Ist das Gutachten im Familiengericht so etwas wie der „Judenstern“ für Eltern?

Es war einmal, so fangen ja viele Geschichten an.

Es war einmal ein weißer Mann, irgendwo in der Wildnis von Kanada. Er hatte ein Blockhaus in einem Tal, und schon viele Felle geschossen. Jetzt war es Zeit sich auf den Winter vorzubereiten.

Er ging in den Wald um Brennholz für den Winter zu schlagen. Eine ganze Woche schlug er Baum um Baum, um im Winter ein warmes Feuer zu haben. Oben am Berg ritt manchmal ein alter Indianer vorbei, und beobachtete den weißen Mann bei seiner Arbeit.

Es war das erste Jahr in der Wildnis, und der weiße Mann wusste nicht, ob er genügend Feuerholz besorgt hatte. Was lag näher als einen erfahrenen Einwohner zu fragen. Als der Indianer mal wieder oben am Berg lang ritt, und auf das Blockhaus hinunter sah, da ritt der Weiße Mann zu ihm.

How, roter Bruder, kannst du mir sagen, wie in diesem Jahr der Winter wird.

Der Indianer rauchte mit ihm eine Friedenspfeife, schaute sich prüfend in der Gegend um, und dann sagte er dem weißen Mann, dass das vermutlich ein langer Winter wird.

Mit dieser Auskunft ritt der weiße Mann zurück zum Blockhaus, und entschied sich vorsorglich noch mehr Holz zu schlagen.

Nach 3 Tagen ritt wieder der Indianer oben auf dem Berg vorbei. Der weiße Mann wollte doch gerne wissen, ob er jetzt genügend Holz für den Winter hätte. Er ritt wieder den Berg hinauf und fragte den Indianer.

How, roter Bruder, kannst du mir sagen, wie in diesem Jahr der Winter wird.

Wieder rauchten sie eine Friedenspfeife, wieder schaute sich der Indianer in der Gegend um, und erklärte dem weißen Mann, dass das vermutlich ein langer und strenger Winter wird.

Mit dieser Auskunft ritt der weiße Mann zurück zum Blockhaus. Ein langer und strenger Winter sollte es werden, und so entschied sich der weiße Mann vorsorglich noch mehr Holz zu schlagen.

Nach 4 Tagen ritt wieder der Indianer oben auf dem Berg vorbei. Der weiße Mann wollte gerne wissen, ob er denn jetzt genügend Holz für den Winter hätte. Er ritt wieder den Berg hinauf und fragte den Indianer.

How, roter Bruder, kannst du mir sagen, wie in diesem Jahr der Winter wird.

Wieder rauchten sie eine Friedenspfeife, wieder schaute sich der Indianer in der Gegend um, und erklärte dem weißen Mann, dass das vermutlich ein sehr langer und sehr strenger Winter wird.

Mit dieser Auskunft ritt der weiße Mann zurück zum Blockhaus. Ein sehr langer und sehr strenger Winter sollte es werden, und so war dem weißen Mann klar, dass er noch mehr Holz schlagen muss.

5 Tage später ritt er erneut zum Indianer oben auf dem Berg. Der weiße Mann wollte von dem Indianer gerne wissen, ob er denn jetzt endlich genügend Holz für den Winter hätte. Er frgate den Indianer

How, roter Bruder, kannst du mir sagen, wie in diesem Jahr der Winter wird.

Wieder rauchte man die Friedenspfeife, schaute sich in der Gegend um, und dann erklärte der Indianer dem weißen Mann, mit einem Kopfschütteln, dass das wohl der längste und strengste Winter werden würde, denn er bisher selbst erlebt hätte.

Nun wollte der weiße Mann wissen, woher er dies denn so genau weiß. Bereitwillig teilte der Indianer sein Wissen mit dem weißen Mann. Der Indianer zeigte auf das Blockhaus unten im Tal, und erklärte dem weißen Mann, dass der Bewohner des Blockhauses seit Wochen nur Feuerholz schlagen würde, soviel, wie das normalerweise für 3 Winter reichen würde, und weil der weiße Mann von dem Blockhaus im Tal soviel Feuerholz macht, deshalb geht er davon aus, dass das in diesem Jahr der längste und strengste Winter der Geschichte werden würde.

