5-Jähriger wird von Polizei gewaltsam aus der Wohnung geholt

Der NDR strahlte heute eine Beitrag aus, der zeigt, wie ein 5-jähriger Junge gewaltsam von der Polizei aus der Wohnung seines Vaters geholt wurde.

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/nordmagazin/Bilder-von-Jugendamt-Einsatz-sorgen-fuer-Wirbel,nordmagazin38714.html

Ich konnte mir das Video noch nicht komplett ansehen. Ich konnte mir das Video inzwischen komplett ansehen. Im ersten Teil wird dann auch wieder der übliche Blödsinn erklärt, von wegen letzte Mittel etc. Das kennen wir schon, aber wissen auch, dass das eben nicht immer stimmt.

Es soll wohl auch ein Video im Internet geben, vermutlich youtube, aber bisher wurde noch nichts zu dem Fall gefunden, außer dem NDR-Beitrag.

Wenn einer was weiß, oder findet, bitte die Kommentarfunktion nutzen, ich versuche mir nun erst mal den Beitrag ganz anzusehen.

Es ist zu vermuten, dass das Video bald wieder gelöscht werden könnte.

NACHTRAG:

Ich habe das Video jetzt gesehen. Ich kenne den Fall aber dennoch nicht, habe kein Hintergrundwissen über diesen Fall, aber das Video zeigt dem erfahrenen Leser schon einiges.

  1. Der Beitrag sagt nichts, aber auch gar nichts über den Hintergrund.
  2. Die Betroffenen kommen nicht zu Wort.
  3. Es wird das übliche Dummgeschwätz von sich gegeben, wo was über die Theorie gesagt wird, aber natürlich verschwiegen wird, dass die Praxis ganz anders aussieht.
  4. Die genannten Zahlen sind aufschlussreich. 1260 Inobhutnahmen gab es 2015, das war ein Anstieg um 415. Das bedeutet 2014 gab es noch 845 Inobhutnahmen. Vergleicht man die Zahlen, dann stellt man einen Anstieg um ca 50% in einem Jahr fest. Schon das sollte einem zu denken geben.

Auch einem Familienrichter sollte dann klar sein, dass das ein Trend zur Inobhutnahme bedeutet. Das könnte auch einem Familienrichter Jörg Bellut vom Amtsgericht Parchim auffallen.

Widerlich finde ich dann auch den Schlusssatz.

Auch der Fall aus dem Internetvideo wird gerade vor dem Familiengericht verhandelt.

Und wieso holen die dann schon jetzt das Kind mit Gewalt aus seinem Zuhause, und sorgen wieder für traumatische Schäden bei dem Kind? Sollte es nicht so sein, dass man erst verhandelt, und dann handelt?

Irgendwie erinnert mich das an den Satz: „Operation gelungen, Patient tot“.

Als bei mir der Blinddarm entfernt wurde, da haben die Ärzte erst sämtliche Untersuchungen durchgeführt, und dann entschieden, dass es der Blinddarm ist, und der raus muss.

Beim Familiengericht scheint das anders zu laufen. Erst Kind klauen und traumatisieren, und dann sehen wir mal weiter. Wobei es sich dann sowieso häufig nur noch um eine Scheinverhandlung handelt, denn das Ergebnis steht doch mit der Inobhutnahme schon vorher fest.

Aber vielleicht ist ja in diesem Fall mal die Inobhutnahme berechtigt und notwendig. Vielleicht bekommen wir das ja noch raus.

Dieser Beitrag wurde unter Jugendamt abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

