Käsebett

Was macht man heute, wenn man mal was sucht? Man bemüht eine Suchmaschine. Ich habe heute nach KÄSEBETT gesucht, wurde aber nicht fündig. Kein Wunder, denn es gibt in Deutschland heute Folterinstrumente, die man wohl besser nicht kennen soll.

Wir hatten hier schon über die BETONSPRITZE berichtet, die kaum bekannt sein dürfte, und hauptsächlich in den Knästen und Psychiatrien verwendet werden.

Gestern gab es einen Beitrag im Bayrischen Rundfunk, und dort wurde über die Unterbringung von Kindern in Kinderheimen berichtet. In manchen Kinderheimen war es üblich, dass man Kinder in Käsebetten untergebracht hatte. So was gehört schlichtweg verboten, das sind die reinsten Foltermethoden. Da ich bisher kein Foto finden konnte will ich das Folterbett (Kastenbett, Käsebett, Löcherbett) mal als etwas größeren Sarg beschreiben, wo in dem Deckel Löcher waren, damit die Kinder atmen und dort raussehen konnten.

Das gibt es in Deutschland, Kinder die in einer Kiste eingesperrt werden. Ich finde, das geht gar nicht, und ist wirklich nur widerlich. Ein klarer Verstoß gegen die Menschenwürde.

http://www.br.de/nachrichten/au-franziskushaus-kinderheim-ermittlungen-100.html

Kinder in ihre Zimmer zu sperren. 2012 hat er ein halbes Jahr lang im Haus Maria gearbeitet, das zum Franziskushaus im oberbayerischen Au am Inn gehört. Einzelne Kinder haben im sogenannten Kastenbett geschlafen, berichtet er: einem käfigartigen Holzverschlag mit Luftlöchern.

„Ein Mädchen zum Beispiel war von 19.30 Uhr bis 6.30 Uhr in das Kastenbett eingesperrt. Das ist für mich so lange OK, so lange das Kind jederzeit raus kann. Aber da ist halt dagegen gepoltert worden, weil das Kind raus wollte und nicht können hat! Mir sind erhebliche Zweifel gekommen, ob das alles so sein kann und deshalb habe ich Anzeige erstattet.“

Franz Kurzmeier, Heilerziehungspflegehelfer

Das Video wird wahrscheinlich nur eine begrenzte Zeit abrufbar sein.

  1. Video vom 6.4.2016

2. Video vom 12.10.2016

http://www.br.de/mediathek/video/video/blackbox-heim-kinder-hinter-verschlossenen-tueren-100.html

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4 Antworten zu Käsebett

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  3. Korte Werner schreibt:

    Also soll der „Bock zum Gärtner“ gemacht werden ? Warum sind Kinder in „Heimen“ ? In der Regel, weil „Richter“ als „Zuhälter“ für die Wünsche der „Jugendamts“- Bediensteten funktionieren ! Die meisten Kinder wären ansonsten vermutlich gar nicht in „Kinder- Heimen“ die mitunter eher mit Kinderknast benannt werden sollten. Denn vorzugsweise werden Kinder aus intakten Familien gerissen, weil die nicht so querulatorisch sind, wie Kinder aus „Problem- Familien“. Kinderklau ist ein einträgliches Geschäft. Wenn es tatsächlich um die gedeihliche Entwicklung von Kindern ginge, wären sie gar nicht in „Heimen!“ Aber wir leben doch in einem RechtS-Staat. Das müssen die Kinder auch zu spüren bekommen !

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  4. M.F.S. schreibt:

    „Für die künftige Arbeit in heilpädagogischen Heimen stellte Bayerns Sozialministerin einen 10 Punkte-Plan vor. Dieser sei das Ergebnis der Überprüfungen der Heime und der Erkenntnisse aus dem Expertenrat. „Das Ziel: wir werden den Einsatz von freiheitsbeschränkenden Maßnahmen noch effektiver auf das unabdingbare Maß beschränken. Denn freiheitsbeschränkende Maßnahmen müssen stets das letzte Mittel sein“, so die Ministerin weiter. Der Plan umfasst unter anderem mehr Beteiligung der Eltern, die Schaffung neuer Beschwerdestellen und stärkere Kontrollen. Geplant ist auch eine wissenschaftliche Evalution. Bayern werde sich auf Bundesebene für die Prüfung der Einführung eines Richtervorbehalts als letztes Mittel einsetzen. Bisher bedürfen unterbringungsähnliche Maßnahmen bei Kindern und Jugendlichen in Behinderteneinrichtungen – anders als bei Erwachsenen – keiner gerichtlichen Genehmigung. „Ein Gerichtsverfahren könnte die schwierige Entscheidungsfindung in solchen Fällen unterstützen und die Anwendung der Maßnahme auf das unverzichtbare Maß beschränken“, heißt es im 10 Punkte-Plan.“
    http://www.franziskushaus-au.de/heim/expertenrat.htm

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