert sein? Würde mich mal umsehen. In den Jahren haben viele Eltern ihr Sorgerecht zurück erstritten. Zur Erinnerung da gibt es eine Anna, eine Antonya, eine Familie Renneberg, eine Polizistin Kuwalewsky, und auch der geklaute Tobias aus Kaiserslautern ist wieder bei der Mutter. So merkbefreit kann man doch gar nicht sein.

Das war im Juli. Ende Oktober ging es dort dann wieder los. Man freut sich darüber, dass das Jugendamt einer Mutter wieder ihre 4 Kinder geklaut hat. Nach 9 Jahren hatten die Eltern ihre Kinder zurück, und einige Wochen später klaute das Jugendamt die Kinder wieder vom Spielplatz.

Gutemine

Re: Wieder mal ein „freier Journalist“ mit Rechtsberatung?
« Antwort #15 am: 30. Oktober 2016, 19:31:16 »

Eine weitere „Erfolgsgeschichte“ aus dem Hause „Studebaker“ / Saschenbredker

Danach folgte noch das Video, wo die Eltern über den erneuten Kinderklau berichteten.

Hier veröffentlichen wir aber das neueste Video das die Familie betrifft.

Besonders schlau kommt dann ein Don daher, der nun wirklich überhaupt keine Ahnung hat, und nur noch Müll von sich gibt.

Don

Re: Wieder mal ein „freier Journalist“ mit Rechtsberatung?
« Antwort #16 am: 30. Oktober 2016, 22:32:23 »

Nur um mal mit der reichsdeutschen Mär Lüge aufzuräumen, die BRD-GmbH entführe in großen Stil Kinder, für alle Fridis und Cassandras und Saschenbredkers:

Mit der Einführung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes hat dieser achso verachtenswerte Nichtstaat zuerst mal eines gestärkt, nämlich die Elternrechte. Und das auf Kosten der Kinderrechte, weil diese beiden Rechte nämlich miteinander kollidieren. Davor war es nämlich wesentlich leichter, ein Kind aus der Familie zu nehmen. Möglich ist das heute -gegen den Willen der Eltern- nur noch aufgrund einer Kindeswohlgefährdung und wo die Reichis doch alle so toll Gesetze können, bitteschön:

Das Kinder- und Jugendhilfegesetz trat am 26.6.1990 in Kraft. Es wurde seitdem mehrfach geändert. Es ist belegbar, dass mit den Änderungen die Inobhutnahmen stark anstiegen.

Eine Verdreifachung der Zahlen innerhalb von 10 Jahren belegt sehr deutlich, dass eben nicht die Elternrechte gestärkt wurden. Und es belegt, dass der Typ diesbezüglich nur Quatsch von sich gibt.

Es ist auch völlig unrichtig, dass die Elternrechte und Kinderrechte miteinander kollidieren. Das kann zwar sein, ist aber nicht zwingend so.

Wenn ein Jugendamt die Kinder aus einer Familie klaut, dann kann das sowohl gegen die Elternrechte, als auch gleichzeitig gegen die Kinderrechte verstoßen. Das passiert logischerweise immer dann, wenn das Jugendamt falsch gehandelt hat, und dafür gibt es ja nun genügend Beispiele. Antonya und Familie Schandorff ist der wahrscheinlich bekannteste Fall.

Im Übrigen ist Kindeswohlgefährdung ein völlig unbestimmter Begriff. Heute werden wegen angeblicher Kindeswohlgefährdung Kinder aus ihren Familien gerissen, was früher undenkbar gewesen wäre. Politische Gesinnung ist z. B. so ein Grund.

Wenn ein Reichsdeutscher heute Schwachsinn von sich gibt, dann holt man seine Kinder. Und morgen? Vielleicht holt man die Kinder von den Schwachsinnigen vom Sonnenstaatland.

Schon heute kann es jeden treffen. Auch Akademiker, Beamte und Behördenmitarbeiter. Alle, einfach alle.