6 Antworten zu 5-Jähriger wird von Polizei gewaltsam aus der Wohnung geholt

  1. Renate Gaimann schreibt:

    Wir sind auch Betroffene von Kinderraub durch das Jugendamt.
    Unser Enkel, der sehr viel Zeit seines Lebens bei uns verbracht hat, und der fast ein Jahr durchgehend bei uns lebte, wurde durch die Willkür des Jugendamtes Ansbach, unter Mithilfe des Familiengerichtes Ansbach, völlig unnötig in ein Heim deportiert.
    Diese Sch…. , eine Heimeinweisung wäre immer das allerletzte Mittel, ist nichts anderes als eine Lüge, vorgeschoben, um die Kinder zu rauben.
    In unserem Fall hatten wir die Unterstützung der Schule, der Kinderpsychologin und auch des Kinderarztes. Das hat diese „Dipl.- Sozialpädagogin“ des Jugendamtes Ansbach aber nicht interessiert. Sie hat über sämtliche Köpfe hinweg eine Heimeinweisung entschieden, obwohl sie das Kind gar nicht kannte. Das ist Amtsmissbrauch, Willkür, schwere seelische Kindesmisshandlung. Unser Enkel und auch wir haben unendlich gelitten.
    Wenn ich solche Dinge wie in diesem Video sehe, (das ich mir nicht mal zu Ende angesehen habe, weil ich es nicht ertragen konnte) frage ich mich, was das für Monster und Bestien sind, die nicht mal vor kleinen Kindern halt machen.
    Es wäre die Aufgabe der Presse, über solche Fälle ausführlich zu berichten.
    In unserem Fall, der bis zum Himmel stinkt, wollte niemand etwas berichten. Wir haben etwa 15 Pressestellen angeschrieben, die meisten haben gar nicht geantwortet, und die darüber berichten wollten, sind im letzten Moment abgesprungen.
    Es gibt tausende solcher Fälle.
    Vor diesem Hintergrund noch von einem Rechts(s)taat zu sprechen, ist Verhöhnung und Verarsche pur.
    Wir in unserem Fall werden jedenfalls alles uns Mögliche tun, damit diese Bestien und ihre Helfershelfer, die unserem geliebten Enkelkind und uns das angetan haben, für dieses Verbrechen zur Rechenschaft gezogen werden.

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    • beamtendumm schreibt:

      Sie können damit anfangen ihre Geschichte hier zu veröffentlichen, die die Presse nicht veröffentlichen wollte.

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      • Renate Gaimann schreibt:

        Wir danken Ihnen sehr herzlich für das Angebot, unsere Geschichte hier zu veröffentlichen.
        Unser Enkelsohn (damals 7 Jahre) wurde am 16. Juli 2013 brutal und rücksichtslos aus unserer Familie gerissen und ins Heim verschleppt. Dann durften wir zu ihm 8 lange Monate keinerlei Kontakt haben.
        Wir haben von der kleinsten Stelle, Vorgesetzter des Jugendamtes Ansbach, Oberbürgermeisterin der Stadt Ansbach, Regierung von Mittelfranken, viele verschiedene Stellen in München, z. B. bayr. Justizminister, bayr. Innenminister, bayer. Landtag (um nur einige zu nennen) bis zu den höchsten Stellen in Berlin, mittlerweile alles durch.
        All diejenigen, die von uns angeschrieben und um Hilfe gebeten wurden, kann ich schon gar nicht mehr zählen.
        Es hat alles nichts genützt. Die meisten haben sich mit fadenscheinigen Ausreden oder mit „nicht zuständig sein“, herausgeredet. Oft genug haben wir die Antwort erhalten, „man werde in dieser Angelegenheit nicht mehr antworten“. Bleibt die Frage, für was es denn all die Stellen gibt, die sich angeblich für Familien einsetzen.
        Sehr schlimm war es in der Stadt Ansbach. Wir haben fast alle der 40 Stadträte angeschrieben. Die meisten haben nicht mal geantwortet und die sich gemeldet hatten, taten ziemlich betroffen und dann haben wir nie wieder was gehört.
        Einer hatte sogar die Dreistigkeit zu schreiben: Ich weiß, dass gerade beim Jugendamt der Stadt Ansbach eine Heimeinweisung immer der allerletzte Schritt ist. Warum sollte dies bei J. anders sein?
        Solche Aussagen zu tätigen, ohne über die Hintergründe Bescheid zu wissen, ist eine absolute Verhöhnung.
        Vielleicht waren ja die Fachleute (Lehrerin, Schulleiter, Psychologin, Kinderarzt), die das Kind und uns kannten und alle dafür waren, es soll in unserer Familie bleiben, alle dumm und bescheuert? Diese Leute waren gegen eine Heimeinweisung!
        Wir wurden von der Stadt Ansbach belogen, hingehalten, in aller Öffentlichkeit denunziert und diskriminiert. Viele Fragen hat man uns bis heute nicht beantwortet.
        Der zuständige Mitarbeiter des Jugendamtes Ansbach lügt immer noch, obwohl ich manche Sachen schriftlich widerlegen kann.
        Unser Fazit: Es hackt keine Krähe der anderen ein Auge aus, auch wenn das Opfer ein wehrloses kleines Kind ist, das durch die Willkür des Jugendamtes Ansbach schwer traumatisiert wurde und dessen Kindheit zerstört wird.
        Um nochmal auf Ihr Angebot zu kommen, wir haben wie gesagt, alles versucht, deshalb denke ich nicht, dass es irgendetwas an der Situation verändern würde, würden wir unsere Geschichte veröffentlichen. Wir werden jedoch jedem, der mehr darüber erfahren will, Rede und Antwort stehen.
        Leider gibt es in der BRD nicht eine Stelle, wo man Unterstützung gegen solche Verbrechen erhält.
        Es wird jedoch nichts vergessen sein.

