Müssen wir nun doch nicht zum Weihnachtssingen nach Kassel einladen?

Der städtische Kindergarten „Sara-Nussbaum-Haus“ in Kassel sorgte in den letzten Tagen für Empörungen und Verwirrungen. Man weiß bis heute nicht, was man da noch glauben kann.

Zunächst berichtete die HNA

In der städtischen Kindertagesstätte Sara-Nussbaum-Haus an der Unteren Königsstraße fällt das Weihnachtsfest regelmäßig aus: Kein Weihnachtsbaum, keine Weihnachtsgeschichten, keine Weihnachtsstimmung.

Eltern, deren Kinder dort betreut werden, haben sich an die HNA gewandt und dies beklagt. Mit Verweis auf die unterschiedlichen Kulturen der Kinder würden die Erzieherinnen auf christliche Rituale verzichten.

Auf HNA-Anfrage hatte die Stadt zunächst eingeräumt, dass Weihnachten in der Sara-Nussbaum-Kita in den vergangenen Jahren tatsächlich nicht stattfand. Es sei aber eine unabgesprochene Entscheidung der Kita-Leitung gewesen, die nicht in Einklang mit der städtischen Linie stehe. Entsprechend werde das Gespräch mit der Kita-Leitung gesucht. Natürlich sei in allen städtischen Kitas Weihnachten fester Bestandteil des Programms.

Später revidierte die Stadt ihre erste Stellungnahme: Nach nochmaliger Rücksprache mit den Verantwortlichen habe sich herausgestellt, dass Weihnachten in der Kita doch eine Rolle spiele. So werde Weihnachtliches gebacken und auch gebastelt.

https://linkverzeichnis.wordpress.com/2016/10/07/kita-sara-nussbaum-haus-verzichtet-auf-christliches-fest/

Alles klar? Weihnachten hat also in diesem Kindergarten in der Vergangenheit nicht stattgefunden, findet aber jetzt doch statt, bzw. habe dort auch in der Vergangenheit stattgefunden.

Bekloppter geht es kaum noch. Manchmal wird die Presse halt zur Lügenpresse, weil sie selbst nur belogen wird.

Die HNA berichtet über einen anderen christlichen Kindergarten aus Kassel.

Wenn in der Adventszeit in der katholischen Kita St. Bonifatius Weihnachtsgeschichten erzählt werden, ist es mucksmäuschenstill. „So gespannt hören unsere Kinder nur selten zu“, berichtet Kita-Leiterin Marita Gill. In ihrem Kindergarten an der Weserspitze werden 98 Kinder aus 28 Nationen betreut. Obwohl nur sechs Kinder keinen Migrationshintergrund haben, feierten alle begeistert das christliche Fest.

Konflikte gebe es mit den muslimischen Eltern deshalb nicht – in ihren 42 Jahren in der Kita habe sie dies nur einmal erlebt und dem betreffenden Vater nahegelegt, sein Kind auf eine andere Kita zu schicken. Muslimische Eltern wünschten sich sogar oft, dass ihre Kinder in konfessionelle Kitas kommen.

https://linkverzeichnis.wordpress.com/2016/10/08/diskussion-weil-anderer-kindergarten-aufs-fest-verzichtet/

Schön dass das dort so klappt, aber Grund zur Freude kann ich da auch nicht erkennen. Kinder aus 28 Nationen finde ich gut. Das ist echtes Multikulti. Wenn ich dann aber lesen muss, dass von 98 Kindern nur noch 6 Deutsche drunter sind, dann dreht sich mir schon wieder der Magen um. Schonmal was von Integration gehört? Die kann so doch wohl kaum noch funktionieren.

Das Verwirrspiel um das Weihnachtsfest im Kindergarten geht weiter.

Die Pressestelle der Stadt Kassel und ihre eigene Wahrheit – eine Dokumentation

Kassel. Die Stadt Kassel sorgte am Freitagabend um 21.30 Uhr für eine Überraschung: Zu dieser Zeit schrieb sie auf HNA.de in einem Kommentar, dass unser Bericht, wonach es kein Weihnachtsfest in der Sara-Nussbaum-Kindertagesstätte gebe, falsch sei.

