Jaber Albakr: Selbstmord in der JVA Leipzig

Das Ganze klingt doch immer mehr wie eine Märchenstunde. Das kann, das darf doch gar nicht alles wahr sein, oder?

Da kommt ein syrischer Flüchtling nach Deutschland. Er stellt einen Asylantrag, und wird auch anerkannt.

Im Oktober will sich dann dieser anerkannter Kriegsflüchtling bei seinem Gastgeberland mit einem Terroranschlag „bedanken“. Kein Wunder also, dass es bei einige Deutschen Vorbehalte gegen solche Menschen gibt.

Der geplante Terroranschlag wird vereitelt, und die Polizei findet in der Wohnung des Syrers 1,5 Kilo Sprengstoff. Bei dieser SEK-Aktion gelingt es dem Verdächtigen einfach zu fliehen.

Der Syrer Jaber Albakr flüchtet von Chemnitz nach Leipzig, und zwar mit dem Zug. Kaum zu fassen, dass man noch nicht einmal die Bahnhöfe effektiv überwacht, denn ein Terrorist der Polizei entflieht. Dort spricht er einen Landsmann an, und fragt, ob er bei ihm übernachten kann. Der Syrer stimmt zu, und als der flüchtige Bombenbastler schläft, rufen seine Landsleute die örtliche Polizei, und fesseln angeblich den Verdächtigen.

Schon daran haben einige Zweifel. Irgendwie gibt es immer mehr Menschen, die den offiziellen Angaben immer weniger vertrauen.

Ich finde das durchaus glaubhaft, denn bekanntlich hatte vor einigen Wochen in Gelsenkirchen die GSG9 versucht einen Mörder zu verhaften, und ist damals jämmerlich gescheitert. Der Typ ist einfach aus dem Auto gesprungen, und weg war er.

Auch Jaber Albakr konnte bei der geplanten Verhaftung flüchten. Hätten seine Landsleute den Syrer der Polizei nicht als handliches Paket verschnürt präsentiert, dann wäre er wahrscheinlich gleich wieder entkommen. Zumindest muss man das vermuten bei der Leistung der deutschen Polizei in den letzten Wochen.

Die Polizei brachte den 22-Jährigen in die Justizvollzugsanstalt Leipzig. Wegen akuter Suizidgefahr sollte der Verdächtige ständig beobachtet werden. Am Montag dem 10.10.2016 wurde der Mann verhaftet, und am 12.10.2016 gelang es ihm sich in seiner Zelle aufzuhängen, trotz der ständigen Bewachung.

Langsam fange ich an zu rätseln. Was ist eigentlich schlimmer, wenn die uns wieder mal ganz kräftig verarschen, oder wenn der ganze Mist auch noch stimmt?

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4 Antworten zu Jaber Albakr: Selbstmord in der JVA Leipzig

  1. Korte Werner schreibt:

    Tote Zeugen sind in dem BRD- Besatzer-System immer die besten Zeugen, schließlich sind sie ja immer auch die „Täter“ ! Inzwischen haben Mundlos, Böhnhadr vermutlich auch alle Morde begangen, die bisher nicht aufgeklärt worden sind. Wir brauchen uns doch nur an die Märchen von der damaligen RAF zu erinnern ! Die hatte doch laut Medienpapageien auch das Loch in die Celler Gefängnismauer gesprengt, um ihre dort einsitzenden Genossen zu befreien. Die meisten Hörer und Leser haben das genauso geglaubt, wie das NSU- und 9.11. Märchen. Märchen enden doch meist mit einem Happy-End ! Ist das nicht schön, das Volk so erfolgreich zu belügen ?

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  2. justizfreund schreibt:

    Ich hatte gerade Zweifel an der gesamten Glaubwürdigkeit des ganzen wegen der 15kg Sprengstoff. Aber zum Glück ist das ein Schreibfehler, denn es waren 1,5kg.
    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-10/sachsens-justizminister-kein-hinweis-auf-suizidgefahr-bei-al-bakr

    Es ist zwar nichts ausgeschlossen aber 15kg wäre schon heftig.

    Zuvor hatte die Vorsitzende der Linken, Katja Kipping, dem CDU-Politiker den Rücktritt nahegelegt. „Die sächsische Justiz ist eine Schande für jeden Rechtsstaat“, sagte sie.

    Das mit dem Rücktritt halte ich wegen dem Vorfall auch nicht für angemessen. Das er CDU-Politiker ist könnte den Rücktritt unabhängig davon begründen.
    Natürlich ist die sächsische Justiz eine Schande für jeden Rechtsstaat, wie die Justiz in ganz Deutschland und auch ganz besonders in Bayern aber gerade nicht (nur) deswegen.
    Es ist nur ein Anlass, weil es in den Medien ist. Der Anteil an Justizschande, der tagtäglich in der Justiz in ganz Deutschland stattfindet, ist nicht der geringste Anlass, soweit davon nicht ein einziger Fall in den Medien breit gekocht wird.

    Den Ermittlern zufolge hatte Al-Bakr einen Anschlag auf einen Berliner Flughafen vor. Berichte, wonach Al-Bakr in seiner Vernehmung die Landsleute, die ihn festgenommen hatten, belastet hatte, wollte de Maizière nicht kommentieren.

    Vielleicht haben die lieben Landsleute der deutschen Justiz auch ein Bauernopfer serviert.
    Man weiss es nicht.

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    • beamtendumm schreibt:

      Danke für den Hinwies wegen dem fehlenden Komma. Wurde geändert.

      Merkwürdige finde ich, dass sich sächsische Politiker bei der Polizei bedanken, dass die den Verdächtigen so schnell geschnappt haben? Hat der Typ gesoffen?

      Erst lässt die Polizei den Typ entkommen, bewacht anscheinend dann noch nicht einmal die Bahnhöfe vernünftig, und bekommt dann den Verdächtigten schon gefesselt präsentiert, damit der nicht erneut abhauen kann, und dafür wird die Polizei dann auch noch gelobt. Ich fasse es nicht.

      Dass der geflohene Syrer seine Landsleute nicht zufällig ausgesucht hat, sondern evtl. ganz bewusst, habe ich auch schon gehört. Mal sehen was da noch so passiert.

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  3. Korte Werner schreibt:

    Die Helden bei der Polizei sind allenfalls befähigt, unschuldig per Gesetzesmißachtung Verurteilte zu verhaften. Das ist nicht so gefährlich. Darum wird dann auch schon gern einmal Tür, Schloß und Türrahmen ramponiert, weil diese Tüchtigen „Staatsgewalt“ demonstrieren wollen. Terroristen zu verhaften wäre für diese Truppe zu gefährlich. Aber Gott sei gedankt, daß es nette Menschen gibt, die Terroristen als Bündel verpackt übergeben. Dann läßt sich der Erfolg viel sorgloser und medienwirksamer feiern.

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