Wurde ich nun 19 mal verhaftet?

Ich mache keine Hehl daraus, dass ich bisher schon 18x verhaftet wurde.

Ich wurde z. B. in Hohenstein-Ernstthal verhaftet, weil ich angeblich nicht zu einem Gerichtstermin erschienen wäre.

Ich bin also nicht zu einem Gerichtstermin erschienen. Das wundert mich, denn genau zu dem Termin war ich beim Amtsgericht Stollberg. Ich war da, die Richterin war da, und sämtliche Zeugen waren da. Es fehlte nur einer, und das war der dämliche Staatsanwalt.

Jetzt stellt man sich natürlich die Frage, warum dann der Haftbefehl gegen mich ausgestellt wurde? Sollte die Richterin mich tatsächlich mit dem Staatsanwalt verwechselt haben? Das kann eigentlich nicht sein, denn wir hatten auf diesen Schwarzkittel mindestens 15 Minuten gewartet. Und ich war sogar in dem Richterzimmer und bekam mit, wie die Richterin mit der Staatsanwaltschaft in Chemnitz telefonierte, um zu erfahren, warum denn kein Staatsanwalt vor Ort ist.

Nein, das kriminelle Pack wusste ganz genau, dass ich pünktlich da war, und der Staatsanwalt nicht, und auch dass ich nicht der Staatsanwalt war, sondern der unschuldig Angeklagte, war den Juristenpack bekannt.

In diesem Verfahren, dass insgesamt zweimal eingestellt wurde, wurde ich 3x nach der ersten Einstellung verhaftet, und nochmal nach der zweiten Einstellung.

Ich wurde z. B. 2x verhaftet, weil so einem Willküraffen vom Amtsgericht Gelsenkirchen mein T-Shirt mit der Aufschrift PROZESSBEOBACHTER nicht gefiel.

Natürlich hat sich darüber nie ein Politiker aufgeregt. Das machen die nur, wenn das in China passieren würde.

Und ich wurde ganz häufig verhaftet, weil ich irgendwann nicht mehr bereit war mit meinem Geld so eine Bananenrepublik zu unterstützen. Für viele unbezahlte Knöllchen wanderte ich in den Knast. Teilweise für 45 Euro wurde 1 Tag Haft angesetzt, und für 10 Euro wurden 3 Tage Haft angesetzt. Geil, oder?

Es gab dann auch noch Beugehaft, weil ich nicht bereit war eine eidesstattliche Versicherung abzugeben. Bis zu 49 Tage saß ich da in Haft.

Insgesamt wurde ich also bisher 18 mal verhaftet. Mein Ziel sind aber mindestens 20 Verhaftungen. Das ist schwer. Seit einigen Jahren blieb es meist bei der Drohung mit einem Haftbefehl, der aber nicht vollstreckt wurde.

Hier wurde nun berichtet, dass ich am 27.10.2016 eine Gerichtsverhandlung beim Landgericht Essen hatte. So ein SPD-Clown aus Bochum hatte mich wegen angeblicher Beleidigung verklagt, und eine deutliche Bauchlandung hingelegt. Alleine 3.500 Euro darf er nun an Anwaltskosten für meinen Anwalt bezahlen.

Nach der Verhandlung gab es dann ein ganz besonderes Schauspiel. Ein echtes bühnenreifes Gaunerstück.

Vor dem Sitzungssaal verabredeten wir uns gleich in der Kantine des Landgerichts Essen zu treffen. Während mein Anwalt, Beistand und Prozessbeobachter nach rechts zum Aufzug gingen, musste ich den Aufzug benutzen der auf der linken Seite des Gerichts war, weil mein Rollstuhl nicht in den kleinen Aufzug rechts passte.

Ich wurde von einem Justizwachmann begleitet, und drückte den Knopf für das Erdgeschoss, während der Justizwachmann auf den Knopf für den Keller drückte. Da wir vom 2. Stock kamen hielt der Aufzug natürlich im Erdgeschoss, aber der Justizwachmann ließ mich dort nicht aussteigen, sondern drückte sofort wieder den Knopf damit die Tür schließt. Im Keller wurde ich dann von 2 Gerichtsvollziehern und 4 Justizwachleuten in Empfang genommen. Die GV aus Essen hatten wohl einen Haftbefehl dabei. Der wurde mir zwar nicht gezeigt, aber da ich doch immerhin 45 Minuten meiner Freiheit beraubt war, darf ich das wohl als meine 19. Verhaftung betrachten, oder sieht das jemand anders?

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2 Antworten zu Wurde ich nun 19 mal verhaftet?

  1. Korte Werner schreibt:

    Auch ich kann aus meiner Erfahrung mit „Schwarzkitteln“ bestätigen, daß sie nur in den seltensten Fällen die Absicht verfolgen, Recht zu sprechen, bzw. Verbrecher abstrafen zu wollen. Diese Zunftangehörigen sind sehr erfindungsreich und skrupellos, wenn es darum geht Unschuldige anzuklagen und zu verurteilen. Wenn die Schwarzkittel- Zunftangehörigen für die von ihnen begangenen Straftaten so verfolgt würden, wie es eigentlich den Gesetzestexten entspricht, säßen die meisten längst und lange im Knast. Davor sind sie dank Wahrung des „Krähenprinzips“ aber geschützt.

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  2. robibuch schreibt:

    Ja, das sehe ich anders.
    Aus diesem einen Grund:
    Du machst so tolle Arbeit und klärst die unwissenden Leute auf, bringst die
    Rechtsbeuger und Stasideppen an den Pranger, so dass es sehr wichtig
    ist, die 20 geplanten Verhaftungen zu vollenden!
    Deshalb darf der Kelleraufenthalt bei den Reichsjustizvollstreckern nicht
    mitgezählt werden! Dann musst Du noch 2x etwas Gas geben…!

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