Aus der Praxis heraus ist es schon mal ziemlich schwer nachzuweisen, dass das seelische oder geistige Wohl gefährdet ist (es sei denn, man hat wirklich nachweisliche Diagnosen die Eltern betreffend), weshalb sich vieles auf körperliche Gefährdung bezieht. Und selbst wenn das Gericht eine Gefahr sieht, heißt das noch lange nicht, dass ein Kind gegen den Willen aus der Familie genommen wird. Da kommt genauso eine Auflage in Frage.

Nochmals stellt man sich dann die Frage, weshalb es zu einer Verdreifachung bei den Inobhutnahmen innerhalb von 10 Jahen gekommen ist. Das wäre ja kaum erklärbar, wenn es so wäre, wie von DON-Depp behauptet wird.

Richtig ist vielmehr, dass lt. Gesetz die Inobhutnahme zwar das letzte Mittel sein soll, aber in der Praxis ist es häufig das einzige Mittel.

Nachweislich erfolgte z. B. bei Antonya nur die Inobhutnahme, andere Mittel gab es vorher niemals.

Bei Familie Stelling gab es zwar zuvor eine Familienhilfe, weil dort das letzte Kind ein Frühchen war, aber lt. den Berichten der Familienhilfe war bei der Familie alles soweit in Ordnung, dass auch für die Familienhilfe der Kinderklau völlig überraschen kam.

Dass Kinder nicht nur gegen den Willen der Eltern, sondern auch gegen den Willen der Kinder aus der Familie genommen werden, bestätigen inzwischen sehr eindrucksvoll mehrere Videos von gewaltsamen Inobhutnahmen mit Hilfe der Polizei.

Nun mal ein Punkt, den die Reichis bislang kaum bedacht haben: Wer zahlt denn diese ganze ♥♥♥? Also die Unterbringung im Heim. Wissen die, was sowas kostet? Also ich würde mal sagen, dass das auf 3000-5500€ kommt. Natürlich werden die Eltern -im Rahmen ihrer Einkünfte- an den Kosten beteiligt, aber mal ehrlich: Wer verdient schon genug, um 4k-5k für sein mißratenes Balg abzudrücken um dann noch die eigene Lebenshaltung zu bewältigen? Zu 90-95% zahlt das der Steuerzahler, also du und ich, bzw. der jeweilige Landkreis und man darf mir wirklich glauben, dass kein Landkreis ein Interesse darin hat, seinen Sozialetat zu sprengen, zumal dies ohnehin der größte seiner Etats sein dürfte. Da sind 60.000€ mehr oder weniger pro Jahr schon mal ne Marke. Vor allem dann, wenn das nicht nur 1x oder 2x 60.000€ sind sondern 10, 12 oder 15x.

Unnötige Kosten hat eine Behörde noch nie interessiert. Da werden Brücken gebaut, wo es gar keine Straße gibt etc. Die jährlichen Berichte des Steuerzahlerbunds sind voll von solchem Irrsinn.

Warum wohl sind denn die Sozialetats die größten Posten? Warum sind denn die in den letzten Jahren so stark gestiegen? Genau wegen den ständig steigen Zahlen der Inobhutnahmen. Wenn DON etwas schlauer wäre, dann wäre er da vielleicht sogar selber drauf gekommen.

An dem Geschäft verdienen ganz viele mit, und zwar auf Kosten des Steuerzahlers. Denen ist das völlig egal, dass ihr Verdienst vom Steuerzahler kommt, Hauptsache die Kasse stimmt.

Bei den täglichen Inobhutnahmen gibt es einen automatisierten Ablauf, wo die Eltern kaum eine Chance haben, und haben sollen.

Das Jugendamt kommt, klaut das Kind. Häufig am Wochenende, damit man nicht sofort reagieren kann. Das Kind wird in eine Einrichtung der Kinderhilfsindustrie untergebracht. Die Sache landet vor dem Gericht. Es wird ein Gutachter bestellt, das Kind erhält einen Verfahrensbeistand und evtl. einen Vormund. Manchmal wird das Kind auch noch in einer Psychiatrie untergebracht.

