KINDERKLAU: Jetzt den Bundestag informieren.

Es wurde bereits öfters berichtet, dass sich die Zahlen bezüglich der Inobhutnahmen (Kinderklau) zwischen 2004 und 2015 mehr als verdreifacht haben. Das kann nicht normal sein.

Auffallend dabei ist, dass nicht nur der Trend stark ansteigt, sondern es jedes Jahr einen Anstieg gibt.

Bei einer „normalen“ Statistik gibt es einen Trend, der kann ansteigend sein, gleichbleibend oder fallend, aber innerhalb der Jahre wird es üblicherweise mal ein leichtes minus oder plus geben. Eine Statistik, die über 10 Jahre jedes Jahr einen Anstieg verzeichnet, kann nicht als „normale“ Statistik bezeichnet werden.

Hinzu kommt noch, dass die Geburten bis zum Jahr 2008 rückläufig waren. Rückläufige Geburtenzahlen, und ein gleichzeitiger Anstieg der Inobhutnahmen spricht nun auch nicht unbedingt für Normalität. Da würde man sicherlich etwas anderes erwarten, obwohl man dabei evtl. noch mit einer zeitlichen Verzögerung rechnen muss.

Tatsächlich gibt es Gründe für diese anormale Statistik, und das liegt nicht an der steigenden Erziehungsunfähigkeit der Eltern, sondern an einem staatlichen Eingreifen. Tatsächlich steigt die Statistik, weil in den letzten Jahren von der Politik immer mehr eingegriffen wurde, und die Gesetze entsprechend geändert wurden, was dann für den starken Anstieg der Inobhutnahmen führte.

Das Grundgesetz wurde diesbezüglich in dieser Zeit übrigens nicht geändert, auch wenn es einen entsprechenden Versuch gab. Das Grundgesetz schützt heute immer noch die Familie, zumindest auf dem Papier. Eine Einhaltung des Grundgesetzes kann aber leider nicht bescheinigt werden.

Langsam merkt das auch die Politik. Professoren, anständige Psychologen und Kinderärzte, sowie z.B. Anwälte haben das schon früher festgestellt, aber jetzt äußern sich endlich auch die ersten Politiker kritisch zu dem Thema.

Der familienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marcus Weinberg, zum Beispiel äußerte sich inzwischen kritisch zu dem Thema.


„Ich erhalte als Abgeordneter viele Zuschriften und Anrufe von zutiefst verzweifelten Eltern und Großeltern, die ihr Kind nicht mehr zurückbekommen.“

Er meint auch:

„Fragwürdig ist zum Beispiel, warum in Fällen, in denen keine Kindeswohlgefährdung festgestellt wurde, trotzdem über 1600 Kinder aus den Familien genommen wurden.“

Die Logik der Familiengerichte und Jugendämter ist teilweise „beeindruckend“. Da werden Kinder häufig gewaltsam aus den Familien genommen, und dabei schwer traumatisiert, aber die Rückführung der Kinder ist dann nie so leicht möglich wie die Herausnahme.

Ein Kind, gerade mal 4 Jahre, war erst bei den Eltern, wurde dann mit seinen drei Geschwistern aus der Familie geholt. Anschließend wanderte es durch 3 Pflegefamilie, und die aktuelle Pflegepersonen wollen das Kind auch nicht mehr, weil es absehbar ist, dass das Kind wieder zu den Eltern zurückkommt. Für die anderen drei Kinder hat man sich das Sorgerecht bereits wieder zurückerobert. Doch das Gericht will das jüngste Kind nicht wieder sofort zu den Eltern zurückgeben, weil es angeblich nur eine geringe Bindung zu den Eltern habe, und deshalb soll es vor der Rückgabe noch zu einer weiteren Pflegefamilie.

Wo ist da der Sinn? Wieso sollte das Kind zu der vierten Pflegefamilie mehr Bindung haben, als zu den leiblichen Eltern? Wenn doch die Eltern als erziehungsfähig gelten, und die aktuellen Pflegepersonen das Kind gar nicht mehr wollen, dann würde es doch wohl mehr als Sinn machen, auch das jüngste Kind sofort an die leiblichen Eltern zu geben.

Es gibt also Politiker, die den Missstand endlich erkannt haben, und die sollte man mit Material füttern. Weiterhin sollte man den Politikern klar machen, dass die Zeit drängt, denn die Missstände werden immer größer. Die Zeit drängt.

Also sendet eure Geschichten an diesen Politiker, mit der Aufforderung endlich schnell die gesetzlichen Maßnahmen in Gang zu setzen,um zukünftig tausende von Kinder und Eltern von einem solchen Trauma zu beschützen.

Ein Hinweis zum Schluss. Wenn man sich von Berlin, von der Politik Hilfe erwartet, dann dürfte klar sein, dass da Geschwafel fehl am Platz ist. Hinweise wie: „Das Grundgesetz ist ungültig“, oder: „Es gibt kein gültiges Wahlgesetz“ etc. sind fehl am Platz, wenn man von einem Abgeordneten Hilfe erwartet.

 

Büro Berlin

Deutscher Bundestag

Marcus Weinberg MdB
Platz der Republik 1

11011 Berlin

 

Telefon: 030 227 74092
Telefax: 030 227 76106

E-Mail: marcus.weinberg@bundestag.de

Büro Altona

Wahlkreisbüro

Marcus Weinberg MdB
Schmarjestraße 50
22767 Hamburg

 

Telefon: 040 7889 5313
Telefax: 040 8060 7264

E-Mail: marcus.weinberg.wk01@bundestag.de

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Eine Antwort zu KINDERKLAU: Jetzt den Bundestag informieren.

  1. Korte Werner schreibt:

    Ob man an den „Bundestag“ oder den Osterhasen oder Weihnachtsmann schreibt, ist egal. Denn genau diese Zunftangehörigen mit ihrer Recht- und Sitten mißachtenden Justiz ist ja für alle Mißstände verantwortlich. Wenn der „Bundestag“ etwas anderes wollte, würde die Justiz auch etwas anders entscheiden. Beide decken sich gegenseitig nach dem „Krähenprinzip!“ Leider haben Geschäftsinteresse da absolute Priorität vor der Achtung der Grund- und Menschenrechte. Es geht hier um viel Geld und luxusalimentierte Posten und Pfründe und sonst nichts ANDERES !

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