Ich glaube, dass die meisten Gutachter, die Gutachten im Auftrag der Gerichte und/oder Jugendämter über Familien bzw. Elternteile fertigen sollen ähnlich dilettantisch arbeiten. Kein Mensch ist für die normal. Es reicht auch, dass es einen Auftrag vom Gericht oder Jugendamt gibt, um zu glauben, dass die betreffende Person nicht normal sein kann. Dort wird meistens gearbeitet nach dem Motto:

„Wenn wir jemand begutachten sollen, dann muss der einen an der Waffel haben, denn sonst gäbe es ja keine entsprechenden Auftrag.“

Also das Vorhandensein eines Auftrags reicht für die meistens aus, um zu dem Ergebnis zu kommen, dass da was nicht stimmt. Außerdem stimmt immer was nicht, denn die haben doch während ihres Studiums, wenn sie so was überhaupt haben, fortwährend nur gelernt, was alles nicht stimmen kann. Vermutlich hat man denen niemals beigebracht, wann ein Mensch „normal“ ist.

Es kommt noch hinzu, dass der Auftraggeber natürlich eine Erwartungshaltung haben. Bei einer Umfrage unter Gerichtsgutachtern erklärten 60 % der Befragten, dass sie schon mal bei einer Auftragsvergabe mitgeteilt bekommen haben, welches Ergebnis man ungefähr erwartet.

Weiterhin ist das ganze auch ein Geschäftsmodell. Will man weitere Aufträge erhalten, dann kann man dem Auftraggeber nicht widersprechen. Bei einer Privatperson als Auftraggeber mag das ja noch gehen, aber bei einer Institution wie das Jugendamt, oder Gericht kann man sich das nicht leisten. Von einer Privatperson kann man nicht unbedingt mit weiteren Gutachteraufträgen rechnen, von Gericht und/oder Jugendamt dagegen schon. Man sollte sich also tunlichst überlegen, ob man diesen Auftraggebern widerspricht.

Es gab mal eine Gutachterin. Diese wurde von einer Richterin beauftragt. Dann suchte sie die Richterin auf, um ihr zu erklären, dass man der Frau in der Vergangenheit großes Unrecht zugefügt habe, aber die Frau völlig normal sei.

Die Richterin hat sich nicht für diese Auskunft bedankt, sondern das gemacht, was Kritiker auch erwartet hätten. Die Gutachterin wurde von der Begutachtung freigestellt.

Damit kann man sagen, dass Familiengutachten meistens nicht das Papier wert sind, auf dem sie gedruckt wurden.

Man nehme mal 3 Gutachter. Gutachter A erhält den Auftrag Gutachter B zu begutachten. Gutachter B erhält den Auftrag Gutachter C zu begutachten, und Gutachter C erhält den Auftrag Gutachter A zu beauftragen. Häufig werden solche Gutachten auch noch gemacht, ohne dass ein Gutachter das Objekt der Begutachtung über persönlich sieht oder spricht. Es ist also denkbar, dass keiner der Gutachter weiß, dass sein Objekt ebenfalls Gutachter ist.

Ich möchte fast wetten, dass jedes der 3 Gutachten zum Ergebnis kommt, dass es eine schwere Persönlichkeitsstörung bei seinem Mandanten gibt. Und da alle irgendwelche Psychogutachter sind, könnte das sogar auch noch stimmen.

Über die Leistung solcher Psychologen, wie z.B. Bartoschek, oder Psychiater wie  Dr. Rainer Dieffenbach, der Chefarzt ist an der Kinderklinik in Datteln, kann man sich nur wundern.