Manchmal gibt es auch Unternehmen, die das als alles aus einer Hand anbieten. Wenn nicht, dann kennt man sich. Es wird keinen Gutachter geben, der vom Gericht bestellt wurde, und erklärt, dass die Kinder bei den Eltern richtig aufgehoben sind.

Es gab mal eine Gutachterin, die bei der Richterin vorstellig wurde, und gewagt hatte mitzuteilen, dass es keinen Grund für den Kinderklau gibt. Die Richterin hat dann die Gutachterin sofort von ihren Aufgaben entbunden.

Es gibt verschiedene Test von Gutachten. Zwischen 50 und 75 % der Gutachten sind falsch. Kein Wunder, denn die Gutachter haben nicht die Aufgabe einen tatsächlichen Istzustand festzustellen, sondern eine illegale Maßnahme des Jugendamts zu manifestieren. 60% der von einem Fernsehsender befragten Gutachter erklärten, dass es schon vorkam, dass man ihnen bei der Auftragsvergabe das Wunschergebnis gleich mitgeteilt hat.

Verfahrensbeistände haben kein Interesse wirklich die Interessen der Kinder zu vertreten. Wenn die Kinder nämlich wieder nach Hause kommen, dann verdient der Verfahrensbeistand auch kein Geld mehr.

Das gilt natürlich auch für den Vormund, der häufig auch noch beim Jugendamt arbeitet.

Don

Re: Wieder mal ein „freier Journalist“ mit Rechtsberatung?
« Antwort #18 am: 31. Oktober 2016, 09:12:35 »

Zitat von: desperado am 30. Oktober 2016, 23:19:05
ohne dir jetzt widersprechen zu wollen, aber ist das so? ich kann jetzt nur meinen eindruck wiedergeben aufgrund dessen, was ich so verfolge und lese. und da scheint es -mal wieder- mit der vernetzung der behörden nicht zum besten zu stehen. wie gesagt, das ist mein eindruck und ich lasse mich liebend gerne vom gegenteil überzeugen.
In Sachen Jugendamt ist es prinzipiell so: Erstmal gebe ich dir Recht, vernetzt ist da untereinander nicht sonderlich viel. Die sind alle ziemlich autonom. Es dürfte so um die 400 Jugendämter in Deutschland geben und keines arbeitet wie das andere. Ein „kleinerer Fall“ (also ohne Fremdunterbringung oder gar Sorgerechtsentzug) hätte evtl. die Möglichkeit, durch Umzug sich etwas Luft zu verschaffen. Das sind aber eher die, die man in die Beratung „zwingt“ oder bei denen ein Mal die Woche eine Familienhelferin auftaucht und nach dem rechten sieht. Da kann es sein, dass solche Fälle im Umzugsfall evtl. kurz „runterfallen“. Dennoch würde ich aber auch hier sagen: Mit einem Umzug ändert sich ja seltenst die Situation der Leute. Die sind dem neuen Jugendamt ziemlich schnell wieder bekannt: Kinderärzte, Kitas, Lehrer, Nachbarn…..es ist bei weitem nicht so, dass immer alle nur wegschauen.

Selbst bei der Zahl liegt der falsch. Es sind ca. 600.

Manchmal schreiben die sogar was, was richtig ist, und widerlegen sich damit selber, ohne es zu merken.

Dumm-Don schreibt, dass die Jugendämter alle autonom sind, und kein Jugendamt arbeitet wie das andere. Danke Dumm-Don! Was bedeutet das? Das bedeutet, dass in Berlin vielleicht 5x mehr Kinder von den Jugendämtern in Obhut genommen werden, als vielleicht in Niedersachsen oder Schleswig-Holstein, und zwar bezogen auf 100.000 Kinder.

Das bedeutet also, dass es möglich ist, dass in Schleswig-Holstein ein Kind vielleicht bei den Eltern bleibt, das man in Berlin schon ins Kinderheim gesteckt hätte.

