Verhältnis von Geburten zu Inobhutnahmen

Jugendamtsmafia

Es gibt in Deutschland ca. 600 Jugendämter, und im Jahr 2015 über 77.000 Inobhutnahmen durch Jugendämter. Das macht dann im Schnitt fast 130 Kinder pro Amt. Im Durchschnitt hat also jedes Jugendamt fast 130 Kinder in einem Jahr in Obhut genommen.

Das war nicht immer so. 2004 gab es im Jahr weniger als 25.000 Inobhutnahmen. Der Durchschnitt lag damals also bei knapp über 40 Inobhutnahmen. Dass eine Inobhutnahme zumindest eine Belastung für ein Kind, wenn nicht sogar eine Traumatisierung ist, sollte man doch daran arbeiten, dass Inobhutnahmen rückläufig sind, und sich nicht innerhalb von 10 Jahren verdreifachen.

Natürlich gibt es Fälle, wo eine Inobhutnahme durch ein Jugendamt nötig ist, z. B. wenn Eltern versterben, und es keine Verwandte gibt die die Kinder aufnehmen können. In anderen Fällen darf eine Inobhutnahme aber nur das allerletzte Mittel sein. Nachweislich ist es das aber viel zu häufig nicht. Häufig ist es das einzige…

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5 Antworten zu Verhältnis von Geburten zu Inobhutnahmen

  1. 5jahrehartz4 schreibt:

    Wir sind schon seit dem vorigen Kommentar zu diesem Anstieg mit einer Idee schwanger gegangen und wollen sie hier reinstellen.
    Es bleibt immer außer acht, wie die Behörden funktionieren. Beförderungen, eigene Mitarbeiter gibt es nur nach Dienstplan. Also ist es logisch, wenn die Mitarbeiter sich selbst Arbeit schaffen (Kinderklau, in Jobcenter Bewerbungen schrieben lassen, usw.) Hauptsache ein Strichlein auf der Liste. Unser eigenes Beispiel von 1985: eine Abteilung von 15 in einem Rechenzentrum (4 Mitarbeiter, 1 Leiter) war die bestbezahlte Abteilung – der Leiter hat immer nur seinen Mitarbeitern mehr Gehalt zahlen lassen, durch die Abstandsregelung bekam er automatisch mehr. Ergebnis: neben Direktor, Personlleiter wurde seine Gehaltsabrechnung extern bearbeitet zuund nicht wie die der anderen 14 Abteilungsleiter im Hause.
    Und so geht es garantiert überall weiter. Man braucht 3 Mitarbeiter (plus 1 Reserve) um das Beförderungskarusell zu starten, die brauchen auch wieder 3, usw. also ein Schneeballsystem.
    Deswegen ist zu erwarten, dass in 10 Jahren die Kinderentführungen sich wieder verdreifacht haben, von 77.000 auf runde 250.000. Am Ende gibt es Absamstationen wie bei der Viehzucht und der Rest macht der ‚Staat‘. Da bekommt das ‚von der Wiege bis zur Bahre‘ die richtige Bedeutung.
    Frage: Wo kommen wohl die ganzenaSozialarbeiter/Pädagogen unter, die jetzt mit Zeitverträgen wegen den Menschen auf der Flucht in die Sozialmafia aufgenommen wurden? Die fliegen sicher nicht raus, sondern man erweitert die Geschäftsbereiche. Am Oberrhein wurde vor kurzem berichtet, dass eine Beratungsorganisation direkt im Landratsamt ein Büro bezogen hat – Outsourcing? Doch sicher steht nirgendwo: Dies ist eine Beratungsstelle der XXXXX – KEINE behördliche Stelle!
    Durch die neuen Bufdis hat Bruno erfahren, dass die gesamte Abschlussklasse (Abi sozialer Bereich) in die Sozialarbeit/pädagogik (ein paar Lehrer) strömen wird und es Wartezeiten im Studium geben soll.
    Gleiches gilt für die Verwaltungsfachhochschulen. Die müssen ja auch 3 Jahrfe lang die Studiengebühren zurückzahlen, bekommen aber nur einen Arbeitsvertrag im Jobcenter über 2 Jahre (‚die kommen alle in Jobcenter, da werden sie eingenordet‘ Landratsamt) und müssen betteln um eine Verlängerung zu bekommen – und was dabei übrigbleibt ist absehbar, vor allem bei der Ausgangsbasis ‚welcher denkende, freie, selbstbewusste Mensch geht freiwillig in eine Behörde um sich Personen unterzuordnen die nicht mal alleine ihre Schuhe binden können?‘

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    • 5jahrehartz4 schreibt:

      Nachtrag: kennt jemand die Personalzahlen/Entwicklung dieser Sozialbehörden? Würde diese Überlegung sicher noch schlüssiger machen.

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    • beamtendumm schreibt:

      Nur mal ein Hinwies.

      Ich hatte eigentlich vermutet, dass es von dem Kommentator auch einen Kommentar zu diesem Beitrag geben würde.
      https://beamtendumm.wordpress.com/2016/11/06/bruno-ist-kein-einzelfall/

      Habe ich mich getäuscht, oder wurde der Beitrag übersehen?

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      • 5jahrehartz4 schreibt:

        Glückstag – grade laufen die Faxe durch, deshalb haben wirnoch etwas Zeit und haben diesen Beitrag entdeckt. Wir schauen bei nächster Gelegenheit da rein (Montag Abend).
        Wir haben pro Woche ca. 1-2 Stunden/Woche Zeit für Bruno und wenn wir dann in unserer Schicht etwas Luft haben (nachdem wir mit Bruno alles besprochen haben), schauen wir mal ins Postfach rein – wir haben aber keine Zeit systematisch und regelmäßig reinzuschauen. Alles was von der Startseite weggeschoben wurde ist weg (Umblätterzeit ca. 30 Sekunden). Deshalb bitten wir immer bei Informationen Bruno anzurufen und dann den Betreff abzusprechen damit wir suchen können. Dabei ist aber auch wichtig, dass es besser ist, es Bruno gleich zu erzählen statt zu schreiben und wir müssen dann vorlesen und nachfragen. Diese Zeit haben wir nicht – auch nicht um ihm ganze Bücher vorzulesen die manchmal geschickt wurden mit Begründung ‚da kann er lesen, wieso DIE das machen‘ (=Hauptsache drüber geredet).
        Der Unterschied zwischen Deutschen und uns hier in England ist, dass in D. stundenlang erzählt wird, was ANDERE machen müssen, ohne zu fragen ob die das überhaupt können/wollen und statt einfach mal 5 Minuten was zu tun – während man hier einfach zupackt und was tut, ohne dadurch für weitere Sachen verpflichtet zu sein. Im aktuellen Moment wird entschieden, zugesagt, gemacht und fertig und dann kann man wieder fragen und vielleicht hat die Person Zeit/Lust oder auch mal nicht.

        PS JA, wir haben Favoriten die wir ansehen, wenn sie auf der 1 Seite stehen, sonst hätten wir das mit dem BVerfG Urteilen hier nicht zufällig gefunden und genutzt und schon mehrfach weitergegeben. Aktueller Stand der ungelesenen E-Mails: über 30.000 im Eingangskorb. Wir schreiben auch nur über Brunos uralten PC (2001) um selbst geschützt zu bleiben.
        Bitte keine Anrufe von Verschwörungstheoretikern, von mit Hass geladenen Personen, usw. – realistisch bleiben, danke!

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