Dr. Dieffenbach arbeitete eng und lange mit dem SPD-Stadtverordneten L aus Bochum zusammen, der gerne Kinder ins Ausland bringt, die Kinder dort zweifelhaft unterbringt, und dann mal eben, wie im Fall Paul, monatlich 7000 Euro kassiert, und die Betreuungsperson im Ausland, bei Paul war es Ungarn, mit lächerlichen 600 Euro bezahlt. Vor der Auslandsmaßnahme musste der Psychiater Dieffenbacher die Kinder „begutachten“. Waren dann die Kinder im Ausland, dann war er häufig für deren weitere Betreuung mitverantwortlich und kassierte monatlich dafür. Über die Qualität der Betreuung müssen wir hier erst gar nicht diskutieren, und ob die Auslandsmaßnahme notwendig, oder sinnvoll war, auch nicht. Es reicht doch völlig, dass ein Verdacht des missbrauchst aufkommen muss, wenn der Gutachter für eine Betreuung kassiert, die er selber befürwortet hat.

Aber auch seine Zusammenarbeit mit L. wirft Zweifel an seiner Eignung auf. Ausgerechnet ein Psychiater, auch wenn er Kinderpsychiater ist, soll jahrelang nicht mitbekommen, was mit dem SPD-Stadtverordneten los ist? Seine aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter berichten übereinstimmend über seine angeblichen Macken. Da müsste man doch als Chefarzt einer Kinderklinik Abstand zu so einer Person halten, und nicht noch die Zusammenarbeit suchen, und die Macken fördern. Es wird behauptet, dass L in Bayern schnell mal das Weite gesucht habe, als man ihm in einer Klinik erklärte was mit ihm los ist.

Wundersam erscheint mir auch Bartoscheck. Bei den Ruhrbaronen erschien nach der Berichterstattung von Monitor (WDR) ein Beitrag über den SPD-Stadtverordneten. Er stammte von einem Parteigenossen von L. und war ein Versuch den Skandal zu beschönigen. Natürlich hagelte es reichlich Kritik. Nur von einem nicht. Bartoscheck, ebenfalls in der Kinder- und Jugend“hilfe“ tätig, versuchte L. zur Seite zu springen. Später kam raus, dass die ganze miese Geschichte um L. noch viel schlimmer war, als am Anfang vermutet. Es bestehen also Zweifel, ob Bartoschek in der Lage ist die Wahrheit wirklich zu erkennen.

Das wir noch bekräftigt, dass Bartoschek privat auch noch Umgang mit dem NIEDERRHEINER pflegt. Auch eine Person, wo andere nach spätestens 3 Minuten mitbekommen, dass der einen an der Waffel hat. Wenn ausgerechnet Bartoschek das nicht mitbekommen sollte, muss das wohl auf ihn zurückfallen.

Wenn Gutachter also zweifelhaft sein können, dann muss das auf die Gutachten wohl auch zutreffen. Sie sind so schön flexibel. Wenn Frau Stelling z.B. vier Gutachten hat, in denen nichts von einer Borderlinestörung steht, aber in einem Gutachten eine Borderlienstörung erwähnt wird, dann entscheidet der Richter welches Gutachten im passt. Dann sind vier Gutachten gar nichts wert, sondern nur das zählt, was dem Richter gefällt. Die Frage ist, wonach er  dies auswählt. Ist es vielleicht die Farbe des Papiers, oder der Briefumschlag? Vermutlich kann diese Frage keiner wirklich entscheiden.

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Eine Antwort zu Ist das Gutachten im Familiengericht so etwas wie der „Judenstern“ für Eltern?

  1. Korte Werner schreibt:

    Bei Gutachtern ist es wie bei Juristen. Wie wurde Frau Rademacher zitiert, Juristen können alles. Nicht lange nach dieser Aussage wurde sie Polizeichefin in Wuppertal. Recht hat die Dame mit der Aussage, jedoch war sie klever genug, den Satz nicht zu Ende zu sprechen. Ob sie damit sagen wollte: „Juristen können (sich)alles (erlauben) ?“ weil sie aufs Krähenprinzip vertrauen
    kann ? Was Juristen alles können, hören, sehen und erleben wir ja täglich, vorzugsweise Unschuldige schädigen und echt Kriminelle decken. Sie machen gern gemeinsame Sache z. B. mit Kinderklauern, usw., weil sie ja genügend Hilfarbeiter haben (Polizei, Vollstrecker, Gutachter usw.) die ihre Ideen mit Begeisterung umsetzen, notfalls mit brutaler Gewalt !

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