Ich hab meinem Anwalt einen Porsche versprochen

2015 wollte Lichtenberger 5.000 Euro an die SPD spenden, und 5.000 Euro seine geliebte Gattin, von der man gar nicht viel hört oder weiß. Fast könnte man glauben, dass der Betrag nur so gesplittet wurde, damit der Stadtverordnete Lichtenberger, der auch Gründer und  Geschäftsführer der Life-Jugendhilfe ist, namentlich nicht erwähnt wird. Lichtenberger, der doch sonst immer so gerne die Öffentlichkeit gesucht hat, und für jeden Furz in der Zeitung genannt werden wollte, scheute bezüglich der Spende die Namensnennung und die Öffentlichkeit.

SENSATION: Der SPD-Stadtverordnete wurde nicht von einer herabfallenden Schraube getroffen.

War vielleicht auch besser so, denn sonst wäre da noch einer auf merkwürdige Gedanken gekommen. Lichtenberger und seine Life-Jugendhilfe ließ sich nämlich auch vom Jugendamt der SPD regierten Stadt Bochum Kinder geben, die er auch im Ausland unterbrachte. Dafür kassierte er ausgesprochen gut, aber bezahlte die Betreuer ziemlich mickrig. Für ein Kind kassierte er im Jahr auch mal über 80.000 Euro, während der Betreuer im Ausland davon keine 10% sah. Die 10.000 Euro, die Familie Lichtenberger als Spende angedacht hatte, bekam mancher Betreuer im ganzen Jahr nicht. und das bei einem 24 Stunden Job am Tag.

Böse Menschen könnten nun auf die Idee kommen, dass die SPD das Geld von Fam. Lichtenberger bekommen sollte, weil Lichtenberger und die Life GmbH von der Stadt die Aufträge für die Kinderbetreuung erhalten hat.

Ganz böse Menschen könnte das sogar noch besonders verwerflich ansehen, weil man hier evtl. eine verdeckte Parteienfinanzierung durch Steuergelder annehmen könnte.

Das ist natürlich alles nur falscher Alarm, denn die SPD hat sich schlichtweg geweigert die 10.000 Euro als Spende anzunehmen. Was für ein Affront. Aber die SPD hatte ihre Gründe. Vermutlich hätte man das Geld schon ganz gerne angenommen, und man brauchte auch einige Zeit, bis man sich entschied das Geld an Lichtenberger zurückzuüberweisen. Dummerweise gab es da ab Ende April 2015 so widerliche Fernsehberichte im WDR über Gerhard Lichtenberger und seine Machenschaften mit Kindern im Ausland, welche die SPD veranlasst haben dürfte die Gelder von Familie Lichtenberger lieber nicht anzunehmen.

Was macht man bloß mit dem vielen Geld. Das drückt so in der Hosentasche. Glücklicherweise hat Herr Lichtenberger einen Ausweg für das Problem gefunden. Er hat sich entschieden das Geld in Gerichtsprozesse zu investieren. Eine gute Wahl, denn auch ich bin nicht untätig geblieben, und habe mich auf die Suche gemacht einen Anwalt zu finden, der keine Skrupel besitzt die 10.000 Euro anzunehmen.

Die Anwaltskosten beim Landgericht Bochum im Verfahren gegen Stefan dürften ca. 3.500 Euro betragen. Dagegen wurde von Lichtenberger und seinem Wald und Wiesen-Anwalt Rechtsmittel eingelegt. Das dürfte dann nochmals ein 3.500 Euro Loch bei Lichtenberger hinterlassen. Am 27.10.2016 gibt es dann noch ein Verfahren beim LG Essen gegen mich. Auch hier sollte man davon ausgehen, dass da für Lichtenberger nochmal 3.500 Euro für meinen Anwalt anfallen. 3x ca. 3,500 Euro, damit haben wir die 10.000 Euro geschafft.

Der Termin beim LG Essen findet am 27.10.2016 um 9 Uhr im Saal 201 statt.

Es bleibt sogar noch die Hoffnung, dass auch gegen diese Entscheidung Rechtsmittel eingelegt wird, dann sollten noch weitere 3.500 Euro für meinen Anwalt dazukommen. Das wären dann ca 14.000 Euro für meinen Anwalt. Dafür kann der ruhig mal ein paar Kilometer fahren, und mir noch einen Kaffee ausgeben. Ich bin ja bescheiden.

Fast hätte ich es vergessen. Zu den Kosten für den Anwalt von Stefan und mir dürfte auch der Anwalt von Lichtenberger die gleichen Kosten geltend machen. Ich bin mal ehrlich. Auf einen Kaffee von dem verzichte ich aber gerne.

Hat sich Lichtenberger nun etwa verrechnet? Aus den 10.000 Euro, dürften nun mit den Kosten für die beiden Anwälte und den Gerichtskosten ca. 30.000 Euro geworden sein. Geld, dass nun seiner SPD nicht mehr zur Verfügung steht.

Aber das macht nichts, denn wir sorgen gerne dafür, dass Herr Lichtenberger demnächst auch der SPD nicht mehr zur Verfügung steht.

Bei der Rechnerei kann man sehen, dass ich ganz fest davon ausgehe, dass ich das Verfahren am 27.10.2016 gewinnen werde. Kein Wunder, Stefan hat sein Verfahren beim LG Bochum gewonnen. Und die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungsverfahren gegen uns, wegen angeblicher Beleidigung eingestellt.

Ich hab ja meinem Anwalt einen Porsche versprochen, aber so ganz reicht das noch nicht. Vielleicht können wir ja Lichtenberger dazu bringen es nochmal zu versuchen, damit es mal zum Porsche reicht.

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2 Antworten zu Ich hab meinem Anwalt einen Porsche versprochen

  1. Korte Werner schreibt:

    Der gute Herr vertraut darauf, daß seine „Kumpel“ ihn nicht ganz im Stich lassen ! Vielleicht liegt er bei diesem Vertrauen gar nicht ganz falsch, denn wenn er „auspackt“ könnte ein Domino-Effekt ausgelöst werden. Weil er das weiß, wissen das auch die „Anderen“ und werden eventuell geeignete Wege und Mittel finden, ihn doch noch vorm „Verlieren“ zu retten. Denn gänzlich ohne das Wissen seiner „Freunde“ konnte er diese öffentlich bekannt gewordenen Machenschaften nicht durchziehen.

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