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    • Kurt Zach schreibt:

      „…Es gibt tausende solcher Fälle…“
      Das stimmt.
      Jeder Betroffene dort meint aber, entweder das größere Leid erfahren zu haben, oder „besser“ als andere Eltern oder Großeltern zu sein, wenn er an die Öffentlichkeit geht.
      Dann aber braucht man schon eine Lobby, um überhaupt erst mal angehört zu werden.
      Die Vorsteher der Hilfsgruppen meinen dabei oft, den Vortragenden besser beurteilen zu können als jede andere Stelle, obwohl es nur an deren mangelndem Verständnis bwz. Wissen oder Interesse etc. fehlt. Wie oft hört man dabei: „Es muss ja wohl etwas Gravierendes (gravierender als das eigene Erleben) gewesen sein, wenn Ihnen die Kinder abhanden gekommen sind und ähnliche Sprüche.
      Wie viele Stellen – Jugendamtsleiter, Heim-Betreiber, Jugendhilfeausschussmitglieder, ehrenamtliche Richter, Amtsgerichtsdirektoren, Land- und Oberlandesgerichtspräsidenten, wie viele ;Lokal- oder Bundespolitiker einschließlich des Bürgerbeauftragten und das Landesjugendamt des betreffenden Bundeslandes, wie viele
      „Hilfsstellen“: Archeviva, Deutsche Direkthilfe, M. Armand, Menschenrechtler, pro Asyl, Frau Christidis, etc. etc., verschiedene
      Fachanwälte und Gutachter, örtliche und überörtliche Pressestellen, Plattformen, Blogs, etc. wurden schon angeschrieben, ohne dass diese sich ernsthaft für das Beschriebene, Beklagte, interessierten.
      Die meisten der Tangierten schrieben nicht einmal zurück. Von einigen kamen oberflächliche bzw. „Trostworte“ oder Verweise an andere Stellen, die sich dann auch noch für nicht zuständig erklärten. In manchen Foren haben Jugendamtsmitarbeiter das Sagen oder es sind die Verfahrensbeistände, die in eigener Sache werben und dabei nach Fällen suchen, in denen angeblich noch „etwas zu machen“ ist.

      Das nicht selbst verschuldete Leid lässt sich aber trotzdem etwas mindern, wenn man sich, wie in unserem Falle, manches von der Seele schreiben und seine Erfahrungen weitergeben kann.
      Wir sollten nicht nachlassen, uns zu „empören“, (Empört Euch) – wie schon der Widerstandskämpfer Stéphane Hessel im Oktober 2010 in seiner kleinen Schrift sagte.

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  2. Korte Werner schreibt:

    Polizisten, die sich gegenüber einem wehrlosen Kleinkind so verhalten, sollten mitleidlos solange … werden, bis sich jeder der Beteiligten für dieses Sittlichkeitsverbrechen entschuldigt hat und dem traumatisierten Kind lebenslang eine Rente zahlen muß in der Höhe, was sie jetzt, während der Tatzeit als Gehalt beziehen. Denn das sind nach meiner Meinung Sittlichkeitsverbrecher der allerübelsten Art ! Diese Kreaturen sind mindestens so schlimm wie die Mauerschützen, die sich später mit der Ausführung von Befehlen herausreden wollten.

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