Und das wiederum bestätigt die Kritiker die von Kinderklau und Willkür sprechen, denn logischerweise wird es ungerechtfertigte Inobhutnahmen geben, wenn die Jugendämter alles völlig unterschiedlich arbeiten, und die Inobhutnahme nicht davon abhängig ist, wie es einem Kind geht, wie die Eltern sind, sondern welches Jugendamt gerade für den Fall zuständig ist.

Hier ein Video, wo ausgerechnet eine Pflegemutter ab Minute genau diese Erfahrungen selber machen musste, und ab Minute 20:22 darüber berichtet. Das eine Jugendamt hat ihr das Pflegekind geklaut, und das tatsächlich zuständige Jugendamt hat ihr das Kind sofort wieder zurückgegeben.

Willkür pur also.

Danke Don, für deinen Text, der uns so schön bestätigt, auch wenn du Vollpfosten das natürlich sicherlich nicht verstehen wirst.

Die „großen“ Fälle, die sauteuren Maßnahmen:
Bei Entzug des elterlichen Sorgerechts ist natürlich auch ein Gericht involviert (das ja auch in regelmäßigen Abständen überprüft, ob das Sorgerecht weiter entzogen bleibt). Da hilft ein Umzug überhaupt nichts, zumal meines Wissens in einem solchen Fall das alte Jugendamt weiter zuständig bleibt. Selbst wenn die Zuständigkeit wechseln sollte: Das sind in der Regel Kinderschutzfälle und kein Jugendamtsmitarbeiter ist scharf drauf, sein Jugendamt in den Medien zu sehen. Wo das Sorgerecht weg ist, kommt es nicht dadurch zurück, indem man in die Nachbarschaft oder Hintertupfing zieht. Da funktioniert die Justiz durchaus recht gut.

Über die Funktion der Justiz und Gutachter etc. wurde hier bereits berichtet. Eine Wiederholung erspare ich mir.

Eine Frage an Dumlatte DON, die der bestimmt nicht beantworten kann. Wie kommt es eigentlich, dass einige wenige Anwälte, wie z. B. Saschenbrecker, regelmäßig Erfolg bei der Vertretung ihrer Mandanten in Kindschaftssachen haben, während andere Anwälte, manchmal in dem selben Fall, niemals Erfolg haben? Nicht selten hatten Eltern schon 7 verschiedene Anwälte, bevor sie bei den wenigen guten Anwälten in diesen Sorgerechtssachen landen.

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2 Antworten zu Auch beim Sonnenstaatland gibt es mal wieder großen Unfug.

  1. aliriaashley schreibt:

    Ja, wirklich. Klasse Arbeit! Daumen hoch!

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  2. Justizfreund schreibt:

    Keiner ist fachlich überführt worden:
    http://blog.justizfreund.de/category/hochstapler
    Man kann also auch ohne weiteres mit Hauptschulabschluss ohne juristische Kenntnisse bei der Staatsanwaltschaft anfangen oder als Strafrechtsverteidiger, der sogar von allen seinen Mandanten ausnahmslos gelobt worden ist.

    Gert Postel war zudem auch Facharztprüfer. Die Facharztprüfungen hat man nie anulliert, so dass es immer noch Fachärzte gibt die eine Facharzturkunde mit der Unterschrift von Gert Postel haben.

    Obwohl sich die Justiz in Bayern besonders wegen ihrer fachlichen Kompetenz beweihräuchert in einem „Wohlfühlklima“ musste ich feststellen, dass es dort extrem inkompetent vorgeht. Besonders dort müssten sich also ständig Volljuristen als Nichtjuristen und Hochstapler bezügl. ihrer fachlichen Kompetenz überführen: http://www.infranken.de/regional/coburg/Der-Praesident-und-das-Triple;art214,1553079

    Die Dummheit der SonnenStaSSiDeppen ist ungefähr mit derer guter Reichsbürger vergleichbar.

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