Also Weihnachten findet dann vielleicht doch statt, aber keiner will das mehr so richtig glauben.

https://linkverzeichnis.wordpress.com/2016/10/09/zick-zack-kurs-zu-weihnachten-in-staedtischen-kitas/

 Dass in der Sara-Nussbaum-Kita kein Weihnachten gefeiert werde, stimme nicht, betonte Anne Janz. Alle Kasseler Kitas orientierten sich an den Richtlinien des hessischen Bildungs- und Erziehungsplanes. Danach sollen religiöse Feste gefeiert und altersgerecht vermittelt werden. Das sei auch für das Sara-Nussbaum-Haus verpflichtend. Janz: „Es gibt keine falsch verstandene Toleranz in unserer Stadt“, betonte Janz. „In den Kitas werden Feste begangen und Traditionen gepflegt, aber es gibt auch Feste anderer Kulturen.“

„Wir erwarten, dass solche Vorfälle aufgeklärt werden“, forderte Dominique Kalb (CDU). Die Antwort der Dezernentin habe ihn nicht überzeugt, sie sei nicht auf die Kritik der Eltern eingegangen. Wenn Kita-Verantwortliche auf Weihnachten verzichteten, sei das „ein völlig falsches Zeichen“, meinte Kalb.

Mit einem Antrag wollte die CDU den Magistrat dazu auffordern, dass „nicht aus falscher Toleranz auf die Pflege zum Beispiel weihnachtlicher Traditionen in städtischen Kindertagesstätten verzichtet wird“. Nach längerer Diskussion wurde dieser Vorschlag in der von der SPD beantragten namentlichen Abstimmung mit 47 Neinstimmen abgelehnt – dafür stimmten nur Vertreter von CDU und AfD.

https://linkverzeichnis.wordpress.com/2016/10/12/stadtverordnete-diskutierten-streit-um-weihnachten/

Ich bin Atheist. Ich brauch das nicht mit der Kirche. Und die Jungfrau Maria, die könnt ihr euch wo hinstecken. Ein Grund unseren Kindern deshalb Weihnachten zu streichen ist das aber nicht. Weihnachten mag einen christlichen Ursprung haben, ist aber längst zum allgemeinen Kulturgut geworden. Ein Familienfest auch für die, die nicht wöchentlich in die Kirche rennen. Ein Fest der Besinnung, was man auch ohne christlichen Hintergrund feiern kann. Ich bin nicht bereit das für Multikulti zu opfern.

Eigentlich hatte ich vor in der Weihnachtszeit eine Demo vor dem Kindergarten in Kassel anzumelden, und dort, ganz im Sinne von Multikulti, neue Weihnachtslieder vor dem Kindergarten zu präsentieren.

Z.B.

Ihr Kinderlein kommet, oh kommet doch all.

doch bloß nicht nach Kassel in diesen Saustall!

Was ist denn nun? Findet Weihnachten nun statt, oder muss ich doch noch kommen? Es gibt bestimmt einige, die mich dorthin gerne begleiten würden.

Natürlich würden wir auch noch ein schönes Plätzchen für die ANTIFA finden, die jedem klarmachen, dass Weihnachten in unserer Zeit nur noch ein Fest für Nazis wäre.

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Eine Antwort zu Müssen wir nun doch nicht zum Weihnachtssingen nach Kassel einladen?

  1. Korte Werner schreibt:

    Es ist doch logisch, daß wegen der all-incl. Dauerurlauber auch alle Kreuze (auch in Gerichts-Säälen) abgehängt werden müssen, weil das den Islam beleidigt. Das Geld von den Christen beleidigt Gott sei gedankt, nicht den Islam. Wer also wohlmeinend denkt, dem fällt nur der Spruch ein: „Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“. Leider wissen die Beteiligten sehr wohl, was sie tun, jedoch reicht ihr Hirn nicht soweit, zu bedenken, was die Folgen sein werden. Würden Letztere eine Mücke verschlucken, hätten sie mehr Verstand im Magen als im Kopf.

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